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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

436 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Drogen, Mysteriös ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 09:30
@megavolt
@sallomaeander
...wie schon geschrieben, wenn man einen Star (A-Promi, Kiezgröße, ...) erst googlen muss, dann ist es kein Star (A-Promi, Kiezgröße,...) :-)
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Wenn man ihn einfach nur ertrunken gefunden hätte, wäre die Akte längst geschlossen.
...die Akte wäre auch geschlossen worden wenn er von Beruf Bio-Eier-Lieferant gewesen wäre oder wenn nicht bei jeder Gelegenheit "Koks" oder "Kiez" in die Sätze eingebaut werden würde. :-)

Erinnert mich sehr an andere künstlich aufgeblasene Fälle wo halt die Beamten mal James Bond spielen wollen (Yogtze-Fall, nur um ein Beispiel zu nennen...).


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 10:35
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Das klingt schon sehr diffus.
Was ist dann mit der Darstellung des Kiez Kollegen, der ihm das Darlehen gab?
Hat AZxy sich das ausgedacht?
Gibt es dieses Darlehen gar nicht?
Dramaturgische Freiheit? Nicht das es das bei XY nicht gäbe, aber vermutlich doch nicht bei einem so wichtigen Falldetail.

Oder ist der Kontakt zum Kiez Kollegen komplett ausgedacht?


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 11:19
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Ich frage mich schon, was mit dieser betonten Unwissenheit der Ermittler ausgedrückt, bzw. erreicht werden soll.

Einige Überlegungen:

Die Ermittler wissen tatsächlich nichts über die Kiez-Vergangenheit.Die Ermittler wissen darüber alles, wollen es aber bestätigt haben, ohne Vorgaben zu machen.Das Opfer arbeitete mit den EB zusammen. Zum Schutz der Hinterbliebenen wird das Gegenteil behauptet.Alle Tätigkeiten waren legal und in Büchern dokumentiert, und man sucht nach welchen, die es nicht waren.

Wenn jemand z.B. an Unternehmungen auf dem Kiez beteiligt war, oder dort beschäftigt war, kann er ja durchaus im Rahmen der Legalität agiert haben.

Gehöre ich bereits zum "Kiez", wenn ich da einen Kiosk betreibe? Wenn ich Kontakt mit Leuten aus der Szene habe? Oder muss ich dazu Zimmer vermieten?

Mir ist der Begriff zu schwammig.
Sehr guter Punkt. Ist Corny Littmann mit seinen Theatern eine Kiezgröße? Oder Olivia Jones mit ihren Bars?
Procopius scheint ja auch einige Jahre, wenn nicht Jahrzehnte raus gewesen zu sein.
Wenn es um illegale Geschäfte von vor 20-30 Jahren geht, dann glaube ich kaum, dass dieser Aufruf irgendwelche Leute zum Sprechen bewegen wird, egal ob sie selber auch raus sind aus der Szene oder noch aktiv.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 11:41
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Was ist dann mit der Darstellung des Kiez Kollegen, der ihm das Darlehen gab?
Hat AZxy sich das ausgedacht?
Ich sehe keinen Grund daran zu zweifeln, dass es diese Person aus dem Milieu gibt, die dem Opfer finanziell aushalf und an die man sich nach Angaben des Opfers auch wenden solle, falls ihm etwas zustoßen würde, damit für den kleinen Sohn des Opfers gesorgt würde.

Dass man das nur aus dramaturgischen Gründen in den Film eingebaut hätte, mag ich nicht glauben.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 11:44
Zitat von FL106772FL106772 schrieb:Erinnert mich sehr an andere künstlich aufgeblasene Fälle wo halt die Beamten mal James Bond spielen wollen (Yogtze-Fall, nur um ein Beispiel zu nennen...).
Ja, genau dieser Fall kommt mir da auch immer wieder in den Sinn. Wobei man natürlich bei dem als Laie nicht wusste, ob die EB nicht doch von Anfang an auch an die Folge einer psychiatrischen Erkrankung gedacht hatten. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes muss man ja nicht alles in der Öffentlichkeit ausbreiten. Wenn sie jahrelang ermitteln, um ein Verbrechen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dann auszuschließen, ist ja im Endeffekt alles in Ordnung.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 11:48
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Was ist dann mit der Darstellung des Kiez Kollegen, der ihm das Darlehen gab?
Hat AZxy sich das ausgedacht?
Gibt es dieses Darlehen gar nicht?
Dramaturgische Freiheit? Nicht das es das bei XY nicht gäbe, aber vermutlich doch nicht bei einem so wichtigen Falldetail.

