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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

256 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Drogen, Mysteriös ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 09:24
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Und ob er angehalten hat oder nicht, müsste eigentlich dem GPS-Track zu entnehmen sein. Der liegt ja der Polizei vor.
In welchen Intervallen werden denn die GPS-Signale aufgenommen? Ein Stopp von wenigen Minuten fällt eventuell gar nicht auf.

Im Filmbeitrag hielten beide Boote an, als die zwei Ganoven ihre finsteren Pläne in die Tat umsetzten. Das kann aber natürlich auch aufgrund produktionstechnischer Gründe so dargestellt worden sein, weil der Dreh dann natürlich einfacher war.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 09:31
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:In welchen Intervallen werden denn die GPS-Signale aufgenommen? Ein Stopp von wenigen Minuten fällt eventuell gar nicht auf.
Dazu müssten man wissen, was er für eine Einstellung dazu gewählt hatte, je häufiger, desto schneller Akku leer. Allerdings macht nur alle paar Minuten eine Positionsaufzeichnung weniger Sinn, wenn man mit so hohen Geschwindigkeiten fährt, dann würde sich ja im Suchfall das Suchgebiet sehr vergrößern.

Oft sieht man einem Track einen Stillstand an, weil dann das GPS auch Bewegungen seitlich zur Bewegungsrichtung zeigt.
Wenn der Polizei der Track vorliegt, müsste man das eigentlich sehen.

Mich würde interessieren, ob sich so ein Achter auch anders erklären ließe als bewußt gesteuert, wie ja erstmal angenommen wurde. Oder ob da nicht schon Ankerwirkung da war und der Motor mit niedriger Umdrehung lief und dann das Ankerseil einmal über die rechte Rumpfseite lief und einmal über die linke, z.B. weil er über das Heck oder direkt am Bug abspulte. Dann könnte der Anker quasi im Zentrum dieser Acht gewesen sein. Sind Skipper hier im Thread, die das beantworten könnten?


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 09:34
Ich frage mich auch, ob man im Bereich dieser Acht z.B. mit einem Tauchroboter nach dem mutmaßlichen Gewicht geschaut hat. Das dürfte ja nicht weit gekommen sein. Das könnte ja ein Hinweis sein, wo das Gewicht herkam und wer das evtl. nun nicht mehr hat.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 09:42
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Sinn und Zweck des Achtermanövers ist es möglichst schnell wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren,
Was laut Lehrbuch Sinn und Zweck eines Achtermanövers ist, ist hier nicht entscheidend.

Die Frage ist, warum könnte jemand, der sich mit einem Gewicht von Bord in die Fluten stürzen möchte, kurz zuvor ein Achtermanöver gefahren haben.
Und meine Erklärung dafür ist, dass das Achtermanöver genutzt wurde, um das Boot gegen Wind und Wellen zu stabilisieren und während dessen die letzten Vorbereitungen für den Suizid zu treffen.
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Vorbereitungen für den Suizid hätte er auch durchführen können, wenn er einfach den Kurs gehalten hätte.
Das möchte ich wirklich bezweifeln.
Bei voller Fahrt auf Kurs hätte er an Bord wohl kaum die letzten Vorbereitungen für den Suizid treffen können.
Und stoppt er ab, dann wird das Boot zum Spielball von Wind und Wellen, was die letzten Vorbereitungen je nach den äußeren Bedingungen auch wieder schwierig bis unmöglich macht.
Deshalb also das Achtermanöver, bei dem das Boot kontrolliert und stabil im Wasser liegt und sich so an Bord der Suizid einigermaßen sicher und ungefährdet vorbereiten lässt.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 09:43
Zitat von KieliusKielius schrieb:hast gar nicht genau gelese
Stimmt. Als es mir auffiel war es zu spät zum editieren.

Die Erläuterungen weiter oben sind für mich eben ncht stimmig und ich muss es kurz machen.

