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6fach Mord von Stade

149 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Jugendamt, Stade ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

6fach Mord von Stade

gestern um 19:47
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Daraus zwingend ein Klientenverhältnis zu machen ist doch Blödsinn.
OK, Deiner Meinung nach, einverstanden :-) .

Mir gings um die Rollen, die sie ausgefüllt hat bzw. ausfüllen wollte. Ich habe das Gefühl, dass das ziemliche viele Rollen waren. Und das kann halt problematisch werden. Auch wenn man irgendwo einen professionellen Hintergrund hat.

- Patentante des Kindes. Das ist schon etwas recht Inniges. Strenggenommen heißt das ja nicht nur, einmal was im Jahr zum Geburtstag schenken. Sondern das traditionelle Verständnis von dieser Aufgabe ist doch, wenn den Eltern etwas zustösst und sonst niemand das Kind nehmen kann, dann nimmt sie es und zieht es auf. Auf jeden Fall etwas, was ja nicht nur Bestand hat, solange die Beratungsleistung gebraucht wird bzw. bis der Jugendamtsprozess abgeschlossen ist. Das bindet ja mindestens bis zur Volljährigkeit.
- Beraterin in diesem Kindeswohlvorgang, basierend auf ihrer Tätigkeit, ihrem Vorwissen, ihrer Erfahrung, ihrer Vernetzung. Das stellte sie den Eltern bei Terminen und mutmaßlich ja in Beratungsgesprächen zur Verfügung. Professionell heißt hier für mich: wohl auf professionellem Niveau. Dafür muss man nicht notwendigerweise bezahlt werden. Es ist für mich trotzdem die Rolle, die man in einem Klientenverhältnis einnimmt.
Mit den beiden Rollen steckt sie schon alleine in einer Zwickmühle. Als Patentante würde man wahrscheinlich auch ganz gerne nötigenfalls Schaden von seinem Patenkind abwenden. Nun erfährt man von Misshandlungsvorwürfen. Man eignet sich die Einlassungen und Erklärungen der Eltern an. Obwohl man von seinem professionellen Hintergrund her wissen müsste, dass man sich da einen Abgleich holen kann, sprich, man würde sich wohl informieren, ob die Einlassung zur Verletzung passt. Auch wenn man kein Experte in Kinderschutzfragen sein muss und erst recht kein Forensiker, würde man doch den Wunsch haben, das irgendwie auf Plausibilität abzuklopfen? Würde mich interessieren, ob sie auch mal gezweifelt hat. Oder ob es eher um klare Fronten ging: die böse Behörde auf der einen Seite, wir, die Guten, auf der anderen Seite.
- Pressesprecherin für die Eltern. Schreiben eines 20 seitigen Briefes, um auf die Situation aufmerksam zu machen, Ansprechen der Öffentlichkeit.
- Fluchtwagenfahrerin, Fluchthelferin. Warum hat sie eigentlich an dem Tag vor der Tür gewartet? War das immer so bei offiziellen Terminen? Man würde fast vermuten, nein. Wenn nein, warum an dem Tag? Das war doch ein besonders wichtiger Tag vom Setting her? Gab es keinen Parkplatz mehr in der Straße und sie hat im Parkverbot gestanden? Oder gabs andere Gründe? Warum hält man nicht bei der ersten Aufforderung an, sondern fährt weiter? Ich bin gespannt, was wir noch zu hören bekommen.
- vielleicht wars sogar noch eine Freundin, wie Du angesprochen hast, aber das ist ja noch völlig spekulativ.


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6fach Mord von Stade

gestern um 20:26
Der SPIEGEL bringt die Schlagzeile, dass der TV wohl Suizid begehen wollte nach der Tat:
Mutmaßlicher Todesschütze von Stade wollte sich nach der Tat offenbar das Leben nehmen
Es gibt neue Details über die Bluttat von Stade: Nach SPIEGEL-Informationen schickte der mutmaßliche Täter offenbar seine Frau aus dem Raum, in dem er tötete.
Quelle: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/stade-fatih-khan-g-wollte-sich-offenbar-nach-der-tat-das-leben-nehmen-a-28e4437c-623f-4ad3-a35c-dae71c1cb4da

Demnach war eine Flucht nicht geplant?


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gestern um 21:06
Zitat von AnGeAnGe schrieb:All diese Realitätsleugner und Relativierer hier stellen sich emsig Armutszeugnisse in jeder Hinsicht aus, die für sich selbst ausreichend sprechen.
Realitätsleugner? Relativierer?

