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Mordfall Tristan

26.136 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Aktenzeichen Xy, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Tristan

Mordfall Tristan

11.06.2026 um 08:08
@hidden
Ja genau. Oder einfach Fußball-Asi.


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Mordfall Tristan

11.06.2026 um 08:18
Zitat von hiddenhidden schrieb:Kann man dann vermuten unter Alt-Linken (langhaarige Bombenleger), Künstler, Studenten, Hippies, Ökos oder auch schon Head-Banger.
Hippster gab es da noch nicht, da gehört dann auch Vollbart dazu.
Absolut. Oder Surfer, Drogi, wasweissich. Daher fänd ich interessant, wie der raumgelaufen ist, wenn ihn ja so viele gesehen haben. Außer "schwarze Jacke, Hose und ne Cap,", als er aus dem Gebüsch kam, liest man gar nix. "Nicht ungepflegt" (Betreuerin bzw Lehrerin) hilft da nix. Genauso bei den Damen der Kanzlei, den Kindern/Jugendlichen in Hofheim usw.
Das ist alles immer Wischi-Waschi.


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Mordfall Tristan

19.06.2026 um 00:21
Hallo zusammen,

im Themen-Wiki steht im Abschnitt „Der Zopfmann“:
„Die intensive Tür-zu-Tür-Befragung lieferte den Ermittlern ...“

Weiß man eigentlich, welche konkreten Fragen damals bei dieser Befragung gestellt wurden? Und ist bekannt, wie groß der Umkreis der Befragung war?

Vielen Dank vorab!


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Mordfall Tristan

19.06.2026 um 00:29
Falls bezüglich der Tür-zu-Tür-Befragung konkrete Fragen bekannt sind, stammen diese Informationen vermutlich aus Medienberichten von damaligen Zeugen.

Besonders interessant fände ich in diesem Zusammenhang die Frage nach dem Wissensstand der Ermittler während der Befragung: Wurde damals schon gezielt nach bestimmten Merkmalen (wie dem Zopf oder der Narbe) gefragt, oder war die Befragung zu diesem Zeitpunkt noch völlig offen und breit gefächert angelegt?

In der Kriminalistik unterscheidet man bei solchen Befragungen oft zwischen der akuten Phase direkt nach der Tat (Spurensicherung, Zeugensuche im Chaos) und der strukturierten Phase nach den ersten Ermittlungserfolgen (Phantombild, Zeugenaussagen im Park etc.).

Ergänzend dazu wäre es extrem interessant zu wissen, ob es eine Verschiebung der Schwerpunkte im Laufe der Befragungen gab.

Gab es einen erkennbaren Wandel oder eine chronologische Abfolge der Fragen?

Direkt nach der Tat: Wurde zunächst sehr breit gefächert nach allgemeinen Beobachtungen am Bahnhof, nasser/blutverschmierter Kleidung oder verdächtigen Personen im Liederbach-Tunnel gefragt?

Nach den ersten Zeugenhinweisen: Verlagerte sich der Schwerpunkt später gezielt auf konkrete Details wie den „Zopfmann“, die Narbe oder die Sichtungen im nahegelegenen Park?

Falls jemandem bekannt ist, wie sich der Fokus der Ermittler im Zuge der Tür-zu-Tür-Befragung verändert hat, wäre das ein sehr spannender Einblick in die damalige Ermittlungsdynamik.


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Mordfall Tristan

19.06.2026 um 00:53
Ein gutes Beispiel für diese Unklarheit ist die Aussage der Hundebesitzerin, die Tristan (oder die verdächtigen Personen auf der Parkbank) im nahegelegenen Park gesehen hat.

Wir kennen aus den Medien zwar das Ergebnis dieser Aussage, aber nicht den Entstehungskontext:

Wurde die Frau im Zuge der intensiven Tür-zu-Tür-Befragung von der Polizei aktiv kontaktiert und gezielt nach Beobachtungen im Park befragt?

Oder hat sie sich erst Tage später eigenständig gemeldet, weil ein Zeugenaufruf in den Medien ihren Fokus auf diesen Moment gelenkt hat?

Genau an solchen Beispielen merkt man: Die Dynamik, wie Fragen gestellt (oder eben nicht gestellt) wurden, verändert maßgeblich, welche Puzzleteile die Ermittler am Ende zusammenfügen konnten.


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Mordfall Tristan

19.06.2026 um 03:36
Zitat von bornheimbornheim schrieb am 11.06.2026:Ja genau. Oder einfach Fußball-Asi.
Na das grenzt den Täterkreis ein. Einer von de Adler…
Zitat von bodrogbodrog schrieb:Falls bezüglich der Tür-zu-Tür-Befragung konkrete Fragen bekannt sind, stammen diese Informationen vermutlich aus Medienberichten von damaligen Zeugen.
Die ham halt nach zöppköpp Ausschau gehalten- und wenn se einen erwischt haben - dann zack- „waren sie schon mal am liederbach und was ham se da gemacht, „
Alle mit Zöpfen waren verdächtig

Die mit Rasta locken oder Glatze waren raus


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Mordfall Tristan

19.06.2026 um 13:56
@bodrog
Beitrag von seli (Seite 211)

Beitrag von Lichtgestählt (Seite 1.049)

Beitrag von Kodama (Seite 402)

Hier ein paar alte Beiträge zur Türbefragung
Der Zopftyp wurde ja zunächst als Zeuge gesucht.


