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Mordfall Hinterkaifeck

47.705 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bauernhof, Hinterkaifeck ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 13:17
Ich denke, dass der Täter sich aus dem Kleiderschrank des alten
Gruber bedient haben könnte und für den Heimgang notdürftig
dessen Kleider getragen hat.
Ausserdem denke ich, dass er seine Familie niemals explizit mit
Worten in seine Tat eingeweiht hat, dass diese sich aber denken
konnte, dass er es gewesen ist. Genausowenig hat er es auch dem
Pfarrer gebeichtet oder sonst einer Menschenseele etwas davon
erzählt. Nur sein Mittäter (oder Haupttäter) wusste es natürlich.

So hat ihn dieses Geschehen bis zu seinem Lebensende - ungestanden
und ungebeichtet - schwer belastet; sein Asthma ist schlimmer
geworden, psychische Störungen wurden für sein Umfeld sichtbar und
er wurde zu jenem schwierigen Menschen, als der er in die Geschichte
seines Ortes eingegangen ist.


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 13:17
@alle:
Wenn man von einem ungeplanten Sechsfachmord ausgeht, so muss man doch trotzdem mit der Anwesenheit der Täter auf dem Hof anfangen. Denn da gehört wenigstens ein bisschen Planung dazu.
Wozu auch immer sich die nämlich dort in der Mordnacht aufhielten, grossartig auffallen wollten sie bestimmt nicht.
Also hatten sie dunkle, gedeckt gefärbte Klamotten an, zumindest als Oberbekleidung. Das kann durchaus Zeug gewesen sein, was schon in der Lumpenkiste lag, übriggebliebene Uniformteile etc.
Zeug, dass man evtl. ohnehin für extreme Dreckarbeit nahm, wo es von der Verschmutzung her auch nicht ungewöhnlich erschienen wäre, wenn man sich damit mal der Länge nach in Deckung warf.
Zeug, was auch zu Hause nicht weiter auffiel, wenn es plötzlich fehlte.
Es muss also von der Hausfrau daheim nicht unbedingt bemerkt worden sein.
Normale Verschmutzungen und geringfügige Blutanhaftungen konnte man ( n ) immer mit land-/forstwirtschaflicher Arbeit und eigenen leichten Verletzungen dabei erklären.
Da hätte die Frau nichtmal Fragen gestellt und die Sachen einfach wieder saubergemacht.

Also musste nur stark beblutete Bekleidung vernichtet werden. Das passierte erst Samstagnacht, weil es den Tätern erst da eingefallen war, dass sie über die zurückgelassene Bekleidung ermittelt werden konnten. Einheitenkennungen auf Uniformteilen wären eine Möglichkeit.

Da wir nicht über eine Inventarliste verfügen, was die HKer an Kleidung besassen, wissen wir auch nicht, was evtl. von den Tätern als Ersatz mitgenommen wurde.

MfG

Dew


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 13:23
Bernie
bei dir kommt alles immer so herablassend rüber..das du immer alles richtig stellen musst. Ich habe 3,5 Jahre Metztger (wird heute Fleischer/in genannt) gelernt, zwar 20 Jahre her aber ich könnte dich jetzt mit Fremdwörten, Beschaffenheit und Inhaltsstoffe von Blut zu knallen, das hier keiner mehr was versteht.
Also wieso lässt du nicht einfach doch mal was im Raum stehen? Denn wer mehr darüber wissen will kann sich ja im Internet schlau machen.

Das Kleidung un verbrannte Haar super übel stinken ist schon wahr. Aber pures Blut stinkt erst wenn wenn die Gerinnung aktiviert ist. Koch mal einen Tofp mit Schweineblut ab und erzähle uns deine Erfahrung wann es anfängt zu "stinken". ich meine nicht nur komisch richen, sonder ekelhaft stinken.
VG SAM


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 13:26
@AngRa

Deine Anmerkung mit den Schuhen macht mich nachdenklich. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, das beim Gang in den Stall nach der Tat, nicht auch die Schuhe mit Blut voll waren. Trotzdem sind ja nirgends Schuhabdrücke gefunden worden. Ich finde das sehr irritierend! Auch glaube ich nicht, dass man solch vorhanden Abdrücke ohne Rückstand entfernen kann. (Auch hätte man doch auch erwarten können, dass man draußen irgendwo Schuhabdrücke findet.)

Ich könnte mir vorstellen, das er die Schuhe doch irgendwo mit Wasser hat sauber mach können. Denn Schuhe verbrennen, das ist meiner Ansicht nach nicht so einfach.


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 13:29
Wenn aber der LTV ein Date vorhatte, welches dann zum ungeplanten
Massaker entartete, dann könnte durchaus auch gute Kleidung dem
Verderb anheim gefallen sein. Er wird dies aber in Anbetracht des
Erschiessungskommandos, das im Falle der Entdeckung auf ihn
gewartet hätte, gerne unter der Rubrik "Kollateralschaden" verbucht
haben.