Was genau meinst du damit?

Du bist nicht zufällig Wähler der AfD?
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:- vielleicht wars sogar noch eine Freundin, wie Du angesprochen hast, aber das ist ja noch völlig spekulativ.
Spekulativ ist auch ein Klientenverhältnis.

Davon würde ich beim Stichwort "Patentante" ja erst mal nicht ausgehen.

Eine Patentante ist im Regelfall privat.


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gestern um 21:34
Zitat von LanzaLanza schrieb:Demnach war eine Flucht nicht geplant?
Weiss man nicht.
Das ist ein brutaler, feiger Mehrfach-Mörder. Ich glaub dem gar nichts.
Das "eigentlich wollte ich mich umbringen" Gerede soll wahrscheinlich das Narrativ des armen, unverstandenen, ohnmächtigen, hilflosen, sonst stets besonnenen, verzweifelten Familienvaters stützen, sonst nix.


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gestern um 21:35
Ich frage mich was hier los ist?
Schwiegermutter von Deniz Kurku und jetzt kommt die Meldung er wollte Selbstmord begehen? Nur weil er seine Frau aus den Raum geschickt hat.
Geht es hier um Deutungshoheit für die öffentlichkeit.
Spd und Hülya Iri,Deniz Kurku war da nicht was?


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gestern um 21:37
Zitat von fleetwoodfleetwood schrieb:Geht es hier um Deutungshoheit für die öffentlichkeit.
Wem geht es um Deutungshoheit?
Zitat von fleetwoodfleetwood schrieb:Spd und Hülya Iri,Deniz Kurku war da nicht was?
Was war denn da?
Schreib das einfach und lass solche dämlichen Ratespiele.
Das ist hier kein Scheiß Quiz, es wurden 6 Menschen ermordet. Reiss dich mal zisammen


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6fach Mord von Stade

gestern um 21:57
@megavolt
sorry.
https://delmenews.de/cdu-delmenhorst-fordert-aufklaerung-von-spd-landtagsabgeordnetem-deniz-kurku/

mir gehts darum,weil es so leise aus der Politik ist.
Schwiegermutter von Deniz Kurku finde ich heftig,weil es schon wieder um Hilfevereine geht.


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6fach Mord von Stade

gestern um 22:04
Bitte geht euch nicht gegenseitig an!

Und zur Erinnerung: Pauschalisierungen und Hetze sind nicht erwünscht.


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um 00:06
Nach Informationen des NDR ist die "Patentante" im Fall Stade die Schwiegermutter des SPD-Politikers Deniz Kurku.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/stade-spd-politiker-legt-familiaere-verbindung-offen,stade-290.html


Eine weitere Information, die der Artikel liefert ist, dass der genannte Deniz Kurku der Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe ist.


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um 01:19
Zitat von AnGeAnGe schrieb:Recherche mit dem exakten Zitat und dem Zusatz binationale Ehepaare führt zu diesem Treffer:
https://www.verband-binationaler.de/
Der Verband wird nun auch in der WELT genannt:
https://www.welt.de/videos/video6a4642049d95f781faef6686/sechs-tote-in-stade-fluchtwagen-fahrerin-soll-migranten-beraten-haben-zu-grosse-naehe-zu-einem-klienten-zugelassen.html


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um 07:07
Im Bericht der Welt äußert Christoph Lemmer im Video-Kommentar eine zu grosse Nähe der Fahrerin zu einem Klienten und dass die Begründung, warum die Fahrerin nicht festgenommen wurde lauten würde, dass sie nicht tatverdächtig sei. Dies sei für ihn fragwürdig, da die Frau das Fahrzeug sowohl hin als auch zurück fuhr. Lemmer äußert weiter, dass diese Begründung der Nicht-Festnahme hier Raum für einen Verdacht einer ebenso großen Nähe der Staatsanwaltschaft zur Politik geben würde.

https://www.welt.de/videos/video6a4642049d95f781faef6686/sechs-tote-in-stade-fluchtwagen-fahrerin-soll-migranten-beraten-haben-zu-grosse-naehe-zu-einem-klienten-zugelassen.html

......

