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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

601 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wald, Jäger, Radfahrer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

21.06.2026 um 12:49
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb: Ich war 2014 auf einer Rennradreise und habe dort viele verschiedene radbegeisterte Menschen kennengelernt, die sowohl Rennrad als auch MTB gefahren sind, in der Gruppe wie auch alleine. Manche waren so radbegeistert, dass sie ganze Touren von ihrem Wohnort aus unternommen haben, die oft auch 500 - 700 km von ihrem Wohnort entfernt lagen. Dann wurden Radtaschen ans Rad gepackt und fertig.
Das gibt es sicher. Ich kann mir auch vorstellen, dass er ggf. wild zeltete (wobei man dann mehr Gepäck hat). Nur: Wo ist das Gepäck. Wenn er irgendwo übernachtet hat und nicht wiederkam, hätten doch die Wirtsleute Alarm geschlagen. Wenn er es irgendwo im Wald versteckt hat, wären doch in den letzten zehn Jahren irgendwelche Pilz-, Beerensammler etc. drübergestolpert.

Dazu kommt noch: Er war zwischen 40 und 60 Jahre alt und in einem Gesundheitszustand, dass er Fahrradtouren unternehmen konnte. Er konnte sich Markensachen leisten: Adidas, Cube, .... daher muss man ja davon ausgehen, dass er irgendwo einer Erwerbstätigkeit nachging und fraglich ist, warum er da nicht vermisst wurde? Da müsste es doch bei irgendwem jetzt klingeln.

Ich fahre mitunter auch mit dem Rad Stationen von Geocaches ab. Ich lasse niemals meine Geldbörse und meinen Autoschlüssel am Rad, wenn ich es kurz abstelle. Man weiß einfach nie. Er müsste doch zumindest Geld, Geldkarte, etc. bei sich gehabt haben? Das lässt man doch nicht zurück?
Der Österreicher nahm es an sich, lagerte es trocken auf seinem Hof und soll es gelegentlich sogar selbst genutzt haben.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_101291924/oesterreich-jaeger-hebt-jahrelang-leiche-ohne-kopf-im-wald-auf.html

Wäre der zweite Teil, die Leiche, nicht, kann man das noch irgendwie nachvollziehen. Da liegt ein relativ hochwertiges Fahrrad im Wald rum (wenn es so war) und es ist im Umfeld kein Besitzer erkennbar. Meist geht sowas ja in mehreren Stufen: Man nimmt es mit, weil sich auf dem Land der Besitz doch häufig irgendwo klärt. Besitz klärt sich nicht, niemand hat es vermisst - man beginnt, es selbst zu nutzen.
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Ich sagte ja, es passt nicht...einen Reim kann ich mir darauf nicht machen. Luftpumpe und Radflasche würdest du mitnehmen, wenn du das Rad irgendwo abstellst.
Das denke ich auch. Geld. Handy. Gerade, wenn man alleine unterwegs ist. Auto- und/oder Hausschlüssel.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

21.06.2026 um 14:08
Ist denn eigentlich zu 100 % gesichert, dass es sich um eine männliche Leiche handelt?

Anhand Schlüsselbein und Zehennägeln ist das nicht zu 100 % rekonstruierbar, oder? Wurden Hüft- und Beckenknochen gefunden? Auch die Kleidergröße sagt ja primär nicht viel, manche Rad-Bekleidung ist unisex oder Frauen tragen männliche Radkleidung, weil die Auswahl oft größer ist oder Radkleidung für Frauen oft zu pink- oder türkislastig, was nicht jeder mag.

Das Rad sieht nach Bild auch nach einer kleineren Rahmengröße aus. Wurde diese erwähnt? In der Sufu finde ich nichts, den Video-Beitrag hatte ich mir zwar angehört, kann mich jetzt aber auch nicht mehr erinnern, ob dazu etwas gesagt wurde.

Ich denke, wenn man mit Hinweisen aus Deutschland nicht weiterkommt, wird man doch sicher eine Isotopenanalyse in Erwägung ziehen?


