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Der Yogtze-Fall

7.264 Beiträge, Schlüsselwörter: 1984, Ungeklärte Mordfälle, Yogtze, Anzhausen

Der Yogtze-Fall

10.01.2019 um 15:46
fravd schrieb:nehmen wir mal an, und ich bin sogar inzwischen ziemlich fest davon überzeugt, dass beim ursprünglichen überrollen keine tötungsabsicht vorlag, sondern man sich, nun ja, etwas "verschätzt" hatte, was die schwere der resultierenden verletzungen betrifft. stoll sollte sogar am leben bleiben!
Der Meinung stimme ich zu. Und halte einen "dummen" Unfall für wahrscheinlich. Allerdings nicht dem Bild entsprechen, Stoll habe sich auf die Strasse gelegt, anbei der der herannahende Autofahrer sein Fahrzeug nicht rechtzeitig abbremsen oder ausweichen hätte können.

Gesetztenfalls Stoll wäre der Auslöser für das Verlassen der Autobahn so ergibt sich doch kein Nachteil zu lasten des Fahrers.


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Der Yogtze-Fall

10.01.2019 um 16:19
fravd schrieb:gleichzeitig würde sich evtl., zumindest für etwas naivere täter, für die ich sie aber alleine aufgrund der fehleinschätzung bzgl. des überrollens halte, die notwendigkeit, nicht gerade das nächste kkh anzufahren, weil dort evtl. bekannt oder zumindest nicht so anonym, wie in einiger entfernung, noch dazu in einer größeren stadt. es ging also primär um die wahrung der eigenen anonymität.
Nein, das glaube ich nicht. Das ist mir auch viel zu weit hergeholt. Entweder die Yogtze-Jungs wollten Stoll retten oder eben nicht. Wenn sie dies vorgehabt hätten, dann hätten sie ihn auch zum (ich sage jetzt absichtlich nicht ins) nächsten Krankenhaus gebracht. Die Reaktion der LKWler und die Tatsache, dass Stoll ja dann auch verstorben ist, zeigt doch ganz klar, dass auch für Laien offensichtlich war, dass hier absolute Lebensgefahr herrschte und Stoll, wenn er den gerettet werden sollte, sehr schnelle Hilfe braucht.

Vor diesem Hintergrund macht eine Abwägung ala "naja, Stoll braucht schon ein wenig support, aber nach Siegen gurk ich den sicher nicht, da kennt mich doch der Charly an der Rezeption, ich hab' mehr Bock auf Hagen " für mich keinen Sinn. Wenn man Stoll schon in den Golf einlädt, um ihn zu retten, dann schon richtig. So eine "Halbrettungsaktion" wäre für mich abwegig.

Und im Übrigen hat der gute Rick völlig Recht:
Rick_Blaine schrieb:Habe ich einen Unfall bei Siegen und das einzige Krankenhaus, was mir in den Sinn kommt ist Hagen - dann rufe ich doch lieber die 110 oder gehe an die nächste Rufsäule und lasse professionelle Sanitäter kommen, die sicherlich dann auch wissen, wo das weitaus nähergelegene Krankenhaus ist.
Und noch was zur Rettungstheorie:

Wenn man Stoll, wegen was auch immer, mit dem Überrollen bestraft hätte, macht es doch überhaupt keinen Sinn, ihn dann zu retten, gleichzeitig aber anonym bleiben zu wollen. Bei einer Rettungsabsicht hätten die Yogtze-Buben ja gehofft, dass Stoll überlebt. Wäre diese Hoffnung erfüllt worden, hätte Stoll aber genau sagen können, wer ihm da ans Leder wollte. Also nix mehr anonym. Daher: Bestrafung und anonyme Rettung passt nicht.

Ähnliches gilt auch für ein unabsichtliches Überrollen. Auch hier hätte die Gefahr bestanden, dass Stoll die Unfallverursacher identifiziert (Fahrzeugtyp, evtl. Kennzeichen, Beschreibung).

