Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich
um 00:55Im Prinzip reicht schon ein Röhrenknochen aus Arm oder Bein, um die Körperlänge relativ genau zu bestimmen. Es gibt dann Tabellen, in denen man nachschauen kann, mit welcher Körperlänge und welcher Fehlerbreite z.B. eine Länge des Oberschenkelknochens korrespondiert. Die Daten stammen aus riesigen Vergleichsmessungen. Das hat natürlich eine Fehlerbreite, weil es z.B. voraussetzt, dass der Körperbau einigermaßen proportioniert war (jemand, der 170 cm groß ist, kann theoretisch Sitzriese sein oder betont lange Beine haben) und man das Tabellenwerk der passenden Vergleichsbevölkerung hat (Mitteleuropäer vs. Südosteuropäer oder was auch immer).Kielius schrieb:Ich vermute am ehesten, dass man sich bei der Schätzung der Körpergröße auf der Grundlage verwitterter Knochen, wobei der Schädel und möglicherweise weitere Teile des Skeletts ganz fehlen, irren könnte und der Tote doch deutlich größer war.
Aus der Sendung sehe ich bei 5:32 zumindest Armknochen liegen, so dass ich denke, dass die Rechtsmediziner da mit der Angabe richtig liegen. Sie haben ja einen recht großen Fehlerbereich angegeben.