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 13:41
@keller,
Deine Idee, mit Hilfe einer (Taschen)-Lampe dort am Waldrand was zu verbuddeln. bsp. dort die Reste bzw. die Asche der Backofenaktion zu entsorgen, könnte Sinn machen.

@alle,
In diesem Kontext: gabs es da nicht diese "Buddelstellen", diese kleinen Gruben, als wenn jemand versucht hätte, dort was zu suchen, ODER ABER AUCH ZU VERGRABEN. Leichen wohl kaum, zumal nicht bei 6 Opfern, dazu bedarf es ganz anderer "Gruben".

Aber es kann spekuliert werde, wie ich es schon mal hier darlegte, dabei auf den Backofen als Krematoriumsersatz verwies, ergänzend hinterfragte, ob die KRIPO denn im Backofen keine Reste gefunden habe (.. wurde nichts erwähnt .. ),
.....
dass der/die Täter oder der mysteriöse "Hausmeister", das besagte "Helferlein von Hinterkaifeck", zunächst die problematische Kleidung vergraben wollte, dann auf die bessere Idee kam, dies per Verbrennung im Backofen zu erledigen, und aufgrund mangelhafter Verbrennung die Reste nun fernab des Hofes am Waldrand vergrub, beim Schein einer Taschenlampe (?), letzteres ganz entsprechend dem KELLER'schen Vorschlag !

Ok, aber es ein Problem dabei bedarf weiterer Betrachtung: ======================================
War dieses Lichtsignal/Aufleuchten oder Blinken vom Waldrand her, nicht passiert, als der Backofen noch qualmte, offenkundig noch in Betrieb war !?
Ein dazu gleichzeitiges (!) Vergraben am Waldrand ist etwas fragwürdig ........ man würde doch eher die gesamte Aktion durchziehen, dann evtl. merken, dass die Verbrennung nicht so optimal verlaufen war, und sich dann entschliessen, die Reste sicherheitshalber extern vom Hof zu entsorgen.
Zu diesem Zeitpinkt dürfte der Ofen nicht mehr gequalmt haben.

ES SEI DENN, es waren es zwei unterscheidliche Zeugen, der Eine bemerkt diese Backofengeschichte, der Andere , zu einem anderen Zeitpunkt das Licht vom Waldrand her ( vermutl. Hexenholz ) ? Dann ergäbe sich kein Problem im logischen Ablauf der Aktion.

Oder MIND. ZWEI Täter aktiv ...., das könnte auch helfen !

Anscheinend zumindest nur EIN ZEUGE in diesem Kontext:
******************************************

Laut einiger protokollierter Aussagen fokussieren sich aber der Backofenvorgang, der sog. Blendvorgang, und das "Licht vom Waldrand" Nähe HK, auf auf einen einzigen Zeugen, im Prinzip auf einen ganz bestimmten VORBEIGANG des ZEUGEN, namentlich der Zimmermann Michael Plöckl, der genaugenommen zweimal an HK vorbeikam.

Dieser wichtigere Vorbeigang von M. Plöckl war ABENDS !
Wobei zu erwähnen war, das M. P. schon auch morgens an diesem Sa, den 1.4. an HK vorbeiging. Was ihm morgens dabei auffiel, war der zu diesem Zeitpunkt noch GESCHLOSSENE Backofen.
ABENDS war der nun in etwa halb offen, dessen Kamin qualmte, der seltsame Geruch lag in der Luft, das kurze Licht vom Waldrand her wird wahrgenommen, nahe bei HK, und dann auch im Vorbeigehen das direkte Blenden, durch eine kräftige Mannsgestalt, was er noch mitbekam, kurz davor.

Somit gute Indizien für (min.) ZWEI PERSONEN auf HK bzw. im Umfeld. die da Sa-nachts noch aktiv waren:
am Backofen und/oder Stallbereich
am Waldrand ( signalisiert hier jemand dem/den Kumpan(en) vom Waldrand her ? , oder vergräbt hier jemand schon etwas, während der Rest noch im Backofen brennt ? ... Um Zeit zu gewinnen )

******
Bernie


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 13:47
@Mellowmind,
guter Ansatz ! Wer einen Mord im Vorfeld PLANT, evtl. an mehreren Personen, wird kaum in "Sonntagskleidung" erscheinen, ehe schon in "Arbeitskleidung", muss logischerweise einkalkulieren, dass er verdächtige, blutbesudelte Kleidung entsorgen muss, somit Ersatzkleidung braucht usw. ! Im privaten Bereich, einer Ehefrau gegenüber, wird er Probleme haben, die höchst verdächtige Schmutzkleidung clamheimlich in die Wäsche zu tun, oder gar selbst zu waschen. (fiele erst recht auf ... )
*****
Bernie


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 13:59
So ein riesen Vertrauensverhältnis wird der LTV zu seiner Ehefrau
nicht gehabt haben, dass er sich Unterstützung und Komplizenschaft
von ihr erwartet hätte. Die ganze Verbrennungs- und
Entsorgungsaktion sieht mir sehr improvisiert und ungeplant aus.