Fazit: Eine anonyme Rettung erscheint mir extrem unwahrscheinlich. Entweder ich will jemanden retten oder eben nicht. So ein "Halbretten" dürfte selten sein. Wenn man dann noch bedenkt, dass absolut nicht erkennbar war, dass Stoll irgendeine Hilfe geleistet wurde, bleibt wenig Raum für Rettungshelden. Warum haben die Yogtze-Buben Stoll nicht wenigstens irgendwie zugedeckt. Zumindest in einem der Fahrzeuge müsste zudem ein Verbandskasten gewesen sein, dieser ist seit den 1970ern Pflicht (Quelle: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/30-jahre-verbandskasten-das-pflaster-faehrt-mit-a-133286.html Ja, ja ich weiß, natürlich könnte auch leider in keinem Fahrzeug irgendein Verband gewesen sein, aber braucht es nicht ein wenig zuviele Erklärungen, um sich eine Rettungstruppe aus dem Sachverhalt zu basteln?

Anbei: für mich ist weiter absolut unklar, wie man Stoll denn in einem Krankenhaus "anonym" übergeben hätte können. Den Golf samt nackten Stoll vor die Pforte fahren, auf die Hupe drücken und dann wegrennen? Hmm, ich weiß nicht …


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10.01.2019 um 17:10
mattschwarz schrieb:die Yogtze-Jungs
mattschwarz schrieb: die Yogtze-Buben j
Ich denke Du solltest da unvoreingenommener argumentieren.
Es gibt keinerlei Anhaltspunkte, das diese Leute irgend etwas mit der ominösen Nachricht, deren Existenz noch nicht einmal fest steht zu tun haben.
Also bitte schreibe lieber von Beteiligten. Ansonsten gibst Du Deiner Argumentation schon im vornherein eine Voreingenommenheit mit, die unangebracht ist.
mattschwarz schrieb:Nein, das glaube ich nicht. Das ist mir auch viel zu weit hergeholt. Entweder die Yogtze-Jungs wollten Stoll retten oder eben nicht. Wenn sie dies vorgehabt hätten, dann hätten sie ihn auch zum (ich sage jetzt absichtlich nicht ins) nächsten Krankenhaus gebracht.
oder eben auch nicht.
Da gibt es wieder viele denkbare Möglichkeiten, die hier in Vornherein ausgeblendet werden, weil sie Dir eben nicht ins Szenario passen.

-Vielleicht kannt man nur dieses Krankenhaus
- Vielleicht wollte man ihn auch nur wo hinbringen, wo er als Verletzter Anderen auffällt, anstatt ihn in der "Pampa" so liegen zu lassen, z.B. eine Raststätte
- Vielleicht nahm man einfach die nächste Autobahnauffahrt unweit der Überollstelle und wollte ihn einfach in einer Stadt irgendwo abladen.

Ich habe da nur einige Beispiele genannt, die man eben nicht einfach so ausschließen kann.

Deine " Yogtze Buben" was wollten die denn?:
Stoll umbringen offensichtlich nicht.
Einen Unfall vortäuschen wohl auch nicht ( Es sei denn sie waren alle samt nicht in der Lage logisch zu denken)
Wieso sollte man einen sterbenden transportieren und ihm auch dann noch nicht "den Rest geben", wenn die ganze Sache scheitert und er auch noch reden konnte als Zeugen auftauchten
mattschwarz schrieb:Fazit: Eine anonyme Rettung erscheint mir extrem unwahrscheinlich. Entweder ich will jemanden retten oder eben nicht. So ein "Halbretten" dürfte selten sein.
Wieder völlig einseitig argumentiert.
Vielleicht wollte man ihn retten und ist bei diesem Versuch offensichtlich dabei Verunfallt.

