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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

2.893 Beiträge, Schlüsselwörter: Mordfall, Ramsey, Jonbenét Patricia Ramsey
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

02.10.2016 um 19:15
@traces
traces schrieb:Gehen wir mal davon aus, dass ihr alle Verletzungen durch Burke beigebracht worden seien.
Davon gehe ich nicht aus weil es voraussetzt, dass Burke lange Zeit alleine mit ihr war.
Dagegen spricht das Essen auf dem Tisch und das Outfit von Patsy, das am nächsten Morgen immernoch dasselbe war.

Wenn hat sie also Burke mit der Taschenlampe schlimm erwischt. Wären sie sofort mit ihr ins Krankenhaus, hätte sie es vielleicht überlebt?
Und sie hätten trotzdem die Taschenlampe säubern und das Fenster von außen aufbrechen können und behaupten, ein Mann wäre eingedrungen, typisch Einbrecher mit Taschenlampe, und hätte das Mädchen niedergeschlagen weil sie geschrien hat?


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

02.10.2016 um 19:20
@Ahiru
Ahiru schrieb:Davon gehe ich nicht aus weil es voraussetzt, dass Burke lange Zeit alleine mit ihr war.
Da beginnt das Problem. Patsy und John gaben an, gegen 22 Uhr zu Bett gegangen zu sein. Jonbenet muss jedoch nach 22 Uhr nochmal aufgestanden sein, wie die Ananas in ihrem Magen zeigte. Sollten die Eltern tatsachlich oben bereits im Bett gewesen sein, ist fraglich, ob sie hörten, was in der Küche und dann später im Keller geschah. Sollten sie tatsächlich geschlafen haben, hätte Burke einige Zeit mit Jonbenet allein gehabt.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

02.10.2016 um 19:24
@traces
Aber das Patsy dasselbe trug wie am Vortag ist unüblich. Wer steht denn um 5 auf und schmeisst sich in das Outfit vom Vortag, dass zu einer Dinnerparty getragen wurde?


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

02.10.2016 um 19:31
@Ahiru
Ja sicher, das ist ungewöhnlich und ließe eher darauf schließen, dass Patsy gar nicht erst zu Bett gegangen war. Das ist es ja, worauf ich hinweisen will. Man kann keinen und nichts ausschließen (auch nicht, dass Burke Zeit mit Jonbenet zur Verfügung stand), weil sowohl am Szenario als auch an den Aussagen der Familie einiges hinkt.

So gab Patsy beispielsweise an, nach der Rückkehr vom Dinner noch Sachen gepackt zu haben für die Flug-Reise am nächsten Tag. Sie muss sehr wahrscheinlich also länger aufgewesen sein, als sie und John dies angaben. Zudem packte sie Sachen für sich und Jonbenet. Geht man davon aus, dass das Dinner eine Stunde nach Ankunft bei den Freunden stattfand, müsste Jonbenet gegen 23.30 Uhr nochmal aufgestanden sein. Es ist fraglich, ob zumindest ihre Mutter da schon tief und fest geschlafen hat oder noch mit Kofferpacken beschäftigt war und somit bemerkt haben könnte, wie nicht nur Burke sondern auch Jonbenet runter zur Küche gingen.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

02.10.2016 um 19:41
Tajna schrieb:Es gab aber auch schon genügend Fälle (nicht nur den von Amanda Knox) bei denen ein unschuldiger Angeklagter gegen jede Evidenz und gegen jede Vernunft verdächtigt und wiederholt angeklagt wurde.
Sicher gab es die. Ist aber in diesem Fall nicht relevant. Du argumentiertest, daß die Ramseys von jedem Verdacht quasi reingewaschen wurden, weil sich sogar die Staatsanwältin 2008 bei ihnen entschuldigte. Das ist aber ein Trugschluß, eben weil der Fall danach erneut eröffnet wurde und somit die Entschuldigung vorher nicht mehr von Bedeutung ist.
Tajna schrieb:Das mit dem Erpresserbrief ist in der Tat rätselhaft, es wäre aber möglich, dass er vorher geschrieben wurde und der Ablauf der Ereignisse dann dazu führte, dass der Täter seine Pläne änderte.
Er könnte auch gehofft haben, mit dem Erpresserbrief Zeit zu gewinnen (eventuell für eine Flucht).
Vielleicht war der Täter schon vor der Rückkehr der Ramseys im Haus und hatte genügend Zeit zur Verfügung.
Wann vorher ? Das Papier war aus dem Haushalt, sogar der Stift, mit dem geschrieben wurde, gehörte ins Haus. Die ganze Sache mit dem Brief macht keinen Sinn. Kein Entführer kommt mal eben auf die Idee, seine Forderungen erst IM Haus zu schreiben, erst recht nicht, wenn die Forderungen so detailliert sein sollen. Daß ein Täter schon im Haus war, als die Ramseys zurückkamen, ergibt auch keinen Sinn, immerhin wurde irgendwann in der Nacht noch die Ananas gegessen. Hat er dabei zugguckt, immer dem Risiko ausgesetzt, daß er entdeckt wird ? Außerdem deutet der Erpresserbrief inhaltlich (nicht nur durchs Schriftbild) eindeudig auf Patsy hin.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

