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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

2.893 Beiträge, Schlüsselwörter: Mordfall, Ramsey, Jonbenét Patricia Ramsey
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 23:24
@traces

Dein erster Link war ja ganz gut, der Autor hat sich wirklich informiert.
Aber Kinesiologen scheinen von Ernährung und Verdauung doch nichts zu verstehen.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 23:33
@Tajna
Kann ich nicht beurteilen. Die Wahrheit liegt beim Magen anscheinend auch irgendwo dazwischen. Wie in diesem Fall auch. Da im Magen von Jonbenet kein Essen vom Dinner gefunden wurde und im Dünndarm bis auf die Ananas alles andere schon Stuhlbrei war, ist trotzdem davon auszugehen, dass sie die Ananas zu Hause gegessen haben dürfte. Nur wahrscheinlich sogar noch früher, als gedacht.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 23:41
@traces

Ohne diesen Original-Untersuchungsbefund aus Colorado kann man gar nicht viel sagen.
Der Dünndarm ist z.B. viele Meter lang und es wäre schon aufschlußreich, zu wissen von wo genau das Untersuchungsmaterial stammte.
Es wäre auch interessant, ob z.B. das Trinken von Ananassaft oder eines Mischfruchtsafts das Ergebnis verfälscht haben könnte.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 23:45
@Tajna
Zumindest das konkretisierte der Rechtsmediziner ja bereits: Er fand Fruchtstücke bzw.- fasern von etwas, das ihn an Ananas denken ließ. Und wie du bereits selbst nochmal gepostet hast, fanden sich diese im oberen Teil des Dünndarms. Wie in der Colorado-Untersuchung erwähnt wurde, wurden Schalen von Trauben identifiziert. Also nix mit Fruchtsaft.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 23:54
@traces

Es ist unklar, ob der Erst-Untersucher damals spontan dachte, es könnte sich um Ananas handeln oder ob er damals bereits nach Ananas gesucht hatte.
Der Saft könnte ja zusätzlich getrunken worden sein und von Fruchtfasern war nirgends konkret die Rede.
Nur der Untersuchungsbericht selbst könnte alle Zweifel ausräumen.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 23:59
@Tajna
Kennst du nun den Autopsy Report oder nicht??

"The proximal Portion of the small intestine contains fragmented pieces of yellow to light green-tan apparent vegetable or fruit material which may represent fragments of pineapple." page 7


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

04.10.2016 um 00:00
Tajna schrieb:Nur der Untersuchungsbericht selbst könnte alle Zweifel ausräumen.
Dann ergoogle ihn doch einfach mal - damit wir alle was davon haben!


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

04.10.2016 um 00:04
@traces

Bisher habe ich ihn nicht gefunden.
Vielleicht findet ihn ja noch jemand.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

04.10.2016 um 00:09
Coroner Meyer had noted in his autopsy examination that the food found in JonBenet's intestine would have been consumed approximately two hours prior death. However, both John and Patsy stated that no one had eaten anything at the house when they returned from the White’s dinner party, and that JonBenet was asleep when they arrived home and remained asleep.

In February, 1998, detectives from the Boulder police department asked their assistance in conducting an analysis of the contents from the intestine obtained during the autopsy. At the initial examination, Coroner Meyer had suspected that the retrieved substance was pineapple fragments. The bowl of pineapple detectives found on the dining room table at the Ramsey residence the morning of December 26 had been taken into evidence that morning and frozen for future comparison studies. After examining the two samples, the biology professors confirmed that the intestinal substance were pineapple, ant that both this specimen and the pineapple found in the bowl contained portions of the outer rind of the fruit.

The study also identified both samples as being fresh pineapple not canned. The conclusion of the two professors was that there were no distinctive differences between that found in the bowl and that removed
from the intestines.
http://www.forumsforjustice.org/forums/showthread.php?4502-The-quot-Bonita-Papers-quot-Unedited-Notes-From-Ramsey-Case-D...


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

04.10.2016 um 09:40
@traces

Ein Forenbeitrag als Quelle?
Bei den Bonita-Papers soll es sich um die Notizen einer Sekretärin handeln, die Inhalte sind unbestätigt, sicher ist nichts davon:

JonBenet hatte teilweise die harte äußere Haut der Ananas mitgegessen?
Die Ananas-Stücke, die in einer Schale auf dem Eßtisch der Ramseys standen, waren für spätere Untersuchungen eingefroren worden?

