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Der Mordfall Weimar

5.710 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Doppelmord, Kindermord ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Mordfall Weimar

Der Mordfall Weimar

18.06.2026 um 15:48
@Waldfee108
Das sie auf Grund von Indizien und das sehr starken Indizien verurteilt wurde liegt daran , das sie kein Geständnis abgelegt hat und sie bei der Tat leider keiner gesehen hat. Ich behaupte mal wäre die Tat nach 199o geschehen wäre sie auf Grund von DNA verurteilt worden.Und zur Info ganz viele Mordprozesse werden auf Grund von Indizien gefällt. Und wie schon zig mal diskutiert, diese Indizien waren stark. Und diese Frau hat sich auch nicht gescheut , diese Morde ihrem Mann in die Schuhe zu schieben. Das ist auch echt verwerflich und nun soll es der RE gewesen sein , toll irgendwann war es ein Ausserirdischer.


Und mit Halbwissen hat das alles nun mal garnichts zutun ,
denn ich habe geschrieben meiner Erinnerung nach hat er das dort erfahren.
Wenn du es ja besser weißt wo RE war , dann schreib es doch mal und dann bitte mit Quelle.


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19.06.2026 um 21:04
Ich frage mich außerdem, wie Monika erklären will, warum sie ihren Mann des Mordes bezichtigt hat. Und, von wem sie denn nun den Fundort Melanies erfahren hat. Wie soll das nur vonstatten gehen!? Doch nicht von Reinhard? Hat sie im schummrigen Licht R.E., der am Bett saß und heulte, mit ihrem Ehemann verwechselt?


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20.06.2026 um 07:58
Zitat von Waldfee108Waldfee108 schrieb:Einer Frau, die nachweislich durch einen Indizienprozess verurteilt wurde, gute Ratschläge zu erteilen, ist sicherlich nicht Ihre Aufgabe.
Sie ist rechtskräftig verurteilt und in einem sog. "Indizienprozeß", wie es der Volksmund nennt, erfolgt auch keine Verurteilung zweiter Klasse. Falls du suggerieren willst, dass eine Verurteilung auf dieser Basis per se irgendwie anrüchig oder wackelig oder zweifelhaft sein soll, dann ist das rechtlich wie tatsächlich falsch und nicht gerechtfertigt.


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20.06.2026 um 09:42
@Sophia43

Ich versteh offengesagt deine Fragen nicht so ganz.

Im Falle einer Nachtversion war RE definitiv im Haus, sonst hätte er ja bei dem Höschenwechsel nicht dabei gewesen sein können.
(Übrigens: Warum ist da überhaupt mitgegangen? Er weckt seine Frau damit sie nach dem weinenden Kind sieht, steht dann aber auch auf und geht mit in die Wohnung der Weimars. Hm.)
Im Falle einer Nachtversion - sie findet ihren Mann mit den toten Kindern vor - musste MB natürlich davon ausgehen, dass er es war. Dass wenige Meter von ihr ein pädophiler Mann liegt, wusste sie ja nicht. Warum sie dann nicht die Polizei rief, und bei Vernehmungen später zunächst versucht hat ihren Mann zu schützen und nicht sofort das Nachtversiongeschehen erzählt hat, bleibt ein Rätsel.

Aber nochmal: Rationales, logisches Handeln ist toll wenn man am Schreibtisch sitzt oder aufm Sofa liegt und sich einen Fall durchliest. In einer Schocksituation, in einem Ausnahmezustand handeln viele Menschen aber nicht rational.

@RitterTrenk
Ein Indizienprozess ist nicht anrüchig und auch nicht zweifelhaft - wenn die Indizien klar sind. Hier sind sie aber nicht glasklar, sondern es bleiben Zweifel. Sonst würde der Fall ja nicht seit 40 Jahren diskutiert werden.

Ich hab mal Interview mit einem Polizisten gelesen (ich find den Link nicht mehr) der sinngemäss sagte 'Ich bin nur froh dass es damals unsere Mordkomission nicht intern komplett zerlegt hat', denn auch dort gab es grosse Auseinandersetzungen und Ermittler die für die Nachversion und die Tagsversion fochten.