Der Plöckl hat übrigens ein grosses Glück gehabt. Wäre er, angelockt
durch den Rauchgestank, nähergetreten und hätte sich erkundigt,
dann hätte er möglicherweise auch einen Reuthauenschlag
bekommen.

Genauso war mangelnde Neugier vielleicht auch beim Monteur
lebensverlängernd - der Volksmund sagt nicht ohne Grund:
"Neugierige Leut' leben nicht lang"


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 14:35
@Bernstein
Er könnte ja auch eine alte, speckige Kniebundhose getragen haben, dann hätte er nur seine Joppe und die wollenen Kniestrümpfe verbrennen müssen. Mögliche Blutspritzer auf der Hose wären leicht mit kaltem Wasser zu entfernen gewesen. Wer eine solche prachtvolle Arbeitslederhose schon einmal gesehen hat, der weiß, daß diese absolut wetterfest ist und daher auch kein Blut mehr eindringen kann. Jeansträger können davon nur träumen.


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 14:47
Im März wars doch nächtens noch grimmig kalt, ist er da eventuell
joppenlos und mit nackerten Wadln, das blutige Kleiderpaket unterm
Arm gen Gröbern gehetzt - asthmatisch, rheumatisch und das blanke
Entsetzen in den Augen?


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 14:55
@sami,

nicht persönlich nehmen, unser bernie isch halt so

jedem kend sei luftballeele, er erklärt doch immer toll, fend i

liebe grüße, hulla


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 15:00
@Mellowmind

es gibt im winter für die krachledernen doch lange strümpfe und die wadlstutzn.

die waren damals auch nicht so empfindlich wie wir heutzutage, huuuu, brrr, kalt
"grins"

hulla


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 15:10
Damals trug man auf Bauernhöfen zur Arbeit wiederspenstige dicke Cord Hosen. Besonders im Winter noch mit einem Body ( ich will´s mal so nennen) aus Leinen da runter. Die waren nicht so anfällig für Schmutz und der gleichen. Kenne ich noch von früher.

Ich könnte mir vorstellen, das es schon 1. auffällig und 2. sehr kalt war wenn der Täter ohne Kleidung vom Tatort weg ist.
Für mich ist das Wort Ersatzkleidung sehr reizvoll. Und die Blutverschmeirte Kleidung ist später verbrannt worden.

SAM


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 15:13
Nachtrag
Macht ja auch wirklich Sinn....


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 15:14
Ersatz hätte er doch auf dem Hof gefunden. Vielleicht war auch noch
etwas vom Karl G. da. Hosenbeine bissl aufkrempeln....passt!


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 15:16
Ist auch möglich. Aber konnte das nicht auffallen ?
ZB der Frau, die weis doch wenn ER Kleidung an hat die IHM nicht gehören.
Wenn das ganze geplant war denke ich man hatte bereits für Ersatz gesorgt. Oder glaubst du man sollte dem Täter nicht so viel Gehirn zusprechen das er daran gedacht hat?


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 15:21
Wenn es geplant gewesen wäre, dann sicher. Aber ich hab das
Gefühl, dass es eben ungeplant aus der Auseinandersetzung heraus
geschehen ist und der Täter ein unwahrscheinliches "Anfängerglück"
gehabt hat, dass er die Tat ausführen konnte und noch viele Jahre
leben durfte, ohne dass ihn die irdische Strafe ereilt hat.


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 15:22
Zitat von hauinolohauinolo schrieb:Und ich bleibe dabei, dass eine Involvierung des LTV zur Folge gehabt hätte, dass die Familie Bescheid wusste.
Die Aussage bezog sich nicht auf die "Klamotten-Entsorgungsaktion" sondern darauf, dass die Familie wohl zu einem späteren Zeitpunkt nicht nur ahnte......


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 15:26
@Mellowmind

Ich glaube, die fehlenden Kleidungsstücke konnte er sich sehr leicht von A.Gs. zurückgelassener Winterkonfektion entleihen, um dann zwar schneesturmumtost, aber gemessenen Schrittes in die von Dir angegebene Richtung zu ziehen, - dabei scharf auslugend nach möglichen anderen Nachtwandlern, um wieder ungesehen den verwaisten Heuwachposten bis zum Morgengrauen anzutreten. Aber auch hier gilt wieder der eherne Grundsatz aller Hk-Begeisterten: "Nix G'wiß woas ma net!"


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Mordfall Hinterkaifeck

04.09.2008 um 15:27
Die Aussage bezog sich nicht auf die "Klamotten-
Entsorgungsaktion" sondern darauf, dass die Familie wohl zu einem
späteren Zeitpunkt nicht nur ahnte......


....sondern auch ziemlich genau wusste, was los war, zumal auch
noch ein anderes, jüngeres Mitglied besagter Familie an der Tat
beteiligt war und somit grösstes Interesse daran hatte, dass der Mord
niemals ruchbar wurde.


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