Mea schrieb:Und die hatte in der xy-Sendung gezielt Personen angesprochen, die etwas wissen könnten, etwas mitbekommen haben.
Ich gehe davon aus, dass die Kripo eher an konkreten hinweisen von Personen interessiert ist, die irgendetwas wissen oder mitbekommen haben und nicht am Dorftratsch und irgendwelchen Gerüchten.
Sabik schrieb:aber er war jetzt auch nicht der Nullachtfünfzehn Bürosesselpupser der einmal im Jahr pauschal nach Malle ist und sonntags den Tator geguckt hat.
In seiner Alterskohorte wäre vielleicht ein Bürosesselpupser, der 1x im Jahr nach Malle fliegt und sonntags Tatort guckt eher der Ausreißer.
Was du beschreibst, ist eher ein "Boomer"- Lebensentwurf, denke ich.
Aber davon unabhängig, ist völlig unklar, ob sein Lebensentwurf überhaupt das Motiv für den Täter geliefert hat.
Vielleicht ging es um etwas ganz anderes.
Es wurde erwähnt, dass es möglicherweise einen schon länger bestehenden Konflikt mit dem Nachbarn gab. Selbst wenn das zutreffen sollte, ist unklar, worum es bei diesem Konflikt eigentlich ging.
Dass es aus Tätersicht ein Motiv gab das mit dem Opfer zusammenhing ist klar.
Nur gibt es eben soweit wir wissen nichts an Daniel E. oder seiner Lebensweise, was einen Mord erklären könnte.
Menschen haben unterschiedliche Arten zu leben, unterschiedliche Ziele und Lebensformen. Das hat man zu akzeptieren und damit hat man umzugehen in einer Gesellschaft.
In den aller wenigsten Fällen führen unterschiedliche Lebensentwürfe zu einem Mord.
Deshalb finde ich es ein bisschen unangebracht, in epischer breite über seinen Lebensentwurf zu diskutieren und diesem den Grund für den Mord zuzuschieben.