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

21.06.2026 um 14:12
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Ist denn eigentlich zu 100 % gesichert, dass es sich um eine männliche Leiche handelt?
Die DNA muss hier vorliegen, denn es wurde z.B. der verschollene Doppelmörder Friedrich Felzmann aus Stiwoll ausgeschlossen.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

21.06.2026 um 14:38
Zitat von lucyvanpeltlucyvanpelt schrieb am 17.06.2026:Schon wirklich eigenartig, dass es keine passende Vermisstenmeldung
es gibt einen ähnlichen Fall in Wiesbaden-Naurod, wo auch nur die skelettierte Leiche eines Joggers gefunden wurde. Er hatte auch nichts dabei - also nichts wurde gefunden, kein Handy, kein Autoschlüssel usw. - da kam mir einmal der Gedanke ober er evtl. von jemandem mit dem Auto mitgenommen wurde - oder mit seinem Fahrrad gefahren ist. Das Fahrrad hätte dann auch - auffällig lange steht es unbenutzt herum - "geklaut" worden sein können.
Das Mitfahren mit dem Auto hätte dann aber schon ein evtl. Tötungsdelikt - vorrausgesetzt.
war nur eine Idee - weil er kein Handy und nichts dabei hatte. Link zum Thread - siehe unten verlinkt.
Seltsam dann auch - dass niemand eine Vermisstenmeldung abgeben hatte- das würde ja auch wieder zu einer "geplanten" Tat passen, man kann den Nachbarn usw. ja dann eine Märchengeschichte auftischen -...
nur ist hier die Umgebung auch ausschlaggebend - mehr Orte drumherum usw.
bei dem Fall hier - ist das ja weit weg "vom Schuß"...

im Fall bei Wiesbaden haben die Ermittler aber das Gesicht rekonstruiert.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Genauso würde ich losfahren, wenn es morgens noch kühl ist aber man die Möglichkeit haben will, bei Bedarf die langen Klamotten auszuziehen, ohne viel mitzuschleppen
richtig, der Gedanke kam mir auch - nur wenn Du dann die Kleidung ausziehst wo packst Du die hin ?
dafür dürfte man eigentlich einen Rucksack o.ä. dabei haben um die Kleidung dann dort zu verstauen. Vielleicht hatte er ja auch einen Rucksack dabei in dem dann Handy usw. verstaut waren.
Zitat von OzzOzz schrieb:Beides hätte auffallen müssen. Eventuell (s)ein verlassenes Auto, oder zurückgelassene Habseligkeiten in einer Pension. Oder eben ein minimal ausgestatteter Rucksack, der mit weiteren Sachen 'verschwand', mit dem er sich von Pension zu Pension weiterbewegte.
nach so vielen Jahren - wissen vielleicht viele nicht mehr , dass er dort Gast gewesen ist.

Leichenfund in Wiesbaden Naurod (Seite 8) (Beitrag von Silverwind)

Ist es denn bewiesen dass es sich bei dem gefunden Fahrrad um das des Opfers handelt ? und wenn ja wodurch ?


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

21.06.2026 um 14:49
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Genau dieses Bild vermittelt es eben nicht. Dazu hast du ganz andere Räder mit besserer Federung etc. und fährst auch nicht mit Katzenaugen in den Speichen und sicher nicht mit einer normalen Adidas-Sporthose über einer Radhose drüber, wenn Du Dich mal eben für eine Downhill-Strecke passend anziehst.

Das ist genau das, was ich zuvor schon meinte, als ich sagte, dass Vieles für mich eher zweckgebunden an der Ausrüstung ist und auch einiges nicht "zusammenpasst". Die Pedale und Schuhe sind eindeutig mit Cleats ausgestattet, d.h. ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass der Radfahrer auch im Rennradbereich tätig ist, dieses Rad aber eher allgemeintauglich für eine Reise genutzt hat
Kleine Anmerkung (ich fahre Rad):
Für mich sieht es auf den Bildern der Schuhe so aus, als wären da keine Cleats montiert.
Man sieht an der Sohle die beiden länglichen Öffnungen an denen die Vorrichtung zum Einschrauben ist, aber keine montierten Cleats.
Siehe:
abd 20260609 abd0002.hr

...dazu vergleich wie MTB cleats aussehen:

https://images.singletracks.com/blog/wp-content/uploads/2022/04/Cleat-position-9372.jpg

(Bild lässt sich nicht einfügen)

Gerne noch hier nachlesbar: https://www.singletracks.com/mtb-tips/how-to-find-the-best-bike-cleat-position/

Nein, die Tiere werden die Cleats nicht entfernt haben, die fallen auch eher nicht ab, weil sie eben festgeschraubt sind.

