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Der Yogtze-Fall

16.914 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Auto, Ungelöst ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Yogtze-Fall

Der Yogtze-Fall

gestern um 21:23
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Die "neuen" Gutachten zu diesem Fall wurden nie, auch nicht auszugsweise, veröffentlicht. Es wird lediglich festgestellt, dass diese Gutachten scheinbar das neue, finale Ermittlungsergebnis ausreichend belegen würden
Das "alte" Gutachten ist aber ebenso unveröffentlicht, sieht man mal von der hier immer wieder fast schon verzweifelt rauf und runter zitieren Zusammenfassung ab. Wie genau man dazu gekommen ist, weiß von uns auch keiner.

Wie gesagt: Ich finde es auch bedauerlich, dass das "neue" Gutachten bzw. Ergebnis nicht wirklich begründet bzw. erläutert wurde.

Nur ist diese Diskussion mittlerweile ins Absurde abgeglitten, weil ständig nur das herausgegriffen wird, was einem passt und alles andere ist dann angeblich nicht ausreichend dokumentiert. Obwohl es genauso gut (oder besser: schlecht) belegt ist, wie alles andere auch.

Und natürlich ist jeder Gutachter, der das Gegenteil von dem sagt, was man selbst gerne glauben möchte, schlampig oder inkompetent. Während natürlich Dip. Ing. User anhand von drei Fotos und "ich bin auch mal in einem Golf 1 gefahren...." ein fundiertes und unfehlbares Urteil abgeben kann.


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Der Yogtze-Fall

gestern um 21:25
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:s wird lediglich festgestellt, dass diese Gutachten scheinbar das neue, finale Ermittlungsergebnis ausreichend belegen würden. Und das, obschon die Daten auf denen alle bisherigen Ergebnisse/Gutachten basieren müssen dieselben sind und dennoch zu so unterschiedlichen Ergebnissen führen.
Deshalb hat wahrscheinlich die Staatsanwaltschaft das dritte Gutachten in Auftrag gegeben um den Sachverhalt auch im Hinblick auf die Wiedersprüche der beiden vorherigen zu überprüfen.
Logisch in einem Land mit Gewaltenteilung.
Und nun steht halt ein Ermittlungsergebnis rechtstaatlich fest.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Die Art und Weise wie er bei dem besagten "Abritt" vom Fahrersitz, durch die Scheibe, ohne signifikante Dachberührung über den Schaltknauf auf den Beifahrersitz kam, dieser sich dann hinunterkurbelte, der Zündschlüssel aus dem Zündschloss auf die Hutablage schleuderte und dies die sauber gefaltete Kleidung Stolls nicht beeinträchtigte sollte man mal anhand fundierter (alter) Daten von 1984 erklären. Das er -als Variante- ohne Blutverlust nach dem Einschlag aus dem Auto ausstieg, sich erst noch im Dreck wälzte (Anhaftungen auf seinem Körper) den Schlüssel auf die Hutablage legte und dann wieder einstieg, um schließlich auf dem Beifahrersitz das Bluten zu beginnen und zu sterben obwohl er laut LKW-Zeugen "nur weg" wollte, ist ebenfalls mMn kaum zu begründen. Zumindest anhand der Daten/Informationen die öffentlich sind.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:nteressant. Woher stammt diese Information? Hast du da bitte mal eine Quelle? Ich habe diese Information nie gehört oder gelesen.
das sind alles verwässerte Aussagen.
Wie er auf den Beifahrersitz kam, lässt sich durch die Sichtung des LKW Fahrers vermuten.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, das beim Crash dort niemand saß

Der Zündschlüssel auf der Ablage:
Der muss naturgemäß beim Crash im Zündschloss gesteckt haben.
Ich hatte schon einige Male hier erwähnt, das es eine der ersten Maßnahmen am Unfallort ist die Zündung zu unterbrechen um Funken zu vermeiden, die wiederum zu einem Brand führen könnten.
D.h. irgend ein Helfer wird den abgezogen haben und ihn auf die Hutablage gelegt haben.
Unter Umständen auch Stoll selbst, der um den Wagen getorkelt ist.
Spielt aber auch keine Rolle. Denn als der Wagen mit steckendem Schlüssel mit dem Baum kollidierte war nur Stoll selbst dort,.

Anhaftungen am Körper können durch eindringendes Baumwerk oder durch das heraus schleudern nach dem Crash verursacht worden sein.
Mich wundert nur, das irgend jemand aufgebracht hat, das Laubwerk könne nicht vom Tatort stammen.

