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Der Somerton-Mann

519 Beiträge, Schlüsselwörter: Somerton, Adelaide, Taman Shud

Der Somerton-Mann

14.07.2018 um 10:28
Kurze Frage zum Verständnis: der Code stand doch auf der Rückseite des Buches, das im Auto gefunden wurde, oder? Warum wird dann immer von einem Zettel, ohne feste Unterlage geschrieben, geredet? Wobei ich auch finde, das Foto sieht eher nicht nach Buchrückseite aus.

Ich frage mich, ob der Arzt wirklich nur zufällig als Adressat für das Buch ausgewählt wurde oder ob der SM genau wusste, wem er das zukommen lässt und hoffte, er könne etwas damit anfangen. Was für ein Arzt es war und ob er während des Krieges im Ausland war, weiß man nicht, oder?

Im Koffer wurden u. a. Schablonen gefunden, weiß jemand, was es damit auf sich hat?


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Der Somerton-Mann

14.07.2018 um 10:45
Bearbeitungszeit abgelaufen, aber noch eine Ergänzung: er erinnert mich vom Typ her unheimlich an Jerry Stiller (Arthur von King of Queens), dessen Vorfahren übrigens österreichische und russische Juden waren.


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Der Somerton-Mann

14.07.2018 um 15:27
hab jetzt noch mal die Striche eingezeichnet, diesmal nur von der ersten und letzten Reihe, damit man es besser sieht.

Habe das Lineal exakt dem Winkel der Buchstaben eingesetzt. Die durchgehenden Linien sind von der letzten untern reihe noch oben gehend, d.h. ich hab die Winkel der unteren Buchstaben genommen und die der gestrichelten Linien von den oberen Buchstaben.

Der Strich mit dem X, versteh ich als Hinweis, das man Striche machen soll, eine Anleitung sozusagen um das Rätsel zu lösen.

Jetzt mal ganz ehrlich, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Striche immer drauf treffen? glaube ein 6er im Lotto ist wahrscheinlicher.

Ich glaube er hatte sogar mehrere Stifte im Gepäck??? da wäre eine gerade Linie durchaus machbar gewesen.
IMG 20180714 151457


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Der Somerton-Mann

14.07.2018 um 16:13
so und hier das ganze mit der ersten und vorletzten Reihe.

Dort ging fast alles von den oberen Buchstaben aus, bis auf dem Strich im Q.

Denke mir die zwei langen Striche mit dem X ist nichts anderes wie ein Hinweis, wie man das Rätsel lösen soll.

Stellt euch vor, die zwei Striche mit dem X bewegen wir gleichzeitig gegen den Uhrzeigersinn und treffen auf das A (linker Strich) und B (rechter Strich)

Die Zwei Striche sind der Hinweis, dass man bestimmte Buchstaben verbinden kann/soll/muss.

Diesmal ging alles nur von der oberesten Reihe aus, außer dem Strich im Q


IMG 20180714 1612121


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Der Somerton-Mann

14.07.2018 um 16:26
teeramisou schrieb:Kurze Frage zum Verständnis: der Code stand doch auf der Rückseite des Buches, das im Auto gefunden wurde, oder? Warum wird dann immer von einem Zettel, ohne feste Unterlage geschrieben, geredet?
Ja, da hast Du Recht, da bin ich mehreren falschen deutschsprachigen Quellen aufgesessen, sorry :/ Dadurch, dass das im Buch stand und nicht auf einem losen Zettel, müsste die Schrift eigentlich gleichmäßig aussehen, bzw ließe sich diese Schluderigkeit nicht durch das Fehlen einer Unterlage erklären. Das Verschmieren weist für mich eher darauf hin, dass entweder in einem Fahrzeug geschrieben wurde, oder aber, dass der Schreiber emotional sehr aufgewühlt oder auf welche Weise auch immer nicht ganz klar und ruhig war (oder in Hast?). Zusätzlich, muss man noch bedenken, legten die Menschen damals ja auch noch deutlich mehr Wert auf eine "gute" Schrift und gerade die letzte halbe Zeile sieht sehr verschmiert aus (ebenso der Strich darunter).
teeramisou schrieb:Ich frage mich, ob der Arzt wirklich nur zufällig als Adressat für das Buch ausgewählt wurde oder ob der SM genau wusste, wem er das zukommen lässt und hoffte, er könne etwas damit anfangen.
Kommt drauf an. Dass er ihn aus dem Krieg kannte, ist möglich. Wenn das nicht der Fall ist, würde ich es so gut wie ausschließen. Er kam nicht aus der Gegend, war auch früher nicht viel dort (sonst hätte ihn ja jemand aus der Region erkannt, denke ich), also wird er da nicht viele Bekannte gehabt haben.
teeramisou schrieb:Im Koffer wurden u. a. Schablonen gefunden, weiß jemand, was es damit auf sich hat?
Ich finde nur die Angabe "stencelling brush", das ist ein Schablonierpinsel. Allerdings steht da auch direkt mit bei "of the kind used by seaman to mark cargo on merchant ships".
Quelle: https://theunredacted.com/mystery-of-somerton-man-the-taman-shud-case/
Muss mal weitersuchen, vielleicht finde ich mehr...
teeramisou schrieb:er erinnert mich vom Typ her unheimlich an Jerry Stiller (Arthur von King of Queens), dessen Vorfahren übrigens österreichische und russische Juden waren.
Mich erinnert er an Steve McQueen:
https://i.ytimg.com/vi/rwpYlSDpVP8/hqdefault.jpg