Die BILD berichtet mittlerweile, dass die Fahrerin anscheinend mit vorgehaltener Waffe zur Losfahrt nach der Tat gezwungen worden sei.
Die Ermittler prüfen derzeit, welche Rolle Kurkus Schwiegermutter in dem Fall spielt. Ein Haftbefehl gegen die 65-Jährige liegt derzeit nicht vor. Nach BILD-Infos soll sie vor der Tat nichts von Fatih G.s Vorhaben gewusst haben. Der 45-jährige Killer hatte in der Mutter-Kind-Wohngruppe einen Termin für ein Hilfeplangespräch, bei dem es um das Sorgerecht seiner drei Monate alten Tochter ging. Als er nach der Bluttat zu ihr in den Mercedes stieg, soll Fatih G. die Frau mit vorgehaltener Waffe zum Losfahren gezwungen haben.
Quelle:

https://m.bild.de/regional/niedersachsen/6-tote-in-stade-schwiegermutter-von-spd-politiker-fuhr-fluchtwagen-6a46a6272a7c6edbda63d771?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F


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6fach Mord von Stade

um 07:34
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Ich frag mich, was das für ein Typ ist, woher der weiss, wo man hinfahren und wen man ansprechen muss, um eine Waffe zu kaufen.
Woher weißt Du, dass er das wusste? Dass er Berlin ausgesucht hat, besagt nicht viel, denn das hätten wohl alle gemacht, die so etwas vorhaben. Mehr Einwohner = mehr Kriminelle = mehr Waffen am Schwarzmarkt. Wie er den konkreten "Laden" gefunden hat, wissen wir nicht. Aber es gibt Möglichkeiten, die nicht voraussetzen, dass man schon Verbindungen hat:

Vielleicht kennt jemand das autobiographische Buch "Arbeit und Struktur" von Wolfgang Herrndorf. Der durch einen Gehirntumor dem Tode geweihte Autor, der absolut Null Verbindungen zur kriminellen Szene hat, möchte unbedingt eine Pistole oder einen Revolver kaufen, um vorbereitet zu sein, wenn seine Beschwerden unerträglich werden. Er kauft am Ende auch einen Revolver - in Berlin - und erschießt sich später mit ihm, im Alter von 48 Jahren. (Das Buch ist übrigens großartig, wenn auch traurig, weil der Autor ja parallel zum Schreiben langsam vor sich hin stirbt; das Buch endet dann mit dem Suizid, logischerweise).

Herrndorf beschreibt natürlich nicht genau, wo er die Waffe gekauft hat, aber er deutet an, wie mühsam es war, eine zu finden, und dass er eine ganz einfache Such-Methode angwendet hat - nämlich sich von zielichtiger Kneipe zu zwielichtiger Kneipe durchzufragen, bis er im richtigen Milieu angekommen war. Vielleicht hat der Täter von Stade es ähnlich gemacht; wir wissen es nicht. (Und das Darknet gibt es ja auch noch).

Was mich am Waffenkauf des Stade-Täters irritiert, ist der Preis. Erstens frage ich mich, wie andere Poster vor mir, woher die Informationen über den Kaufpreis stammen und zweitens frage ich mich, was wir aus dem mir sehr hoch vorkommendem Kaufpreis schließen können. Hat jemand vielleicht eine Idee?


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6fach Mord von Stade

um 09:30
Zitat von fleetwoodfleetwood schrieb:Schwiegermutter von Deniz Kurku finde ich heftig,weil es schon wieder um Hilfevereine geht.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Im Bericht der Welt äußert Christoph Lemmer im Video-Kommentar eine zu grosse Nähe der Fahrerin zu einem Klienten und dass die Begründung, warum die Fahrerin nicht festgenommen wurde lauten würde, dass sie nicht tatverdächtig sei. Dies sei für ihn fragwürdig, da die Frau das Fahrzeug sowohl hin als auch zurück fuhr. Lemmer äußert weiter, dass diese Begründung der Nicht-Festnahme hier Raum für einen Verdacht einer ebenso großen Nähe der Staatsanwaltschaft zur Politik geben würde.
Klar, es gilt die Unschuldsvermutung etc. pp., es ergibt aber kein "gutes" Bild aus meiner Sicht:

- Schwiegermutter von Kurku*
- "Migrationsaktivistin"
- Unterstützerin der Familie, nahes Verhältnis
- Verfasserin des "Brandbriefes"
- Fahrerin des Täters

*Kurku und der Fall Hülya Iri:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/insolventer-integrationsverein-was-wir-wissen-und-was-nicht,integrationsverein-104.html
https://delmenews.de/cdu-delmenhorst-fordert-aufklaerung-von-spd-landtagsabgeordnetem-deniz-kurku/

Verbindungen des Täters zum Miri-Clan wurden schnell dementiert – wenn es das nicht ist, obwohl man "Miri" ja kaum eingrenzen kann, welche anderen Verbindungen und Verstrickungen gibt es denn da vielleicht? Ich hoffe, man schaut bei dem Verein im Zuge der Ermittlungen auch nochmal genauer hin.