Aber das macht die Sache auch nicht rund
Wäre Stoll, aus welchen Gründen auch immer, überfahren worden und auf den Beifahrersitz verbracht worden ( warum eigentlich ?) , er wäre schon bei dem Abritt nicht mehr dort liegen/sitzen geblieben unangeschnallt wie er war, und hätte Aufprallspuren verursacht.
Die aber gab es nicht., bzw wohl nur im Bereich des Fahrers.

Der angenommene Fahrer, ebenfalls unangeschnallt, wäre nicht ohne schwere Verletzungen aus dem Crash heraus gekommen und einfach so abmarschiert.

Das der Wagen mit 70 bis 90km/h ungebremst gegen einen Baum fuhr schließt einen vorgetäuschten Unfall eh aus.


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Der Yogtze-Fall

gestern um 22:22
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Nur ist diese Diskussion mittlerweile ins Absurde abgeglitten, weil ständig nur das herausgegriffen wird, was einem passt und alles andere ist dann angeblich nicht ausreichend dokumentiert
Sehe ich nicht so, sondern kann man meiner Meinung nach nicht einfach die neuen Untersuchungsergebnisse anstandslos akzeptieren und denken der Fall ist gelöst. Ich hatte ja schon Beispiele aufgeführt wo meiner Meinung nach die Ermittlungen der Komissarin nach unlogisch sind, hier noch ein Beispiel :
Die Komissarin sagt folgendes
Die Ermittlungen damals stützten sich auf die Behauptung der Lkw-Fahrer, sie hätten einen unbekleideten Mann in Richtung Büsche verschwinden sehen - der mögliche Mörder von Günter Stoll. Doch als Maike Schmidt in den Vernehmungsakten die Aussagen der Lkw-Fahrer überprüft, stutzt sie erneut: Nie haben die Fernfahrer einen Mann von der Autobahn verschwinden sehen - lediglich am Auto hatten sie ihn erblickt. Gab es also gar niemanden, der vom Tatort flüchtete?
Quelle: https://www1.wdr.de/freizeit/true-crime/yogtze-polizei-cold-case-hagen-siegen-100.html
Der Ablauf war aber laut anderem Bericht wie folgt
Außerdem erkennt er im Vorbeifahren einen augenscheinlich verletzten, jungen Mann, der um das Auto herumgeht. Der Lkw-Fahrer meint, Blut am Jackenärmel des Mannes zu sehen. Er entschließt sich, zu halten und zu helfen – ebenso wie ein weiterer Lkw-Fahrer, der die gleichen Beobachtungen gemacht hat. Am augenscheinlich verunfallten Wagen angekommen, ist der Mann verschwunden.
Quelle: https://web.de/magazine/panorama/true-crime/spektakulaere-wende-yogtze-passiert-40265024
Dazu sagt die Komissarin im hier verlinkten Video WDR Lokalzeit Mord Orte bei Minute 11.44 sinngemäß dass die LKW-Fahrer eine Person am Fahrzeug gesehen haben auch in Bewegung.
-"Dann musste man aber noch mindestens 500m weiter fahren um eine Bucht zu finden wo man anhalten kann. Dann musste man 500 m zurückgehen"
Also meiner Auffassung nach ist von der Sichtung der Person am Auto bis zum Eintreffen der LKW-Fahrer einiges an Zeit vergangen, wieso die Komissarin der Meinung ist dass wenn die Fahrer nicht ausgesagt haben dass sie einen Mann von der Autobahn haben verschwinden sehen dass nicht in dem Zeitfenster von heranfahren, Anhalten und zum Fahrzeug gehen jemand hätte verschwinden können erschliesst sich mir nicht.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das der Wagen mit 70 bis 90km/h ungebremst gegen einen Baum fuhr schließt einen vorgetäuschten Unfall eh aus.
Ich könnte mir vorstellen dass die Geschwindigkeit geringer war da ich nach Ansehen der Bilder vom Unfallwagen-vor Abtransport, denn durch diesen wurde meiner Meinung nach das Fahrzeug eventuell noch mehr beschädigt-genau das gleiche gedacht habe.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Nun mal halblang. Der Golf sah -zumindest auf den Bildern die ich gesehen habe- noch ziemlich intakt aus.



