Inzwischen hat sich das ja eher zu einem handfesten Ermittlungsskandal entwickelt.
Nur das es keinen mehr interessiert und wahrscheinlich kaum noch einer der Beteiligen lebt.
Da wurde seinerzeit eine wirre Geschichte um die falschen Schlußfolgerungen des Gerichtsmediziner herum gesponnen.
Keine typischen Spuren eines Baumunfalles an der Leiche. Mangelnder Abgleich mit der Unfallstelle:
falsche Schlußfolgerung: Er wurde überfahrenKeine Lackspuren oder ähnliches: f
alsche Schlußfolgerung, dann muss er wohl überrollt worden sein.Keine Spuren eines anderen Fahrzeuges am Ort des Unfalles : F
alsche Schlußfolgerung: an einem anderen Ort nackt überrollt und dann auf dem Beifahrersitz transportiert.Anstatt sich nochmals kritisch mit dieser doch sehr ungewöhnlichen These auseinander zu setzten, sie mit den anderen Spuren im oder am Wagen abzugleichen, geht man ohne weitere Nachprüfung mit dieser Räuberpistole zu Aktenzeichen XY
Dabei stellt ,man noch eine angebliche Notiz in den Mittelpunkt, von der niemand weis, ob sie überhaupt so existierte.
Dilettantismus anno 1985.
Hätte man seinerzeit , bei Ausstreahlung erwähnt, das der letztendliche Aufprall mit 70 - 90 km/h stattgefunden hat, es nie einen gesicherten Yongtze Zettel gab, der Mann schon Jahre vorher durch unbegründete Verfolgungsängste aufgefallen war , seine Frau schlug an dem Abend und obendrein noch Alkoholiker gewesen ist.
Wer hätte da ernsthaft an eine Verstrickung ins kriminelle Millieu geglaubt, die diesem Mann das Leben kosteten.
Man hätte seinerzeit nur das medizinische Gutachten mit dem technischen Befunden am Fahrzeug abgleichen brauchen.
Schon damals musste jedem KFZ Sachverständigen klar gewesen sein, das bei einer derartigen Aufprallgeschwindigkeit, Stoll unangeschnallt auf diesem Platz nicht sitzen/liegen geblieben wäre und entsprechende Spuren auch im Auto hinterlassen hätte.
Also kann diese Geschichte , auf dem Beifahrersitz nackt zur Unfallstelle transportiert, so nicht stimmen.
Weil sie die Gesetzte der Physik komplett ausser acht lässt.
Ebenso wie wohl kaum jemand , der irgendwo im Golf saß, dort ohne Spuren zu hinterlassen einfach so ausgestiegen wäre nach dem Crash mit mind 70km/h ohne angeschnallt zu sein.
Umso mehr verwunderlich ist es, das man dem Schwerstverletzten, der schon Jahre vorher und auch in unmittelbaren zeitlichem Zusammenhang unter Paranoiden Störungen litt, zuerst die Story wohl abnahm, obwohl alles, aber auch alles, darauf hinwies, das keine weitere Person im Fahrzeug gesessen haben kann während des Aufpralls
Volvic schrieb:Ich vermute, dass es heute sowieso schwierig ist eine saubere Aufklärung zu machen weil man sich auf den damaligen Obduktionsbericht verlassen muss.
Ein Obduktionsbericht ist so gefertigt, das man jede Kleinigkeit beschreibt, dokumentiert, fotografiert, damit später noch jeder Schritt, jede Schlußfolgerung nachzuvollzogen werden kann.
Und anhand dieser "alten" Obduktionsunterlagen, konnten zwei voneinander unabhängige Gerichtsmediziner jetzt sogar ausschließen, das ein Überrollen statt fand