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6fach Mord von Stade

78 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Jugendamt, Stade ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

6fach Mord von Stade

um 11:20
Zitat von KTGKTG schrieb:Professionell ist aber was anderes. Wenn es beim Fall um Verwandte geht, sollte man die Beratung nicht selbst machen.
Wenn ich es richtig bestehe, bestand keine Verwandtschaft, aber das ist trotzdem ein wichtiger Punkt. Wenn man die Patenschaft für das Kind einer Klientenfamilie übernimmt, was ja schon eine sehr enge Verbindung herstellt, und dann auch noch einen Wagen im Wert von mehreren hunderttausend Euro auf seinen Namen ummelden lässt, dann fehlt offensichtlich Distanz.
Entweder die Tat war so weit im voraus geplant, dass man das teure Auto schonmal in Sicherheit gebracht hat und/oder die Nutzung des Wagens war Entlohnung für irgendetwas anderes. Für einige Termine begleiten und einen mehrseitigen Brief an die Presse schreiben wäre das schon recht ungewöhnlich.
Ich hätte, im sozialen Bereich tätig, nicht einmal eine Tafel Schokolade von Klienten annehmen dürfen und musste das auch bei Einstellung unterschreiben.


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6fach Mord von Stade

um 11:32
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Wenn ich es richtig bestehe, bestand keine Verwandtschaft, aber das ist trotzdem ein wichtiger Punkt. Wenn man die Patenschaft für das Kind einer Klientenfamilie übernimmt, was ja schon eine sehr enge Verbindung herstellt, und dann auch noch einen Wagen im Wert von mehreren hunderttausend Euro auf seinen Namen ummelden lässt, dann fehlt offensichtlich Distanz.
Entweder die Tat war so weit im voraus geplant, dass man das teure Auto schonmal in Sicherheit gebracht hat und/oder die Nutzung des Wagens war Entlohnung für irgendetwas anderes. Für einige Termine begleiten und einen mehrseitigen Brief an die Presse schreiben wäre das schon recht ungewöhnlich.
Ich hätte, im sozialen Bereich tätig, nicht einmal eine Tafel Schokolade von Klienten annehmen dürfen und musste das auch bei Einstellung unterschreiben.
Mann kann diesen Vorfall nicht mit unserer Brille betrachten, die geprägt ist von unserer europäisch-christlich-demokratischen Sozialisation, Geschichte und Kultur.
Hier gibt es einen anderen soziokulturellen Hintergrund, ein grundlegend anderes Menschenbild uvm. DAS ist dann der Rahmen, in dem Handlungen vollzogen werden, in dem gelebt wird, so wie für Deinen Rahmen z.b. der letzte Satz (Tafel Schokolade) spricht. Das sind Deine Werte, Erfahrungen und die Strukturen, in denen Du Dich bewegst.


Diesen Umstand, dass es einen soziokulturellen Kontext gibt, zu leugnen, befördert solche Taten. Und damit hat die Staatsangehörigkeit nichts zu tun. Papier ist doch nicht mächtiger als Sozialisation.

Dass Silvia S. offenkundig Deutsche ist, ändert nichts daran, dass sie sich in einen anderen kulturellen Kontext integriert hat und dort adapatiert hat, ihr Vorgehen zeigt das.


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6fach Mord von Stade

um 11:42
Zitat von AnGeAnGe schrieb:Dass Silvia S. offenkundig Deutsche ist, ändert nichts daran, dass sie sich in einen anderen kulturellen Kontext integriert hat und dort adapatiert hat, ihr Vorgehen zeigt das.
Vielleicht, aber man muss sich ja mit den deutschen Behörden auseinandersetzen. Da muss man als professionelle Beraterin wissen, was die beste Strategie ist und, dass man mit Emotionen nicht weit kommt.

Übrigens, die deutschen Behörden haben ja das Kind nicht direkt aus der Familie genommen, sondern versucht mit der Mutter-Kind-Einrichtung einen Kompromiss zwischen elterlicher Bindung und Verhinderung von Kindeswohlgefährdung einzugehen. Aber für die eine Partei ist es wohl trotzdem "der böse Staat".


