Der Yogtze-Fall
31.08.2026 um 15:00Gibt es eine seriöse Quelle, des neuen Artikels?
Da der Artikel überhaupt nicht auf den Abschluss des Fall eingeht bezweifle ich, dass er neu ist. Merkwürdig ist auch, dass kein Autor genannt wird.MetaLunaria schrieb:Gibt es eine seriöse Quelle, des neuen Artikels?
Die Beamten möchten heute im Hagener Präsidium nicht mehr gerne über diese Altlast reden. Schon gar nicht in der Öffentlichkeit.Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_85850436/-yog-tze-fall-mord-im-siegerland-bleibt-nach-40-jahren-ungeloest.html
Der Beitrag ist von 2016vorsichtfalle schrieb:Siegener Zeitung: "Rätselhafter Tod weiter ungeklärt"
und der von 2018.vorsichtfalle schrieb:Stern: "Ein nackter Toter im Siegerland"
Ja, aber nicht wann. Das wird wahrscheinlich gewesen sein, bevor die Sache wieder neu aufgerollt wurde. Und wird aus einem der genannten Artikel von 2016 und 2018 (danke an @nanaimo für die Bestimmung) stammen.vorsichtfalle schrieb:Das klingt so, als hätte man angefragt.
Absurd ist,. wenn jemand die unbewiesene Behauptung aufstellt, Stoll wäre von der Straße gedrängt wordenAlray81 schrieb:as ist dran absurd? Und beweisen muß ich gar nichts, oder hast du hier vielleicht etwas bewiesen? An dem Fall ist überhaupt nichts "Fakt", was die Polizistin da bringt beruht nur auf Annahmen!
Es gibt nichts zu argumentieren, wo nichts ist.Alray81 schrieb:Der typische Spruch wenn einem die Argumente ausgehen.
Alray81 schrieb:Er fühlte sich doch schon seit längerer Zeit bedroht. Motiv unklar? Stimmt. Deshalb konnte der Fall ja auch nicht abgeschlossen werden.
Die auch. Kann man ja im Filmfall erkennen, wie real diese seine Bedrohungen hält.Alray81 schrieb:Sagt wer? Seine Frau? A
Nein,. keinesfalls!Alray81 schrieb:
Weil nicht sein kann was nicht sein darf, oder wie?Nightrider64 schrieb:etzt ernsthaft: Wenn jemand von Verfolgungsjagd und abdrängen fantasiert, muss er schon Hinweise, Spuren, Anhaltspunkte haben.
Hat er aber nicht und so lange bleibt das eine der Fantasie entsprungene Räuberpistole.
brigittsche schrieb:Denn selbst wenn man die neue Erklärung nicht für zutreffend hält müsste man ja darauf eingehen und Stellung dazu beziehen. Aber so wird einfach nur ein alter Stand wiedergegeben.
Was absurd ist und was nicht, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren, das stellst du ja ständig selbst unter Beweis.Nightrider64 schrieb:Absurd ist,. wenn jemand die unbewiesene Behauptung aufstellt, Stoll wäre von der Straße gedrängt worden
Nochmal ganz langsam, damit auch Du es verstehst: Ich habe nichts behauptet!Nightrider64 schrieb:Wenn DU die unhaltbare Behauptung aufstellst, Stoll sei verfolgt und gerammt worden, ohne nur die geringsten Spuren am Wagen oder Gelände , ohne jegliches erkennbare Motiv-
Wo habe ich denn behauptet dass Stoll gerammt wurde?Nightrider64 schrieb:Stoll sei verfolgt und gerammt worden
Welche Spuren soll es denn geben, wenn man verfolgt wird???Nightrider64 schrieb:Einfach mal so in den Raum hinein Behauptet ohne auch nur den geringsten Anhaltspunkt dafür. Ohne spezifische Spuren
Na und, was soll mir das jetzt sagen?Nightrider64 schrieb:Zudem wird erwähnt, das Günther Stoll bereits im jungen Alter Organschäden aufgrund Alkoholmissbrauch hatte, was die Obduktion zu Tage brachte.
Nehmen aber einen beachtlichen Teil dieses Falles ein.Alray81 schrieb:Übrigens, die Aussagen von Stolls Frau, die angeblich diesen ominösen Zettel weggeworfen hatte und sich Wochen oder Monate wieder daran erinnerte sind für mich alles andere als glaubwürdig.