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um 09:36
Zitat von ShilohShiloh schrieb:eine zu grosse Nähe der Fahrerin zu einem Klienten
Soweit ich das überblicke, ist das weiterhin reine Spekulation, dass das ihr Klient war.

Was sollte eigentlich der Beratungsbedarf eines in Deutschland aufgewachsenen und sozialisierten Mannes mit türkischem Pass in dieser Beratungsstelle sein?
Zitat von ShilohShiloh schrieb:dass diese Begründung der Nicht-Festnahme hier Raum für einen Verdacht einer ebenso großen Nähe der Staatsanwaltschaft zur Politik geben würde.
Klingt schon fast wie eine Verschwörungstheorie.
Die Frau ist btw keine Politikerin.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:dass die Fahrerin anscheinend mit vorgehaltener Waffe zur Losfahrt nach der Tat gezwungen worden sei.
Die Frage bleibt, für mich, warum ist die im Auto sitzen geblieben, als die Schüsse fielen und hat einfach gar nichts gemacht.
Sie muss die Schüsse ja ebenso gehört haben, wie die Nachbarn. Und während die Nachbarn die Polizei riefen, blieb sie einfach im Auto sitzen und tat gsr nichts.


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um 09:44
Zitat von soomasooma schrieb:Verbindungen des Täters zum Miri-Clan wurden schnell dementier
Etwas zu schnell für meinen Geschmack.

Die "Klienten" Hypothese kann ich auch nicht nachvollziehen. Es gibt zig Möglichkeiten zum Ursprung der Bekanntschaft.
Zitat von AnGeAnGe schrieb:Diesen Umstand, dass es einen soziokulturellen Kontext gibt, zu leugnen, befördert solche Tate
:Y:


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um 09:49
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Im Bericht der Welt äußert Christoph Lemmer im Video-Kommentar eine zu grosse Nähe der Fahrerin zu einem Klienten und dass die Begründung, warum die Fahrerin nicht festgenommen wurde lauten würde, dass sie nicht tatverdächtig sei. Dies sei für ihn fragwürdig, da die Frau das Fahrzeug sowohl hin als auch zurück fuhr. Lemmer äußert weiter, dass diese Begründung der Nicht-Festnahme hier Raum für einen Verdacht einer ebenso großen Nähe der Staatsanwaltschaft zur Politik geben würde.

https://www.welt.de/videos/video6a4642049d95f781faef6686/sechs-tote-in-stade-fluchtwagen-fahrerin-soll-migranten-beraten-haben-zu-grosse-naehe-zu-einem-klienten-zugelassen.html
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Soweit ich das überblicke, ist das weiterhin reine Spekulation, dass das ihr Klient war.
Das sind wie gesagt die Aussagen von Christoph Lemmer aus dem Video-Kommentar der Welt. Inwieweit er da spekuliert, entzieht sich meiner Kenntnis.
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Klingt schon fast wie eine Verschwörungstheorie.
Die Frau ist btw keine Politikerin.
Ich denke, den Verdacht einer "großen Nähe von Staatsanwaltschaft zur Politik" in Bezug auf die Begründung der Nicht-Festnahme der Fahrerin hatte Lemmer nicht darauf bezogen, dass die Frau keine Politikerin ist ...


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um 10:04
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Das sind wie gesagt die Aussagen von Christoph Lemmer aus dem Video-Kommentar der Welt
Hab ich auch so verstanden
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Ich denke, den Verdacht einer "großen Nähe von Staatsanwaltschaft zur Politik" in Bezug auf die Begründung der Nicht-Festnahme der Fahrerin hatte Lemmer nicht darauf bezogen, dass die Frau keine Politikerin ist
Natürlich nicht
Er konstruiert da etwas, was möglicherweise in sein Weltbild passte.

Ich hab es mir jetzt in Ruhe angehört und er spricht auch nicht von zu großer Nähe von StA und "Politik" sondern von StA und einer "politischen Szene".
Das ist meiner Meinung nach ein Unterschied.
Bleibt aber für mich Verschwörungsgeraune.
Ich finde es sogar ausgesprochen dreist, nahe zu legen, die StA würde wegen "zu großer Nähe zu einer politischen Szene" diese Frau nicht in Haft nehmen, obwohl sie das müsste
Mal eben den Rechtsstaat in Frage stellen, ohne konkretes Wissen und valide Kenntnisse des rechtlichen Rahmens.