Oder ist der Kontakt zum Kiez Kollegen komplett ausgedacht?
Die Fragen kann ich Dir auch alle nicht beantworten. Keine Ahnung, ob es die Szene so gab, und ob es in Wirklichkeit einen kriminelleren Eindruck machte als einen rauchenden älteren Herrn, der vor seinem Einfamilienhaus steht und den Eindruck erweckt, den Ermittlern irgendwie weiterhelfen zu wollen? Also wie der Film "Der Pate" kam mir das alles nicht vor.

Das Herumzeigen des Schäkel-Fotos v.a. beim Mitarbeiter wird ja wohl so auch nicht passiert sein.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 12:01
@sallomaender
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Gehöre ich bereits zum "Kiez", wenn ich da einen Kiosk betreibe? Wenn ich Kontakt mit Leuten aus der Szene habe? Oder muss ich dazu Zimmer vermieten?
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb am 08.04.2026:Verbindungen zum Kiez" legt, wenn das so vage formuliert ist, meist nahe, dass es um Prostitution, Drogenhandel u/o Schutzgelder ging. Verbindungen zur organisierten Kriminalität.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Keine Ahnung, ob es die Szene so gab
Ja die Szene gab es im Filmfall.
Dein restlicher Satz ergibt für mich keinen Sinn.
Könntest du das bitte mal anders formulieren.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Das Herumzeigen des Schäkel-Fotos v.a. beim Mitarbeiter wird ja wohl so auch nicht passiert sein.
Das denke ich schon.
Zitat von KieliusKielius schrieb:Dass man das nur aus dramaturgischen Gründen in den Film eingebaut hätte, mag ich nicht glauben
Da sind wir uns einig.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 13:20
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ja, genauso vermute ich das auch. Das sind einzelne Personen aus der Schiffsbesatzung. Und zwar denke ich auch eher an die aus den untersten Lohnstufen. Ein Kapitän hat wahrscheinlich Unsummen in seine Ausbildung investiert und wird auch entsprechend gut verdienen. Das wird er nicht für riskante Drogendeals aufs Spiel setzen. Aber aus der Besatzung wird sich der ein oder andere gut was dazu verdienen wollen, und das sicher ohne Wissen der Kollegen und der Vorgesetzen.
Aber, diese Leute gehen nicht vom Schiff runter. Sie schmeißen das Paket mit Peilsender ins Wasser und sonst nichts. Bezahlung läuft über andere Kanäle. Wenn sie auf ein Boot umsteigen und Drogen liefern würde das fast zwangsweise jemand von der Mannschaft mitkriegen.

Meiner Meinung hatten es die Täter geplant gleich nach der Übergabe die Drogen wegzuschnappen. Sie kamen von Land und sie hatten das AIS ausgeschaltet. Als sie losfuhren, wußten sie schon, was sie tun wollen.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 13:25
Es gibt da auf YouTube einen Podcast zu F. P. (Von Mysteriöse Mordfälle)kann das leider nicht verlinken. In den letzten Minuten wird einiges über ihn selbst erzählt. So könnte es sein, das er verschuldet war und sich deshalb auf ein Drogengeschäft eingelassen hat. Es wird spekuliert das sein Auftraggeber aber nicht der eigentliche Empfänger war sondern nur davon mitbekommen hat und F. P beauftragt wurde das Paket vor dem eigentlichen Empfänger rauszufischen und dann....