Und dann immer das Argument mit dem Verbandskasten.
Es gibt dutzende Erklärungen, warum man hier keinen benutzt hat. Von der medizinischen Unbeholfenheit über eine Unfähigkeit damit etwas anfangen zu können, den Ekel, den es zu überwinden gilt, bis zu der Möglichkeit, das gar keiner mitigeführt wurde, der Inhalt längst vergammelt war ( Haltbarkeitsdatum wurde damals nicht überprüft beim TÜV) oder man schlichtweg nicht daran gedacht hatte.
Vielleicht wars auch ein geliehenes Auto und man wollte die Unfallspuren( vom Überrollen) dem Eigentümer als Wildschaden präsentieren, was ein Verbringen des Stoll in diesem Wagen und auch den Gebrauch des Verbandskasten eher ausschließt
Oder oder oder.
Daraus, das niemand Stoll verbunden hat, ein Fazit auf die Motivlage zu folgern halte ich für vermessen
mattschwarz schrieb:nbei: für mich ist weiter absolut unklar, wie man Stoll denn in einem Krankenhaus "anonym" übergeben hätte können. Den Golf samt nackten Stoll vor die Pforte fahren, auf die Hupe drücken und dann wegrennen? Hmm, ich weiß nicht …
Auch da tun sich mehrere Möglichkeiten auf, wie ich hier schon oft beschrieben habe.
Vorfahren, beim Pförtner Bescheid geben und im anderen Wagen weg.
Oder einfach nur in der Notaufnahme wo die Rettungswagen vorfahren.Da wird er dann zeitnah gefunden.

Oder eben auf einer Aurtobahntankstelle/Raststätte vorfahren und beim Personal Bescheid geben, wobei man sich als zufälliger Finder ausgibt, der dann auch in der aufkommenden Hektik verschwindet.

Es ist also mitnichten hier möglich ein Fazit zu ziehen und die naheliegensten Erklärungen einfach auszuschließen, da sie nicht in die eigene Theorie passen.
Dann aber logisch völlig irrsinnige Erklärungen zu liefern, wie etwa, das jemand nachts die Böschung mit einem nackten Mann hoch fährt um einen Mord ,der zu dem Zeitpunkt ja noch gar nicht geschehen ist, zu vertuschen. So blöd kann ja keiner sein


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10.01.2019 um 17:16
mattschwarz schrieb:Anbei: für mich ist weiter absolut unklar, wie man Stoll denn in einem Krankenhaus "anonym" übergeben hätte können. Den Golf samt nackten Stoll vor die Pforte fahren, auf die Hupe drücken und dann wegrennen? Hmm, ich weiß nicht …
Genau so geht das. Hupen und wegrennen. Dann noch ein wenig hoffen, dass jemand reagiert. Nur so ergibt sich zwangsläufig eine Obduktion. Was ja bei Stoll reiner Zufall war. Und legt auch die Wahrscheinlichkeit nahe, dass es sich ihr nicht um einen Suizid handelt.


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10.01.2019 um 17:38
Nightrider64 schrieb:Also bitte schreibe lieber von Beteiligten. Ansonsten gibst Du Deiner Argumentation schon im vornherein eine Voreingenommenheit mit, die unangebracht ist.
Ich nennen die Jungs einfach Yogtze-Buben als Synonym für die vier Nichtfreunde. Ich glaube, dass der Zettel, sofern es ihn denn wirklich gegeben haben sollte, was ich bezweifle, mit der Sache nichts zu tun hat.
Nightrider64 schrieb:Deine " Yogtze Buben" was wollten die denn?:
In jedem Fall wollten meine Yogtze-Buben Stoll abtransportieren, d.h. von dem Überrollort wegbringen. Das dürfte mal unstreitig sein. Dann gehen die Ansichten auseinander. Du glaubst, er wurde weggebracht, um gerettet zu werde. Ich meine, dass er weggebracht werden musste, weil der Überrollort Rückschlüsse auf die Yogtze-Buben zugelassen hätte. Ja und ich glaube, Stoll sollte wohin gebracht werden, wo sein Tod plausibel erscheint (fingierter Unfall). Ich bin mir gar nicht sicher, ob die Yogtze-Buben nicht dachten, Stoll ist schon tot.
Nightrider64 schrieb:Wieso sollte man einen sterbenden transportieren und ihm auch dann noch nicht "den Rest geben", wenn die ganze Sache scheitert und er auch noch reden konnte als Zeugen auftauchten
Die Frage gebe ich gerne zurück: warum sollte man jemanden retten, wenn dadurch die Gefahr besteht, dass man entdeckt wird. Genau dies hätten die Yogtze-Jungs ja Deiner Ansicht nach getan. Bloß alles vermeiden, um entdeckt zu werden, gleichzeitig aber durch die Rettung genau dieses Ziel zu verhindern.
Nightrider64 schrieb:der Inhalt (des Verbandskasten) längst vergammelt war ( Haltbarkeitsdatum wurde damals nicht überprüft beim TÜV)
Hmm, ich könnte mir vorstellen, dass es Stoll in seiner Lage, relativ egal gewesen wäre, ob ein Druckverband möglicherweise schon abgelaufen war …
Nightrider64 schrieb:Es ist also mitnichten hier möglich ein Fazit zu ziehen und die naheliegensten Erklärungen einfach auszuschließen, da sie nicht in die eigene Theorie passen.
Tja, was sind denn Deiner Ansicht nach die "naheliegendsten Erklärungen"?

