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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

385 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wald, Jäger, Radfahrer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 15:50
Zitat von kf1801kf1801 schrieb:Ich habe nachgeschaut, am 08.07.2026 ist die nächste XY-Sendung.
Weiß von hier jemand, welche Kriterien vorliegen müssen, um diesen "Fall" dort zu präsentieren?
Ich weiß es auch nicht genau, aber laut Google-KI passt der Fall sogar „perfekt ins Raster“ von Az. XY, insbesondere weil darin die Bremer Radsport-Community eine wichtige Rolle spielen könnte. Falls auch die aktuelle Suche der Ermittler über das österreichische Fernsehen nicht weiterführt, ist eine Ausstrahlung bei Az. XY nach Google KI „sehr wahrscheinlich“.

Die eingegebene Frage war: „Kommt der Fall des toten österreichischen Mountainbike-Fahrers im Bretsteingraben für "Aktenzeichen XY ungelöst" in Frage?“:

„Ja, dieser Fall kommt für eine Ausstrahlung bei „Aktenzeichen XY… ungelöst“ absolut in Frage, da er wichtige Kernkriterien der Sendung erfüllt und die Ermittlungen ganz aktuell eine starke Verbindung nach Deutschland aufweisen: [...]

Konkrete Spuren nach Deutschland: Die wichtigste Spur im Fall betrifft die Bekleidung des Toten. Er trug ein graues Radtrikot, das nachweislich in den Jahren 2008 und 2009 von der „National Cycling Academy“ (NCA) in Bremen an Absolventen von Spinning-Kursen ausgegeben wurde. Auch sein Mountainbike der Marke „Cube“ (Modell Ltd.) wurde zwischen 2003 und 2007 vorwiegend in Deutschland vertrieben. Da die deutsche Öffentlichkeit [bzw. die] Bremer Radsport-Szene direkt angesprochen werden muss, bietet „Aktenzeichen XY“ die größte Reichweite für diesen Ermittlungsansatz.

Verdacht auf ein Kapitalverbrechen: Da die Leiche des Mannes unvollständig ist – der Schädel fehlt bis heute – und die genaue Todesursache nicht geklärt werden konnte, schließen die Ermittler der Staatsanwaltschaft Leoben und des Landeskriminalamtes Steiermark ein Gewaltverbrechen ausdrücklich nicht aus.

Ermittlungen sind festgefahren (Cold Case): Trotz DNA-Analysen und forensischer Gutachten gab es bei nationalen und internationalen Vermisstenabgleichen bisher keinen einzigen Treffer. Der Mann (schätzungsweise 40–60 Jahre alt, gestorben zwischen 2014 und 2019) ist seit rund einem Jahrzehnt völlig unidentifiziert. Alle klassischen Ermittlungswege der Polizei sind damit vorerst ausgeschöpft.“

https://steiermark.orf.at/stories/3357954/

https://www.rundschau-online.de/welt/leiche-lag-im-wald-in-oesterreich-spur-fuehrt-zu-club-in-deutschland-1297248

[Hervorhebungen von Google KI]


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 15:53
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Na, das wäre dann aber ein gewichtiger Grund
"Wilderer" war im Zusammenhang mit Jagdunfall dieses Mal kein Fehler ... ;)


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 15:54
Das Gelände kann man gut erkennen, wenn man auf bikerouter.de geht und rechts unter Ebenen z.B. opentopomap auswählt, unten aber noch die Schummerung.
Bikerouter.de


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 15:57
@rattich
Zumal die kommende Sendung am 05.07.2026 eine Spezialsendung ist, wo es ausschließlich um Vermisstenfälle geht. Da würde der Fall mMn ganz gut hineinpassen, wenngleich der tote Mann offensichtlich nicht vermisst wird, resp ist nicht bekannt, dass ihn jemand vermisst.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 16:50
Zitat von watnuwatnu schrieb:Man (Jäger/Polizei) hätte damit rechnen müssen, dass irgendwo eine verletzte/hilflose Person liegt. Deshalb denke ich, ja.
Bei einem abgestellten Fahrrad kann ich mir das wirklich nicht vorstellen. Liegt das Fahrrad quer auf nem Trail und links geht's 50m runter: dann schon