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20.06.2026 um 12:02
@Ripley_7
Sorry aber das ist doch Kokolores, was du da schreibst, das ihre Verurteilung nicht glasklar war. Sie hatte 3 Prozesse, ich hab den Fall von Anfang an damals verfolgt,
Und ganz einfach ist der Fall doch zu beurteilen, wenn man die Tag- oder die Nachtversion betrachtet.
Bei der Tagesversion kann nur MW die Täterin sein , bei Nacht kam damals , weil RE ja nicht auf dem Plan stand, Reinhard Weimar als Täter in Betracht.
Monika selbst hat die Tagesversion am Anfang sehr detailliert beschrieben wie es abgelaufen ist und da war sie in meinem Augen auch am ehrlichsten. Untermauert von der Nachbarin und deren Familie , dem Bruder und dessen Frau, damals noch Freundin und die kannten die Weimarkinder nicht, hatten sie wohl erst am Samstag als die Nachbarn grillten kennengelernt.Die sagten aus das sie sie Montagmorgen am Strassenrand sahen und ihnen zum Abschied zuwinkten. Sie waren sich so sicher , weil Melanie diese auffälligen roten Haare hatte, und darüber hatten sie auch gesprochen. Und das in der Gegend nur noch ein Mädchen solch rote Haare hatte.Die aber wohl schon älter war, wenn ich das noch richtig in Erinnerung hab, Kann man hier nachlesen im Urteil, wird dort auch nochmal aufgeführt.
Für mich auch sehr beeindruckend ist das die Oma von MW direkt aussagte, die Kinder am Montagmorgen gesehen und kurz gesprochen zuhaben, das machte sie an dem Brief fest den Monika bei ihr abholte um ihn bei der Post aufzugeben und vorher noch ne Marke zukaufen, da sie aber so viel ich noch in Erinnerung hab, nur 50DM hatte, wurde ja noch die ältere Schwester vor der MW nachgefragt ob sie den wechseln kann. Und MW sagte selbst das sie das mit dem Höschenwechsel in der Nacht von Karola morgens erzählt bekam. Und noch eine Erinnerung hatte die Oma das sie an diesem Morgen Fenstergeputzt hat und dieses niemals an einem Sonntag getan hätte.Und selbst Brigitte die MW wohl nahestand da ihre Zweifel hatte was die MW da erzählte.
Abgesehen davon das das alles doch total wirr ist mit der Nachtversion, das ist doch überhaupt nicht nachvollziebar.
Und was@Sophia43
mit der Frage meinte ist wahrscheinlich, das sie sich fragt wie MW erklären, will warum wenn RE die Kinder getötet hat, Reinhard Weimar angeblich den Liegeort von den Mädchen wusste.
Aber sei es wie es wolle, manch einer will nicht überzeugt werden und soll halt glauben was er möchte. Manch einer glaubt ja auch das die Erde ne Scheibe ist.


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Der Mordfall Weimar

20.06.2026 um 15:14
Zitat von Ripley_7Ripley_7 schrieb:@RitterTrenk
Ein Indizienprozess ist nicht anrüchig und auch nicht zweifelhaft - wenn die Indizien klar sind. Hier sind sie aber nicht glasklar, sondern es bleiben Zweifel. Sonst würde der Fall ja nicht seit 40 Jahren diskutiert werden.

Ich hab mal Interview mit einem Polizisten gelesen (ich find den Link nicht mehr) der sinngemäss sagte 'Ich bin nur froh dass es damals unsere Mordkomission nicht intern komplett zerlegt hat', denn auch dort gab es grosse Auseinandersetzungen und Ermittler die für die Nachversion und die Tagsversion fochten.
Zur Wahrheit gehört aber doch auch, dass der Fall noch immer diskutiert wird, weil

a) die Tat einfach besonders schlimm und eine oftmals kalt und undurchsichtig wirkende Mutter als Angeklagte und dann Verurteilte speziell und daher von hohem Medieninteresse war und ist,
b) MW von einem prominenten und medienaffinen Verteidiger vertreten wird, der erfolglos aber reichlich trommelt,
c) MW mit dem Erzählen verschiedener Tatversionen, vieler weiteren Unwahrheiten und dem Fälschen von Briefen selbst alles versucht hat (erfolglos), um die Arbeit der EB und die Wahrheitsfindung zu erschweren.

Ob der Schuldspruch beim kühlen Blick auf die be- und entlastenden Indizien am Ende so viel schwieriger und die Verurteilung so viel wackeliger und "knapper" war als in anderen Fällen, weiß ich gar nicht. Die bloße Prominenz des Falls und dessen weiterhin lebhafte Diskussion sind aus den o.g. Gründen dafür aus meiner Sicht jedenfalls kein Beleg.