02.10.2016 um 19:50
Wie auf den folgenden Bildern zu sehen ist, kann es sehr gut sein, dass die Ramseys nicht hörten, was in den unteren Stockwerken vor sich ging. Sie hatten ihre Schlafzimmer im 3. Stock. Die Kinder ihre im zweiten. Man könnte sogar geneigt sein, eine Fluchtrichtung Jonbenets von der Küche aus auszumachen, so sie denn versucht hat, vor Burke zu flüchten.

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https://www.reddit.com/r/JonBenet/comments/2t9t29/layout_of_the_ramsey_house_more_in_comments/


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

02.10.2016 um 20:01
Vielleicht trug Patsy auch einfach nur die Sachen vom Vorabend, weil die noch über einem Stuhl hingen und das Erste waren, was sie sich daher einfach geschnappt und übergezogen hat, um nicht im Schlafanzug die Tür für die Polizei zu öffnen. In so einer Situation würde ich mir auch keine Gedanken um mein Outfit machen und einfach das Erstbeste überziehen.

Dass sie früh schliefen, glaube ich nicht. Ich bin jedenfalls nach Parties immer erst Mal noch auf gekratzt und Brauch dann Zuhause noch ne Weile, um wieder zur Ruhe zu kommen, so ging es hier ja scheinbar den Kindern auch. Burke war scheinbar länger unbeobachtet zugange, wie ja auch die Sauerei mit den Fäkalien beweist. Er hatte JonBenet auch vorher schon Mal einen Schläger über den Kopf gezogen, wovon sie eine Narbe an der Stirn hatte. Ihm ist die Tat also zuzutrauen und er hatte auch genug Zeit dafür. Fraglich ist, wann und wodurch die Eltern dann dazustießen. Ich denke, da war sie schon tot mit Garotte um den Hals, es muss ihnen aber klar gewesen sein, dass das Burke war, also haben sie ihn entweder dabei erwischt, wie er noch an der Leiche zugange war, oder er hat sie selbst geholt, als ihm klar wurde, was er da angerichtet hat. Und dann ging die Vertuschung los. Da ich mir vorstellen kann, dass man nach so einem Schock erst Mal nervlich ausrastet, bevor man sich für die Vertuschung wieder im Griff hat, dürften einige Stunden vergangen sein zwischen Auffinden der Toten und dem 911-Call.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

02.10.2016 um 20:45
Es ist ja nicht wirklich klar, was zuerst kam (Strangulation oder der Schlag auf den Kopf) es ist auch nicht klar, was genau zum Tode führte. Als Todesursache ist Erstickung und Schädelhirntrauma angegeben.
Cause of death of this 6 year old female is asphyxia by strangulation associated with craniocerebral trauma.
http://hosted.ap.org/specials/interactives/_national/jonbenet_ramsey/jonbenet_ramsey_autopsy.pdf

Zur Kopfwunde - Cyril H. Wecht, einer der weltweit führenden forensischen Pathologen war der Ansicht, daß der Schlag erst kurz vor dem Tod kam.
Wecht was also troubled by the blow to the head, an eight-and-a-half inch fracture that had split the bone. Around it was an area of hemorrhaging, while under the skull there had been more bleeding, but the report on that was a surprise. There was much less blood found than he had expected. He believed that meant that at the time of the blow, she'd had a relatively weak, even nonexistent, heartbeat.