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6fach Mord von Stade

um 12:04
Einen recht interessanten und aufschlussreichen Artikel zum Thema kann man bei welt.de lesen. Es geht darin um die Angst vor dem Jugendamt, die in manchen Kreisen enorm sei, weil in diesen Gewalt als Mittel der Erziehung als legitim angesehen werde:
Nach der Bluttat von Stade warnt Extremismus-Experte Ahmad Mansour vor patriarchalen Strukturen in migrantischen Familien. Es gäbe mitunter eine regelrechte Angst vor staatlichen Institutionen.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a45133f1f5535004df20c6b/bluttat-in-stade-nichts-ist-so-gross-wie-die-angst-vorm-jugendamt-bei-migrantischen-familien.html

Es geht darin auch um strukturelle Probleme und die Anforderungen, die unsere Gesellschaft an die Menschen stellt, die sich integrieren sollen.


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6fach Mord von Stade

um 12:21
@sallomaeander

Der Artikel zeigt deutlich auf, dass wir es hier im Grunde nicht mit einem "singulären Fall" zu tun haben.

Ich glaube auch nicht, dass hier etwas derart eskaliert ist, weil Grenzen nicht aufgezeigt oder nicht selbstbewusst kommuniziert wurden.
Kommunizierte Grenzen müssen dann natürlich auch akzeptiert werden.
Wenn Frau und Kinder als Besitz betrachtet würden, die vor dem Staat zu schützen seien, helfe nur eines. Der Staat müsse die Grenzen aufzeigen und diese selbstbewusst kommunizieren: „Dann werden manche, die so denken, zweimal darüber nachdenken, ob sie in diesem Land auch bleiben wollen.“ Solange dies aber nicht kommuniziert würde, entstünden genau diese Probleme mit dem Jugendamt und anderen staatlichen Einrichtungen.
Quelle:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a45133f1f5535004df20c6b/bluttat-in-stade-nichts-ist-so-gross-wie-die-angst-vorm-jugendamt-bei-migrantischen-familien.html


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um 12:59
Zitat von AnGeAnGe schrieb:Hier gibt es einen anderen soziokulturellen Hintergrund, ein grundlegend anderes Menschenbild uvm.
Waren bei Aldi neulich wieder Kristallkugeln im Angebot?
Der Täter ist meines Wissens in Deutschland geboren und aufgewachsen, hat hier wohl auch die Schulen besucht, wurde ausgebildet etc.
Wahrscheinlich kennst du auch seine Eltern und ihren Erziehungsstil nicht genau, hast also wenig bis keine Ahnung, wovon du gerade redest.

Aber was will man machen, wenn das Mitteilungsbedürfnis die Ratio überwiegt ...

@Alray81
:palm:


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um 13:20
Zitat von emanonemanon schrieb:Waren bei Aldi neulich wieder Kristallkugeln im Angebot?
Der Täter ist meines Wissens in Deutschland geboren und aufgewachsen, hat hier wohl auch die Schulen besucht, wurde ausgebildet etc.
Wahrscheinlich kennst du auch seine Eltern und ihren Erziehungsstil nicht genau, hast also wenig bis keine Ahnung, wovon du gerade redest.

Aber was will man machen, wenn das Mitteilungsbedürfnis die Ratio überwiegt ...
Jeder agiert auf dem Niveau, über das er verfügt. In Ihrem Fall ist leider nicht viel vorhanden.

Warum triggern Sie Fakten derart?

Getroffene Hunde bellen.


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um 13:25
Zitat von herzi09herzi09 schrieb:Kann es nicht auch sein, dass die Begleiterin wegen Beihilfe zur Tötung, oder das beide sogar wegen gemeinschaftlicher Tötung, angeklagt werden? Ich könnte es kaum glauben, sollte die Frau ohne was davon kommen..?
Das hängt ganz von ihrer Rolle in diesem Fall ab - und ob man ihr das nachweisen kann.

Sollte sie vorsätzlich Unterstützung geleistet haben, kommt eine Anklage wegen Beihilfe in Frage.

Bei gemeinschaftlichen Handeln inkl. gemeinschaftlichem Tatplan könnte sie wegen Mittäterschaft angeklagt werden.


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um 14:58
Zitat von AnGeAnGe schrieb:Warum triggern Sie Fakten derart?
Du kannst mich gerne duzen, ist hier eigentlich üblich.