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20.06.2026 um 19:54
Ja, über den Fall wird immer noch debattiert, das stimmt. Das Bizarre an dem Fall ist, dass die Verurteilte nicht nur die Tat leugnet, sondern dazu noch versuchte, die Tat ihrem unbeholfenen Ehemann in die Schuhe zu schieben. Und das sorgt eben für Gesprächsstoff.

Für Reinhard Weimar gab es überhaupt keine belastende Indizien. Es gab keine einzige. Einzig und allein die Behauptung seiner damaligen Frau. Wäre
er der Mörder gewesen, hätte man Spuren gefunden. Ihm wäre es niemals gelungen, einen Doppelmord zu begehen, ohne eine einzige Spur zu hinterlassen bzw. ohne dass irgendein Indiez den Verdacht auf ihn fallen liese. RE hat mit der Tat ebenfalls nichts zu tun - siehe die lange Indizienkette, welche ausschließlich zu Monika Weimar führt.

Mit dem 3. Urteil (Frankfurt) wurde das 1. Urteil aus Fulda bekräftigt. Die veschwommene und widersprüchliche Urteilsbegründung des Landgerichtes Gießen dazwischen war genau so, wie sich das MW und ihr Anwalt Strate gewünscht und vorgestellt hatten. Zum Glück hatten sie damit keinen langen Erfolg.


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20.06.2026 um 21:34
Meine Frage ist ganz einfach, wie konnte Monika wissen, wo sie Melanies Leiche findet, wenn sie selbst nicht die Mörderin ist?! Von Reinhard ja dann wohl nicht.


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20.06.2026 um 21:54
Zitat von Sophia43Sophia43 schrieb:Meine Frage ist ganz einfach, wie konnte Monika wissen, wo sie Melanies Leiche findet, wenn sie selbst nicht die Mörderin ist?!
Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten, ich vermute, MB erfuhr den Ablageplatz der Leiche ihrer Tochter vom Verbringer der Leiche bzw. aus dessen Umfeld.

Es stellt sich aber die Frage, ob MB Kenntnis davon hatte, dass ihre tote Tochter Melanie meterweit in ein Meer aus Brennnesseln geworfen wurde, so dass sie ihre Tochter vielleicht gar nicht mehr direkt sehen konnte von ihrem Standpunkt aus, ohne selbst in die Brennnesseln treten zu müssen.


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21.06.2026 um 10:47
MB erfuhr von niemandem, wo Melanies Leiche lag, da sie es selbst wusste. Den Beamten erklärte sie bei einer späteren Ortsbegehung, von wo aus sie Melanies Leiche 'entdeckt' habe. Das war aber aus dieser Perspektive lt. den Ermittlungsbeamten überhaupt nicht möglich. Der Busfahrer entdeckte die Leiche nur, weil er erhöht in einem Bus stand. Nur von dieser Höhe aus konnte man die Beine sehen. Sie sagte bei den späteren Vernehmungen, dass der Reinhard ihr gesagt hätte, wo die Kinder liegen. Sie hätte aber bei ihrem Aufenthalt nur die Melanie entdeckt. Wäre der PKW von MB von dem Motorradfahrer am Bengendorfer Grund gesichtet worden, hätte sie später das gleiche erzählt, nur mit dem Unterschied, sie hätte dort nur die Karola entdeckt.


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21.06.2026 um 11:56
Zitat von juergen61juergen61 schrieb:Den Beamten erklärte sie bei einer späteren Ortsbegehung, von wo aus sie Melanies Leiche 'entdeckt' habe. Das war aber aus dieser Perspektive lt. den Ermittlungsbeamten überhaupt nicht möglich.
Finde den Fehler.

Das ist wahrscheinlich ein Schlüsselmoment.
Nur leider kennen wir die wortwörtlichen Fragen der Ermittler an MB vor Ort nicht.

Den Parkplatz als Ablageort muss ihr jemand genannt haben, sofern MB nicht die Täterin ist. Die exakte Stelle im Meer der Brennnesseln hatte sie vom Verbringer vielleicht tatsächlich auch erfahren - aber: MB hätte ihr totes Kind nicht dort wahrnehmen können, aufgrund der Distanz und dem hohen Grün.