Das ist eine interessante Aussage von dir. In einem anderen Thread berufst du dich erst vor wenigen Stunden in deiner Argumentation auf folgenden Grundsatz der Kriminalistik:Nightrider64 schrieb:Es gibt nichts zu argumentieren, wo nichts ist.
Wenn DU die unhaltbare Behauptung aufstellst, Stoll sei verfolgt und gerammt worden, ohne nur die geringsten Spuren am Wagen oder Gelände (...)
(...) muss ich da auf einen Grundsatz der Kriminalistik hinweisen :Quelle: Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet (Seite 61) (Beitrag von Nightrider64)
" Wenn von jemanden keine Spuren, welcher Art auch immer, an einem (Tat.) Ort gefunden wird, bedeutet dies nicht automatisch, das er nicht an diesem Ort war"
Es gibt meiner Meinung nach zumindest genug Anhaltspunkte dafür, dass Stoll nicht komplett allein handelte und Dritte beteiligt waren. Dies anhand der bekannten "neuen" Erkenntnisse/Begründung auszuschließen ist in meinen Augen nicht möglich bzw. erweckt zumindest mal deutlich den Eindruck von Fragwürdigkeit bei mir. Von Verschwörungstheorie kann da keine Rede sein. Außer man zieht besoffene Diskofahrer als Samariter heran oder die "Buttermafia".Nightrider64 schrieb:Das ist dann eine Verschwörungstheorie.
Oder es werden zumindest Anhaltspunkte ui dieser gewagten Theorie gebracht
Die Zeugin war zwar mit dem Opfer eng verbunden, ihre Aussagen konnten jedoch zumindest nach meinem aktuellen Kenntnisstand nicht unabhängig durch weitere Zeugen bestätigt werden. Ebenso fielen in diesen Zeitraum ein möglicher Vorfall häuslicher Gewalt und der besagte Zettel auf. An diesen wurde sich erst nach Monaten im Wortlaut erinnert, obschon die Buchstaben angeblich ausgestrichen wurden und selbiger Zettel noch am gleichen Abend entsorgt wurde. Er lag den Ermittlungsbehörden nie vor!! Da stellt sich natürlich mMn nach schon die Frage, ob man seine Ermittlungsergebnisse ausschließlich auf diese eine Zeugin stützt, die weder vom Fach ist was mögliche psychische Auffälligkeiten angeht, wahrscheinlich keine unbelastete Beziehung mit dem Opfer führte und -neben den subjektiven Eindrücken- erst Monate später mit Indizien aus ihrer Erinnerung auftauchte und diese zu Protokoll gab.Nightrider64 schrieb:Kann man ja im Filmfall erkennen, wie real diese seine Bedrohungen hält.
Organschäden ich ziemlich allgemein. Von einer durch Alkoholmissbrauch geschädigten Bauchspeicheldrüse oder Leberschäden bekommt man eher keine Wahnvorstellungen und Psychosen.Nightrider64 schrieb:Zudem wird erwähnt, das Günther Stoll bereits im jungen Alter Organschäden aufgrund Alkoholmissbrauch hatte, was die Obduktion zu Tage brachte.
Durch Alkoholmissbrauch geschädigte Gesundheit ist jetzt der letzte Schrei was rausgelassen wird. Und ist ein fertiges Schnapsgelafer. Das hätte man schon bei der Obduktion fest gestellt. Und wäre eher sicher nicht in den Berichten aus geblieben. Zudem wurde kein Alkoholkonsum zur Unfallzeit fest gestellt.Slaterator schrieb:Organschäden ich ziemlich allgemein.