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Der Somerton-Mann

14.07.2018 um 17:26
Mal kurz zur Beliebtheit des Tamam Shud: Das Buch scheint damals ja unglaublich verbreitet gewesen zu sein. Ich habe bei Ebay international mal gesucht... über 300 Exemplare werden jetzt im Moment angeboten, zum allergrößten Teil Antikbücher, und fast alle haben unterschiedliche Einbände. Rechnet man jetzt pro individuellen Einband eine durchschnittliche Auflage... das geht dann in die Zigtausende. Der Verbreitungszeitraum geht über die Jahrzehnte, angefangen um so 1910, bis in die 50er. Scheint auch gern verschenkt worden zu sein, jedenfalls finden sich oft Widmungen vorne drin.

Was die Schablonen betrifft, bin ich noch am Weitersuchen, es klingt für mich in den (vagen) Beschreibungen aber immer mehr danach, als seien es (vermutlich Buchstaben-)Schablonen zum Kennzeichnen von irgendwelchen Objekten. Wenn man schreibt, wie bei Seeleuten, dann werden es eher grobe/große sein. Sowas wie - Achtung, Bild nur zur Verdeutlichung gedacht - das hier:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ee/Metal_Stencil_W.jpg/727px-Metal_Stencil_W.jpg

Hier übrigens mal eine komplette Liste des Kofferinhalts, die ich gefunden habe.
Dressing gown and cord.
Laundry bag with the name "Keane" written on it.
One pair of scissors in a sheath.
One knife in a sheath (apparently a cut down table knife).
One stencil brush.
Two singlets.
Two pairs of underpants.
One pair of trousers (with dry cleaning marks), with a 6d coin in the pocket.
One sports coat.
One coat shirt.
One pair of pyjamas.
One yellow coat shirt.
One singlet bearing the name "Kean" (without an "e" on the end).
One singlet with name torn out.
One shirt, without name tag.
Six handkerchiefs.
One piece of light board.
Eight large envelopes, one small envelope.
Two coat hangers.
One razor strap.
One cigarette lighter.
One razor.
One shaving brush.
One small screwdriver.
One toothbrush.
Toothpaste.
One glass dish.
One soap dish containing a hairpin.
Three safety pins.
One front and back collar stud.
One brown button.
One teaspoon.
One broken pair of scissors.
One card of tan thread.
One tin of tan boot polish.
Two airmail stickers.
One scarf.
One towel.
An unspecified number of pencils, mostly Royal Sovereign brand. Three pencils were H.
Quelle: https://owlcation.com/social-sciences/The-Mystery-of-the-Somerton-Man-Taman-Shud-Case

Wobei hier wieder gar nichts von Schablonen steht, sondern nur der Schablonierpinsel. Aber anhand der Größe des Pinsels könnte man immernoch sagen, ob das für eher kleine oder große Schablonen gedacht war. Bei einem Pinsel sind allzu feine Motive aber ohnehin nicht machbar, also waren es - wenn es Schablonen überhaupt Schablonen gab - wohl eher welche für größere Markierungen, nicht für Technisches Zeichnen oder sowas.