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 17:07
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Liegt das Fahrrad quer auf nem Trail und links geht's 50m runter: dann schon
Das MTB, das damals keine billige Rostlaube war, ist nicht allein in das Gebiet gekommen.
Herz-/Kreislaufbeschwerden wurden im Thread schon genannt. Und es sind auch schon Personen auf einfachen Wanderwegen umgeknickt oder die Böschung hinabgerutscht.
Also wäre es naheliegend, im Gebiet auch den Fahrer/die Fahrerin zu vermuten.
Der Jäger wird das MTB (hoffentlich) nicht bei der ersten Sichtung weggenommen haben, und er wird abgewartet haben, ob jemand (z. B. vom Pinkeln) zurückkommt. Oder er könnte es an einem Folgetag weggenommen haben.
Ich habe bewusst nicht " ... Radunfall ..." geschrieben.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 17:42
Zitat von watnuwatnu schrieb:Der Jäger wird das MTB (hoffentlich) nicht bei der ersten Sichtung weggenommen haben, und er wird abgewartet haben, ob jemand (z. B. vom Pinkeln) zurückkommt. Oder er könnte es an einem Folgetag weggenommen haben.
Ich würde auch annehmen, dass das Mountainbike schon einige Zeit am selben Platz stand, bevor der Jäger es mitnahm. Es hieß, er habe es trocken eingelagert. Vermutlich ging er anfangs noch davon aus, dass der Eigentümer sich melden würde, und wollte das Rad nur sicher aufbewahren.

Irgendwann entdeckte er dann wohl den Toten in Radlerkleidung und konnte sich denken, dass er der Besitzer gewesen war (bzw. dass das Rad jetzt keinen Besitzer mehr hatte). Aber auch dann ließ der Jäger das Mountainbike nicht „verschwinden“, sondern behielt es und soll es gelegentlich sogar selbst genutzt haben. Dabei konnte er natürlich auch von anderen gesehen werden. Mit dem Fahrrad-Fund ging er also offen um (auch wenn er den Toten nicht der Polizei gemeldet hat, aber dafür hatte er andere Gründe).

Natürlich hätte er den Leichenfund gleich melden müssen, und die Ermittler stellen jetzt infrage, dass das Mountainbike wirklich am vom Jäger angegebenen Platz stand. Aber m.E. ergeben sich jedenfalls aus dem Sachverhalt, der bisher öffentlich mitgeteilt wurde, keine Anhaltspunkte dafür, dass der Jäger unaufrichtig wäre.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 17:46
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Das spricht dafür, dass der Biker nicht zum ersten Mal in der Gegend war, gewisse Vertrautheit hatte oder sogar aus der Gegend stammte.
Auch das Pilzesuchen finde ich sinnig
Fürs Pilzesuchen nehmen wir in der Regel einfach ein kleines Leinensackerl/Rucksack (eine Stofftüte :)) oder ähnliches, das packt man schnell zusammengeknüllt wo ein, wenn man was findet, ist es fein, wenn man nichts findet, ebenso. Das könnte sehr gut verrottet oder irgendwie anders verschollen sein. Gibt dort jedenfalls einiges an Steinpilzen und Pfifferlingen und ich wage zu behaupten die meisten (und es sind sehr wenige) die diese Wälder aufsuchen sind aus diesem Grund dort unterwegs und ortskundige. Ein Wandergebiet ist es nicht, darum konnte dort auch über 10 Jahre eine Leiche liegen ohne von anderen Personen gemeldet zu werden.
Wäre für mich fast der einzig nachvollziehbare Grund, warum jemand an der Forststraße bzw dem Weg vom Rad steigt und dann in diesem Wald aufsteigt. In der Gier noch was zu finden, geht man dann auch gerne ein bisschen weiter hoch, wenn das Schuhwerk nicht passt.
Liegen ja doch einige Höhenmeter zwischen Rad und Leiche, nicht nur die 3km Entfernung.