Quelle: Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet (Seite 61) (Beitrag von Nightrider64)Slaterator schrieb:Das ist eine interessante Aussage von dir. In einem anderen Thread berufst du dich erst vor wenigen Stunden in deiner Argumentation auf folgenden Grundsatz der Kriminalistik:
(...) muss ich da auf einen Grundsatz der Kriminalistik hinweisen :Quelle
" Wenn von jemanden keine Spuren, welcher Art auch immer, an einem (Tat.) Ort gefunden wird, bedeutet dies nicht automatisch, das er nicht an diesem Ort war"
Ich glaube , Du kannst nicht folgen.Slaterator schrieb:ürde bezogen auf diesen Fall bedeuten, nur weil keine Spuren Dritter am/im Fahrzeug Stolls festgestellt wurden, Stolls Fahrzeug vielleicht nicht gerammt wurde heißt das nicht, dass niemand Drittes dort oder am Ableben Stolls beteiligt war. Deine Worte! Vielleicht solltest du diesen Grundsatz mal selbst beachten. Nur so mal als freundlich gemeinten Rat.
Wie wahr !brigittsche schrieb:Denn selbst wenn man die neue Erklärung nicht für zutreffend hält müsste man ja darauf eingehen und Stellung dazu beziehen. Aber so wird einfach nur ein alter Stand wiedergegeben.
Alles in allem ein schöner Beweis dafür, dass nicht jede Veröffentlichung irgendwas zu bedeuten haben muss.
Natürlich kann ich das. Aber du offensichtlich der gesamten Argumentation im Thread nicht.Nightrider64 schrieb:Ich glaube , Du kannst nicht folgen.
Ja, das müsste jedem klar sein, das unangeschnallte Beifahrer Aufprallspuren hinterlassen.Slaterator schrieb:Du nutzt als "Totschlagargument" die Formulierung "fehlende Spuren im Auto" und begründest das mit physikalischen Kräften, die zum Zeitpunkt Unfalls auf die Personen im Auto gewirkt haben müssten, sowie neuesten Untersuchungsmethoden.
Slaterator schrieb:llerdings frage ich mich da, auf welche Daten sich diese angeblich so eindeutige Computersimulation da bezieht?! Auf Farbfotos von 1984, einer gleichaltrigen Unfallortanalyse die zunächst aufgrund der Routine von einem Alleinunfall ausging
Das stimmt so absolut nicht, ausserdem gibt es wahrscheinlich ein bis mehrere Dutzend Unfallbilder om Auto , innen und außen, sowie einen Umfangreichen Schadensbericht. Die kann man auch heute noch auswerten.Slaterator schrieb:elches mMn maximal oberflächlich untersucht wurde, da die DNA-Analyse und die Auswertung entsprechender Spuren im Innenraum maximal in den Kinderschuhen steckte?
Wir reden ja nicht von Mikrospuren,.Slaterator schrieb:Glaubst du ernsthaft das mögliche Mikrospuren in Stolls Fahrzeug seinerzeit penibel gesichert und asserviert wurden wie heute
Das ist bei allem Wohlwollen zumindest mal fraglich. Es kommt darauf an welche Art von Spuren da gemeint sind. Geht es da jetzt um Beschädigungen ausgelöst durch die Kollision des Körpers mit Objekten im Fahrzeug, Sekrete (z.B. Blut) oder Haare/Hautpartikel? Geht es um Microspuren die erst mit dem Einsatz von speziellen Methoden sichtbar werden? Ich denke, man konzentrierte sich 1984 eher auf gut sichtbare Spuren wie z.B. Blut oder Beschädigungen im Innenraum.Nightrider64 schrieb:Ja, das müsste jedem klar sein, das unangeschnallte Beifahrer Aufprallspuren hinterlassen.
Nun mal halblang. Der Golf sah -zumindest auf den Bildern die ich gesehen habe- noch ziemlich intakt aus. Klar, er war mitgenommen, hatte deutliche Anprallschäden. Aber nicht wahnsinnig dramatisch. Die Fahrgastzelle war mMn noch vollkommen intakt, der Motor noch auf seiner Position, die Türen konnten problemlos geöffnet werden. Das alles spricht mMn nicht direkt für unmittelbare Schwerstverletzungen der Insassen. Du weißt, ich bin ehrenamtlich sehr lange im regulären Rettungsdienst mitgefahren und habe viel gesehen. Mit etwas Glück hätte man meiner Erfahrung nach aus dem Fahrzeug unverletzt aus eigener Kraft aussteigen können. Das ist meine persönliche Meinung und ich habe sowas öfter erlebt. Es gibt natürlich aber auch andere Fälle in denen es nicht so war.Nightrider64 schrieb:Die hinten sitzenden " Nichtfreunde" hätten erst einmal die Zähne in die vorderen Kopfstützen gebohrt .