Aber was fällt sonst auf? Auf dem Wäschesack stand "Keane". Auf einem "singlet" (Unterhemd) "Kean". Ein Mensch selbst weiß, wie er heißt, also nehme ich an, wurde auf einem der beiden Sachen der Name von einem Fremden geschrieben. Wahrscheinlicher beim Wäschesack (seine Unterhemden beschriftet man eher selbst). Es ist rein fiktiv, aber ich stelle mir die Situation so vor: Der Herr fängt irgendwo eine Arbeit an, oder geht an Bord eines Schiffes, wo er angestellt ist, er bekommt seinen Wäschesack zugeteilt und der Mann an der Ausgabestelle fragt, um den Sack gleich namentlich zu kennzeichnen (um Verwechselungen an Bord zu vermeiden), nach dem Namen. Der Herr antwortet mit "Kean", und der Mann an der Ausgabe schreibt es halt - wie er glaubt, dass es geschrieben wird. Generell halte ich den Namen für interessant. Selbst, wenn Second-Hand-Kleidung damals sehr üblich war, wieso sollte der Tote an mehrere Sachen derselben Person gekommen sein? Außerdem ist der Name Keane, sagt jedenfalls die Wikipedia, irischen Ursprungs, und beim Toten hatte man aufgrund der Haarfarbe ja so etwas vermutet.

Was ist eine "6d"-Münze? Wikipedia nennt unter der Bezeichnung entweder den britischen oder den irischen Sixpence:
Wikipedia: Sixpence_(British_coin)
Wikipedia: Sixpence_(Irish_coin)

Im Koffer waren auch ein Schraubenzieher und eine Haarnadel. Gut, Haarnadeln kann man für alles Mögliche nehmen, aber wer nimmt einen Schraubenzieher mit auf Reisen? Wäre das ggf. ein Hinweis auf den Beruf der Person, könnte es etwas gewesen sein, dass der Mann bei einer Arbeit auf einem Schiff brauchte?

Er hatte Briefumschläge und Luftpostaufkleber bei sich, also hatte er vor, Briefe ins Ausland ("nach Hause"?) zu schreiben.

Dann noch die Bleistifte, Härte H. Das sind harte. Eher zum Schreiben, nicht für etwas Künstlerisches (wobei, bisschen skizzieren kann man damit auch, aber nicht allzu fein). Den Hersteller, Royal Sovereign, gibt es heute noch. Damals war es einer der größten englischen Bleistifthersteller. Andererseits waren die Bleistifte von denen in aller Welt verbreitet, das heißt, der Tote muss sie nicht direkt in England gekauft haben.

Zuletzt fällt mir noch auf, dass auf einer Hose "dry cleaning marks" waren. Das sind diese Zettel, die an Kleider gehängt werden, wenn man sie chemisch reinigen lässt (damit man den Besitzer danach wiederfindet). Auf Schiffen wurde auch immer chemisch gereinigt - andererseits kann die Markierung auch schon vor der Reise erfolgt sein, falls der Tote vor der Reise seine Kleidung noch einmal in die Reinigung gebracht hat. Leider lässt sich anhand des Zettels aber wohl nicht sagen, welche Firma die Reinigung durchführte oder wo sie genau stattfand.

So, das wäre es für'r Erste. Werde weiter überlegen.


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Der Somerton-Mann

14.07.2018 um 17:45
@Aloceria
danke für die Aufstellung.

Weißt du zufällig was mit "One piece of light board" gemeint ist.

irgendwie macht es der Eindruck, das der SM irgendwie viel Schneiderei-Sachen in der Tasche hatte, vielleicht hat er in einem Varieté -Theater oder ähnlichem gearbeitet.


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Der Somerton-Mann

14.07.2018 um 18:23
Das in der Mitte ist der Schablonierpinsel:

19286fe80c697a12f9fd62969ae561d0

Dass Messer und Schere selbstgemachte Klingen-/Spitzenschoner haben, damit sie im Koffer nichts beschädigen, ist nicht ungewöhnlich. Das Messer könnte er zum Schneiden von Obst benutzt haben, oder zum Öffnen irgendwelcher Verpackungen, oder aber auch zum Anspitzen der Bleistifte. Bleistiftanspitzer gab es damals zwar schon, aber es war noch sehr üblich, mit einem Messer anzuspitzen, und es wurde beim Toten ja auch kein richtiger Anspitzer gefunden.