"If you inflict a blow like that on someone whose heart is beating," he asserts, "the heart doesn't stop, because the cardiac and respiratory centers are at the base of the brain. You're not damaging that with a blow to the top of the head. It'll become compromised as the brain swells, but initially there's no compromise. They control your heart and lungs. The heart continues to beat. The blood continues to flow. But in the Ramsey case, they got less than a teaspoon and a half of blood. If you have a beating heart and the carotid arteries are carrying blood, this person doesn't die right away. That means that blow was inflicted when she was already dead or dying."
Allerdings gibt es natürlich auch wieder Experten, die dem widersprechen und sagen, daß es nicht so außergewöhnlich wäre, wenn keine große Einblutung im Schädel vorhanden wäre.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

02.10.2016 um 21:22
Strangulieren ist ein langwieriges Sterben, es dauert ca.5-10 Min., bis jemand tot ist, wenn man ihn würgt. Es kann natürlich sein, dass sie auch zuerst stranguliert wurde und dann was auf den Kopf bekam, da dem Täter das zu lang dauerte. Allerdings weiß ich nicht, wie es so herum funktioniert haben soll, da sie sich doch sicher gewehrt hätte dagegen.


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Incomplete
ehemaliges Mitglied

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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 10:18
@Comtesse

Eventuell wurde ein Elektroschocker verwendet. Dann hätte sie sich auch nicht gewehrt. Denke leider nach wie vor das John die Tat begangen hat. Und das die Leiche eigentlich verschwinden sollte, bevor die Polizei kommt. Aber Patsy hat den Notruf absichtlich früher gewählt. Wie lange waren die beiden danach zusammen? Das sind natürlich auch alles nur Vermutungen. Aber habe hier schonmal ausführlicher geschrieben, warum ich mir absolut nicht vorstellen kann, das der damals 9 - jährige Burke dafür verantwortlich war.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 10:35
Ich persönlich kann mir auch gar nicht vorstellen dass die Eltern, va die Mutter die Leiche ihrer Tochter derart geschändet hätten um ein sexualdelikt vorzutäuschen. Vertuschung ja, aber deren Tochter, ihr augenstern derart zu malträtieren das passt überhaupt nicht zusammen. Wenn dann war der jenige der für ihren Tod verantwortlich ist auch der jenige der sie mit dem Pinsel, das Klebeband, die Abdrücke der Schienen, der Garotte usw misshandelte. Eher zeigt mir dass sie danach angezogen wurde, ein Zeichen von Zuneigung, man wollte sie nicht so Preis geben.. Spricht für mich eher nach etwas dass eine Mutter tun würde.

Allein die gesamt schau der Spuren zeigt, dass hier mehr als eine Person involviert war. Jemand der das Zimmer mit fäkalien beschmiert, würde die Leiche eher genauso "anschaulich" liegen lassen. Und der Brief spiegelt nichts von dem Hass wieder, den der Täter am Opfer ausgelebt hat.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 13:03
@traces schrieb:
traces schrieb:Welchen möglichen Tathergang/ Ablauf in diesem Fall stellst du dir vor?
@traces

Ich vermute, dass JonBenet durch ein Familienmitglied im Affekt einen so heftigen Schlag auf den Kopf erhielt, der so schwere Gehirnverletzungen verursachte, dass sie augenblicklich ins Koma fiel.
Seit ich James Kolars Buch gelesen habe, tendiere ich dazu, dass Burke es war, der seiner Schwester im Streit diese schwere Kopfverletzung zufügte.
Der Schlag muss mit einem stumpfen Gegenstand ausgeführt worden sein, da die Kopfhaut unverletzt blieb.
Da aus der Schädeldecke durch den Schlag ein größeres Stück Knochen herausgebrochen war, konnte man das Loch im Schädel höchstwahrscheinlich durch die 'Delle' in der Kopfhaut fühlen.
Allein diese Verletzung hätte bereits zum Tod geführt.

Ich denke, das es für die so sehr auf Außenwirkung bedachten Ramseys bie einem so schweren Schädel-Hirn-Trauma keine Option mehr war, den Krankenwagen zu rufen.
Denn selbst wenn wenn sie beahuptet hätten, JB wäre durch einen Unfall zu Tode gekommen, wäre ja der 'Unfallverursacher' ebenfalls herausgekommen. Denn eine derartige Kopfvelertzung musste durch einen Schlag entstanden sein.
Burke hatte sein Schwester schon einmal mit einem Golfschläger im Gesicht verletzt. Die damalige Veretzung war jedoch vergleichsweise harmlos; wenn aber ein Geschwister durch das andere zu Tode kommt, ist die 'Außenwirkung' für die Familie eine ganz andere - so etwas ist geradezu verheerend.

Schon bei der damaligen Gesischtsverletzung hatte Patsy sich immense Sorgen gemacht, JonBenet könnte davon eine Narbe zurückbehalten, die ihre Chancen bei zukünftigen Schönheitswettbewerben schmälern könnte.