Dann wären sie wohl nach oben geschleudert worden und hätten große Beulen im Dach (wieder mit Blut und Knochenspuren= hinterlassen.
Fügst dann aber hinzu:Nightrider64 schrieb:(...) ausserdem gibt es wahrscheinlich ein bis mehrere Dutzend Unfallbilder om Auto , innen und außen, sowie einen Umfangreichen Schadensbericht. Die kann man auch heute noch auswerten.
Aber du gehst trotzdem davon aus, dass sowohl der Unfallort, als auch der Innenraum des Unfallfahrzeuges vor seiner Verschrottung akribisch und genau, mit vielen Dutzend von Bildern dokumentiert und darüber hinaus alle Begleitumstände haarscharf formuliert und in absolut genauen Protokollen festgehalten wurden? So genau, dass man Jahrzehnte später eine genaue Unfallsequenz erstellen und jedwede Drittbeteiligung ausschließen kann?Nightrider64 schrieb:Was damals meiner Meinung nach falsch gelaufen ist (...) In einem Satz Zusammengefasst : fehlende Teamarbeit, verkrustete Strukturen und auch schlampige Arbeit.
Aufprallspuren !Slaterator schrieb:Das ist bei allem Wohlwollen zumindest mal fraglich. Es kommt darauf an welche Art von Spuren da gemeint sind.
Es wurden DNA Untersuchungen an irgend welche aufgehobenen Asservaten durchgeführt, Die einzige männliche DNA, die noch gefunden wurde war die von Stoölll slebstSlaterator schrieb:Diese Spur sollte damals nach den zu jener Zeit des Artikels aktuellen Methoden auf DNA untersucht werden. Leider wurde die Spur danach nie wieder öffentlich erwähn
Was ne Aussage.Slaterator schrieb:Der Golf sah -zumindest auf den Bildern die ich gesehen habe- noch ziemlich intakt aus.
Ich habe solche Unfallmappen schon gesehen.Slaterator schrieb:Aber du gehst trotzdem davon aus, dass sowohl der Unfallort, als auch der Innenraum des Unfallfahrzeuges vor seiner Verschrottung akribisch und genau, mit vielen Dutzend von Bildern dokumentiert und darüber hinaus alle Begleitumstände haarscharf formuliert und in absolut genauen Protokollen festgehalten wurden?
Nein, nicht zwingend. Es kommt darauf an, wo die Peron aufschlägt, wie und in welche Richtung die Energie gerichtet ist.Nightrider64 schrieb:Aufprallspuren !
Bei den wirkenden Kräften wäre ein unangeschnallter Berifahrer irgendwo gegen gestoßen und hätte eine Aufprallspur hinterlassen.
Also zunächst mal ist klar, dass zum Zeitpunkt des Berichtes in der AutoBild keine neuerliche Untersuchung des Unfallfahrzeuges durchgeführt werden konnte, weil es zu diesem Zeitpunkt schon längst verschrottet war. Demzufolge konnte nur eine neuerliche Untersuchung bereits vorhandener Asservate erfolgen. Eines davon war eine Blutspur, welche damals an abweichender position von Stoll gefunden, ausgeschnitten und asserviert worden war. Diese Spur sollte dann zum Zeitpunkt des Artikels mit aktuellen Methoden auf DNA untersucht werden. Das Ergebnis ist jedoch unbekannt, weil darüber -zumindest meiner Kenntnis nach- nie wieder irgendwo berichtet wurde.Nightrider64 schrieb:Es wurden DNA Untersuchungen an irgend welche aufgehobenen Asservaten durchgeführt, Die einzige männliche DNA, die noch gefunden wurde war die von Stoölll slebst
Physik ist ein weites Feld. Es kommt ja auch darauf an, in welche Richtung die jeweilige Kraft wirkt, ob ein abrupter Stopp erfolgte, das getroffene Objekt seinerseits nachgab und/oder der Aufprall selbst gebremst wurde etc.Nightrider64 schrieb:Wenn der Wagen zwischen 70km/h und 90 km/h an den Baum gefahren ist, wirkten enorme Kräfte
Du kannst Dir bei Youtube massenhaft Crashtests ansehen, wo haargenau gezeigt wrd welche Kräfte bei 50 km/ h
ohne angeschallt zu seim auf die Insassen wirken.