An Bike und Hike glaube ich aufgrund der Ausrüstung mit den MTB Schuhen nicht so ganz, da wäre ich wahrscheinlich mit normalen Wanderschuhen aufs Rad gestiegen, wenn ich weitere Gehstrecken einplane. Auch wenn man in den MTB Schuhen relativ gut gehen kann, im steilen Gelände ist es nicht so spaßig. Ohne Rahmentaschen ist für mich ein Bikepacker auch ausgeschlossen.

Mit der Jogginghose über der Radhose weitere Radtouren sehe ich auch nicht - denn das beginnt zu reiben, man rutscht und es nervt auch im Wind.

Es kann natürlich auch sein - wie im Beitrag erwähnt- dass das Rad garnicht dort gefunden wurde.
Das würde wieder einiges ändern, auf die Konflikte mit MTBern wurde ja schon hingewiesen.

Zum Thema Gastarbeiter in der Nähe:
Bei den Höfen in der Nähe gehe ich nicht davon aus, dass viel Ausländer beschäftigt sind, das ist alles eher klein und in Familienhand.
In den größeren Orten der Umgebung gibt es aber schon einiges an Industrie, Metallverarbeitung etc. Da kann ichs mir schon vorstellen.

Jedenfalls denke ich auch, dass der Tote in der Nähe einen Bezugspunkt gehabt haben muss und ein bisschen Ortskenntnis hatte.
Vielleicht war es auch ein Einheimischer, welcher beruflich mal in Bremen war und zurückkehrte, ohne Anschluss an Familie und Freunde.

Eventuell schaffe ich es in den nächsten Wochen mal, dort eine Wanderung zu planen und schaue mir das Gebiet an.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 18:01
Zitat von rattichrattich schrieb:Vermutlich ging er anfangs noch davon aus, dass der Eigentümer sich melden würde, und wollte das Rad nur sicher aufbewahren.
Noch als Ergänzung dazu:
Für möglich halte ich es auch, dass der Jäger durch die „Beschlagnahmung“ des Mountainbikes den Eigentümer auch zwingen wollte, persönlich bei ihm vorzusprechen. Dann hätte der Jäger ihm vielleicht gern noch einmal die Meinung zum Mountainbiken in seinem Wald sagen wollen.

Möglicherweise standen ja, zumindest im Bereich des Reviers, das dem Jäger gehörte, auch Verbotsschilder oder Warnschilder für Mountainbiker, dazu ist m.W. nichts bekannt.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 18:07
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Tourenbuch Hainzl-Wasserkogel

Hier gibts noch ein paar schöne anschauliche Bilder der Gegend. Der Autor ist vielleicht die gleiche Wegstrecke hoch wie der Fahrradfahrer bzw. Wanderer mit Fahrrad.
Zitat aus dem Artikel
Im Bretsteingraben bin ich tief im Feindesland. Das ist Jägerrevier, Wanderer sind hier nicht so gerne gesehen vor allen dann wenn sie die wenigen markierten Wege verlassen.
Quelle: s.o.
Das ist ein guter Beitrag, der Weg ist tatsächlich der nächste der am Fundort vorbeiführt.
Die Ausführungen sind auch recht bezeichnend und lesenwert.

Hier nochmal nebeneinander der Wanderweg:
wasserkogelplan

Und die Fundorte:
Zur Orientierung: Die graue Hütte rechts ist die Gamperthütte auf der Karte oben.