Die Ermittler halten einen Suizid für sehr unwahrscheinlich (wenn auch nicht ausschliessbar). Das sagen sie bei AZ und es steht auch in jedem Artikel und die werden dafür Gründe haben.
Ebenso haben sie Gründe und Indizien dafür dass sie ein Schmuggel Szenario in Bezug zu FP überhaupt öffentlich in einer Sendung verlautbaren lassen.
Das wäre andernfalls Geschäfts- u. Rufschädigung, gegen die die Angehörigen wohl vorgehen würden.
Für mich ist es daher müssig kaum umsetzbare Suizidtheorien zuerörtern.
Du bist sonst der Erste der auf die Inhalte der Ermittler verweist und diese im Thread hochhält und anmahnt.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Wenn das Gewicht mit sagen wir 50 m Seil oder ähnlichem verbunden ist und das aufgerollt an Deck liegt und das Gewicht wird ins Wasser geworfen, hast Du noch genug Zeit, den Kabelbinder zuzuziehen, bis das Seil weg ist
Sehe ich nicht so, aber natürlich weiss ich es nicht.
Du musst ja das ganze Setting beachten, sitzend auf Rand, Anker auf Schoss, bei Wellengang und Boot steuernd.
Das ist doch Quark.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 09:53
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Du musst ja das ganze Setting beachten, sitzend auf Rand, Anker auf Schoss, bei Wellengang und Boot steuernd.
Das ist doch Quark.
Das liegt an Deiner Vorstellung, deswegen erscheint es Dir unplausibel und meinetwegen auch als "Quark" ;-). Warum musst man am Rand sitzen und den Anker auf dem Schoss haben? Ist doch gar nicht notwendig. Würdest Du einen normalen Anker zum Ankern auch so merkwürdig aussetzen? Warst Du schonmal auf einem kleinen Boot beim Ankerauswerfen dabei?
Das Szenario erscheint plausibler, wenn es eben so abläuft: Anker bzw. Gewicht an Bord, 50 m Leine vorbereitet und abwickelfertig an Bord, Weste an mit Leine an Weste. Er wirft das Gewicht über Bord und sieht mit zu, wie die Leine abrollt. Wenn sie fast weg ist, zieht er sich den Kabelbinder fest und springt über Bord oder lässt sich über den Rand ziehen, das passiert dann von selbst, abhängig von Geschwindigkeit und Gewicht. Bis zu diesem Zeitpunkt kann er das Boot steuern.

Man kann sich ein Szenario aber auch ganz speziell vorstellen und dann erklären, dass es eben nicht gegangen sein kann.

PS: Dem Thread sage ich eine ähnlich lange Lebensdauer wie Yogtze und dem Brauereimitarbeiter voraus, der nach ca. 10 Jahren suizidiert in einer Garage gefunden wurde, die bis dato keiner geöffnet hatte. ;-)


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 10:01
Interessant ja auch die Überlegungen zu einem Suizid im Filmfall:
Gedanke, vielleicht war er praktisch pleite und wollte es vor seiner Familie und Umgebung nicht offen kommunizieren.
Information, dass für den Fall des Ablebens alles vorbereitet ist.
Fahrrad noch rechtzeitig an Sohn verschenkt.
Nein, er würde sich nie umbringen, und wenn, dann gegen einen Baum fahren (!) oder sich erschießen (!). Also interessant, dass man da ausgerechnet zwei destruktive Methoden anspricht. Warum nicht z.B. "der war tief religiös, das wäre für ihn nie gegangen" oder "der hätte Schlafmittel genommen".
Manche hinterlassen beim Gehen aus dieser Welt gerne Rätsel. Sozusagen das finale Nichteingestehen, eben mit einer Situation nicht mehr klargekommen zu sein. Das passt m.E. gerade zu solchen Selfmadepersönlichkeiten. Auch die Eingangsszene mit dem Rüffel an den Mitarbeiter passt dazu (wenn sie so stattgefunden hat).

Wenn man als ehemalige Kiezgröße einen späten Racheakt oder ähnliches befürchtet, könnte man auch bei einem Notar entsprechendes Material hinterlegen.