Kennst du die Unfallmappe die hier bei diesem konkreten Fall erstellt wurde? Wenn du verschiedenen Abteilungen der Ermittlungsbehörde fehlende Teamarbeit, Schlamperei und verkrustete Strukturen vorwirfst, dann kannst du das nicht wahllos tun, so wie es dir gerade in deine Theorie passt. Wie gut der Unfall dokumentiert wurde ist völlig unbekannt.Nightrider64 schrieb:Ich habe solche Unfallmappen schon gesehen.
Da sind einerseits dutzende von Bildern und eine mehrseitige gutachterliche Zusammenfasung der technisch entstandenen Unfallspuren durch einen entsprechenden Fachmann
Und die sagen meist noch mehr aus, als irgend welche aus der Ferne betrachtete Zeitunhsfotos.
Nun ja, das gilt aber genauso auch umgekehrt..... Angeblich ist die Dokumentation so schlecht, dass die neue Theorie gar keine Grundlage hat - aber das Urteil von Usern hier aufgrund einer Handvoll Fotos ist dann natürlich ganz fundiert.Slaterator schrieb:Kennst du die Unfallmappe die hier bei diesem konkreten Fall erstellt wurde? Wenn du verschiedenen Abteilungen der Ermittlungsbehörde fehlende Teamarbeit, Schlamperei und verkrustete Strukturen vorwirfst, dann kannst du das nicht wahllos tun, so wie es dir gerade in deine Theorie passt. Wie gut der Unfall dokumentiert wurde ist völlig unbekannt.
Genau so etwas wird simmuliert worden sein.Slaterator schrieb:Nein, nicht zwingend. Es kommt darauf an, wo die Peron aufschlägt, wie und in welche Richtung die Energie gerichtet ist.
In erster Linie den technischen Gutachten über die Beschädigungen und den vorhandenen Lichtbildern vom FahrzeugSlaterator schrieb:keine neuerliche Untersuchung des Unfallfahrzeuges durchgeführt werden konnte, weil es zu diesem Zeitpunkt schon längst verschrottet war. Demzufolge konnte nur eine neuerliche Untersuchung bereits vorhandener Asservate erfolgen.
Slaterator schrieb:Das Ergebnis ist jedoch unbekannt, weil darüber -zumindest meiner Kenntnis nach- nie wieder irgendwo berichtet wurde.
Ja, ich habe mit einiger Verwunderung medial wahrgenommen, das man neben 2 weiblichen nur eine männliche DNA finden konnte.Slaterator schrieb:Vielleicht gehst du persönlich davon aus, dass nur Stolls DNA gefunden wurde, aber du kannst es de Facto nicht wissen.
Ja normalerweise müsste man dutzende solcher nicht zuzuordnenden Spuren finden. (s,o.)Slaterator schrieb:ielleicht wurde auch eine DNA gefunden, die keinen Treffer ergab/nicht zugeordnet werden konnte oder erst gar nicht vollständig ausgewertet werden konnte
Deine Ferndiagnose in allen Ehren. Aber da glaube ich doch eher den KFZ Gutachtern, die das wissenschaftlich ermittelt haben.Slaterator schrieb:Wenn du dir das Frontschadensbild auf den vorhandenen Fotos anschaust, wirkt der Golf nicht gerade, als hätte er sich mit 70-90 Km/h um einen Baum "gewickelt".
Natürlich nichtSlaterator schrieb:Kennst du die Unfallmappe die hier bei diesem konkreten Fall erstellt wurde?
Nein, natürlich können wir -also die User- nur von den Informationen ausgehen, die für uns auch zugänglich sind. Das liegt in der Natur der Sache. Es handelt sich also wahrscheinlich nur um einen Bruchteil dessen, was an Informationen zu diesem Fall tatsächlich existiert. Das ist völlig klar. Allerdings kann man aus den zuvor von mir ausgeführten Gründen mMn schon anzweifeln, ob die neuen Erkenntnisse bzw. der Abschluss des Falles ausreichend begründet/belegt wurde, nachvollziehbar und damit seinerseits fundiert ist. Die "neuen" Gutachten zu diesem Fall wurden nie, auch nicht auszugsweise, veröffentlicht. Es wird lediglich festgestellt, dass diese Gutachten scheinbar das neue, finale Ermittlungsergebnis ausreichend belegen würden. Und das, obschon die Daten auf denen alle bisherigen Ergebnisse/Gutachten basieren müssen dieselben sind und dennoch zu so unterschiedlichen Ergebnissen führen.brigittsche schrieb:(...) das Urteil von Usern hier aufgrund einer Handvoll Fotos ist dann natürlich ganz fundiert.
