Gut, nochmal reingehört zu haben, denn meine Erinnerung war doch nicht so ganz korrekt.
Was ich anhand des Interviews aber nicht hinbekomme, das ist eine logische Zeitschiene.
Was die sms an Chris sowie das Telefonat mit Frank anbelangt, da zitiere ich mal aus dem Wiki:
23. Juni // Freitag // 23.04 Uhr // Funkzelle Gewerbegebiet Auf dem Dören (Paderborn)
SMS an Mitbewohner Chris
Frauke: „Ich komme heute nach Hause. Bin in Paderborn. Hdgdl."
23. Juni // Freitag // 23.06 Uhr // Funkzelle Gewerbegebiet Auf dem Dören (Paderborn)
Bruder Frank ruft Frauke an
Frank: „Frauke, was machst Du, wann kommst Du nach Hause?"
Frauke: „Ich komme heute nach Hause, auch nicht zu spät. Ich bin in Paderborn, frag nicht, ich komme nach Hause."
Frank: „Wo bist Du denn?"
Frauke: „Kann ich nicht sagen."
Zunächst heißt es, Frank habe sofort seine Eltern verständigt und dabei erfahren, dass Chris eine sms erhalten hatte.
Weiter heißt es:
Stawski: "Nachdem Frank seinen Eltern von dem Anruf erzählt hatte, machte sich Fraukes Familie sofort auf den Weg zur WG. Sie haben auch der ganzen Pflegeklasse Bescheid gegeben. Fraukes Freunde stiegen in ihre Autos und fuhren auch zur Wohnung. Sie parkten ein paar Meter entfernt und blieben sitzen. Sie schauten aufs Haus. Sie wollten selbst sehen, wie Frauke nach Hause kommt."Das spielt sich offensichtlich gegen Mitternacht ab. Die Eltern, Karen und Frank in der WG, die Freunde in ihren Autos vor dem Haus. Denn wenn sie sagt "heute", dann würde auch ich darunter verstehen, heute Nacht, ohne zu berücksichtigen, dass eigentlich ab Mitternacht das Morgen begonnen hat.
Stawski fragt Frank: "Weiß man, wir lange ihr da gewartet habt? "
"Weiß ich nicht, lange. Auch mit draußen vorm Haus rumrennen und gucken, ob sie vielleicht irgendwo hinter einer Ecke steht, einen letzten Schubs noch braucht irgendwie. Habe ich noch gedacht, naja, wenn sie nicht nach Hause kommen will steht immer noch diese Truppe vorm Haus. Habe ich noch gedacht, vielleicht ist das eher kontraproduktion, dass man dann eher den Dreh nicht kriegt. Konnte ich dann auch nicht beeinflussen." Stawski: Die Stunden vergehen. Irgendwann, tief in der Nacht, gaben Fraukes Familie und ihre Freunde auf. Frauke kam nicht mehr. Letztendlich kann man auch nicht ausschließen, dass Frauke doch da war und beim Anblick der vielen Autos es dann vorgezogen hat, nicht auszusteigen.