Die Idee, dass man beim Einsammeln von Drogenpäckchen erwischt wird und dann so merkwürdig exekutiert, finde ich sehr abwegig.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 10:02
@megavolt

Die krux ist natürlich auch, dass sich ein Mord noch (theoretisch) feststellen ließe (zum Beispiel durch ein Geständnis), ein Selbstmord aber praktisch nicht mehr. Außer es taucht doch noch ein bei nem Notar hinterlegter Abschiedsbrief auf.
Aber so oder so wird es nach Lage der Dinge nie die abschließenden Beweis für den Suizid geben können.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 10:07
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Ebenso haben sie Gründe und Indizien dafür dass sie ein Schmuggel Szenario in Bezug zu FP überhaupt öffentlich in einer Sendung verlautbaren lassen.
Wobei der Staatsanwalt im Studiogespräch mit Rudi Cerne das schon als Theorie präsentiert hatte und ausdrücklich erwähnte, dass nicht sicher gesagt werden könne, dass Procopius als Kurier unterwegs gewesen sei und es auch möglich wäre, dass er zufällig in eine solche Abholung geplatzt sei.
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Ermittler halten einen Suizid für sehr unwahrscheinlich (wenn auch nicht ausschliessbar). Das sagen sie bei AZ und es steht auch in jedem Artikel und die werden dafür Gründe haben
Vor allem haben die Ermittler eine Tathergangshypothese entwickelt, die schon sehr konkret wirkt:
Es könnte zu einem Streit gekommen sein, etwa wegen Geld oder Drogen. Procopius - so die Theorie - wurde bewusstlos geschlagen, seine Weste präpariert, ein Kabelbinder um seinen Hals gezogen und anschließend ins Meer geworfen.
Rätselhafter Tod eines Hamburger Geschäftsmanns auf See (ZDF)

Ob sich die Ermittler ohne Anhaltspunkte auf ein solches Geschehen zu einer solchen Spekulation hinreißen lassen, bezweifle ich. Plausibler halte ich es, dass sich hinter den aus ermittlungstaktischen Gründen zurückgehaltenen Informationen noch etwas verbirgt (z.B. Blutspritzer auf seinem Boot, bei der Obduktion festgestellte Kopfwunde), dass auf ein solches Szenario schließen lässt.


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um 10:08
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Aber so oder so wird es nach Lage der Dinge nie die abschließenden Beweis für den Suizid geben können.
Beweisführung ist bei soetwas schwierig. An einen Fall, den ich im Kopf habe, sich selbst Kehle durchgeschnitten, war die forensische Beweisführung schwierig, aber sie fand heraus, dass die Schnittführung, Wundränder und Messerhaltung nur gegangen sind, wenn das Messer selbst geführt wurde. Wer würde annehmen, dass sich jemand in suizidaler Absicht selbst die Kehle durchschneidet? Ist nur ein Beispiel, was eben passiert.

Mich würde das Gewicht interessieren. Das könnte durchaus ein entscheidendes Indiz sein.

Vielleicht er das aber mit einem Schleppanker bewerkstelligt, und er hat sich vom Gewicht gar nicht auf Grund ziehen lassen, sondern er hing quasi zwischen einem Schleppanker und dem Boot, so dass er nur ausreichend unter Wasser gedrückt wurde, vielleicht deswegen auch zusätzlich der Kabelbinder. Edit: vielleicht war das sogar so gedacht, dass das Boot mit der Leiche dran immer weiter rausfährt.


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um 10:22
Zitat von KieliusKielius schrieb:voller Fahrt auf Kurs hätte er an Bord wohl kaum die letzten Vorbereitungen für den Suizid treffen können.
Und stoppt er ab, dann wird das Boot zum Spielball von Wind und Wellen, was die letzten Vorbereitungen je nach den äußeren Bedingungen auch wieder schwierig bis unmöglich macht.
Deshalb also das Achtermanöver, bei dem das Boot kontrolliert und stabil im Wasser liegt und sich so an Bord der Suizid einigermaßen sicher und ungefährdet vorbereiten lässt.
Ich merk' schon: Du hast im Grunde keine Erklärung für die gefahrene Acht und versuchst durch Repetition dieser Erklärung...
Zitat von KieliusKielius schrieb:habe keinen Bootsführerschein, würde aber vermuten, dass das kleine Boot des Opfers auf offener See bei einem Achtermanöver eine stabilere Lage hat, als wenn das Boot abgestoppt wird und im Treiben ganz dem Spiel von Wind und Wellen ausgesetzt ist.
...Eindruck zu schinden.