Man kann nicht einfach in den Raum stellen, dass es schon so gewesen sein wird. Wir wissen es nicht, weil man nie etwas aus den Gutachten veröffentlicht und Ergebnisse ausführlich begründet/belegt hat. Das müssen die Behörden natürlich auch nicht. Aber es wäre gut gewesen, da die "neuen" Erkenntnisse sehr deutlich von den vorherigen Ergebnissen abweichen. Das alles in einer Art und Weise die so skurril und unglaubwürdig erscheint, dass man sich die Haare rauft und alle Alarmglocken schrillen.Nightrider64 schrieb:Genau so etwas wird simmuliert worden sein.
Und dabei kommt man wohl zu dem wissenschaftlich fundierten Ergebnis, das Spuren hätten hinterlassen müssten.
Die Art und Weise wie er bei dem besagten "Abritt" vom Fahrersitz, durch die Scheibe, ohne signifikante Dachberührung über den Schaltknauf auf den Beifahrersitz kam, dieser sich dann hinunterkurbelte, der Zündschlüssel aus dem Zündschloss auf die Hutablage schleuderte und dies die sauber gefaltete Kleidung Stolls nicht beeinträchtigte sollte man mal anhand fundierter (alter) Daten von 1984 erklären. Das er -als Variante- ohne Blutverlust nach dem Einschlag aus dem Auto ausstieg, sich erst noch im Dreck wälzte (Anhaftungen auf seinem Körper) den Schlüssel auf die Hutablage legte und dann wieder einstieg, um schließlich auf dem Beifahrersitz das Bluten zu beginnen und zu sterben obwohl er laut LKW-Zeugen "nur weg" wollte, ist ebenfalls mMn kaum zu begründen. Zumindest anhand der Daten/Informationen die öffentlich sind.Nightrider64 schrieb:Ebenfalls kam man zu der Erkenntnis , das kein nackter Stoll, den man auf den Beifahrersitz gesetzt hatte, bei dem Abritt dort so nicht mehr gesessen oder gelegen hätte
Genau. Besagte Spur wurde soweit ich weiß aus dem Dachhimmel gesichert, asserviert und dann zur Zeit des AutoBild Artikels erneut zu einer Auswertung gegeben. Das Ergebnis dieser Untersuchung ist mir zumindest unbekannt, da ich bislang keine Quelle finden konnte, die das Untersuchungsergebnis beinhaltet. Ergo kann zumindest von unserer Seite nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob das Blut von Stoll oder möglicherweise von einer anderen Person stammt. Dafür müssten wir ja das Ergebnis kennen.Nightrider64 schrieb:Ich habe medial wahrgenommen, das es noch Asservate vom Dachhimmel und Stoff aus den Sitzbezügen gegeben hat, die man auf DNA untersucht hat
Interessant. Woher stammt diese Information? Hast du da bitte mal eine Quelle? Ich habe diese Information nie gehört oder gelesen.Nightrider64 schrieb:Ja, ich habe mit einiger Verwunderung medial wahrgenommen, das man neben 2 weiblichen nur eine männliche DNA finden konnte.
Eigentlich hätte man dutzende männliche DNA finden müssen. Rettungskräfter, Polizei, Abschlepper, Mechaniker usw.
Auf jeden Fall kann man daraus wohl wenig schließen, nach 40 Jahren.
Auch hier wieder das gleiche Problem. Wir wissen leider nicht, wie dieses "neue" Ergebnis tatsächlich zustande kam und ob die vorhandenen Daten ausreichen, definitiv nur zu diesem einen Ergebnis zu kommen. Ich habe da meine Zweifel.Nightrider64 schrieb:(...) da glaube ich doch eher den KFZ Gutachtern, die das wissenschaftlich ermittelt haben.