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21.06.2026 um 13:53
Wir müssen die wortwörtlichen Fragen der Ermittler an MB nicht kennen. Warum auch? Der Fall ist geklärt. Ein Indizienprozess ist auch ein Prozess, und die Beweislast war groß genug für eine Verurteilung.


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21.06.2026 um 14:04
Zitat von Ripley_7Ripley_7 schrieb am 22.05.2026:Dass die Weimars Tür an Tür mit einem offenbar pädophil veranlagtem Mann gelebt haben, gibt dem Fall einen neuen, gruseligen Aspekt.
Was gibt es gruseligeres als die Ermordung zweier Kinder?
Die beiden wurden offenbar nicht sexuell missbraucht, soweit war die Gerichtsmedizin 1986 schon, dass wir davon ausgehen können, dass ein Missbrauch bei einer Obduktion aufgefallen und dokumentiert wäre.
Die Leichen der Kinder wurden am 8. August 1986 obduziert;[9] das Ergebnis lag am 18. August vor.[23] Hinweise auf sexuellen Missbrauch gab es nicht
Quelle: Wikipedia: Mord an Melanie und Karola Weimar

Allein der Mageninhalt von Karola spricht doch eindeutig dafür, dass sie am Morgen gefrühstückt hat. Milch, Kakao und Weizenmehl.
Der Hinweis auf den vermeintlichen Verzehr von Schokokeksen am Abend im Wohnzimmer ist unglaubwürdig, da ein, zwei Kekse höchstens homöopathische Mengen an Milch enthalten.


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21.06.2026 um 14:33
Zitat von RitterTrenkRitterTrenk schrieb:Sie ist rechtskräftig verurteilt und in einem sog. "Indizienprozeß", wie es der Volksmund nennt, erfolgt auch keine Verurteilung zweiter Klasse. Falls du suggerieren willst, dass eine Verurteilung auf dieser Basis per se irgendwie anrüchig oder wackelig oder zweifelhaft sein soll, dann ist das rechtlich wie tatsächlich falsch und nicht gerechtfertigt.
Ich schließe mich, im Übrigen, Ripley an.
Ein Indiz kann etwas wahrscheinlicher machen, aber es erzeugt nicht automatisch einen vollständigen Tathergang. Auch eine Rekonstruktion ist nicht automatisch die einzige mögliche Erklärung.
Ein rechtskräftiges Urteil bedeutet, dass das Gericht zu einer Überzeugung gekommen ist. Und nochmal: Ein Gerichtsurteil ist keine naturwissenschaftiche Gewissheit.
Zitat von FrokenLisbethFrokenLisbeth schrieb:Die beiden wurden offenbar nicht sexuell missbraucht, soweit war die Gerichtsmedizin 1986 schon, dass wir davon ausgehen können, dass ein Missbrauch bei einer Obduktion aufgefallen und dokumentiert wäre.
Wenn dein Kind in derselben Art & Weise, wie die Dame aus den USA es darstellt in der RTL-SternDoku, von einem Mann derart benutzt wird, dann möchte ich dich mal hören wenn ich sage: "Dein Kind ist doch nicht missbraucht worden?!?!?!"
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Und ganz einfach ist der Fall doch zu beurteilen, wenn man die Tag- oder die Nachtversion betrachtet.
Das ist ein Widerspruch in sich. Mit anderen Worten: Es kann nur so oder so gewesen sein. Ah ja, ganz einfach ;)


Ich bin weiterhin fest davon überzeugt, dass weder MB noch RW in Betracht kommen. Sollte es jedoch irgendwann einwandfrei nachgewiesen sein, dass die bereits Verurteilte zu recht ihre Strafe abgesessen hat, dann ist das halt so. Ich schließe dass keineswegs aus. Dennoch glaube ich zu 99% an deren Unschuld. MB möchte nicht umsonst die Wiederaufnahme. Und dass mit Sensationsgeilheit zu erklären finde ich gelinde gesagt, zum Kotzen.


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21.06.2026 um 15:01
@Waldfee108
Du musst weder persönlich werden, noch ein Rudel Satzzeichen verwenden, um dein Argument anzubringen.

Ich schaue kein RTL, daher ist mir die Doku nicht bekannt. Natürlich ist sexueller Missbrauch in vielen ekelhaften Varianten möglich, ich beziehe mich bei meiner Aussage auf die offiziellen Quellen. Und die sagen, dass kein sexueller Missbrauch festgestellt werden konnte.