Fakt:
Du hast keine Ahnung, wie die Sozialisation des Täters aussah, leierst dir also einfach mal was aus dem Kreuz.
Das ist natürlich nicht sonderlich valide.
Tragisch wird's aber erst an dem Punkt, an dem du dich als unfähig erweist, deinen Fehler zu erkennen.


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um 15:18
Zitat von AnGeAnGe schrieb:Ich finde es unfassbar, dass Steuergelder indirekt in Mord und Mittäterschaft fliessen
Komm mal runter bitte

1.
Die Frau ist derzeit nicht der Mittäterschaft angeklagt. Ob und wieviel sie mit der Tat zu tun hatte wird noch ermittelt.
Solange einfach mal ein bisschen vorsichtig mit solchen Behauptungen

2.
Was hat ihre Arbeitgeberin damit zu tun, dass sie offenbar zwielichtige Kontakte pflegt?
Ist belegt, dass sie den Täter aus ihrem Beratungskontext kennt?
Dann bitte Beleg dazu.
Zitat von AnGeAnGe schrieb:Es ist stark zu vermuten, welchen Charakter diese staatlich finanzierten "Beratungen" haben.
Welchen Charakter haben die denn?
Mach mal konkret.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Wenn man die Patenschaft für das Kind einer Klientenfamilie übernimmt, was ja schon eine sehr enge Verbindung herstellt, und dann auch noch einen Wagen im Wert von mehreren hunderttausend Euro auf seinen Namen ummelden lässt, dann fehlt offensichtlich Distanz.
Same here
Woher kommt die Info, dass das ihre Klienten waren?
Wenn das stimmen sollte, was hier verlinkt wurde, dann arbeitet sie in einer Beratungsstelle in Bremen.
Der Täter kommt allerdings aus Hannover.
Dort gibt es eine eigene Beratungsstelle.
Warum sollte die Familie nach Bremen fahren, um sich in irgendwelchen Fragen, beraten zu lassen, wenn es ausreichend Stellen vor Ort gibt?

Woher kommt also die Info, dass ihre Tätigkeit in der Beratungsstelle irgendetwas damit zu tun hat?
Zitat von KTGKTG schrieb:Übrigens, die deutschen Behörden haben ja das Kind nicht direkt aus der Familie genommen,
Doch haben sie.
Das Kind wurde in Obhut genommen und zwar mit gutem Grund.
Die Entscheidung, dass die Mutter gemeinsam mit dem Kind in der MuKi untergebracht wird, viel erst ein paar Tage oder Wochen nach der in Obhutnahme. Wurde durch ein Familiengericht so entschieden.


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um 17:10
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Warum sollte die Familie nach Bremen fahren, um sich in irgendwelchen Fragen, beraten zu lassen, wenn es ausreichend Stellen vor Ort gibt?
Keine Ahnung. Den Punkt habe ich auch nicht thematisiert. Ich denke, wir werden noch erfahren, wie die Familie an diese Beraterin gekommen ist. Vielleicht weil die Einrichtung in Stade näher an Bremen als an Hannover liegt und sie die Einrichtung schon kennt. Vielleicht hat die Zweigstelle in Hannover deswegen an die Kollegin in Bremen verwiesen. Beraten kann man ja auch per Mail, Telefon, Videochat, man muss sich ja nicht jedesmal in Hannover oder Bremen auf einen Kaffee zusammensetzen.
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Woher kommt also die Info, dass ihre Tätigkeit in der Beratungsstelle irgendetwas damit zu tun hat?
Ich vermute mal, dass sie ihr Systemwissen aus ihrer Arbeit für die Unterstützung der Familie nutzen wollte. Das ist der Zusammenhang.
Wir werden vermutlich noch erfahren, ob sie den 20 seitigen Brief an die Presse rein als Privatperson geschrieben hat und die Presse den Zusammenhang zu ihrem beruflichen Hintergrund durch Recherche herausgefunden hat oder ob sie direkt auf ihre Beschäftigung verwiesen hat, um der Sache mehr Gewicht zu verleihen. Vielleicht bekommen wir nochmal den Briefkopf zu sehen. Wäre ja interessant.


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um 17:21
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Bremen als an Hannover liegt und sie die Einrichtung schon kennt.
Fallführung (und somit Behörde mit der man zusammenarbeiten muss) lag doch weiterhin beim Jugendamt der Region Hannover (von da stammen doch drei Opfer. (Bzw. lag die Entscheidung beim Gericht in Hannover).