Auch der übrige Zustand des Fahrrads, mit Katzenaugen usw, eher im Bereich Cross, Freizeitfahrer, nichts ambitioniertes.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

21.06.2026 um 15:03
Zur geographischen Einordnung hier ein Link:

https://www.bergfex.at/sommer/steiermark/touren/skitour/2939612,skitour-ueber-die-schwabergerhuette-auf-den-kreuzkogel/

Der tote Biker wurde im Bretsteingraben im weiteren Bereich der Schwaberger-Almhütte (1511m) gefunden, einem Rastplatz mit etwas Kulinarik. Wahrscheinlich im Waldgebiet mit Forststrasse Richtung Hainzel Wasserkogel. Ob der Almhüttenbesitzer der Waldbesitzer ist ist nicht ersichtlich.

Die Hütte ist dort wo der rote Strich rechts beginnt.

In den Bretsteingraben kommt man vor allem von Süden her, es ist mit einigem Aufwand verbunden, es gibt da auch keine Buslinie hinein, Bahn nur bis Judenburg im Süden.

Ein Tagesausflugs-Biker, der mit den Öffis kam (vielleicht aus Slowenien) und nur recht wenig dabeizuhaben brauchte ist damit gar nicht so wahrscheinlich.

Es ist zwar dort sehr unberührt aber auch nicht komplett.
https://www.steiermark.com/de/Murtal/Aktivitaeten/Tourenportal/Kreuzkogel-ueber-die-Schwabergeralm_tour_5947624

Falls man aufsteigt, soll es dort aufgrund der Steilheit ab und zu zum Rad-Schieben sein. Und man weiß ja auch nicht, ob der Biker von oben kam, viell. auf der Rücktour war ...

(Lässt man als Waldbesitzer oder Jäger so ein Bike nicht erstmal ein paar Tage stehen?)


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

21.06.2026 um 15:10
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:nach so vielen Jahren - wissen vielleicht viele nicht mehr , dass er dort Gast gewesen ist.
Aber vielleicht wäre damals aufgefallen, dass da einer nicht wie angekündigt kam - ist sicher nicht so üblich.

Falls 'nicht wiederkam', wären ja sogar seine Personalien bekannt und es hätte zu irgendeiner Anzeige geführt.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

21.06.2026 um 15:10
Zitat von gustigusti schrieb:Auch der übrige Zustand des Fahrrads, mit Katzenaugen usw, eher im Bereich Cross, Freizeitfahrer, nichts ambitioniertes.
Das sehe ich ähnlich. Auch die Reifen hatten wir ja schon öfter angesprochen. Zwar sind die nicht exakt benannt worden und ich kann es auf den Fotos nicht erkennen, welches Modell das ist, aber das sind kein typischen Crosscountry-Reifen, die jemand für überwiegend schlechtere, auch schlammige Wege nutzt. Die Reifen wurden 2014 produziert und waren ziemlich neu vor dieser letzten Tour. Bei der Auswahl dieser Reifen wird sich also jemand etwas gedacht haben. Vom Profil, soweit erkennbar, sind das eher Allround bzw. Trekkingrad-Stil Reifen, also für überwiegend befestigte Wege.
Da das Rad zu diesem Zeitpunkt auch schon älter war und nicht mehr unbedingt der letzte Schrei der Technik zu diesem Zeitpunkt, könnte es sein, dass dieses Rad einen Nutzungswandel erfahren hat, früher vielleicht sportlicher benutzt, jetzt eher als Commuterbike oder eben Touren auf meist asphaltierten, fein geschotterten Wegen.
Das könnte für mich auch ein Rad sein, mit dem jemand z.B. im ländlichen Raum zur Arbeit pendelt.


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21.06.2026 um 15:12
Zitat von gustigusti schrieb:Kleine Anmerkung (ich fahre Rad):
Für mich sieht es auf den Bildern der Schuhe so aus, als wären da keine Cleats montiert.
Du hast Recht, ich habe mich falsch ausgedrückt. Die Vorrichtung für Cleats sind vorhanden, aber stimmst Du mir zu, dass die Pedale reine Klickpedale sind? Ist das dann nicht ziemlich unsicher vom Halt, es so zu fahren?