Von daher ist es nach so vielen Jahren müssig und sicherlich nicht mehr feststellbar, darüber zu spekulieren - auch wenn ein Pädophiler in der Nähe gelebt hat. Sie ist rechtskräftig verurteilt - auch ich habe viel zu diesem Fall gelesen und kann dem Gerichtsurteil folgen.


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21.06.2026 um 15:07
Mir liegt fern jemanden persönlich anzugreifen.
Nein, ein solcher sichtbarer Missbrauch liegt nicht vor. Das heißt aber nicht, dass er auch nicht stattgefunden hat.
Mir stößt nur immer wieder auf, dass es sich permanent passend gemacht wird.

Und nochmal: Eine rechtskräftig verurteilte Person muss nicht tatsächlich schuldig sein.


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21.06.2026 um 15:14
Welches Indiz siehst du für sexuellen Missbrauch?


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21.06.2026 um 15:22
In der Sterndoku kommt eine Frau zu Wort, die sehr eindrücklich den Missbrauch durch RE beschreibt. Die Untersuchung ergab im Anschluss an den Missbrauch keinen eindeutigen körperlichen Nachweis.
Das wurde in Berichten über den Fall immer wieder als eines der Probleme der Ermittlungen dargestellt: Es gab keine forensischen Beweise, die den Vorwurf damals eindeutig belegten.


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21.06.2026 um 17:27
Aber Fakt ist ja auch, dass weder die EB noch alle sonstigen Personen aus Familie/Umfeld bei den Ermittlungen und Monate und Jahre nach der Tat auch nur einen Funken Verdacht gegenüber RE hatten. Wäre die schlimme Verurteilung in den USA nicht gewesen, wäre RE niemals wieder auch nur annähernd in den Fokus geraten. Er hätte damit damals im engen Familienkreis mehr als den perfekten Mord von zwei Kindern begangen, ohne jede Art von Spur, auffälligem Vor- und Nachtatverhalten etc. Auch MW hat eher ihren Ehemann falschbeschuldigt als RE zu verdächtigen. Strate muss im Wiederaufnahmeverfahren zu absurden Über-Interpretationen irgendwelcher Kindergartenbilder greifen, um überhaupt irgendwas vorbringen zu können, was außer der Verurteilung in den USA für RE als Täter spricht.

Kriminologisch betrachtet wäre ein solch perfekter Mord im persönlichen Nahbereich extrem, extrem unwahrscheinlich. Noch unwahrscheinlicher als der sehr traurige Befund, dass es hier innerhalb eines engen Familienumfelds unabhängig voneinander eine Kinder-Doppelmörderin und einen Sexualstraftäter gab.


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Der Mordfall Weimar

21.06.2026 um 18:09
Zitat von Ripley_7Ripley_7 schrieb:(Übrigens: Warum ist da überhaupt mitgegangen? Er weckt seine Frau damit sie nach dem weinenden Kind sieht, steht dann aber auch auf und geht mit in die Wohnung der Weimars. Hm.)
Warum auch nicht?
Monika ist noch nicht zurueck; ich finde es nicht ungewöhnlich, wenn er seine (schlaftrunkende, er hat sie ja mehrfach versucht zu wecken) Frau begleitet, wenn sie die Wohnung ihrers Schwagers betritt.
Zitat von Ripley_7Ripley_7 schrieb:Im Falle einer Nachtversion - sie findet ihren Mann mit den toten Kindern vor - musste MB natürlich davon ausgehen, dass er es war.
Aber wer kleidet die toten Kinder dann an?
Und warum?
Und wer verbringt die toten Kinder?

Warum erinnert sich Reinhold nicht daran, nachts weinend am Bett seiner toten Kinder gesessen zu haben?

Wie passt es damit zusammen, dass Brigitte an der lebenden Karola das Höschen wechselte und zusammen mit ihrem Mann die Wohnung verliess - und Karola innerhalb des kurzen Zeitfenster bis Monika nach Hause zurueck kehrte, zu Tode kam?
Kehrte RE unbemerkt in die Wohnung zurueck? Unbemerkt von Brigitte, die neben ihm lag, und bevor Monika zurückkehrte?

Und RE hatte den Nerv, die toten Kinder einfach in ihren Betten liegen zu lassen und zeigte keinerlei auffälliges Nachtatverhalten?

Die Geschichte wird einfach nicht rund, wenn man nun RE als Mörder einzubauen versucht....


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