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6fach Mord von Stade

um 17:25
Was mir ein ungutes Gefühl gibt, ist folgendes:
Ein Kapitalverbrechen ist geschehen, sechs Menschen sind umgebracht worden.
Ich würde erwarten und hoffen, dass dem Ausmaß des Verbrechens angemessen nun journalistische Arbeit geleistet und alles versucht wird, um die Hintergründe der Tat offenzulegen.

* Inwieweit hat die kulturelle Prägung, das Umfeld, der Werdegang des Täters etwas zu tun mit der Tat?
* Inwieweit hat die erwähnte "Patentante" als Einzelperson unterstützend gewirkt, inwieweit die Organisation, für die sie arbeitet?
* Weitergedacht: Welche Hintergründe sind wichtig, um ähnliche Taten zukünftig zu verhindern?

Geschieht dies hier bzw. wird dies noch geschehen?

Ich hab meine Zweifel.
Das mag daran liegen, dass ich bereit bei der allerersten Information zur Tat gestolpert bin. Zum Täter hieß es da "ein in Deutschland geborener und in der Nähe von xyz wohnhafter Mann". Das ist eine Formulierung, die wirkt, als ob sie gezielt bestimmte Informationen in den Vordergrund stellt und nicht gewollte unerwähnt lässt.

Wenn ich mich aber bereits so schwer tue, das unumstritten Bekannte zu formulieren (die Tatsache, dass der Täter die türkische Staatsangehörigkeit besitzt), wie groß wird dann erst der Unwillen sein, noch weiter zu recherchieren und andere, mir vielleicht ebenfalls unliebsame Hintergründe zu entdecken?


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6fach Mord von Stade

um 17:25
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Ich denke, wir werden noch erfahren, wie die Familie an diese Beraterin gekommen ist. Vielleicht weil die Einrichtung in Stade näher an Bremen als an Hannover liegt und sie die Einrichtung schon kennt.
? Die Mutter-Kind-Einrichtung in Stade wird vom Jugendamt Hannover genutzt, deswegen kamen Mutter und Baby dorthin, nachdem das Familiengericht entschieden hat, das Baby dürfe zur Mutter zurück, allerdings unter der Auflage, dass diese befristet in eine Muki-Einrichtung zieht.

Die Patentante/Fahrerin wird keinen Bezug zu dieser Einrichtung haben.

Ich gehe davon aus, dass die Patentante den Tatverdächtigen und/oder die Kindsmutter außerhalb ihres unmittelbaren beruflichen Wirkens kennengelernt haben dürfte.

Sowohl die Aktion mit dem Auto auf sie ummelden als auch das Verschicken ihrer Darstellung der Situation an die Presse, um öffentlichen Druck aufzubauen halte ich für unvereinbar mit einer Beratungstätigkeit, sprich damit hätte sie vermutlich ihren Job gefährdet, auch wenn der Tatverdächtige nicht zum Mehrfachmörder geworden wäre.


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um 17:32
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Ich vermute mal, dass sie ihr Systemwissen aus ihrer Arbeit für die Unterstützung der Familie nutzen wollte.
Ja natürlich, das liegt ja auf der Hand.
Das heißt aber noch lange nicht, dass das ihre Klienten waren.
Kann auch sein, die kannten sich aus anderen Zusammenhängen.
Mich stört, dass hier beghauptet wird, dass das ihre Klienten waren,ohne dass das irgendwie belegt ist.
Und dann gleich ihrem Arbeitgeber ans Bein gepisst wird.
Kriminelle (falls sie denn eine ist) arbeiten bei allen möglichen AG. Man kann doch die AG nicht reflexhaft für Taten ihrer MA verantwortlich machen.
Die Frau soll 65 sein, vielleicht hat die Kinder, die mit dem Täter oder der Mutter bekannt sind. Es gibt auch noch x andere Möglichkeiten, wie die bekannt sein können.

Aus meiner Sicht ist ihre Rolle äußerst zwielichtig. Aber da wird sicher noch einiges ans Licht kommen.
Da mus man nicht Dinge behaupten, die noch nicht belegt sind.