Wohl, dass Stoll sich auszieht und auf eine Straße springt, um sich umzubringen? Dass dann leider, leider irgendwelche Unschuldslämmer, die aus irgendwelchen Gründen überhaupt nicht entdeckt werde wollen, Stoll überrollen? Dass dieser Rettungstrupp Stoll dann in sein Auto legen und mit ihm, leider, leider einen zweiten Unfall bauen? Dass dann leider leider kein Verbandskasten zur Hand war? Dass man dann das Licht des Golf leider leider, ausschaltete, damit man das Wrack nicht sieht (wieso denn Deiner Ansicht nach?) und solange wartete bis der Motor kalt war, ohne Stoll zu helfen? Dass man sich auch später nie meldete? Dass Stoll erklärte, dass er Angst habe und tatsächlich verfolgt wurde? …. sind das nahliegende Erklärungen.

So und nochmal mein Totschlagargument: ich halt's mit den ermittelnden Kommissaren: kein Unfall!


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10.01.2019 um 17:58
mattschwarz schrieb:So und nochmal mein Totschlagargument: ich halt's mit den ermittelnden Kommissaren: kein Unfall!
Wenn du unter kein Unfall einen Suizid von Stoll ausschliesst so mag ich der Argumentation folgen. Aber ein Unfall bedeutet ja nicht zwangsmässig dass Stoll körperliche Gewalt angetan wurde. Ansonst wäre es nett, du könntest mir den Überrollvorgang etwas näher beschreiben. Und nicht vergessen, der hab abgerissene Arm mit einzubeziehen.


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11.01.2019 um 04:23
Nightrider64 schrieb:was wollten die denn?
Tja, wenn wir das wüssten. Ich tendiere genau zu dieser Version hier:
mattschwarz schrieb:Ich meine, dass er weggebracht werden musste, weil der Überrollort Rückschlüsse auf die Yogtze-Buben zugelassen hätte. Ja und ich glaube, Stoll sollte wohin gebracht werden, wo sein Tod plausibel erscheint (fingierter Unfall).


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11.01.2019 um 08:04
fravd schrieb:nehmen wir mal an, und ich bin sogar inzwischen ziemlich fest davon überzeugt, dass beim ursprünglichen überrollen keine tötungsabsicht vorlag,
mattschwarz schrieb: Ich meine, dass er weggebracht werden musste, weil der Überrollort Rückschlüsse auf die Yogtze-Buben zugelassen hätte. Ja und ich glaube, Stoll sollte wohin gebracht werden, wo sein Tod plausibel erscheint (fingierter Unfall).
schluesselbund schrieb:Und falls diese Überrollvorgang nicht an der Autobahn statt fand wäre ein verbringen an den Fundort erst recht nicht zu erklären.
Rick_Blaine schrieb:Also: wenn "Verbringungstheorie," dann kann der Unfallort nur zwischen Lüdenscheid und Hagen gewesen sein.
Gute Frage
Rick_Blaine schrieb:Nur: was sollte Stoll in dieser Nacht dort verloren haben? Er war die ganze Zeit nur im Bereich Siegen bemerkt worden.
Genau so, was war die Ursache, dass der Wagen von der Strasse abkam.


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11.01.2019 um 08:20
Letztendlich gibt es in meinen Augen nur eine Erklärung:

Stoll wusste/besaß irgendetwas, oder aber man mutmaßte, dass Stoll etwas weiß/besitzt.