Screenshot 20260612-124248 Chrome

Es sieht mMn nicht so aus, als wäre er auf dem Weg gewesen, weil Rad nicht am Beginn des Weges gefunden wurde und die Leiche auch eher abseits.
Da ist wohl noch ein unbefestiger Steig/Wald auf dem der Tote war.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 19:11
Zitat von gustigusti schrieb:Da ist wohl noch ein unbefestiger Steig/Wald auf dem der Tote war.
Ja natürlich, siehe hier:

Beitrag von Mehlfens (Seite 16)


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 19:55
Zitat von watnuwatnu schrieb:Das MTB, das damals keine billige Rostlaube war, ist nicht allein in das Gebiet gekommen.
Herz-/Kreislaufbeschwerden wurden im Thread schon genannt. Und es sind auch schon Personen auf einfachen Wanderwegen umgeknickt oder die Böschung hinabgerutscht.
Ja, aber wer hätte da suchen sollen? Ich glaube weiterhin nicht dass da die Bergwacht oder beispielsweise Hundertschaft ausdrückt.
Das passiert doch erst wenn jemand wirklich vermisst wird. Oder ich kenne das von Badeseen oder Flüssen, wenn da Herrenlose Kleidung liegt.
Aber ich denke bei einem noch ordentlich abgestellten Fahrrad - auch wenn es in der Wildnis ist - wird nicht das große Besteck aufgefahren.

Hätte der Jäger den Fund des Fahrrads gemeldet, könnte ich mir eher vorstellen, dass die Polizei a) checkt, ob jemand in Der Umgebung vermisst wird und b) ob das Rad als gestohlen gemeldet wurde.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 20:09
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Ja, aber wer hätte da suchen sollen? Ich glaube weiterhin nicht dass da die Bergwacht oder beispielsweise Hundertschaft ausdrückt.
Ich würde auch vermuten, dass man da in der Umgebung mal ein bisschen geguckt hätte und dann, wenn man nichts gefunden hätte, von einer anderen Erklärung ausgegangen wäre. Z. B. dass ein Dieb das Rad, weil es ihm zu heiß wurde, einfach stehengelassen hätte. Auch wenn das aufgrund der einsamen Stelle ungewöhnlich wäre.

Aber solange eben niemand vermisst wird, ist ein herrenloses Fahrrad erst mal nur ein herrenloses Fahrrad.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 20:18
Zitat von watnuwatnu schrieb:Er könnte z. B. auch von einem Wilderer am Kopf getroffen worden sein. Zur Vermeidung solcher Jagdunfälle soll man auffällige Farben tragen. Seine sichtbare Kleidung war überwiegend schwarz.
Manchmal hilft einem die auffällige Farbe auch nicht:
Ein 41 Jahre alter Jäger ist am Samstag in der Südoststeiermark bei einer Jagd verletzt worden.

Ein Kollege (69) hatte [...] auf ein offenbar krankes Reh schießen wollen, um es zu erlösen. Dabei dürften Teile der Schrotmunition auch den 41-Jährigen im Bereich der Hüfte, des Oberbauches und des Oberschenkels getroffen haben. Er soll trotz oranger Warnhaube im abschüssigen Gelände kaum zu sehen gewesen sein, teilte die Polizei am Sonntag mit.
Quelle: https://www.nachrichten.at/panorama/chronik/41-jaehriger-bei-jagdunfall-in-suedoststeiermark-verletzt;art58,4002939

Oder die Größe:
Ein Rassefohlen im Wert von 15.000 Euro hat ein Jäger im Bezirk Rohrbach angeschossen. Er habe es mit einem Wildschwein verwechselt
Quelle: https://ooe.orf.at/v2/news/stories/2558947/

Jagdunfälle gibt es doch einige (nicht taxativ natürlich aber hier zB DACH Region: https://www.peta.de/themen/jagdunfaelle/) - kann man also mM in diesem Fall weder ausschließen noch präferieren (aufgrund der Farbe der Kleidung)