Kann sein oder auch nicht.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

04.10.2016 um 10:03
@Tajna
The authors, University of Colorado professor emeriti Jane Bock and David Norris...Internationally-renowned for pioneering the forensic analysis of stomach contents and fecal material, Bock and Norris have consulted in approximately a dozen local cases including the 1999 gang rape in Lefthand Canyon, the 1999 Mirabal murder in Longmont, and the JonBenet Ramsey case.
http://www.dailycamera.com/cu-news/ci_29511858/former-cu-boulder-profs-plant-forensics-yield-crimefighting


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

04.10.2016 um 10:09
@Tajna
Tajna schrieb:JonBenet hatte teilweise die harte äußere Haut der Ananas mitgegessen?
Ich weiß nicht, ob du schon mal eine Ananas geschält hast. I.d.R. bleiben beim Schälen in den Zwischenräumen des Fruchtfleischs unter der Schale bräunliche Schalenteile vorhanden. Die sind auch nicht hart oder holzig, so dass ich da erstmal keine Probleme sehe, dass so etwas einfach mitgegessen wird, wenn es denn an dem Fruchtstück haftet.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

04.10.2016 um 10:25
Ich denke, diese Stückchen sind einfach sehr viel schwerer verdaulich und daher auch am Besten von dem Dünndarminhalt zu identifizieren gewesen, da sie wahrscheinlich fast unverändert vom Körper wieder ausgeschieden werden. Diese Stückchen sind also mit der beste Indikator, dass JonBenet tatsächlich von dieser Ananas gegessen hat, ohne jedoch die Schüssel zu berühren, sie muss sich also mit den Fingern ein paar Stücke herausgeholt haben, während jemand anders die Schüssel gefüllt und auf den Tisch gestellt hat.

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass Burke in der Lage war, eine Ananas zu schälen. Entweder es hat also jemand anders den Kindern die Ananas serviert (Partsy behauptete allerdings, dass sie das nicht war und auch nicht wusste, dass überhaupt Ananas im Haus ist - was verwundert - war sie nicht für den Haushalt und Einkauf verantwortlich im Haus, hatten sie dafür Angestellte, die eigenmächtig einkauften ohne Auftrag?). Oder die Ananas stammt aus einem vorgeschälten Frischepack, den man so servierfertig im Supermarkt kaufen kann. Ich halte letzteres für wahrscheinlich, da die Amis generell in der Hinsicht sehr bequem sind und es viele solche essfertiig vorbereiteten Mahlzeiten dort in Frischepacks zu kaufen gibt.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

04.10.2016 um 11:19
@Comtesse

Weiter hinten wird im Text behauptet, dass Burkes und JonBenets Fingerabdrücke auf der Schale waren.

@traces

An den Fähigkeiten der Professoren Bock und Norris zweifelt ja niemand.

Das Problem bei solchen Quellen ist halt, dass die Autoren der Texte die Dinge darstellen können, wie sie möchten, wie es am besten zu ihren eigenen Theorien von diesem Mordfall passt.

Ob das Geschriebene aber den Fakten entspricht, kann man nicht feststellen.

Ich wollte nochmal danach suchen, aber wahrscheinlich existiert auch keine Quelle, in der Frau Bonita selbst z.B. erklärt, wie sie an die Informationen gekommen ist und die Richtigkeit der Informationen in den Bonita-Papers zumindest zusichert.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

04.10.2016 um 12:23
@Tajna
Nun ja, dann lassen wir mal alle Halo-Effekte in diesem Fall weg.

Was wissen wir?

- Es gibt eine Leiche, die im Keller lag.
- und die muss gestorben sein, nachdem die Familie das Dinner verlassen hat.
- es gibt zwei tödliche Wunden - Strangulation und stumpfe Gewalt
- Bis auf ein geöffnetes Fenster im Keller sind keine Einbruchsspuren vorhanden.
- Es gibt ein zweieinhalbseitiges Lösegeldschreiben, mit Insiderwissen darin
- dieses Schreiben wurde auf Papier aus dem Haushalt der Ramseys verfasst.
- Zumindest die Garotte stammt aus dem Haushalt der Ramseys
- Zumindest Burke muss nach Rückkehr nach Hause noch etwas gegessen und getrunken haben
- er hat nicht aufgegessen

Alles Andere ist Halo.

Was aus meiner Sicht nicht ins Bild passt, wenn man lediglich diese Fakten ansieht, ist die Garotte. Zudem sie mir für den Zweck, die ein solches Instrument eigentlich hat, falsch gebaut zu sein scheint. Fraglich auch, weswegen ein Würgeinstrument am Hals verknotet wird. Wird's i.d.R. nicht, es sei denn, man möchte einem noch lebenden Opfer zusehen, wie ihm allmählich die Luft abhanden kommt. Genauso "unpassend" erscheinen die "versuchten" Knebelungen an den Handgelenken. Hübsch verknotet, und zwar über der Kleidung. Ein Täter, der die Wehrlosigkeit oder auch nur eingeschränkte Wehrhaftigkeit seines Opfers erreichen möchte, würde nicht riskieren, dass sein Opfer (a) der Fesselung entkommen kann, indem es sich einfach aus seiner Kleidung windet und (b) sein Opfer in einer Weise fesselt, mit der es trotzdem alle Bewegungsfreiheit hat, um ihn beispielsweise im Gesicht kratzen zu können, instinktiv mit den Händen an das Strangulierungswerkzeug greifen könnte.
Alleine diese Umstände an der Leiche würden für mich zwei Annahmen ergeben:

Entweder der Täter hat sich schon mal Bilder von Bondage-Varianten angeschaut, diese aber nie zuvor selbst praktiziert und wollte dies nun erstmals an einem Opfer austesten oder aber der Täter hat versucht, ein solches Szenario an der Leiche darzustellen/ zu fingieren.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