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 13:28
Zitat von FL106772FL106772 schrieb:.wie schon geschrieben, wenn man einen Star (A-Promi, Kiezgröße, ...) erst googlen muss, dann ist es kein Star (A-Promi, Kiezgröße,...) :-)
Es wurde auch nicht gesagt, dass er eine "Kiezgröße" war, sondern dass er Kontakte/Verbindungen zum Kiez hatte.
Auch in der OK gibt es Hierarchieebenen, man muss nicht zu den "Größen" gehören, um dazuzugehören.
Davon abgesehen bezweifle ich, dass du auf Anhieb sagen könntest, wer da aktuell "das Sagen hat" bzw zu den aktuellen "Kiezgrößen" gehört.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Gehöre ich bereits zum "Kiez", wenn ich da einen Kiosk betreibe? Wenn ich Kontakt mit Leuten aus der Szene habe? Oder muss ich dazu Zimmer vermieten?
Nein, wenn du dort einen Kiosk betreibst, zahlst du mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Schutzgeld. Und die Person, die dir mitgeteilt hat, dass du künftig zahlst, gehört zu dem Personenkreis, der hier gemeint ist. Und die Person die Kohle bei dir abholt auch.
OK ist ein Geschäftsmodell und wer da mit verdient oder zuarbeitet gehört zur gemeinten Gruppe.

Es gab (und gibt vermutl immer noch) auf dem St.Pauli Kiez krasse Revierkämpfe.
Ob Personen, die dort von 25 Jahren aktiv waren heute noch "im Geschäft" sind...?
Aber die Polizei wird Gründe haben, in die Richtung zu ermitteln.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 13:37
Zitat von OpLibelleOpLibelle schrieb:
Zitat von FL106772FL106772 schrieb:
Zitat von DancingfoolDancingfool schrieb:die Leiche nicht gefunden ist gibt es genau 0,0 Euro.
.... irgendwann wirst dann schon für gestorben auf hoher See klassifiziert.
Das geht schnell:

§5 Abs. 1 Verschollenheitsgsetz
Wer bei einer Fahrt auf See, insbesondere infolge Untergangs des Schiffes, verschollen ist, kann für tot erklärt werden, wenn seit dem Untergang des Schiffes oder dem sonstigen die Verschollenheit begründenden Ereignis sechs Monate verstrichen sind.
Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/verschg/BJNR011860939.html
Ich hatte von anderen Vermißten eine 10-Jahres Frist in Erinnerung. Auf See mag das nicht so sein, aber 6 Monate ist schon sehr schnell.
Der Text heißt: Kann für tot erklärt werden.
Ich denke, nur es keine offenen Fragen gibt.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 14:24
Zudem wird da vor allem ein Schiffsuntergang thematisiert. Zwar nicht ausschließlich, es kann auch andere Sachverhalte auf See geben, aber es ist stark auf Untergangsszenarien oder Küblböck-Situationen gemünzt, also eindeutige Todesfälle auf See.

Potentielle Verbrechen zählen eher nicht dazu und eine Kann-Bestimmung ist auch keine sichere Sache wenn es einem darum geht, Hinterbliebenen eine sichere und schnelle Versorgung zu verschaffen.

Nach Ansicht derer, die ihren kannten, wäre FP im Falle eines Suizids eher der Typ „Pistole“ gewesen und er war sehr gewissenhaft. Ein Kabelbinder um den Hals passt da IMHO nicht ins Bild. Eine Schwimmweste nur zu zerschneiden anstatt komplett abzulegen passt auch nicht ins Bild. Gewichte nicht gewissenhaft zu befestigen, mit seltsam zusammengebastelten Schäkeln, passt auch nicht zu einem sorgfältig handelnden Menschen.

Was aber passt: Drogendealer beseitigen jemanden auf grausame Weise um einen, der sie hinter’s Licht führen will, zu bestrafen und viele andere zu warnen, dass sie keine Fehler machen dürfen weil sie sonst jämmerlich sterben. Man weiß, dass in dieser Branche, wo es um viel Geld geht, Disziplin durch drastische Exempel aufrecht erhalten wird.

