Histokrat schrieb:Der Versuch, mit neuen Gutachten den Fall auf Biegen und Brechen zum Abschluß zu bringen, ist gründlich misslungen.
Der Schuß ist für die heutigen Ermittler nach hinten losgegangen!
Wieso, der Fall gilt als geklärt ?
Was ist da nach "hinten losgegangen" ?
Das das Ermittlungsergebnissen Einigen hier, die immer schon die skurillsten Ideen hatten, nicht in ihr vorgefertigtes Szenario passt ?
Größe ist, sich auch einmal von seinem Szenario komplett zu verabschieden, wenn man neue , andere , bessere Informationen erlangt hat
Weil es immer wieder angesprochen wird, mir teilweise schon vorgeworfen:
Natürlich widerspricht die sog. " Neue Theorie", auch meiner damals vertretenden Theorie, da diese voraussetzte, das 2 Leute im Fahrzeug gewesen waren
Man hat mich überzeugt, das dem nicht so war.
Bei der angenommenen wesentlich niedrigeren Kollisionsgeschwindigkeit, hätte man nicht ausschließen können, das ein zweiter Insasse, beim Crash angeschnallt, hätte abmarschieren müssen.
Bei der jetzt heraus gekommenen Kollisions Geschwindigkeit und der Information, das keine Gurte benutzt wurden, muss ich meine bisherige Theorie mangels 2. Person neu überdenken ud schlußendlich verwerfen
Ich hielt die Story immer schon für sehr skurril, ja nahezu an den Haaren herbei gezogen, dachte aber nicht, das die Ermittler so einen Müll erzählen und Wesentliches einfach weg lassen
schluesselbund schrieb:Zweifellos.
Das alte Gutachten und die These dazu erklären die Ereignisse am wahrscheinlichsten.
Inwiefern ?
Wo z.B. gibt es ein Motiv?
Merkt man nicht, das die ganze Verfolgungs- Theorie an der Aussage eines schon mehrfach durch erwiesene paranoide Episoden aufgefallenen und einer nicht zu verifizierenden durchgestrichenen Notiz aufbaut
Nachdem nun klar ist, das es ein Alleinunfall war, macht Stolls Veraalten in dieser Nacht Sinn, vor dem Hintergrund seiner psychischen Erkrankug und seiner Gesamtsituation.
Dazu noch die mehrfach geäußertem Selbstmordgedanken.
Wo ist der Punkt, der Einige glauben lässt, das dieser in allen Bereichen gescheiterter Alkoholiker vom letzten Dorf, irgend etwas mit "Banditen" zu tun habe, die ihm nach dem Leben trachten und im Endeffekt so ein "krankes Ding" , wie auzziehen und Überrollen durchziehen.
Dann lassen sie den Mann doch am Leben und fahren mit ihm Schlußendlich mit Autobahngeschwindigkeit ungebremst gegen einen Baum.
Das alles ohne Spuren.
Kein gewaltsamen Ausziehens,
Keine erkennbare Fxierungsspuren
nix.
Da passte von Anfang an nichts zusammen.
Dies wurde durch fantasievolle Hilfskonstruktionen versucht zu erklären.
Das ging so weit, das hier die Meinung vertreten wurde, der Wagen käme nicht von der Autobahn, sondern von der parallel laufenden Straße über mehrere hundert Meter freies Feld zum Unfallort gekommen.
Landkarten diesbezüglich, Satelittenbilder und auch Fotos wurden gepostet.
Das man jahrelang von einem zweiten Insassen aus ging, musste dies auch in Theorien und Szenarien berücksichtigt werden
Eine Information bzgl der Aufprallgeschwindigkeit hätte genügt, um die Anwesenheit eines zweiten Insassen stark in Zweifel zu ziehen.
Und wenn man das dann noch gerichtsfest beweisen kann, das Stoll alleine im Auto saß, so wie es jetzt wohl ist.
Da erübrigt es sich nach einem Motiv zu suchen, oder diese und jene Aktion Stolls im Vorfeld erklären zu müssen.