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um 10:48
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Was sollte eigentlich der Beratungsbedarf eines in Deutschland aufgewachsenen und sozialisierten Mannes mit türkischem Pass in dieser Beratungsstelle sein?
Das war schon ein ziemlicher Glückgriff für ihn, dass jemand mit Motivation und Engagement, aber nicht auf anwaltlicher Basis, sich so des Falles angenommen hat und v.a. ja sehr für ihn eingesetzt hat. Da finde ich schon sehr spannend, die Motivation zu hinterfragen. Freundschaft? Verwandtschaft? Reiner Altruismus? Helfersyndrom? Arbeit gegen Honorar?
Zitat von CoscorobaCoscoroba schrieb:Was mich am Waffenkauf des Stade-Täters irritiert, ist der Preis. Erstens frage ich mich, wie andere Poster vor mir, woher die Informationen über den Kaufpreis stammen und zweitens frage ich mich, was wir aus dem mir sehr hoch vorkommendem Kaufpreis schließen können. Hat jemand vielleicht eine Idee?
Der Preis ist sehr hoch, weil es eine nicht legale Waffe war. Der Vertriebsweg bei einer legalen kann sehr kurz sein (Hersteller > Großhändler > Händler > Kunde), bei einer illegalen wird es eher noch einige Zwischenhändler mehr geben. Außerdem will sich der Verkäufer gegen sein Risiko absichern.

Für den mutmasslichen Täter spielt es vor dem Hintergrund eines Sechsfachmordes bezüglich einer Strafzumessung doch kaum eine Rolle, dass noch illegaler Waffenbesitz oben drauf kommt. Möglicherweise weiss man von einer Bargeldabhebung in ungefähr der Höhe und das war seine Erklärung dafür.
Ob die Geschichte "Berlin Ku'damm" stimmt, wird die Ermittler sicher interessieren. Vielleicht war er auch in Berlin und hat noch eine Tank-, Restaurant- und ggf. auch Übernachtungsrechnung generiert - um eine Legende zu haben und den eigentlichen Vermittler der Waffe zu schützen, der ihm viel näher war. Denn muss man wirklich von Hannover nach Berlin fahren, um eine illegale Waffe zu kaufen?

Abgesehen davon ist der Preis von 4000 Euro für eine Pistole für jemanden, der einen Wagen für ungefähr den 70-100fachen Wert überschreibt, doch nichts. Er scheint ja auch etwas Besonderes verlangt zu haben, denn eine Kleinkaliber-Sportwaffe wäre vermutlich billiger gewesen.


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um 10:49
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Was sollte eigentlich der Beratungsbedarf eines in Deutschland aufgewachsenen und sozialisierten Mannes mit türkischem Pass in dieser Beratungsstelle sein?
Sehr gute Frage. Die Kindsmutter Ö. ist wohl auch türkischer Herkunft.
Da beide Kinder aus vorangegangenen Beziehungen hatten, halte ich es für denkbar, dass es in einer Vorbeziehung diesen Beratungsbedarf gegeben haben kann.
Zitat von soomasooma schrieb:Verbindungen des Täters zum Miri-Clan wurden schnell dementiert – wenn es das nicht ist, obwohl man "Miri" ja kaum eingrenzen kann, welche anderen Verbindungen und Verstrickungen gibt es denn da vielleicht?
Jemand mit tatsächlich existierenden Verbindungen zum Miri-Clan hätte es wohl nicht nötig gehabt, für eine Waffe und Munition von Hannover bis Berlin zu fahren.


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um 10:59
Zitat von antheanthe schrieb:Jemand mit tatsächlich existierenden Verbindungen zum Miri-Clan hätte es wohl nicht nötig gehabt, für eine Waffe und Munition von Hannover bis Berlin zu fahren.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Ob die Geschichte "Berlin Ku'damm" stimmt, wird die Ermittler sicher interessieren. Vielleicht war er auch in Berlin und hat noch eine Tank-, Restaurant- und ggf. auch Übernachtungsrechnung generiert - um eine Legende zu haben und den eigentlichen Vermittler der Waffe zu schützen, der ihm viel näher war. Denn muss man wirklich von Hannover nach Berlin fahren, um eine illegale Waffe zu kaufen?
Eben. Welchen Weg die Waffe genau vor Tatbegehung gemacht hat, weiß hier halt keiner.


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