Dies würde ja letztendlich auch das Unfallgeschehen erklären. Stoll wurde absichtlich so überfahren (sediert?) das ein Überleben danach noch wahrscheinlich ist, aber dennoch so verletzt, dass er sein Wissen preisgibt.
Vermutlich unterschätzten die YOGTZE-Buben die Schwere der Verletzungen, und als dann zu sterben drohte gab man das Vorhaben auf und lenkte den Wagen in die Botanik.

Ein anderes Geschehen ist meiner Meinung nach logisch nicht erklärbar.
Insbesondere ließe sich so der ganze Verlauf des Abends erklären.
Ich halte das Papillion weiterhin für Tatrelevant.


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12.01.2019 um 18:33
mattschwarz schrieb:Die Frage gebe ich gerne zurück: warum sollte man jemanden retten, wenn dadurch die Gefahr besteht, dass man entdeckt wird.
Na dann wird man halt entdeckt. Das wäre damals noch nicht einmal unerlaubtes Entfernen vom Unfallort gewesen, weil man der Argumentation, man wollte den Mann möglichst schnell in ärztliche Hilfe verbringen in der Zeit vor Mobilfunk durchaus plausibel war.

Ob der Fahrer des überrollenden Wagens sich irgend etwas Anderes zu Schulden kommen ließ, z.B. Fahren unter Alkoholeinfluß ist dabei eine andere Sache.
Ja dies würde sogar noch zusätzlich eine Erklärung für das Verbringen liefern
mattschwarz schrieb:Wohl, dass Stoll sich auszieht und auf eine Straße springt, um sich umzubringen?
Nee er lag schon. Es ist erwiesen, das er nackt am Boden liegend überrollt wurde.
mattschwarz schrieb:Dass dann leider, leider irgendwelche Unschuldslämmer, die aus irgendwelchen Gründen überhaupt nicht entdeckt werde wollen, Stoll überrollen?
Genau, es scheinen keine Unschuldslämmer gewesen zu sein. Aber wenigsten so anständig, das man irgend etwas unternommen hat um dem Mann noch zu retten.
Und wenn es auch nicht die beste Entscheidung gewesen sein sollte, auf die man vielleicht bei einem halbstündigen Meinungsaustausch mit allen Pro und Contras gekommen wäre.
mattschwarz schrieb:Dass man dann das Licht des Golf leider leider, ausschaltete, damit man das Wrack nicht sieht (wieso denn Deiner Ansicht nach?) und solange wartete bis der Motor kalt war, ohne Stoll zu helfen?
Alles mit Absicht. Außerdem war die Innenbeleuchtung an.
Das der Motor nicht kalt gewesen sein kann ( zu dem Zeitpunkt der Entdeckung durch die LKW Fahrer) wurde hier schon bewiesen (s.O.)

Das derjenige, der da um den Wagen herumschlich sich schon über 30 Minuten um den Wagen an der Unfallstelle herumdrückte ohne irgend etwas zu tun, ist wohl auch eher unwahtscheinlich.
Alles oben schon besprochen
mattschwarz schrieb:Dass man dann das Licht des Golf leider leider, ausschaltete, damit man das Wrack nicht sieht
Aber den Unfall an einem Ort "fingierte" , der auffälliger nicht sein konnte.
Das Licht ausmachen war da wohl eher "Schadensbegrenzung", damit nicht der erste Wagen die Situation gleich erkennt sondern vielleicht erst der Dritte. Jedenfalls ist das nun keinesfalls ein Hinweis auf die ursprüngliche Motivlage des Verbringens.

Zusätzlich sollte man noch berücksichtigen, das ein Fahrer, der gerade einen Abflug von der Autobahn gemacht hat unter dem Eindruck der Situation vielleicht auch instinktive Handlungen begeht.
So wie ich auch dem "Ablegen" der Farzeugschlüssel" im Heckbereich als reine Spontanaktion sehe
mattschwarz schrieb: Dass man sich auch später nie meldete
Nachvollziehbar, das dies auch bei einem Unfallgeschehen nicht geschah und es wurden hier schon seitenlang gute Argumente geliefert auch für den Fall eines unbeabsichtigten Überrollens.