Das könnte auch ins Bild mit den Katzenaugen und der Adidas-Hose passen, was für mich nicht rund ist.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

21.06.2026 um 15:16
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:dass die Pedale reine Klickpedale sind?
Bin zwar nicht angesprochen, aber für mich sind das normale Bärentatzenpedale. Auch ein Hinweis, dass das Rad mit verschiedenen Schuhen, vermutlich auch im Alltag ganz normal als Verkehrsmittel, genutzt wurde.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

21.06.2026 um 15:22
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Ich meine dazu an der Sattelsäule auch noch eine Anbringungsvorrichtung zu sehen, bin mir aber nicht sicher? Eine ist für die Höherjustierung des Sattels, aber die andere?
Ja, das scheint der eine Teil einer mehr oder weniger festmontierten Haltevorrichtung für ein Rücklicht zu sein, das man dann als Diebstahlssicherung mitnimmt, die rahmenseitige Halterung bleibt dran.


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21.06.2026 um 15:25
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Das könnte auch ins Bild mit den Katzenaugen und der Adidas-Hose passen, was für mich nicht rund ist.
Vorne sind die Katzenaugen noch dran, hinten nicht mehr. Vielleicht verloren gegangen und nicht mehr ersetzt. Viele machen die Dinger direkt ab, weil sie für ein MTB uncool aussehen. Auch damals gabs schon Stäbchenreflektoren, die man hätte ersatzweise dranmachen können und sichtbarer wäre man damit auch gewesen. Wie wir schon hier ein paarmal die Vermutung hatten, der Besitzer scheint eher Pragmatiker gewesen zu sein. Es hat ihn nicht gestört. Funktionale Sachen waren anscheinend wichtiger (Lenkerhörnchen, neue Reifen).


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

21.06.2026 um 15:42
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Vorne sind die Katzenaugen noch dran, hinten nicht mehr. Vielleicht verloren gegangen und nicht mehr ersetzt. Viele machen die Dinger direkt ab, weil sie für ein MTB uncool aussehen.
Bin mir nicht sicher, aber evtl. ist auf der Reifenflanke auch ein Reflektorstreifen drauf? Kennt jemand solche Reifen, ob die auf einem solchen Foto der Polizeimeldung auch so aussehen könnten? Evtl. hat er deshalb verzichtet, die Katzenaugen hinten zu ersetzen - oder es war ihm egal.

Hier ist ein Conti-Katalog von 2014. Conti Reifenkatalog 2014. Gibt zwar für mich keinen validen Hinweis auf die Reifenmarke, vielleicht auch Noname-Kram aus dem Baumarkt, aber die Profile gehen in Richtung Urban bzw. Trekking, vielleicht Modell Tour Ride oder Country Ride, wenn Conti, aber ich kann es nicht genauer zuordnen.
Auch im Schwalbe Katalog 2014 sehe ich keine richtigen MTB-Reifen mit einem solchen Reflektorstreifen, nur City oder Tourenradreifen.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

21.06.2026 um 15:47
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:Ist es denn bewiesen dass es sich bei dem gefunden Fahrrad um das des Opfers handelt ? und wenn ja wodurch ?
Das habe ich mich auch gefragt. In einem aktuellen Bericht des NDR heißt es, auf dem Rad sei der Tote „offenbar zuletzt unterwegs“ gewesen. Der Zusammenhang zwischen dem Toten und dem Mountainbike ist vermutlich nicht definitiv bewiesen, denn die Sicherung von brauchbarer DNA dürfte nach 10 Jahren sehr schwierig sein. Aber die Ermittler gehen wohl davon aus, dass das Rad dem Toten gehörte.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/cold-case-in-oesterreich-diese-spur-fuehrt-nach-niedersachsen,leiche-112.html
Zitat von OzzOzz schrieb:Lässt man als Waldbesitzer oder Jäger so ein Bike nicht erstmal ein paar Tage stehen?
Es ist m.W. öffentlich nicht bekannt, wie lange der Jäger gewartet hat, bis er das Rad bei sich einlagerte. Ich würde aber schon annehmen, dass er zumindest einen oder zwei Tage abgewartet hat, weil der Radbesitzer ja jeden Moment hätte zurückkommen können.

Zu den Schuhen:
Meinem Eindruck nach ist die Laufsohle kaum abgelaufen, zumindest kann ich keine entsprechenden Abnutzungsspuren erkennen. Auch Gehfalten über dem Zehenansatz sind keine zu sehen, obwohl man das wegen der starken Verschmutzung vielleicht nicht ganz sicher sagen kann.