Ich habe jetzt auch noch das Bild gefunden, weiß aber nicht, ob das echt ist:

suitcase-somerton-man-620x813

Löffel, Glastellerchen und Münze wären da zu sehen, ebenso Schere, Messer, Zahncreme, Pinsel, Schuhcremedose. Im grünen Etui vermute ich das genannte Rasierzeug.
ayahuaska schrieb:Weißt du zufällig was mit "One piece of light board" gemeint ist.
Leider nicht genau. Könnte ein leichtes, dünnes Brett sein, oder - was ich fast eher vermute - Pappe. Als Schreibunterlage nicht ungewöhnlich (wenn man keine Zeitschrift oder Anderes als Unterlage bei sich hat ;) ). Also, jedenfalls habe ich auch schon auf Fahrten, wenn ich wusste, ich werde unterwegs schreiben, ne Pappe als Unterlage mitgenommen, wiegt ja nicht viel und lässt sich gut unterhalb des Papiers verstauen, und - das könnte auch ein Grund sein - schützt dann auch das Papier vor dem Knicken.
ayahuaska schrieb:irgendwie macht es der Eindruck, das der SM irgendwie viel Schneiderei-Sachen in der Tasche hatte, vielleicht hat er in einem Varieté -Theater oder ähnlichem gearbeitet.
Ich finde die Menge nicht ungewöhnlich. Damals hat man seine Kleidung schnell selbst repariert, wenn etwas kaputt war. Im Koffer waren eine Schere (die man aber natürlich auch für andere Dinge nutzen kann), 3 Sicherheitsnadeln, ein Knopf und eine Rolle Garn. Mit dem Garn war auch schon irgendwo was nachgenäht worden. 2 Sicherheitsnadeln bräuchte man ggf. schon zum Fixieren, wenn irgendwo ein Loch ist (zum Schneidern braucht man definitiv viel mehr, außerdem nutzt man da eher Stecknadeln). Ein Ersatzknopf ist auch nicht so übermäßig viel. Wenn ich bedenke, in teureren Hotels bekommt man heute teilweise noch "Notfall-Nähsets" gestellt, da sind etliche verschiedene Garnstücke dabei, Sicherheitsnadeln, Mini-Schere, und was weiß ich noch. Das ist für mich normales Reparatur-Zeug. Hätte der Mann gleich einen Haufen Garnrollen bei sich gehabt und noch losen Stoff verschiedener Art, hätte ich auf einen Schneider, Bühnenausstatter oder sowas getippt - aber so, eher nicht.


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Der Somerton-Mann

14.07.2018 um 20:17
Falls sich jemand wundert, was das braune Ding über der grünen Schachtel auf meinem letzten Bild ist: das ist ein Streichriemen, zum Schärfen von Rasierklingen:
Wikipedia: Streichriemen

Außerdem habe ich hier seine Website mit interessanten Fotos gefunden, wobei leider nie dabei steht, woher sie stammen. Da sind auch Vergleichsfotos zu Gegenständen dabei, da muss man aufpassen, weil sie teilweise nicht als solche gekennzeichnet sind...
http://tamamshud.blogspot.com/2014/09/somerton-man-suitcase-contents.html
Aber paar interessante Infos sind da schon dabei, Dinge, die man auch nachprüfen kann. Beispielsweise finde ich es interessant, dass die Schuhcremedose eindeutig australischen Ursprungs ist, ebenso einige andere Gegenstände. Das heißt, der Mann befand sich wohl doch länger in Australien - und das wohl vor nicht allzu langer Zeit (wäre es vor etlichen Jahren gewesen, hätte man dann sowas wie eine Schuhcremedose nicht mehr bei sich, sondern längst verbraucht in der Zeit). Einige Sachen hat er vielleicht direkt bei diesem Aufenthalt dort gekauft. Seltsam, dass er niemandem in irgendeinem Laden auffiel?

Noch ein interessanter Fakt zur Verbreitung des Rubaiyat: Es war ausgerechnet eine Rubaiyat-Ausgabe, "The Great Omar" genannt, über 1000 Britische Pfund Wert, Einband aus Blattgold und Edelsteinen - die mit der Titanic versank.
http://vps.atissuejournal.com/2016/11/30/the-curse-of-the-great-omar/

Auch hier sieht man eine sehr lange Liste an Bezügen zu dem Buch:
Wikipedia: Rubaiyat_of_Omar_Khayyam
Also, das war damals extremst beliebt und geläufig.