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 21:28
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Ja, aber wer hätte da suchen sollen?
Das hängt wohl von der Einschätzung der Polizei bzw. Rettungsdienste ab, ob jemand in Gefahr o. hilflos sein könnte. Die Abgeschiedenheit des Gebiets könnte bei der Entscheidung eine Rolle spielen. Aber dazu muss eine der o. g. Stellen informiert werden. Ich denke, es steht außer Frage, dass man in der abgelegenen Gegend nicht einfach heimlich ein MTB mitnehmen sollte, ohne sich darum zu kümmern, was wohl mit dem Besitzer o. der Besitzerin passiert sein könnte.*
Dass ausgerechnet dort ein gestohlenes Fahrrad zurückgelassen wurde, klingt m. E. auch nicht wahrscheinlicher, als dass dort ein Mensch Hilfe benötigen könnte. Herrenlose Räder lösten jedenfalls schon Suchaktionen aus, wie die Bsp. unter u. g. Links zeigen.

*Dazu auch der Kommentar des Jägers und Chefredakteurs des JÄGER-Magazins:
Zum Leichenfund in Österreich: „Ein Herz aus Stein“

Was hat er beim Anblick des Fahrrades gedacht, das er drei Kilometer vom Fundort der Leiche fand und einfach mit nach Hause nahm? Was ist dem Mann durch den Kopf gegangen, als dasselbe Rad gelegentlich für Radtouren benutzt wurde?

Zehn Jahre, in denen es dem Verunglückten verwehrt worden war, vernünftig beerdigt zu werden.
(…)
Ich glaube, dass er kein Herz hat. Oder eins aus Stein. Er ist alles, nur kein Jäger. Denn Jäger haben Herzen. Herzen, die Mitleid empfinden. Gefühle, die zu Tränen rühren. Jäger haben Ehrfurcht vor dem Leben und auch vor dem Tod. All das hat dieser Mensch nicht.

Aus Mitleid suchen tagtäglich unzählige Jägerinnen und Jäger Wiesen ab und retten Kitze vor dem sicheren Tod. Wenn der Winter hart ist, bringen sie Futter in den Wald. Die Leiche des Mannes wurde in der Nähe einer Fütterung einfach liegen gelassen. Ich glaube, dass es für den Finder keine Rettung gibt …
Quelle: https://www.jaegermagazin.de/jagd-aktuell/zum-leichenfund-in-oesterreich-ein-herz-aus-stein/

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Zitat von 2cent2cent schrieb:Jagdunfälle gibt es doch einige (…) - kann man also mM in diesem Fall weder ausschließen noch präferieren (aufgrund der Farbe der Kleidung)
Wie schon geschrieben, bin ich der Meinung, dass man sich mangels Wissens auf kein Szenario festlegen kann. Aber evtl. ist die Gefahr, mit Wild verwechselt zu werden, grundsätzlich in neongelber Kleidung etwas geringer.
Auf dem Rad tödlich getroffen:
Der in den französischen Alpen beheimatete britische Mountainbiker befand sich gegen 18 Uhr am Samstag in der Abfahrt auf einem am Waldrand gelegenen Trail, als er von einer Kugel tödlich getroffen wurde. Der Schütze war ein 22-jähriger französischer Jäger, der nun mit einer Anklage wegen fahrlässigen Totschlags rechnen muss.
Quelle: https://www.mtb-news.de/news/jaeger-erschiesst-mountainbiker/

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Herrenlose Räder:
https://www.bayernwelle.de/herrenloses-e-bike-loest-suchaktion-aus-polizei-appelliert-141913/
https://www.schwaebische.de/regional/bodensee/meersburg/herrenloses-fahrrad-loest-suchaktion-aus-880964

https://www.nachrichten.at/archivierte-artikel/ticker-innviertel/Senftenbach-Herrenloses-Rad-loest-Suchaktion-aus;art1103,2624579

https://www.bayernwelle.de/herrenloses-fahrrad-sorgt-fuer-rettungseinsatz-68761/


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:02
Zitat von watnuwatnu schrieb:Wie schon geschrieben, bin ich der Meinung, dass man sich mangels Wissens auf kein Szenario festlegen kann. Aber evtl. ist die Gefahr, mit Wild verwechselt zu werden, grundsätzlich in neongelber Kleidung etwas geringer.
Dem habe ich ja grundsätzlich zugestimmt respektive angemerkt, dass auffällige Kleidung leider auch nicht immer hilft. Selbst in Warnfarben gekleidet kann man Opfer einer Verwechslung oder Fehlhandlung werden.