Die Schuhe sehen m.E. jedenfalls nicht aus, als wäre der Radfahrer damit häufig zu Fuß unterwegs gewesen. Vielleicht war der 3 km lange Weg in den Wald sogar die erste längere Strecke, die er in den Schuhen gelaufen ist?


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21.06.2026 um 15:53
Zitat von rattichrattich schrieb:Die Schuhe sehen m.E. jedenfalls nicht aus, als wäre der Radfahrer damit häufig zu Fuß unterwegs gewesen. Vielleicht war der 3 km lange Weg in den Wald sogar die erste längere Strecke, die er in den Schuhen gelaufen ist?
Vermutlich hast Du Recht, vielleicht sind sie sogar so neu wie die Reifen des Fahrrads.

Allerdings haben diese Schuhe sehr harte Gummisohlen, die sich auch langsamer abnutzen würden als ein Turn-, Jogging-, leichter Wanderschuh.


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21.06.2026 um 15:56
Zitat von rattichrattich schrieb:Der Zusammenhang zwischen dem Toten und dem Mountainbike ist vermutlich nicht definitiv bewiesen
Das hat mich echt schmunzeln lassen.

Denn daraus ergibt sich die Frage, ob ein Zusammenhang zwischen gefundener Rad-Bekleidung, oder den Radschuhen und den Zehennägeln und zusätzlich den aufgefundenen Knochen und dem später der Polizei übergebenen Bike und dessen Pedalen nachzuweisen ist.

:D


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

21.06.2026 um 15:56
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Vorne sind die Katzenaugen noch dran, hinten nicht mehr. Vielleicht verloren gegangen und nicht mehr ersetzt.
Gibts die Katzenaugen denn noch? Ich hab sie schon lange nicht mehr gesehen. Reflektierende Reifen überall, sie sind Pflicht in BRD soweit ich weiß. Möglich, daß er von einem älteren Fahrrad die Katzenaugen auf das neue Rad getan hat.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

21.06.2026 um 16:00
Zitat von DancingfoolDancingfool schrieb:Gibts die Katzenaugen denn noch?
Doch, sind auch noch gesetzeskonform. Hab gerade ein neues MTB gekauft, der Radhändler hat sie dran gemacht - sind direkt runtergeflogen, ich nutze Stäbchenreflektoren :-).


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

21.06.2026 um 16:07
Was mich übrigens sehr wundert, wenn man sich die Tour in einem Bikeroutenplaner anschaut und den Weg zum Fundort der Leiche einplant (was natürlich nicht heißt, dass der Fundort auch sein Ziel war, er kann ja seinen Tod auf einem Hin - oder Rückweg gefunden haben): warum hat er das Rad ausgerechnet dort hingestellt, um hoch in die Berge zu gehen? Strenggenommen wäre es nämlich von der Schwabergalm-Hütte viel näher zum Forstweg gewesen, der sich serpentinenartig hochschlängelt. Jeder andere (offizielle) Weg wäre noch weiter gewesen. Am Logischsten für mich wäre das Rad bei der Hütte abzustellen. Man fragt den Hüttenwirt, sagt wohin man geht, wann man zurück ist, ißt oder trinkt vorher oder nachher was, das Rad steht sicher und der Hüttenwirt weiß Bescheid, wenn man nicht zurückkommt, kümmern die sich, das ist eigentlich so üblich. Warum stellt man das Rad weiter weg vom vermuteten Einstieg in die Tour ab und läuft noch länger auf Asphalt zum Einstiegspunkt? Gings ihm um Heimlichkeit, mochte er den Hüttenwirt nicht, gabs andere Gründe? Oder stand das Rad ursprünglich sogar an der Hütte?
Auf Komoot gibt es eine Notiz von 2020 zur Schwabergalmhütte: "Leider lässt einen der Hüttenwirt nicht mehr nach hinten in den Talabschluss hineinbiken".


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21.06.2026 um 16:08
Zitat von OzzOzz schrieb:Das hat mich echt schmunzeln lassen.
Dass kein sicherer (DNA-)Nachweis möglich war, ist wie gesagt nur meine Vermutung. Die Ermittler haben ja offenbar sehr viele Details zu dem Fall nicht veröffentlicht, u.a. bestimmt den Großteil der Aussagen, die der Jäger und seine Familie gemacht haben. Vielleicht gibt es ja noch mehr Anhaltspunkte, die für den Radfahrer als Besitzer des Mountainbikes sprechen (außer der Radkleidung), aber sie sind dann halt nicht bekannt.


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