@mattschwarz
Aber auf das Wichtigste Argument gegen ein Verbrechen gehst Du gar nicht erst ein:
Warum ließ man Stoll, der noch reden konnte denn nun schlußendlich am Leben ?

Wenn man denn doch noch eine halbe Stunde oder länger am Wagen verbracht haben soll wie Du mutmaßt
Was tat man in der Zeit?
Sakuro schrieb:Stoll wurde absichtlich so überfahren (sediert?) das ein Überleben danach noch wahrscheinlich ist, aber dennoch so verletzt, dass er sein Wissen preisgibt.
Wie soll das sicher funktionieren und warum kommt man nicht auf die dutzend anderen, leichter zu handhabenden Methoden, die zu diesem Ziel führen könnten ?
Und warum ließ man ihn dann lebend zurück . Als Zeuge so zu sagen.
Man konnte ja nicht wissen, ob der Mann noch in der Lage gewesen wäre mehr preiszugeben als das was er dann schlußendlich noch preisgeben konnte.


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12.01.2019 um 22:39
Nightrider64 schrieb:Das der Motor nicht kalt gewesen sein kann ( zu dem Zeitpunkt der Entdeckung durch die LKW Fahrer) wurde hier schon bewiesen (s.O.)
Äh nein, das wurde ganz sicher nicht "bewiesen".
Nightrider64 schrieb:Aber auf das Wichtigste Argument gegen ein Verbrechen gehst Du gar nicht erst ein:
Warum ließ man Stoll, der noch reden konnte denn nun schlußendlich am Leben ?
Nochmal zum mitschreiben: m.E. wurde hier aus Sicht der Yogtze-Buben zu früh eingegriffen. Konzler und Meffert störten die Vorbereitungen, man war für das Finale noch nicht reif. Wie schon geschrieben, halte ich es auch für möglich, dass die Yogtze-Jungs Stoll bereits für tot hielten.
Sakuro schrieb:Letztendlich gibt es in meinen Augen nur eine Erklärung:

Stoll wusste/besaß irgendetwas, oder aber man mutmaßte, dass Stoll etwas weiß/besitzt.

Dies würde ja letztendlich auch das Unfallgeschehen erklären. Stoll wurde absichtlich so überfahren (sediert?) das ein Überleben danach noch wahrscheinlich ist, aber dennoch so verletzt, dass er sein Wissen preisgibt.
Vermutlich unterschätzten die YOGTZE-Buben die Schwere der Verletzungen, und als dann zu sterben drohte gab man das Vorhaben auf und lenkte den Wagen in die Botanik.

Ein anderes Geschehen ist meiner Meinung nach logisch nicht erklärbar.
Insbesondere ließe sich so der ganze Verlauf des Abends erklären.
Ich halte das Papillion weiterhin für Tatrelevant.
Dem schliesse ich mich zu 100% an. Beim Motiv würde ich noch ergänzen: vielleicht hat Stoll auch etwas getan, was er hätte nie tun dürfen und dafür bestraft werden müsste. Z.B. seine Frau geschlagen, in fremden Revier Handel betrieben oder eine Affaire mit einer verheirateten Frau.... .oder Stoll müsste etwas liefern und könnte nicht, Geld, Drogen oder Informationen.


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12.01.2019 um 22:45
Sakuro schrieb:Ich halte das Papillion weiterhin für Tatrelevant.
Ein ganz ganz wichtiger Satz. Hier wurde Stoll an dem Abend das erste mal verletzt. Und diese Verletzung hatte Stoll auch noch bei seinem Tod und musste "erklärt" werden. Also ist er halt selbst vom Hocker gekippt. Kann schon mal passieren, gell ...