In diesem doch ungewöhnlichen Fall, bei dem zusätzlich auch noch der fehlende Kopf "im Raum steht" lässt sich mM aus der Kleidung, geschilderten/bekanntgegebenen Auffindesituation der Leiche/des MTB eben kein belastbarer Rückschluss auf den genauen Hergang ziehen.
Es wurden bisher für mich einige zwar gut begründete Überlegungen eingebracht, ohne dass ich derzeit ein Szenario als besonders wahrscheinlich einstufen oder formulieren könnte.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:23
Zitat von KrawalllbruderKrawalllbruder schrieb:Einen Einheimischen kann ich mir schon gar nicht vorstellen, man kennt sich in solchen Gegenden und dass hier jemand als U Boot lebt halte ich für ausgeschlossen. Dann würde er ja auch nicht zig km radfahren.
Warum also geht der Tote niemanden ab?
es gibt auch Einheimische, die alleine leben. Außerdem fehlen die üblichen Sachen, die man als Urlauber bei sich hätte. Bei einem Urlauber müssten die ja in einem Hotel o.ä. abgeblieben sein Wegbleiben wäre sofort aufgefallen.
Zitat von hpoirothpoirot schrieb:Er ist so schwer verletzt, dass er nicht mehr biken kann, aber ist dann noch in der Lage mehr als 3 km weit einen steilen Hang hochzukrabbeln?
1. wissen wir nicht, ob das Fahrrad da wirklich stand als der Mann zu Tode kam und 2. kann man durchaus weit gehen mit lebensgefährlichen Verletzungen. An einen Herzinfarkt o. ä. glaube ich überhaupt nicht, da ist man tot und fertig. Das würde bedeuten Toter neben MTB🤷‍♂️

Zum aktuellen Thema teures MTB steht im Wald und niemand sucht nach Verletzten, Leiche:

Hier um die Ecke im Naturschutzgebiet standen wochenlang zwei gute Citybikes alleine rum. unabgeschlossen immer an der gleichen Stelle! Habe ich immer beim Joggen gesehen und mich schon gewundert zumindest beim zweiten, dritten Mal usw. Mir dann auch überlegt ob ich nicht zumindest eins mitnehm aber als ich es wirklich machen wollte, waren sie weg😟

Eine Suchmannschaft zu aktivieren wegen sowas, halte ich für übertrieben. Das würde nur Sinn ergeben, wenn in der Gegend wirklich einer( oder in diesem Fall ein Pärchen) vermisst würde/n


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:48
Zitat von gustigusti schrieb:Es sieht mMn nicht so aus, als wäre er auf dem Weg gewesen, weil Rad nicht am Beginn des Weges gefunden wurde und die Leiche auch eher abseits.
Da ist wohl noch ein unbefestiger Steig/Wald auf dem der Tote war.
Wobei ich die Grafik nicht wirklich gut verstehe, die der österreichische Sender da gemacht hat. Was soll der südlich gerichtete Pfeil da andeuten? Durch das Bachtal wird er in den Schuhen garantiert nicht hoch sein. Ich vermute, dass er die Serpentinen rechts im Bild genommen hat, weil der Fahrradabstellort dazu passt, dann im Bereich der Almen wird er vermutlich nach Westen gekreuzt sein, als das Bachtal flacher wurde. Möglicherweise hat er sogar diesen Hainzel-Wasserkogel im Sinn gehabt. Vielleicht war es sogar so, dass er auf dem Rückweg verunfallte. Zeit verkalkuliert, schon dämmerig, gestolpert, Kopf angeschlagen, nachts erfroren wäre eine Variante. Solche Fehler können auch mal Erfahrenen passieren.
Vielleicht hat er sich sogar oben im Gipfelbuch verewigt und wenn das noch existiert, wäre das eine Abgleichsmöglichkeit. Vorausgesetzt, er war tatsächlich oben und nicht nur zum Schwammerlsuchen weiter mittig unterwegs. Manche schreiben ja in Gipfelbücher halbe Romane und theoretisch könnte ja sogar ein Eintrag exisitieren, der sich auf die Anfahrt mit dem MTB bezieht. Es wäre ein Versuch wert, aber ich vermute, die Polizei hat das schon abgeklärt.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:58
Überhaupt wundere ich mich, warum man so wenig Details zum Fundort und auch zum Fahrrad präsentiert bekommt. Letztendes wird doch die Polizei HIlfe haben wollen.
- Das Fahrrad hat eine Rahmennummer, warum wird die nicht veröffentlicht? Könnte ja sein, dass der Tote Zweitbesitzer war und der Erstbesitzer hat noch die Unterlagen und auch die Kontaktdaten des Käufers.
- warum wird nicht das genaue Modell des Rads veröffentlicht? Ob es im Originalzustand war (die Lenkerhörnchen ja schonmal nicht) oder ob bestimmte Teile ausgetauscht worden sind. Ev. klngelt es da auch bei jemanden, der dem dann Verstorbenen beim Umbau geholfen hat oder was auch immer.

