Hi Bernie,
danke für die Auskunft.
Muß der Herr Schlittenbauer immer noch herhalten? Wenn er es wirklich muß er ein extrem abgebrühter Mensch gewesen sein. Oder er war nach den Morden extrem nervös und man hat keine Aufzeichnungen von seinem Verhalten mehr.
Es mag zwar sein, das die Zeit früher strenger war, die Hand schneller ausrutschte, die Rute zum guten Lehrer gehörte. Aber so ein sechsfacher Mord, hat bestimmt auch damals kein Durchschnittsbauer so einfach weggesteckt, wenn er ihn begangen hat.
Kurz etwas zum beleuchten der Art der Morde.
http://www.kzu.ch/varia/presse/2001/06_lap4b/nbt/06.htm (Archiv-Version vom 31.01.2004)"Mord aus Affekt
Diese Art von Mord kommt in unserer Gesellschaft selten vor. Die Affekttat ist eine Sonderform heftigster Gefühlsbewegung und daher auch die Seltenheit. Affekttäter verhalten sich im Alltag unauffällig. Sie sind meistens ruhige und ausgeglichene Menschen, welche Beleidigungen und ungerechtfertigte Zurechtweisungen wegstecken und sie in sich hineinfressen. So stauen sich Zorn und Rachegefühle auf. Auf einen bestimmten Anlass hin, zum Beispiel einen Streit, entladen sich die aufgestauten Gefühle und es kommt zur Gewalthandlung. Affekttäter haben nicht die Absicht zu töten. Viele bereuen ihre Tat nach der Handlung. Es handelt sich in diesem Fall um ein spezifisches Beziehungsdelikt, daher stellt der Täter nur in der jeweiligen Familienkonstellation eine Gefahr dar und ist für die Öffentlichkeit ungefährlich. Die Wahl der Waffen beim Mord aus Affekt ist sehr willkürlich. Verwendet wird jeder Gegenstand, der zur Verfügung steht."
Und hier vielleicht ein kleiner Probeweis dieser Aussage
http://www.klenkes.de/aacheninfo/meldungen/2089.polizei_schlie%DFt_mord_affekt.htmlPolizei schließt Mord im Affekt aus
30.10.2007 - 10:36 Uhr
Heute wird der Familienvater, der am Donnerstag seine Frau und beide Kinder mit der Axt erschlagen hat, dem Haftrichter vorgeführt. Nach der Obduktion der Leichen schließen die Ermittler einen Mord im Affekt aus. Die Polizei gab bekannt, dass die Opfer mit einem Zeitabstand von mehreren Stunden getötet worden seien.
Der Mann hatte als Psychologe in Aachen gearbeitet. Nachdem er seine 60-jährige Frau und die beiden Kinder (17 und 19) erschlagen hatte, zündete er das Haus im ostbelgischen Homburg an. Die Feuerwehr konnte den Brand nach mehreren Stunden löschen. Der 58-jährige hatte nach der Tat selbst die Polizei informiert und hielt sich vor dem Haus auf. Beim Eintreffen der Beamten ließ er sich ruhig und widerstandslos
abführen. Als Grund für die Bluttat nannte er ausschließlich "finanzielle Probleme".
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m.E. und was ich so ergoogeln konnte scheint das kein Mord aus dem Affekt gewesen zu sein. Also müßte Herr S. von 0 auf 100 6 Morde nach Plan ausgeführt haben und danach wieder normal weitergelebt haben.
viele Grüße
Strommast