Das wird Dir nicht gelingen.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 10:22
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:das Foto von der Schekelkonstruktion
Bitte beachten, ein 'Schekel' ist eine nahöstliche Währungseinheit. Das Befestigungselement, um das es in diesem Fall geht, schreibt sich 'Schäkel'.

Nicht bös gemeint, aber bevor sich das hier verstetigt....


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 10:30
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Nicht bös gemeint, aber bevor sich das hier verstetigt....
Danke, Du hast natürlich Recht :-)


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 10:40
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Das sind m.E. Trockenanzüge, keine Neoprenanzüge. Neopren wäre mir viel zu unbequem, wenn ich im Boot bleiben will. Einen Kälteschutz braucht man allerdings auch im Sommer in der Nordsee, sonst nützt einem eine Schwimmweste auch nicht viel.
Im Hamburger Abendblatt steht aber ganz klar "Bekleidet war der Tote mit einem schwarzen Neoprenanzug"

Hier die Quelle
https://www.abendblatt.de/schleswig-holstein/article411666607/aktenzeichen-xy-hamburger-unternehmer-frank-procopius-in-nordsee-ermordet-viele-hinweise-zu-einem-detail-6.html


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 10:40
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Die Idee, dass man beim Einsammeln von Drogenpäckchen erwischt wird und dann so merkwürdig exekutiert, finde ich sehr abwegig.
Das schätze ich auch so ein.
Es ist durchaus denkbar, dass die Ermittler Hinweise oder sogar Belege für (dunkle) Machenschaften des Opfers im Milieu (Kiez, Drogenschmuggel, Geldwäsche - was auch immer) gefunden haben, über die sie momentan aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mehr öffentlich machen können oder wollen.
Und trotzdem könnte die letzte Fahrt des Opfers allein einem Suizid gedient haben.
Beide Überlegungen lassen sich also auch miteinander vereinbaren.
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Das wird Dir nicht gelingen.
Wenn du sachliche Gründe nennst, warum das Opfer sein Achtermanöver nicht zur Suizidvorbereitung genutzt haben kann (meine persönliche Erklärung, weshalb das gut möglich ist und sogar sehr sinnvoll gewesen wäre, habe ich hier zur Diskussion gestellt), können wir das gern diskutieren.


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um 10:40
Ich glaube nicht daran, das er in eine Drogenabholung geplatzt ist. Ich denke die hätten ihn kalt gemacht, aber nicht so einen Aufwand betrieben.

Mich stört das er nicht in Cuxhafen halt gemacht hat, und auch keine "Werberunden" um die Fähre. Deshalb habe ich die Vermutung das Boot wurde durch jemand anderes gesteuert und er war schon tot. Allerdings wäre da der Anruf.... ok könnten man täuschen. Man hat ja nur die Daten das telefoniert wurde, nicht wer. Würde dann aber auf ein Mordkomplott seitens Frau und Familie der Frau hindeuten.
Noch dazu hätte jemand auf ein zweites Boot steuern müssen. Eher doch unwahrscheinlich,oder?

Oder er war doch so eine Art Kurier. Da müsste man wissen ob es laut Borddaten auch Phasen gab wo er kurz an einem Ort verblieb. Wenn ich richtig zugehört habe, sagten sie bei xy das selbe Frau ihn ab oder 15 Uhr nicht mehr tracken konnte? Vielleicht schaltete er es ab, um Geschäft da draussen abzuwickeln? Evtl. Gab es davor schon probleme und die Gegenseite hatte den Plan ihn los zu werden? In diesem Zusammenhang würde ich den Geschäftspartner genauer unter die Lupe nehmen.

Ohne die weiteren Erkenntnisse die zurückgehalten werden, ist für mich auch ein Suizid denkbar.