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6fach Mord von Stade

um 17:42
Die Patentante jedenfalls wartete im Auto, als sich der Verdächtige zu dem Termin mit den Betreuern begab.
Quelle https://www.welt.de/vermischtes/article6a44ca7788b80dfa50d933f6/stade-patentante-soll-vor-der-tat-20-seitiges-schreiben-an-medien-verschickt-haben.html

Das hatte ich mich ja heute gefragt, und kommt mit halt komisch vor, dass sie als Unterstützung (trotz beruflicher Kenntnisse) nicht beim Termin dabei war. Aber es wird in dem Artikel nicht deutlich, ob sie in dem Fall als Privatperson oder als Beschäftigte des Vereins gehandelt hat. (Eher ersteres, sonst hätte man wahrscheinlich den Bezug dezidiert berichtet, wenn sie offizielles Briefpapier verwendet hätte o.ä.)


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6fach Mord von Stade

um 17:58
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Das heißt aber noch lange nicht, dass das ihre Klienten waren.
Vielleicht haben wir beide unterschiedliche Definitionen von Klientenverhältnis.
Vergleiche Wikipedia:
Ein Klient (abgeleitet von lateinisch cliens, „Anhänger, Schützling, Höriger“) ist der Auftraggeber oder Leistungsempfänger bestimmter Beratungsberufe, etwa von Rechtsanwälten, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, solange dieser Auftraggeber einem der Letztgenannten noch kein Mandat erteilt hat, oder von Sozialpädagogen oder ehrenamtlichen Helfern. Den Begriff verwenden Therapeuten und Angehörige von Pflegeberufen gelegentlich in Abgrenzung zum Patienten, um den Dienstleistungscharakter ihrer Tätigkeit zu betonen.
Quelle: Wikipedia: Klient

Das sehe ich hier erstmal als erfüllt an. Sie war der Familie in dieser Thematik zu Diensten, in Form von Beratungsleistungen, Begleitung von Terminen, vermutlich (!) auch Nutzen ihres Netzwerkes, etc. Und das begründet für mich erstmal ein Klientenverhältnis. Wie man sich da kennengelernt hat, über Empfehlungen, Zufall, Facebook, ist doch unerheblich.
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Und dann gleich ihrem Arbeitgeber ans Bein gepisst wird.
Kriminelle (falls sie denn eine ist) arbeiten bei allen möglichen AG. Man kann doch die AG nicht reflexhaft für Taten ihrer MA verantwortlich machen.
Die Frau soll 65 sein, vielleicht hat die Kinder, die mit dem Täter oder der Mutter bekannt sind. Es gibt auch noch x andere Möglichkeiten, wie die bekannt sein können.
Reagierst Du gerade über? Wo habe ich denn ihrem Arbeitgeber "ans Bein gepisst?" Und ehrlichgesagt ist mir sowohl das Alter, die Herkunft und wie sie die Familie kennengelernt hat, völlig egal.

@KTG
Ja, man wartet mit einem hochmotorisierten Auto vor einem Gebäude, hört dann mehrere Schüsse (zumindest haben sie die Nachbarn gehört, die Oma kann ja auch taub sein), ein Mann springt herein und sie fährt mit ihm weg, obschon die Polizei sie anscheinend mehrfach zum Halten auffordert, bevor ihr dann die Reifen zerschossen werden und sie anhalten muss. Ja, da wird man sich Fragen gefallen lassen müssen. Das ist nicht der Standard für eine Beratertätigkeit. Was dachte sie denn, wer da geschossen hat? Ist sie vielleicht davon ausgegangen, auf den Vater sei geschossen worden und sie will ihn in Sicherheit bringen? Ich frage mich auch, warum ein 45-Jähriger sich von einer 65-Jährigen fahren lässt. Warum fährt er nicht selbst in der Situation? Er wird doch sogar mehr Erfahrung mit diesem Wagen gehabt haben als die noch recht frische neue "Eigentümerin".


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6fach Mord von Stade

um 18:56
All diese Realitätsleugner und Relativierer hier stellen sich emsig Armutszeugnisse in jeder Hinsicht aus, die für sich selbst ausreichend sprechen.

Zurück zum Thema:

Zu Silvia S. gibt es neue Infos:
Nach Informationen des NDR ist die "Patentante" im Fall Stade die Schwiegermutter des SPD-Politikers Deniz Kurku.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/stade-spd-politiker-legt-familiaere-verbindung-offen,stade-290.html


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