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Mordfall Tristan

21.06.2026 um 14:12
Zitat von FeeleeFeelee schrieb am 06.10.2014:Rammstein ist 120 km von Frankfurt/Höchst entfernt. Dort waren 1999 viele US-Soldaten stationiert.
Heute sind dort (Pfalz) noch relativ viele stationiert, aber das ist dann doch ziemlich weit. Im Vergleich zu damals in den 90ern waren in Frankfurt und im ganzen Rhein Main Gebiet aber noch viel mehr stationiert.
Zitat von AnevayAnevay schrieb am 06.10.2014:die US-Kaserne in Frankfurt Höchst zum Tatzeitpunkt längst geräumt war, die Soldaten abgezogen.
Höchst war geräumt, aber da war noch einiges los an den anderen Frankfurter Standorten. Und direkt im Umkreis von Frankfurt auch, in und bei Wiesbaden heute noch, was nur ein paar Minuten mit dem Auto entfernt ist.

Frankfurt Rödelheim war noch nicht geräumt und ist direkt in der Nähe.
Lost Places : US-Army-Headquarters in FFM-Rödelheim
YouTube

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3D8QCGAW-M2D4&ved=2ahUKEwid6J_TopiVAxUAXvEDHefyN3QQo7QBegQIEhAF&usg=AOvVaw2rlTRJf6GJgwvk6k9a5DSW
Zitat von HeribertHeribert schrieb am 03.06.2026:War die Organ Entnahme das Ziel?
Falls ja, warum?
Zitat von PugBeePugBee schrieb am 03.06.2026:Wie hell war es an dieser Stelle wirklich?
Hängt auch ein bisschen davon ab, ob die Sonne mal rauskam, falls nicht, ziemlich dunkel.
Zitat von LefpaLefpa schrieb am 14.02.2021:Eine in Tschechien gekaufte Karte macht halt schon Sinn bei einem Fernfahrer, auch ein Campingkocher und der Ablageort.
Ein Fernfahrer, dessen Tour regelmäßig zwischen dem großen Industriegebiet Höchst (was direkt bei dem Tunnel angrenzt) und Tschechien war?



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Mordfall Tristan

21.06.2026 um 14:49
@Angstloch
Zitat von AngstlochAngstloch schrieb:
Zitat von HeribertHeribert schrieb am 03.06.2026:War die Organ Entnahme das Ziel?
Falls ja, warum?
dem Jungen wurden die Hoden entnommen, ich musste an den Fall Tristan denken, als ich über dieses Thema eine Erwähnung im Radio hörte:
Der so genannte "Steinach-Effekt" war die erstaunliche Folge von Hoden- und Ovarientransplantationen, der Röntgenbehandlung der Eierstöcke oder der Unterbindung der Samenstränge. Früh vergreiste Männer wurden wieder leistungsstark, potent und lebenslustig
Quelle: https://www.derstandard.at/story/2673144/fuer-immer-jung

(ich habe über die Suchfunktion nicht sehen können, ob das Thema bereits aufgegriffen wurde)


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Mordfall Tristan

22.06.2026 um 13:40
@Parcours
Es wurde zum einen noch deutlich mehr entnommen und zumindest der Zopftyp war noch jung. Je nach Bericht zwischen 18 und 30.
Wobei man schon fragen darf, ob die ganzen Leute jetzt nen Teenie oder einen Anfang 30er gesehen haben. Das ist genauso weit auseinander wie die Beschreibung seiner Figur


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Mordfall Tristan

22.06.2026 um 15:21
Zitat von abberlineabberline schrieb:deutlich
Deutlich hätte ich jetzt nicht gesagt. Aber vielleicht weißt du ja mehr?


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Mordfall Tristan

22.06.2026 um 15:30
@abberline

- wenn in diesem Fall, von entnommenen "Organen" die Rede ist, so sind das soweit ich weiß bei dem Jungen nur die Hoden

- und bei der Frage wozu ? käme die Möglichkeit der Hormongewinnung in Frage

diese Person, die das tat, diese posthumen chirurgischen Eingriffe, hatte medizinische Fachkenntnisse, das sieht zumindest mal sehr danach aus was bislang über den Fall Tristan Brübach bekannt gegeben wurde

und die Entnahme der Hoden, "könnte" solchen Zwecken, also einer Art Hormongewinnung etc. gedient haben

(wenn es um die Frage wozu geht)


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Mordfall Tristan

22.06.2026 um 15:35
Zitat von AngstlochAngstloch schrieb:Aber vielleicht weißt du ja mehr?
Zwei Kilo Muskelfleisch ist schon eine ganze Menge. Im Thread ist da einiges zu geschrieben worden


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Mordfall Tristan

22.06.2026 um 15:41
Zitat von ParcoursParcours schrieb:und die Entnahme der Hoden, "könnte" solchen Zwecken, also einer Art Hormongewinnung etc. gedient haben
Extrem aufwendig für eine winzige Menge. Selbst wenn Tristan von der Entwicklung schon weiter gewesen wäre. Für eine Privatperson ohne umfangreiche Laborausstattung in der Hinterhand und v.a. der entsprechenden Ahnung ist das nicht realistisch. Dagegen könnte man Testosteron ohne große Probleme synthetisch produziert erwerben, wenn auch nicht ohne Rp. in deutschen Apotheken, aber man findet schon noch andere Quellen, wenn man sowas meint zu brauchen.