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Der Somerton-Mann

15.07.2018 um 11:22
falls ich mit meinen komischen Thesen von wegen Kreise und Striche verkehrt liege, könnten es nicht auch Anfangsbuchstaben von Hotels gewesen sein? danke das wurde aber bestimmt schon geprüft.

Könnte hier jemand anhand einer Map aufzeigen wo genau er gefunden wurde, das wäre nett.

Und zu den ganzen Buchstaben glaube ich das PA & TP in TBIMPANETP nachträglich eingefügt bzw dahinter geschrieben wurde, da diese doch etwas größer sind als die anderen Buchstaben

und das O mit dem X darüber kommt mir auch unplaziert vor, ist es doch etwas höher als die Buchstaben davor


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Der Somerton-Mann

15.07.2018 um 11:37
Hab mal geschaut, was die Buchstaben PAO bedeuten, welche ich deplaziert finde.

bei wiki findet man diesen Eintrag:
Pao (Gattung), Kugelfische


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Der Somerton-Mann

21.07.2018 um 19:39
Hallo @alle !

Mich erinnert der Somerton Mann an den Yogtze Fall, über den es auch eine Tread hier gibt. Um da mal etwas "abzukupfern", ich vermute (!) der Somerton Mann war Amerikaner, weil die Kleidung von dort kommt und er litt unter Wahnvorstellungen.

Gruß, Gildonus


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Der Somerton-Mann

21.07.2018 um 23:08
Gildonus schrieb:Mich erinnert der Somerton Mann an den Yogtze Fall, über den es auch eine Tread hier gibt. Um da mal etwas "abzukupfern", ich vermute (!) der Somerton Mann war Amerikaner, weil die Kleidung von dort kommt und er litt unter Wahnvorstellungen.
Ich befasse mich auch schon länger mit dem Yogtze Fall.
Aber denke, der ist ganz anders gelagert.

Beim Somerton-Fall gehe ich eher davon aus, dass es nichts mit einer Wahnvorstellung zu tun hat sondern in der Tat um einen Code handelt, welcher aber schwer bis gar nicht zu knacken ist.

Hab schon mehrere Seiten angeschaut und verschiedene Entschlüsselungstechniken versucht, aber es gibt welche, ohne die man ohne ein "Schlüsselwort" nicht weiter kommt, sprich es wird unmöglich sein es zu knacken.

Komischerweise kommen auch einiger Buchstaben, welche eigentlich oft für Wörter verwendet werden nicht vor, wie zum Beispiel der Buchstabe U.

Ich denke entweder es wird unlösbar sein. Bin schon Lieder durchgegangen von der Zeit ob eventuell Anfangsbuchstaben eines Textes des Rätsels Lösung sind.

Dann gibt es lateinische Sprüche, davon die Anfangsbuchstaben, Politiker usw... alles ohne Ergebnis.

Dachte sogar schon, dass es ein Schatzsucher wäre oder wegen den Strichen (der Winkel) wenn man einen Kreis macht ein Radar darstellt.

Was lustig ist, ich ging alle berühmten Leute von damals durch, auch verschollene und kam auf Glenn Miller und gestern las ich, dass der besagte Glenn Miller auch schon von einer anderen Person im Netz vorgeschlagen wurde.

War mir auch sicher das er es war, da er damals um die Zeit verschwand, aber er hat ein schmaleres Gesicht.

Kann auch sein, dass z.B. bestimmte Zahlen zum enträtseln des Codes eine Rolle spielen, z.B. die Zahl am Koffer.

Aber wahrscheinlich hat er es eh nicht selbst geschrieben, da sie Schrift auf der Kleidung (Kean, Keane) eine andere ist, außer die Kleidung war nicht seine.


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Der Somerton-Mann

29.10.2018 um 16:33
Es soll eine genetische Analyse erfolgen, ob der Somerton-Mann Vater von Robin, dem Sohn von Jessica Thompson, der 'Krankenschwester' ist. Der Schwiegersohn Abbot, der mit Kate, der Tochter von Jessica, verheiratet ist, hat das in die Wege geleitet:

https://www.news.com.au/national/crime/who-is-the-somerton-man-the-clues-that-could-provide-an-answer/news-story/ffdc4ad...


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Der Somerton-Mann

04.11.2018 um 18:30
@hyetometer
Da darf man ja mal gespannt sein. Ich halte es für ziemlich wahrscheinlich, dass er der Vater von Robin war.