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Der Yogtze-Fall

um 00:19
Zitat von 321meins321meins schrieb:Also meiner Auffassung nach ist von der Sichtung der Person am Auto bis zum Eintreffen der LKW-Fahrer einiges an Zeit vergangen, wieso die Komissarin der Meinung ist dass wenn die Fahrer nicht ausgesagt haben dass sie einen Mann von der Autobahn haben verschwinden sehen dass nicht in dem Zeitfenster von heranfahren, Anhalten und zum Fahrzeug gehen jemand hätte verschwinden können erschliesst sich mir nicht.
Nicht erwähnt hast Du, das schlechte Sicht war und der eine LKW Fahrer auch nicht ausgeschlossen hat, das er einen Mann mit nacktem Oberkörper, so wie Stoll es ja war, gesehen haben könnte.
und dann:
Wer auch immer von wem wann am Fahrzeug gesehen wurde, er kann beim Aufprall nicht im Fahrzeug gewesen sein. Auf dies stellt das neuere Giutachten ab, das dann von einem weiteren bestätigt wurde.

Ich vermute mal es war Stoll selbst, den es aus dem Wagen geschleudert hat und der ums Wrack wankte und die einzig noch zu öffnende Tür nutzte um sich erst einmal hinzusetzten in dem Schock.
Zitat von 321meins321meins schrieb:ch könnte mir vorstellen dass die Geschwindigkeit geringer war da ich nach Ansehen der Bilder vom Unfallwagen-vor Abtransport, denn durch diesen wurde meiner Meinung nach das Fahrzeug eventuell noch mehr beschädigt-genau das gleiche gedacht habe.
Was Du persönlich Dir vorstellen kannst ist da irrelevant, wenn Fachleute zwischen 70 und 90 km/h ermittelt haben.
Selbst wenn Du KFZ Sachverständiger wärst, wäre diese Aussage aufgrund der wenigen Bilder unseriös.

Der Witz dabei ist, das Dir hier nun wirklich nichts vorliegt um das beurteilen zu können außer 3 Zeitungsfotos, z.T im Dunklen aufgenommen
Wo Du ja selbst immer bestreitest, das es noch genügend Spuren geben kann, um den Unfall zu rekonstruieren.
Und Du willst Fachleute aufgrund von wenigen schlechten Fotos widerlegen?
Soll das jemand ernst nehmen ?


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Der Yogtze-Fall

um 03:00
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Nur ist diese Diskussion mittlerweile ins Absurde abgeglitten, weil ständig nur das herausgegriffen wird, was einem passt und alles andere ist dann angeblich nicht ausreichend dokumentiert. Obwohl es genauso gut (oder besser: schlecht) belegt ist, wie alles andere auch.
Die gesamte Diskussion war immer schon absurd. Die früher hier im Thread beliebte Theorie, Günter Stoll könnte nackt und psychotisch auf einer einsamen Landstraße irgendwo im Nirgendwo liegend von besoffenen Dorfproleten nach dem Discobesuch überrollt worden sein, die dann aus moralischen Gründen den Verletzten in seinem eigenen Auto zu einem Krankenhaus bringen wollten und dabei erneut verunfallten, war ja schon völlig lächerlich, skurril und dermaßen absurd, dass sich jedem Menschen der bei Verstand ist die Bauchmuskeln vor Lachen komplett verspannen mussten. Ebenso Erklärungsversuche mit Attentaten der "Buttermafia", des Mossad oder der Lebensmittelindustrie.