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Mordfall Tristan

22.06.2026 um 15:42
@abberline
ja klar, der ganze ungelöste Fall wirft so manche Fragen auf
warum und weshalb ein Mensch so etwas tut, die Frage kann ich auch nicht beantworten, ich habe lediglich einen Gedanken hinzugefügt, der eine Handlung in etwa "nachvollziehbar" machen könnte
(wenn man überhaupt in einem Mordfall von so etwas sprechen kann - das etwas nachvollziehbar ist - denn das ist es ja nie ! denn es gibt keine Rechtfertigung für Mord)


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Mordfall Tristan

22.06.2026 um 16:10
Zitat von abberlineabberline schrieb:Im Thread ist da einiges zu geschrieben worden
Es ging mir darum zu sehen, was mit deutlich gemeint sein könnte. Lesen im thread.....naja, jetzt ist klar, dass du diese 2 Kilogramm meinst.

Weiß man, was der Täter zuerst entnommen hat?
Zitat von megavoltmegavolt schrieb am 22.08.2025:Dann die Reihenuntersuchung im Umkreis. In der Annahme, dass die Tat ein Lokaler verübt haben muss,
Vielleicht hätten Rödelheim, Gallus, Griesheim und Gutleut, vielleicht auch Schwanheim und Goldstein miteinbezogen sein sollen.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Selbst wenn Tristan von der Entwicklung schon weiter gewesen wäre
13 scheint ideal. Man hält sich dort am Tunnel auf, ab 16 oder 17 ist das keine Mutprobe mehr.


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Mordfall Tristan

22.06.2026 um 16:11
Zitat von ParcoursParcours schrieb:warum und weshalb ein Mensch so etwas tut, die Frage kann ich auch nicht beantworten, ich habe lediglich einen Gedanken hinzugefügt, der eine Handlung in etwa "nachvollziehbar" machen könnte
Ich stimme Dir zu, dass es schwer ist, bei sowas ein logisches Motiv zu finden. Ganz normal ist da so oder so überhaupt nichts. Die Ermittler haben sich im 2023er XY Podcast ja auch dazu geäussert. Es ist halt alles Spekulation. Der Täter dürfte aber vor der Tat zumindest irgendwelche seltsamen Fantasien gehabt haben und da frag ich mich, ob sowas nicht irgendwem mal auffiel


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Mordfall Tristan

22.06.2026 um 16:27
Zitat von AngstlochAngstloch schrieb:13 scheint ideal. Man hält sich dort am Tunnel auf, ab 16 oder 17 ist das keine Mutprobe mehr.
Das bezog sich auf den Testosterongehalt der Hoden, präpubertär ist der nicht wirklich hoch. Von den Bildern her würde ich sagen, dass er noch nicht voll in der Pubertät war.


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Mordfall Tristan

22.06.2026 um 16:28
@abberline
die Handlungen des Täters sehen zumindest in allen Punkten sehr gezielt aus, die gesamte Umsetzung, inklusive Tatzeit und dieser Tunnel
das ist eine ganz vorsätzliche Tat sozusagen

und ohne zynisch sein zu wollen, aber: wer zur Tatzeit durch diesen Tunnel wollte, und den Täter im Tunnel sah, sagte sich: ich nehm` mal lieber einen Umweg in Kauf, das was da gerade passiert, ist mir zu heikel

also es gab ein Gespür dafür "hier stimmt etwas überhaupt nicht" mit dieser Gestalt im Tunnel - und das ist sehr traurig an diesem Fall, denn es hätte die reale Möglichkeit bestanden, den Täter zu überführen, weil er ja noch am Tatort gesehen wurde, als er noch mit seiner Tat beschäftigt war

man hielt die Person im Tunnel schon, bei dem was sie da gerade tat, für sehr verdächtig, aber das Ausmaß seiner Handlung, also Mord, auf den Gedanken kam keiner, und das ist nachvollziehbar

das nutzt leider überhaupt nichts, es ist nur seltsam, es gab Zeugen, denen das Ganze damals im Tunnel sehr verdächtig vorkam


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Mordfall Tristan

22.06.2026 um 16:34
Zitat von ParcoursParcours schrieb:nehm` mal lieber einen Umweg in Kauf, das was da gerade passiert, ist mir zu heikel
Mich wundert, dass man sich nicht mal zu dritt hinein getraut hat. Es waren doch 3 Jugendliche oder Kinder?


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