04.10.2016 um 12:33
Ach ja....würde sich dann noch die Frage stellen, was ein fetischistischer Pädo mit einem Entführerbrief bezwecken wollte. Für gewöhnlich halten sich Straftäter ja nun nicht unbedingt länger als nötig an einem Tatort auf - schon gar nicht, wenn der Rest der Familie auch noch da ist. Entweder wusste er, dass allesamt einen komatösen Schlaf haben, oder er wusste, dass er auf der Suche nach Schreibpapier nicht gestört würde. Oder aber, er wusste sogar, wo dieses Schreibpapier zu finden ist.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

04.10.2016 um 12:53
@traces
All diese von dir aufgezählten Gründe machen einen Fremdtäter mehr als unwahrscheinlich. WENN es jemand war außerhalb der Familie, dann jemand, der dort ein- und ausgehen konnte, sich bestens auskannte etc.! Aber auch dieser Jemand hätte kaum Bock gehabt, beim Briefeschreiben oder Mord und Missbrauch an der Kleinen im Haus erwischt zu werden. Für mich ist daher das einzig logische Szenario, dass es jemand war, den die Familie gedeckt hätte/hat, und da bleiben dann halt nicht viele Menschen übrig, für die man den Mord am eigenen Kind decken würde, noch dazu, wenn dieses Kind für einen selbst eine Goldgrube und Prestigeobjekt war.

Denkbar wäre noch gewesen, dass Patricia echt an das Geld von John wollte durch die Erpressung, er also nicht involviert war. Allerdings passt dazu nicht, dass sie selbst eine mögliche Geldübergabe zunichte machte durch ihren sofortigen Anruf bei der Polizei. Wäre es umgekehrt denkbar, dass SIE nichts wusste und John das Ganze inszeniert hat? Dagegen spräche, dass die Schriftprobe des Briefes nur ihr zugeordnet werden konnte.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

04.10.2016 um 17:01
kleine Korrektur am Rande:
Eine Leiche kann nicht sterben.
;) Sorry.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

04.10.2016 um 18:59
@Comtesse
@traces
traces schrieb:und die muss gestorben sein, nachdem die Familie das Dinner verlassen hat.
So sicher ist das nicht, da man nicht ausschließen kann, dass JonBenet bereits bewusslos war, als sie von der Weihnachtsfeier zurückkamen.
Das würde eventuell den Kreis der Personen erweitern, die gedeckt worden wären.

JonBenet könnte zwar nachts aufgestanden sein und in der Küche Ananas gegessen haben, es könnte aber auch sein, dass sie diese Ananas vorher woanders gegessen hat.
Es bleibt unerklärt, wo sie die Trauben und Kirschen gegessen hat, die zusammen mit den Ananasstücken in ihrem Darm gefunden wurden.
Es ist auch auffällig, dass keine Spuren vom Abendessen mehr gefunden wurden.

Der Gerichtsmediziner konnte keinen Todeszeitpunkt festlegen.

Wenn man den Bonita-Papers Glauben schenken will, hatte sich John Ramsey zur Zeit des Mordes mit Verbrechens-Psychologie beschäftigt und den Autor des Buches, das er damals gerade las, später für das Verteidigungs-Team der Familie angeheuert:
Also included in the team was John Douglas, a former FBI agent and renowned expert on criminal profiling. Douglas left the FBI in the early 1990s and began independent consulting. While with the FBI Douglas had helped start the Behavioral Sciences Section of the psychological profiling unit in Quantico, Virginia the same unit with which the Boulder detectives would eventually consult. Douglas also is the author of the book Mindhunter, one of the chapters of which details intra familiar murders, including "staging" aspects, such as the care taken with disposal of the victim, and personal cause homicides involving manual strangulation. This was the book found in John Ramsey's bedroom on the morning of December 26.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

04.10.2016 um 19:12
@Tajna
Tajna schrieb:So sicher ist das nicht, da man nicht ausschließen kann, dass JonBenet bereits bewusslos war, als sie von der Weihnachtsfeier zurückkamen.
Ähm....man kehrt also mit einer bewusstlosen Jonbenet nach Hause zurück, schlägt ihr dann mit voller Wucht auf den Kopf und legt ihr dann ein Strangulationswerkzeug um....

...man hätte sicherlich auch die Ambulance rufen können. Aber okay, zurück zu deinem Szenario. Sie könnten also mit einer bewusstlosen Jonbenet zurückgekehrt sein...und dann?
Tajna schrieb:Es ist auch auffällig, dass keine Spuren vom Abendessen mehr gefunden wurden.
Sowas soll passieren, wenn der Magen seine Arbeit getan hat.
Tajna schrieb:Wenn man den Bonita-Papers Glauben schenken will,
Nein, wir hatten uns doch vorher drauf geeinigt, dass die Bonita-Papers überhaupt nicht verlässlich sind. So eine Räuberpistole braucht man auch nicht unbedingt, um Zweifel an der Haltung der Eltern zu hegen.


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