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um 10:45
Zitat von StefanXXXStefanXXX schrieb:Im Hamburger Abendblatt steht aber ganz klar "Bekleidet war der Tote mit einem schwarzen Neoprenanzug"
Weiss ich nicht. Es steht da, ja. Aber im Film war es ein Trockenanzug, auf dem Foto in Deinem Artikel ist es ein Trockenanzug und meine Suche nach Bildern von solchen Schlauchbootfahrten, da sind es auch Trockenanzüge.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 10:50
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Mir ist nicht ganz klar, wie P. etwas aus dem Wasser gefischt haben sollte, während er gleichzeitig am Ruder stand. Das dürfte bei dem Boot nur gehen, wenn man anhält. Und ob er angehalten hat oder nicht, müsste eigentlich dem GPS-Track zu entnehmen sein. Der liegt ja der Polizei vor.
Genau. Dieses 8er-Manöver dient nur dazu, zu einem bestimmten Punkt zurückzukehren. Aber um an diesem Punkt etwas aus dem Wasser aufzunehmen, ob nurn ein Paket oder einen Menschen, muss man das Boot anhalten.
Und das gleiche gilt doch, wenn er irgendwo auf der Fahrt seien Mörder an Bord genommen hat, der also irgendwo zugestiegen ist. Das geht auch nicht, wie hier einige phantasieren, in dem man sich bei voller Fahrt ein Seil zuwirft, die zwei Boote ein Stück parallel fahren und eine Person wie ein Stuntman überspringt. Und genauso muss ja auch ein möglicher Mörder wieder von Bord gekommen sein, nachdem FP im Wasser gelandet war.

Es wurde bei XY rein gar nichts dazu gesagt, ob er irgendwo auf dem Wasser das Boot angehalten oder zumindest maximal verlangsamt hat.
Zitat von KieliusKielius schrieb:Und meine Erklärung dafür ist, dass das Achtermanöver genutzt wurde, um das Boot gegen Wind und Wellen zu stabilisieren und während dessen die letzten Vorbereitungen für den Suizid zu treffen.
Sag mal, bist Du eiegntlich schon mal in einem Boot auf der Nordsee gefahren? Dir ist schon klar, dass ein Achtermanöver einen ständigen Eingriff am Steuer erfordert und man gleichzeitig die Geschwindigkeit kontrollieren muss? Ein Achtermanöver ist etwas, was aktiv gefahren werden muss und nichts, was ein Boot so stabilisiert, dass der Bootsführer Zeit und Hände frei hat, um einen solchen Suizid wie er hier in Frage käme, technisch vorzubereiten.
Außerdem wurd das Achtermanöver um 15:30 Uhr gefahren, das Boot fing erst um 15:45 Uhr an zu rotieren. Und die 15 Minuten ist er mit einem Gewicht an der Schwimmweste und einem noch nicht fst zugezogenen Kabelbinder um den Hals weitergefahren?


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 10:53
Zitat von KieliusKielius schrieb:Er könnte aber aus dem Leben scheiden gewollt haben, ohne dass man anschließend seine sterblichen Überreste finden und Klarheit über seinen Verbleib und die Ursache seines Verschwindens, also seinen Suizid, haben sollte.
Anders gesagt: er wollte einfach nur für immer Verschwinden, und dabei so wenig Spuren wie möglich hinterlassen.

Diese Erklärung macht für mich am meisten Sinn, falls es sich um einen Suizid handelte.
Ich hatte schon überlegt, ob der Hintergrund dafür vielleicht ist, dass die meisten Lebensversicherungen eine Klausel haben, dass sie im Falle eines Suizids nicht zahlen? Passt das vielleicht mit der Aussage zusammen, er habe für seinen Sohn vorgesorgt?
Bei einem Sturz ins Meer gibt es eine Sonderregelung, nach der Vermisste schon nach einem Jahr für Tod erklärt werden können.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 10:54
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Es wurde bei XY rein gar nichts dazu gesagt, ob er irgendwo auf dem Wasser das Boot angehalten oder zumindest maximal verlangsamt hat.
gesagt nicht, aber gezeigt. Sie haben die mögliche Rausfischszene eingeblendet


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