Was aber erst, wenn JonBenet die Schädelverletzung Weihnachten 1996 bei rechtzeitiger Behandlung zwar gerade noch überlebt hätte, aber für den Rest ihres Lebens als schwerstbehinderter Pflegefall dahingedämmert wäre, und jedermann hätte gewusst, wer der 'Verursacher' war?
Die Ramseys wollten Burke und sich selbst diese Exposition in der Öffentlichkeit ersparen. Weshalb sie beschlossen, die Wahrheit mittels diverser Täuschungsmanöver zu verbergen.

Sie gingen hier aber nicht 'rational und logisch' vor, was auch nicht verwundert, wenn man bedenkt, in welch emotionalen Zustand sie sich befunden haben müssen.
Bei Handlungen, welche eine Affekttat vertuschen sollen, sind solche 'Logikbrüche' seitens der Vertuscher ja keineswegs selten, sondern fast schon die Regel: da passt dann das eine Versatzstück nicht zum anderen, usw.
Was auch bei den Ramseys der Fall war.

Ich glaube, dass sie zuerst versuchten, mit der Genitalverletzung und dem Fesselungs-/Erdrosselungs-Szenario ein sexuell motiviertes Verbrechen eines 'perversen Killers' vorzutäuschen, der sich heimlich Zugang ins Haus verschafft hatte, das Kind entführte, zu Tode folterte, und es dann irgendwo draußen liegenließ.
Sie könnten auch versucht haben, einen möglicherweise zuvor erfolgten chronischen sexuellen Missbrauch durch das Zufügen einer akuten Genitalverletzung zu vertuschen.

Aber dann standen sie vor dem Problem, die Leiche hierzu aus dem Haus schaffen zu müssen. Enweder war ihnen das dann doch zu riskant, weil Nachbarn sie dabei beobachten könnten; oder aber sie brachten es letztlich doch nicht über sich, ihr totes Kind draußen abzulegen.

Wie aber sollte nun ihr getötetes Kind im eigenen Haus der Polizei gegenüber "erklärt" werden?
Es musste also unbedigt etwas in die zu präsentierende Story eingebaut werden, was von der Familie als potentielle Täter ablenken sollte - ein 'familienfremdes' Element sozusagen.
Die Ramseys erfanden in ihrem fingierten absurden Lösegeldschreiben gleich eine ganze 'familienfremde Tätergruppe': die 'foreign faction', die JonBenet angeblich entführt hatte.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 13:49
@Redjune2016
@Aggie

Je nachdem, wie man sich dieses "Vertuschungs-Szenario" vorstellt, wäre JonBenet eventuell erst im Zug dieser Vertuschung getötet (erdrosselt) worden.

Das wäre dann aber schon eine wirklich extreme Handlungsweise.
Das würde nicht so recht zu einem vorher einigermaßen intakten Familienleben passen.

Wenn JonBenet bewusstlos aufgefunden wurde, konnte doch niemand sicher sein, dass sie sowieso sterben würde oder nur schwerbehindert überlebt.
Es könnte höchstens sein, dass sie irrtümlich für tot gehalten wurde.


Ich finde daher, man sollte die Möglichkeit eines Täters außerhalb der Familie nicht komplett ausschließen.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 15:05
Tajna schrieb:Je nachdem, wie man sich dieses "Vertuschungs-Szenario" vorstellt, wäre JonBenet eventuell erst im Zug dieser Vertuschung getötet (erdrosselt) worden
Nein, wie kommst du darauf? Ich gehe eher davon aus dass die Eltern ein sehr entsetzliches Bild zu gesicht bekamen als sie ihre Tochter vorfanden: tot, entblößt, garotte um den Hals, ihr Zimmer verwüstet.. Der Entschluss hier eine Vertuschung zu fabrizieren muss aus tieferen gründen gekommen sein - Ansehen ja, aber wäre ihr nur der Schädel eingeschlagen worden, hätten sie auch einen Treppensturz inszenieren können. Jedoch durch die Brutalität des Täters war das nicht möglich.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 15:28
@Redjune2016

Manche nehmen an, dass die Garotte zu den "Vertuschungs-Maßnahmen" zu zählen wäre.

@Incomplete
Incomplete schrieb:Aber habe hier schonmal ausführlicher geschrieben, warum ich mir absolut nicht vorstellen kann, das der damals 9 - jährige Burke dafür verantwortlich war.
Ich frage mich, ob es jemand außerhalb der Kernfamilie gegeben haben könnte, für den eventuell eine Vertuschungs-Aktion durchgeführt worden sein könnte?
Oder auch: Könnte JonBenet schon bei der Rückkehr vom Familienfest bewusstlos (und nicht schlafend) gewesen sein?