Kurz gesagt: für einen sicherheitsbewussten, effektiv agierenden und konsequenten Menschen passt IMHO das hier vorgefundene Setting nicht. Ein solcher Mensch hätte einen sorgsam durchdachten und geplanten Suizid so angelegt, dass es schnell, perfekt und ohne Unsicherheit in der Hinterbliebenen-Versorgung abläuft.

Es passt aber zu einer Bestrafungsaktion der OK, weil denen ist egal wie professionell der Schäkel ist und wie gut das alles zusammenpasst. Da geht es nur um die Bestrafung + Tötung dieses einen und die Warnung an alle anderen.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 14:28
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Was aber passt: Drogendealer beseitigen jemanden auf grausame Weise um einen, der sie hinter’s Licht führen will, zu bestrafen und viele andere zu warnen, dass sie keine Fehler machen dürfen weil sie sonst jämmerlich sterben. Man weiß, dass in dieser Branche, wo es um viel Geld geht, Disziplin durch drastische Exempel aufrecht erhalten wird.
Aber warum das dann so inszenieren, als wäre ein Unfall passiert? Dass Procopius' Leiche auf Süderoogsand angespült wurde, war ja wohl nicht vorgesehen und vermutlich nicht passiert, hätten die Schäkel das Gewicht gehalten.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 14:32
Was ist denn wie ein Unfall inszeniert?


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 14:55
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Was ist denn wie ein Unfall inszeniert?
Dass ein leeres noch fahrendes Schlauchboot auf der Außenelbe gefunden wird, aber vom Bootsführer jede Spur fehlt.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 15:21
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Es wurde auch nicht gesagt, dass er eine "Kiezgröße" war, sondern dass er Kontakte/Verbindungen zum Kiez hatte.
Auch in der OK gibt es Hierarchieebenen, man muss nicht zu den "Größen" gehören, um dazuzugehören.
Davon abgesehen bezweifle ich, dass du auf Anhieb sagen könntest, wer da aktuell "das Sagen hat" bzw zu den aktuellen "Kiezgrößen" gehört.
Haja, es ist in der Tat ein bißchen mein Steckenpferd und ich meine schon dass der Begriff "Kiezgröße" hier und da verwendet worden ist. Und das Opfer war keine. Aber wie Du schreibst, das System, die Hierarchien sind ein sehr lebendiger Prozess. :-) Generell kannst aber sagen, sobald jemand bei RTL II zu sehen ist und/oder akzentfrei Deutsch spricht, ist er weit weg vom Kopf der Nahrungskette. Aber das nur am Rande, Off Topic quasi.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 15:27
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Was aber passt: Drogendealer beseitigen jemanden auf grausame Weise um einen, der sie hinter’s Licht führen will, zu bestrafen und viele andere zu warnen,
Wie will man jemanden warnen, wenn man gleichzeitig vorhat, eine Leiche richtig verschwinden zu lassen? Dafür hätte man ihn im Boot liegen lassen müssen. Oder noch einfacher: am Festland umbringen. Man dürfte ja rauskriegen, wen man da vor sich hat. Der Name der Firma stand auf dem Boot.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 15:34
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Wie will man jemanden warnen, wenn man gleichzeitig vorhat, eine Leiche richtig verschwinden zu lassen? Dafür hätte man ihn im Boot liegen lassen müssen.
Ungefähr das wollte ich auch ausdrücken @Volvic