Btw, ich glaube, den "Wert" des Rads sollte man nicht zu hoch hängen. Ab 2014, möglicherweise Todeszeitpunkt, oder sogar später, war das Rad ne alte Gurke und Cube ist auch eher eine billige Marke, wenn man von wenigen hochpreisigen Modellen absieht (wurde damals auch schon nicht nur in Deutschland vertrieben). 26 Zoll war zu dem Zeitpunkt schon ziemlich out und Felgenbremsen erst recht. Ich habe das Rad noch nicht genau identifizieren können, obwohl ich einen CUbe Katalog von 2007 gefunden habe. Vielleicht hat es zum Todeszeitpunkt noch einen Zeitwert von 300 Euro gehabt oder noch weniger. Nur mal so geschätzt. Ich denke, das Rad wurde als Tourenrad zwar für längere Strecken, aber weniger anspruchsvolles Gelände genutzt (zwei Flaschenhalter, Lenkerhörnchen), sonst hätte der Besitzer vermutlich zu etwas anderem gegriffen. Das und möglicherweise auch eine nicht mehr so tolle Kondition sowie die Rechtslage vor Ort könnten der Grund gewesen sein, das Fahrrad unten stehen zu lassen und zu Fuß den Berg hochzugehen.

Der Trend "Bikepacking" mit Rahmentaschen und Pipapo kam eigentlich erst später auf. Aber natürlich wusste man früher auch schon, wie man längere Touren macht, wie gesagt als MTBler eher mit Rucksack.


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gestern um 22:58
Zitat von watnuwatnu schrieb:Ich denke, es steht außer Frage, dass man in der abgelegenen Gegend nicht einfach heimlich ein MTB mitnehmen sollte, ohne sich darum zu kümmern, was wohl mit dem Besitzer o. der Besitzerin passiert sein könnte.
Denkbar ist ja auch, dass der Jäger sich in der Gegend selbst nach einem Radfahrer umgeschaut hatte, nachdem er das abgestellte Mountainbike gesehen hatte. Er kannte sich in seinem Revier sicher am besten aus und dachte vielleicht, er selbst würde hier auch am ehesten jemanden finden?

Anfangs wird er vermutlich auch von einem möglicherweise verunfallten bzw. verletzten Radfahrer ausgegangen sein. Vielleicht fand er bei dieser Suche tatsächlich den Toten und entschied sich dann zu schweigen?

Wir wissen nicht, wie er vorgegangen ist. Warum sollte man ihm unterstellen, er hätte sich einfach das Rad unter den Nagel reißen wollen und sich um den evtl. verunglückten Besitzer nicht geschert? Nach dem, was bis jetzt bekannt ist, ist es so doch eher nicht gewesen.


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