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 15:47
@Redjune2016
schrieb:
Redjune2016 schrieb:Ich gehe eher davon aus dass die Eltern ein sehr entsetzliches Bild zu gesicht bekamen als sie ihre Tochter vorfanden: tot, entblößt, garotte um den Hals, ihr Zimmer verwüstet..
@Redjune2016

JonBenets Zimmer war jedoch nicht verwüstet.
Das Kind starb höchstwahrscheinlich im Keller, da der Teppich, auf dem Patsy Ramseys Malkasten stand, Urinspuren zeigte. Vermutlich entleerte sich dort JB's Blase zum Zeitpunkt ihres Todes, nachdem mittels des Knotens um ihren Hals die letzte Sauerstoffzufuhr abgeschnitten wurde.
Die Urinspuren an JonBenets langer Unterhose befanden sich an deren Vorderseite, was darauf hindeutet, dass das Kind vermutlich auf dem Bauch lag, als der Knoten in ihrem Nacken gemacht wurde.
Auch war sie offenbar nicht mehr bei Bewusstsein: denn es fanden sich ich keinerlei Zungenverletzungen oder sonstige Abwehrverletzungen, aus den erkennbar wäre, dass das JonBenet noch in der Lage war, sich gegen die Strangulation zu wehren. Was wiederum darauf hindeutet, dass die Kopfverletzung zuerst erfolgte.

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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 16:01
@Aggie
Ich meinte mit der Verwüstung die fäkalien auf ihren Geschenken. Ich nahm an diese befanden sich in ihrem Zimmer.
Den Rest weiß ich, daher denke ich auch dass die garotte eben NICHT zur Vertuschung zählte.
Tajna schrieb:Manche nehmen an, dass die Garotte zu den "Vertuschungs-Maßnahmen" zu zählen wäre.
Siehe oben, die Garotte war eher Tatwerkzeug als Vertuschung, passt auch zu meiner Theorie dass zur Vertuschung lediglich die Kleidung, eventuell der Tatort, der Brief und das beseitigen der Abdrücke auf der Tadchenlampe gehörten.. Das restliche grausame Szenario traue ich einer Mutter nicht zu deren Kind gerade gestorben ist..


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 16:03
Tajna schrieb: Könnte JonBenet schon bei der Rückkehr vom Familienfest bewusstlos (und nicht schlafend) gewesen sein?
Wie konnte sie dann die Ananas essen?


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 16:10
@Redjune2016

Ich habe den Obduktionsbefund gelesen, man konnte nicht erkennen, ob es Ananas war (und das wurde anscheinend auch nicht weiter untersucht), es könnte auch eine andere Frucht gewesen sein.
Auch der Zeitpunkt, wann diese Frucht gegessen wurde, lässt sich (grundsätzlich) nicht exakt bestimmen.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

03.10.2016 um 17:15
@Redjune2016
Ich habe den Obduktionsbefund gelesen, man konnte nicht erkennen, ob es Ananas war (und das wurde anscheinend auch nicht weiter untersucht), es könnte auch eine andere Frucht gewesen sein.]
@Redjune2016

Es war wohl doch eindeutig Ananas. Ermittler Lou Smit betonte das in der Vernehmung von John Ramsey (24. Juni 1998) ausdrücklich:
T0521

<...>

LOU SMIT:
9 The pineapple is inside her, so we have to

10 figure out how that pineapple got there.

11 There is one way it could get there, she

12 had to eat it at some point.

13 JOHN RAMSEY: Are you sure it was

14 pineapple?

15 LOU SMIT: Yes.
16 JOHN RAMSEY: No question?

17 LOU SMIT: No question. No

18 question. So that's always been the big

19 bugaboo.
http://www.acandyrose.com/1998BPD-John-Interview-Complete.htm

In der Tat war die in JonBenets Verdauungstrakt gefundene Ananas für den Ramsey-freundlichen Ermittler Lou Smit "the big bugaboo", sozusagen das Schreckgespenst, weil es die Version der Ramseys widerlegte, welche behauptet hatten, JonBenet hätte bereits geschlafen, als sie von der Party bei den Whites zurückkehrten und dass sie auch nicht aufwachte, als sie sie ins Bett legten.
Da auf der Party der Whites laut deren Aussage keine Ananas serviert wurde, im Haus der Ramseys hingegen eine Schüssel mit Anansstücken auf dem Tisch stand, legt das den Schluss nahe, dass JonBenet bei der Rückkehr nicht schlief, sondern vielmehr wach war und auch Ananas aus der Schüssel aß.


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