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 00:53
Man kann ja gern der Meinung sein, dass das Opfer keinen Suizid beging und vielleicht liegt man damit am Ende richtig - wer weiß?
Dann wünsche ich mir aber überzeugendere uhArgumente, die gegen einen Suizid sprechen.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Nach Ansicht derer, die ihren kannten, wäre FP im Falle eines Suizids eher der Typ „Pistole“ gewesen
Der eine hielt ihn für "Typ Pistole", der andere für "Typ Auto gegen Baum". Wen man einen Dritten gefragt hätte, wäre vielleicht auch noch "Typ Strick" genannt worden. Während es oft ja so ist, dass das persönliche Umfeld sich einen Suizid gar nicht vorstellen kann und deshalb kategorisch ausschließt, scheint es hier ja so zu sein, dass man einen Suizid des Opfers grundsätzlich für möglich hielt und diese Vorstellung sogar ganz konkrete Methoden miteinschloss.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:war sehr gewissenhaft. Ein Kabelbinder um den Hals passt da IMHO nicht ins Bild.
Zusätzlich einen Kabelbinder zu benutzen, bevor man sich durch Selbstversenken im Meer ertränkt, zeugt - um deine Worte zu verwenden - von großer Gewissenhaftigkeit im Vorgehen. Da könnte sich jemand sehr genau im Voraus überlegt haben, wie er Schritt für Schritt vorgeht.
Wenn das Opfer also als gewissenhaft galt, dann hätte er das auch auch auf seiner letzten Fahrt unter Beweis gestellt.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Eine Schwimmweste nur zu zerschneiden anstatt komplett abzulegen passt auch nicht ins Bild.
Die Schwimmweste abzulegen, hätte im Widerspruch zur Gewissenhaftigkeit des Opfers gestanden, denn die Schwimmweste musste mit dem Opfer verschwinden und also am Körper bleiben. Deshalb musste sie durch Einschneiden zuvor funktionsunfähig gemacht werden.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Gewichte nicht gewissenhaft zu befestigen, mit seltsam zusammengebastelten Schäkeln, passt auch nicht zu einem sorgfältig handelnden Menschen.
Wenn ich mich in die Lage eines Lebensmüden versetze, der die Nachwelt in Unkenntnis lassen möchte über sein selbstgewähltes Schicksal, dann kann er vor seinem Suizid nicht in ein Geschäft gehen und Gewichte, Seile und wirbelfreie Schäkel-Konstruktionen kaufen, denn der Kauf dieser Dinge würde sehr wahrscheinlich nachvollziehbar sein und als Suizidvorbereitung erkannt werden. Deshalb gehe ich davon aus, dass dieser Lebensmüde Gewichte, Seile und Schäkel verwenden würde, deren Beschaffung oder Fehlen später für niemanden nachvollziehbar sein wird. Dabei könnte es sich also um gebrauchte, vielleicht irgenwo herumgelegene oder bereits verschrottete Gegenstände handeln. Der einzige Nachteil daran ist, dass alte oder ausgemusterte Gegenstände möglicherweise nicht ganz so zuverlässig sind.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Man weiß, dass in dieser Branche, wo es um viel Geld geht, Disziplin durch drastische Exempel aufrecht erhalten wird.
Das ist ja nun völlig unlogisch argumentiert, denn das von den Tätern gewählte Vorgehen wäre ja darauf ausgerichtet gewesen, ihr Opfer spurlos für immer verschwinden zu lassen, so dass gerade kein (!) erkennbares Exempel statuiert worden wäre.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Ein solcher Mensch hätte einen sorgsam durchdachten und geplanten Suizid so angelegt, dass es schnell, perfekt und ohne Unsicherheit in der Hinterbliebenen-Versorgung abläuft.
Ach so - und das wäre dann wie abgelaufen in deiner Vorstellung? Magst du ein konkretes Beispiel geben, wie man es "besser" hätte machen können, um die von dir genannten Ziele zu erreichen?
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Es passt aber zu einer Bestrafungsaktion der OK, weil denen ist egal wie professionell der Schäkel ist und wie gut das alles zusammenpasst. Da geht es nur um die Bestrafung + Tötung dieses einen und die Warnung an alle anderen.
Was du da schilderst, spricht dagegen, dass unser Opfer es auf dem Wasser mit der OK zu tun bekam. Denn wenn die OK eine Warnung an andere aussenden möchte, dann stellt sie sicher, dass ihre Warnung auch klar und unmissverständlich für die Zielgruppe erkennbar ist. Also eine Warnung wollte die OK hier bestimmt nicht aussenden. Wenn überhaupt, dann wollten die Täter nur bestrafen oder töten.


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