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13.01.2019 um 04:38
mattschwarz schrieb:Nochmal zum mitschreiben: m.E. wurde hier aus Sicht der Yogtze-Buben zu früh eingegriffen. Konzler und Meffert störten die Vorbereitungen, man war für das Finale noch nicht reif. Wie schon geschrieben, halte ich es auch für möglich, dass die Yogtze-Jungs Stoll bereits für tot hielten.
Sorry aber für all diese Deine Vermutungen gibt es so überhaupt gar keine Anhaltspunkte.
Die Frage bleibt offen, warum Du einerseits annimmst, das der Wagen dort bis zur Abkühlung der Motorhaube unbemerkt gestanden haben könnte, dann aber innerhalb von 2 Minuten von zwei LKW Fahrern unabhängig voneinander entdeckt wurde.

Auch was die anderen Buben bzw der Bube,( denn nur einer wurde gesehen am Fahrzeug), die halbe Stunde dort noch gemacht haben, bleibt ebenso unbeantwortet.

Warum man sich den auffälligsten Ort den es zu dieser Nachtzeit gab, oberhalb der Böschung im direkten Blickwinkel der vorbeikommenden Fahrzeuge aussuchte, um einen Unfall zu fingieren, kann nur mit absoluter Dummheit erklärt werden.
Das passt aber dann nicht zu den von Dir geschilderten ausgebufften Berufsverbrechern

Vor allem, das sie, die so ausgefuchsten Kriminellen, die Du und hier immer als Yogtze Buben verkaufen willst, nicht erkannt haben wollen, das Stoll nicht tot sondern nur verletzt ist, ist schlichtweg absurd.

So absurd, wie es auch wäre, einen vermeintlich Toten, anstatt ihn verdeckt im Kofferraum (oder zumindest auf der Rückbank )zu transportieren auf den Beifahrersitz zu legen.

@mattschwarz
Merkst Du nicht selbst , wie sich das alles widerspricht?
mattschwarz schrieb: Hier wurde Stoll an dem Abend das erste mal verletzt.
Hier wurde Stoll nicht verletzt , sondern brach unvermittelt zusammen und wurde ohnmächtig.
Er machte auf alle Anwesenden den Eindruck eines Betrunkenen, genauso wie Fr. Hellfritz ihn für total besoffen hielt

Die Dorfkneipe, die lt xy an diesem Abend "nur spärlich besucht wurde", wird ja wohl eingehend überprüft worden sein.
Wahrscheinlich nur bekannte Gäste aus der Umgebung an diesem Donnerstag Abend.
Deren Aussagen ließen wohl keinerlei Raum für Mutmaßungen oder Verdächtigungen bestimmter Gäste.


@mattschwarz
Ich habe manchmal das Gefühl, Du drehst die Sachen immer so wie es in die Theorie passt, die Du Dir zurecht gelegt hast.
Mal sind das ganz gerissene Buben, die aber andererseits die größten Anfängerfehler machen.
Zu deren Erklärung ziehst Du dann völlig unlogische Verhaltensmuster ins Feld , nur damit es passt.

Mal sind die Yogtze Buben halt so clever und andererseits machen sie bei der Durchführung ihres Planes so eklatante Fehler, auf die gar kein normal denkender Mensch überhaupt erst kommt.
Aber ohne diese irrsinnigen Annahmen würde sich die Theorie der"Yogtze Buben" so wie von Dir gedacht eben nicht erklären lassen.


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13.01.2019 um 10:37
Nightrider64 schrieb:Nee er lag schon. Es ist erwiesen, das er nackt am Boden liegend überrollt wurde.
Da muss ich mich melden. Auch wenn ich nicht angesprochen wurde.
Dini77 schrieb am 28.01.2009:http://de.youtube.com/watch?v=oEjJeV39YpQ
Erwiesen ist aus meiner Sicht nicht, dass Stoll liegend überrollt wurde. Dass der halb abgerissen Arm aus dem Überrollen stammt ist nicht erwiesen. Mindestens ist mir zu beiden Annahmen kein Quelle bekannt. Genau darum finde ich keine Vorstellung wie sich dieser Überrollvorgang zugetragen hat.
Nightrider64 schrieb:Aber den Unfall an einem Ort "fingierte" , der auffälliger nicht sein konnte.
Ich mag dieser Argumentation nur schwer folgen. Ob nun ein Fahrzeug oben auf der Böschung steht, oder unten, ersichtlich ist es doch in beiden Fällen gleich gut. Oder schlecht. Es kommt nur darauf an ob man hinschaut, oder eben nicht. Dazu müssen auch Auffälligkeiten gegeben sein.
Nightrider64 schrieb:Warum ließ man Stoll, der noch reden konnte denn nun schlußendlich am Leben ?