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Der Somerton-Mann

30.11.2018 um 11:48
Im Oktober 2018 kam erstmals die Überlegung auf, die Nachricht könnte auf Basis eines zuvor angelernten, stark reduzierten Wörterbuchs entstanden sein. Ist dieses Wörterbuch dem Absender sowie dem Empfänger bekannt, so besteht die Möglichkeit, jedes einzelne Wort der Chiffre mit einem anderen Schlüsselalphabet zu substituieren. Anhand der Anordnung von Buchstaben ('word patterns') kann der Empfänger den Klartext dennoch aufgrund der ihm vorliegenden Wortliste identifizieren. Es ergeben sich, im Falle von Englisch, etwa folgende (wenige) Lösungsmöglichkeiten:

A TRAINING CONSERVATOR ABDUCT ENEMY SEEK RENDERING

A TRAINING DEMOGRAPHER DANGER ENEMY ASSIST ADMIRAL

A TRAINING CONSERVATOR ABDUCT ENEMY ERROR ONCOMING

A TRAINING DEMOGRAPHER DANGER ENEMY DEEPEN ANTIWAR

A TRAINING CONSERVATOR ABDUCT ENEMY LOOKOUT KELVIN

Als Bestätigung der Methode kann aufgefasst werden, dass zu den Worten 'A', 'TRAINING' oder 'DEMOGRAPHER' nur sehr wenige Alternativen, welche überdies nicht zwangsläufig auf der Wortliste stehen, existieren. Eine Besonderheit sei überdies, dass die letzten beiden Worte aus taktischen Gründen stets zusammengefasst werden, etwa um Außenstehenden das Erkennen dieser verhältnismäßig leicht nachvollziehbaren Verschlüsselungsmethode zu erschweren. Denkbar ist jedoch, dass die Chiffre in einer anderen Sprache als Englisch verfasst wurde.


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Der Somerton-Mann

30.11.2018 um 12:52
@krachbummente

Ich erlaube mir anzumerken, dass es sich bei dem Beitrag um einen wörtlichen Ausschnitt aus dem wiki-Artikel Wikipedia: Somerton-Mann handelt, der heute vor 70 Jahren am Strand aufgefunden wurde. Aus diesem Grund findet man bei der online-Enzyklopädie auch auf der Startseite einen Verweis auf den o.g. Artikel.

Neu darin ist in der Tat der Deutungsversuch des "Buchstabensalats".

Dies nur, um Missverständnissen vorzubeugen.


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Der Somerton-Mann

30.11.2018 um 12:56
Das ist korrekt, darüber bin ich ja auch drauf gestoßen.

Ich dachte trotzdem, es könnte interessant sein.


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Der Somerton-Mann

01.12.2018 um 22:55
krachbummente schrieb:Das ist korrekt, darüber bin ich ja auch drauf gestoßen.

Ich dachte trotzdem, es könnte interessant sein.
Das ist es auch, trotzdem bitte die Quellen angeben.


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Der Somerton-Mann

02.12.2018 um 13:29
Die Generalstaatsanwältin Vickie Chapman genehmigt die Exhumierung erst bei Vorlage einer Summe i.H.v. $ 20.000,00.
Es bleibt abzuwarten, ob das Geld dieses Mal zusammenkommt ... Der letzte Crowdfunding-Versuch verlief erfolglos.
Attorney-General Vickie Chapman told the ABC the State Government had offered its conditional support for an exhumation.

But there’s a catch.

“If somebody can come up with the funds to support that, and there is sufficient supervision of this process, then I will consent to it,” she said.

Ms Chapman has had informal talks with police about an exhumation but said they had not indicated it was a priority.

“We would need to have a clear plan as to what the exhumation arrangements would be, what particles of fibre or tissue might be required for forensic assessment, who would undertake that, the security of that, the reinterment,” she said.

“At this stage, I haven’t had any plan presented or indication that there’s finance available, but I would of course act as expeditiously as possible, if those things were in place and approved.”
Could it be funded?

Professor Abbott estimated the cost of an exhumation from the Somerton Man’s grave at West Terrace Cemetery would be $20,000.

It doesn’t sound like much, especially given the level of interest in the case, but a previous crowdfunding effort came to nothing.

https://www.abc.net.au/news/2018-12-01/will-the-mystery-of-the-somerton-man-ever-be-solved/10420794


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