@kokokokoko Ich habe es Dir gestern schon erläutert - und es sei Dir unbenommen, Deine Fehleinschätzungen -ohne solide Grundlage- zur Schau zu stellen.
Der Punkt ist, dass Du konsequent offensichtliche Ausnahmen zusammensammelst, diese als die Regel darstellst und auf alle betroffenen überträgst.
Ich würde den Wilderer von Kusel jetzt nicht als Jäger klassifizieren- und ich denke, der Großteil der Jäger würde das auch so sehen. Auch wenn er mal zwischendurch als Jäger aufgetreten ist, hat er die Straftaten nicht als Jäger, sondern für seinen Lebensunterhalt begangen.
Der Täter von Hanau hat was genau mit einem Sportschützen zu tun? Du siehst ja immer überall Schnittmengen- welche hatte er denn mit einem Sportschützen, außer dem legalen Waffenbesitz?
Der Jäger von Amstetten (AT) würde ich als problematischen Fall sehen, den sich Jäger schon ein Stück weit anrechnen lassen müssen. Zwar litt er seit dem Tod seiner Frau wohl unter extremen psychischen Störungen, aber die Jagdgemeinschaft hat hier- zumindest aus der Entfernung gesehen- auch mindestens teilweise versagt.
Man kann sicher darüber diskutieren, dass die Hürden zum Waffenbesitz zu niedrig sind (und die Behörden meinetwegen überfordert sind)- aber welche Verantwortung tragen dafür die Jäger und Sportschützen genau?
Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wenn Du andere Attentate und Verfehlungen zusammenträgst und Dich damit dann über Flüchtlinge und Migranten hermachst...
Und ich weiß nicht, welche besonderen Einblicke Du in die Thematik hast- ich hoffe allerdings nicht nur die gestern verlinkte Doku.
Das ist leider die selbe verzerrte und undifferenzierte Verwurstung des Themas zu einem gewünschten Ergebnis. Nutzen genau null.
Unbestritten ist der neue "Jagdtrend" und Jagdschein in zwei Wochen Crashkurs völliger Schwachsinn. Habe ich selbst auch meine Einblicke. Aus diesem Trend dann auf alle zu sch(l)ießen ist bisschen suboptimal.
Dazu müsste man aber darstellen, was Jagd in Gänze bedeutet, wie etablierte Jäger herangehen und welchen langen Atem und Verantwortung es dazu braucht.
Aber man wird den Eindruck nicht los, dass man geradezu nach solchen Themen lechzt um über eine ganze Gruppe herzufallen- anstatt mit Anspruch die Differenzierung herauszuarbeiten.
Vielleicht mal mit dem Thema kognitiver BIAS auseinandersetzen...