Und das ist aus deiner Sicht ein Beleg dafür, dass bei Stoll eine Selbsttötung vorlag?
Nightrider64 schrieb:Man konnte ja nicht wissen, ob der Mann noch in der Lage gewesen wäre mehr preiszugeben als das was er dann schlußendlich noch preisgeben konnte.
Wissen konnten die vier nicht Freunde das nicht. Nur mit 99% Sicherheit davon ausgehen, dass Stoll nicht mehr lange leben wird.
mattschwarz schrieb:Äh nein, das wurde ganz sicher nicht "bewiesen".
Bewiesen ist es nicht, dass der Motor abgekühlt war. Genau wie es nicht bewiesen ist, dass überhaupt da nachgeschaut wurde. Aber als faktisch bewiesen gilt, dass beim eintreffen der LKW Fahrer der Motor nicht abgekühlt gewesen sein kann.


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13.01.2019 um 16:02
schluesselbund schrieb:Aber als faktisch bewiesen gilt, dass beim eintreffen der LKW Fahrer der Motor nicht abgekühlt gewesen sein kann.
Warum das denn schon wieder? Hier weiss doch niemand, wie lange der Golf schon in der Böschung stand, bis Konzler und Meffert anhielten.


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13.01.2019 um 19:04
mattschwarz schrieb:Warum das denn schon wieder?
Weil es mit grösster Wahrscheinlichkeit auch zutrifft. Letztmalig meldet sich er Günter Stoll um 1:00 bei der alten Dame in Haigerseebach. Danach taucht er um 3:00 schwer verletzt kurz vor Hagen Süd wieder auf. Wo sich Günter Stoll zwischen zeitlich aufgehalten hat ist nicht bekannt. Die fahrt von Haigerseebach nach Hagen Süd dauert eine Stunde. Der wagen von Güter Stoll dürfte co 15 Minuten in der Böschung gestanden habe, bis die LKW Fahrer den Wagen entdeckten. Bleib für das Verbrechen noch 45Minuten. Was etwa ihn kommen könnte. Wovon das vom Zeitfenster her der Optimalfall wäre.


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15.01.2019 um 06:10
schluesselbund schrieb:Der wagen von Güter Stoll dürfte co 15 Minuten in der Böschung gestanden habe, bis die LKW Fahrer den Wagen entdeckten.
Ähm wie kommst Du denn darauf? Woher nimmst Du diese Zahl?


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15.01.2019 um 08:06
mattschwarz schrieb:Ähm wie kommst Du denn darauf? Woher nimmst Du diese Zahl?
Zugegeben, das ist ein Schatzung. Aber viel länger dürfte ein Unfall auf der Autobahn nicht unentdeckt bleiben. Weiter die vier nicht freunde für ihre Tat auch ein Zeitfenster benötigen. Selbst die Ausdehnung auf 30 Minuten bis zur enddecken des Unfalls wäre der Motor nicht gänzlich abgekühlt.


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16.01.2019 um 04:33
Das Auto würde mit offenem Kofferraum aufgefunden ,da ergibt sich mir die Annahme das vielleicht nach einem Benzinkanister gesucht wurde .Da der Täter laut Zeugen beschmutze Kleidung trug wurde er vielleicht bei der Umplazierung von Stoll auf den Fahrersitz und dem abfackeln des Autos gestört ...


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16.01.2019 um 17:11
Utelie schrieb:Das Auto würde mit offenem Kofferraum aufgefunden ,da ergibt sich mir die Annahme das vielleicht nach einem Benzinkanister gesucht wurde .Da der Täter laut Zeugen beschmutze Kleidung trug wurde er vielleicht bei d
Da schaut man doch vorher, wenn man so etwas vor gehabt haben sollte.
Es war ja auch kein Kanister vorhanden

Meiner Meinung nach ist bei dem Abritt von der Autobahn die Heckklappe aufgesprungen.
Das ist eher normal bei so einem Unfall.


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