Zaunkönigin schrieb:Die Frage bleibt, für mich, warum ist die im Auto sitzen geblieben, als die Schüsse fielen und hat einfach gar nichts gemacht.
Sie muss die Schüsse ja ebenso gehört haben, wie die Nachbarn. Und während die Nachbarn die Polizei riefen, blieb sie einfach im Auto sitzen und tat gsr nichts.
Ich denke, man wird auch die Hypothese untersuchen müssen, ob sie vor dem Termin davon ausgegangen sein könnte, dass der Vater vor aller Augen einen Suizid begehen wird. Als sie dann mehrere Schüsse hörte, wurde ihr klar, dass das ganze Drama sich nun mit anderer Choreographie als gedacht abspielt.
Die Pressemitteilungen hätten dann eben nicht nur den Zweck gehabt, auf das Schicksal der Familie aufmerksam zu machen. Wirklich angesprungen ist darauf ja keiner der Adressaten. RTL und Konsorten werden so einen Stuss jeden Tag 10x bekommen. Sondern nach dem Schlussakt in Stade wäre klar gewesen: die Öffentlichkeit hat sehenden Auges einen Familienvater in den Tod laufen lassen. BILD-Schlagzeile: "Kopfschuss in Stade: Jugendamt treibt Vater in den Tod".
Also:
- warum blieb sie im Wagen sitzen an diesem wichtigen Termin? Ich habe das noch nie mitbekommen, dass ein Helfer einer Familie bei einem wichtigen Termin im Auto sitzen bleibt. Das ist so merkwürdig, es muss einen Grund dafür geben. Und wenn es nur der Grund war, dass die Jugendamtmitarbeiter den letzten Parkplatz weggeschnappt hatten und sie in der Feuerwehreinfahrt stehen musste. Und selbst dann wäre sie doch eher mitgegangen und hätte im Haus gesagt: das ist unsere Karre, die da in der Einfahrt steht, wenn was ist, ich fahre sie weg.
- warum wurde der Wagen überschrieben? Es geht ja um keine 5000 Euro Karre, die man einer Helferin zur Verfügung stellt, damit sie Termine für einen besser wahrnehmen kann, weil sie selbst kein Auto hat.