Worum es mir geht ist aber nicht, hier eine spannende, filmreife Geschichte zu ersinnen. Ich halte mich an das was an (wenigen) Informationen vorhanden ist. Auch jetzt, wo der Fall endgültig "geklärt" ist. Das Zweifel aufkeimen liegt nicht an dem Wunsch meinerseits hier eine eigene Theorie zu verteidigen, sondern vielmehr an der Tatsache, dass geradezu plötzlich neue Gutachten, basierend auf alten Daten von 1984 zu völlig konträren Schlüssen kommen. Die ehemaligen Ermittler in diesem Fall waren genügend ausgebildet, qualifiziert und haben sich mMn darauf konzentriert, hier ein Verbrechen aufzuklären oder auszuschließen. Im Unterschied dazu scheinen die neuen Gutachten lediglich darauf abzuzielen, die Möglichkeit zu bestätigen, dass der gesamte Ablauf der Geschehnisse auch ohne Beteiligung Dritter möglich war um diesen Umstand dann für wahrscheinlich zu erklären und den Fall endgültig abzuschließen.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und natürlich ist jeder Gutachter, der das Gegenteil von dem sagt, was man selbst gerne glauben möchte, schlampig oder inkompetent. Während natürlich Dip. Ing. User anhand von drei Fotos und "ich bin auch mal in einem Golf 1 gefahren...." ein fundiertes und unfehlbares Urteil abgeben kann.
Mitnichten. Die Basis aller in diesem Fall vorhandenen Gutachten sind nicht etwa neue Untersuchungen an vorhandenem Material. Es sind exakt dieselben Daten und Befunde, welche schon immer vorhanden waren. Der einzige Unterschied ist, dass hier verschiedene Gutachter zu verschiedenen Schlüssen kommen. So konträr, dass man sich quasi schon zwangsläufig fragen muss, welcher Gutachter hier völlig unqualifiziert geurteilt hat. Während ein Gutachter von Überrollen ausgeht, ist ein Anderer der Meinung, die Verletzungen stammen aus dem Aufprall auf Armaturenbrett/Lenkrad und Scheibe. Das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe. Da muss man doch hinterfragen dürfen was da los ist?! Ich suche mir nicht die angeblich "schlampigen" Gutachter heraus. Ich hinterfrage lediglich das Ziel und Ergebnis der neuerlichen Untersuchung. Diese Zweifel wären nicht entstanden, hätte man die aktuellen Ergebnisse entsprechend mit glaubhaften, nachvollziehbaren Daten und Fakten untermauert. Dem ist aber nicht so. Stattdessen erhält man eine Kurzfassung die völlig absurd klingt und so realitätsfremd ist, dass zumindest bei mir die Haare zu berge stehen.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Und nun steht halt ein Ermittlungsergebnis rechtstaatlich fest.
Das ist so. Ich persönlich hätte mir allerdings gewünscht, dass man den "wahrscheinlichen" Hergang mit entsprechend nachvollziehbaren Daten/Fakten untermauert. Leider wurde darauf verzichtet.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich hatte schon einige Male hier erwähnt, das es eine der ersten Maßnahmen am Unfallort ist die Zündung zu unterbrechen um Funken zu vermeiden, die wiederum zu einem Brand führen könnten.
D.h. irgend ein Helfer wird den abgezogen haben und ihn auf die Hutablage gelegt haben.
Unter Umständen auch Stoll selbst, der um den Wagen getorkelt ist.
Spielt aber auch keine Rolle. Denn als der Wagen mit steckendem Schlüssel mit dem Baum kollidierte war nur Stoll selbst dort,.
Also ich selbst bin zwar nicht bei der Feuerwehr, aber ein Nachbar von mir. Ich habe ihn darauf angesprochen. Er sagte mir, dass der Zündschlüssel nie abgezogen wird. Es wird immer direkt die Batterie abgeklemmt. Das ist die einzig sichere Methode, dass Fahrzeug definitiv stromlos zu machen, da auch das Zündschloss durch den Unfall beschädigt worden sein könnte. Also Haube auf, Kontakte von der Batterie runter. Aus die Maus. Das ist für mich persönlich auch der einzig logische Schritt. Direkt die Quelle abschneiden. Das ist sicher.

