@oldschool70,
danke DIR fuer die gelungene zusammenfassung zum thema ALBERT HOFNER ! in diesem zusammenhang muss nun auf die abweichende version von J. Ludwig Hecker in seinem "Die Nacht von Hinterkaifeck" buechlein von 1951 hingewiesen werden !
darin findet diese monteursepisode auf seite 11 erwaehnung, die eine recht unterschiedliche, wohl etwas dramatisierte darstellung praesentiert.
ich zitiere:
" .... und als sich nichts regt, betritt er durch die nur angelehnte Tür den Stadel (!!), in dem sich der Motor befindet. Er führt die Reparatur aus und begibt sich hernach , um seine Hände zu waschen, in den Stall (!!). Dabei muss er seinen Weg durch die Futterkammer nehmen. Heu liegt darin, darüber lagern unordentlich einige Bretter. Achtlos geht er daran vorbei. Im Stall finder er kein Wasser, nur einen leeren Eimer. Die Tiere gebärden sich bei seinem Erscheinen seltsam aufgeregt und brüllen. Er geht wieder. Abermals durchquert er die Futterkammer, ohne die Dinge darin in näheren Augenschein zu nehmen. ........"
soweit J.L. Hecker alias J. Ludwig --- ausrufezeichen von mir eingefuegt !
anscheinend hat sich der J. L. Hecker doch eine gewisse dichterische freiheit genommenm, um die story dramaturgisch aufzupeppen. im Stadel stand eine Häckselmaschine, die war aber handbetreiben.
ein bild von einer derartigen H-maschine, zudem aus der zeit um 1920, habe ich mal vor etlichen wochen hier mitverlinkt.
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im moment interessant mich in Deiner zusammenfassung speziell die weit offen stehende scheunentuere ! war das etwa das suedliche scheunentor !? oder doch die tuere zum maschinenhaus, deren schloss paar tage vorher (angeblich) aufgebrochen wurde ? von einem geoeffneten suedtor ist in den V-protokollen nichts zu lesen.
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ciao: Bernie