Warum sollte Stoll selbst den Zündschlüssel abziehen und auf die Hutablage legen? Viel interessanter ist allerdings die Frage, warum Stoll trotz eines fast amputierten Armes kein Blut auf/am Fahrersitz, am Fahrzeug außen oder sonstwo, nur auf dem Beifahrersitz verlor? Wenn er durch den Aufprall durch die Scheibe flog, wieder zurück fiel und dann ausstieg, hätte er bereits Blut verlieren müssen, was dann auch festgestellt worden wäre. Wieder so ein unerklärliches Mysterium. Dazu die Frage, warum er um das Fahrzeug überhaupt herumging und wieder einstieg? Er wollte nach Aussage des LKW-Fahrer "nur weg". Wenn das so ist, wäre er doch Richtung Autobahn oder Feld gegangen, also weg vom Fahrzeug. Da geht man doch nicht herum und setzt sich auf den Beifahrersitz oder? Das brachte ihm rein gar nichts.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Anhaftungen am Körper können durch eindringendes Baumwerk oder durch das heraus schleudern nach dem Crash verursacht worden sein.
Eindringendes Baumwerk? Herausschleudern? Wow, er flog also durch die Scheibe in eine Baumkrone, dort wurde er mit Blättern und Erde verschmutzt, wurde zurück ins Auto geschleudert um dann nach diesem verstörenden Ereignis erstmal auf den Beifahrersitz auszuweichen, weil die böse Baumkrone ihn im Fahrersitz einengte? So richtig? Das alles natürlich noch ohne zu bluten, weil das Bluten bekanntlich erst nach dem Schock kommt. Entschuldigung, mit Verlaub und bei allem Respekt aber da muss ich jetzt tatsächlich mal schmunzeln. Ist das dein Ernst?
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Wäre Stoll, aus welchen Gründen auch immer, überfahren worden und auf den Beifahrersitz verbracht worden ( warum eigentlich ?)
Du hast in der Vergangenheit hier im Thread felsenfest angenommen, dass besoffene Diskofahrer mit Samariterkomplex Stoll erst unabsichtlich überfuhren, dann völlig unversorgt auf den Beifahrersitz setzten um ihn dann -völlig sinnbefreit- über die BAB in irgendein Krankenhaus zu bringen. Daran solltest du dich eigentlich erinnern können.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:(...) er wäre schon bei dem Abritt nicht mehr dort liegen/sitzen geblieben unangeschnallt wie er war, und hätte Aufprallspuren verursacht.
Es kommt darauf an, wie und wo genau das Fahrzeug an- bzw. aufprallte. Fährt ein Fahrzeug mit 70-90 Km/h geradeaus mittig und ungebremst gegen einen massiven Baum oder Pfeiler, wirken völlig andere Kräfte/Beschleunigungen, als wenn ein Fahrzeug z.B. erst auf einen kleinen Wall/Hügel und einen ggf. nachgiebigen Baum prallt. Das ist der Punkt. Die vorhandenen Fotos zeigen den Golf zwar mit deutlichem Schaden, jedoch ist der Motor an seinem Platz und die Fahrgastzelle ist noch soweit intakt, dass man die Türen problemlos ohne technische Hilfsmittel öffnen konnte. Das spricht nicht für so enorme Kräfte wie sie bei einem ungebremsten Frontalcrash gegen einen massiven Baum, Mauer oder ein sonstiges, unnachgiebiges Objekt bei dieser Geschwindigkeit entstehen würden. Ergo wirkte auch eine entspr. geringere Kraft auf den/die Insassen. Ergebnis: Niemand wurde durch den Aufprall mutmaßlich so schwer verletzt, dass er nicht aus eigener Kraft hätte aussteigen und flüchten können. Mit einer Ausnahme: Stoll. Der war nämlich mMn bereits vorher so schwer verletzt, dass er gezwungenermaßen auf dem Beifahrersitz verblieb.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das der Wagen mit 70 bis 90km/h ungebremst gegen einen Baum fuhr schließt einen vorgetäuschten Unfall eh aus.
Ich bin nie von einem vorgetäuschten Unfall ausgegangen. Da scheinst du mich zu verwechseln.


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Der Yogtze-Fall

um 03:27
Zitat von 321meins321meins schrieb:(...) kann man meiner Meinung nach nicht einfach die neuen Untersuchungsergebnisse anstandslos akzeptieren und denken der Fall ist gelöst. Ich hatte ja schon Beispiele aufgeführt wo meiner Meinung nach die Ermittlungen der Komissarin nach unlogisch sind (...)
Da bin ich vollkommen bei dir.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Nicht erwähnt hast Du, das schlechte Sicht war und der eine LKW Fahrer auch nicht ausgeschlossen hat, das er einen Mann mit nacktem Oberkörper, so wie Stoll es ja war, gesehen haben könnte.
Das bedarf mMn keiner besonderen Erwähnung. Wenn es sich um Stoll gehandelt hätte, wäre mMn irgendwo Blut am Fahrzeug, der Umgebung oder im Bereich des Fahrersitzes gefunden worden. Immerhin hatte sich Stoll eine sehr schwerwiegende Verletzung (ein fast Amputierter Arm) zugezogen, die sehr stark bluten musste. So wie es aussieht -zumindest wurde das nicht erwähnt- ist das wohl nicht der Fall. Zudem kann man meiner Meinung nach schon unterscheiden, ob jemand nackt ist oder eine Jacke trägt. Auch wenn der LKW-Fahrer im Nachhinein verunsichert war, so fallen Knöpfe, Reisverschlüsse, Taschen etc. normalerweise auf. Aber -geschenkt- die vom LKW-Fahrer beschriebene Person passt ohnehin nicht zu Stoll. Soweit ich mich erinnere soll sie blond und ohne Bart gewesen sein. Stoll hatte dunkle Haare und einen deutlich erkennbaren Bart.


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