quaerere1 schrieb:Die Frau hat gelogen das sich die Balken gebogen haben und ich bin der Meinung, dass sie am wenigsten gelogen hat als sie am Anfang ihre erste Aussage getätigt hat.
Diese Aussage war schlüssig, passte zu den Aussagen der Familie und Nachbarn , die die Kinder an dem Morgen auch noch gesehen haben.
So ist es. Ich glaube auch, dass sie am Anfang zumindest sehr nah bei der Wahrheit blieb. Alles paßte soweit zusammen. Zu der Zeit war sie anscheinend noch der Ansicht, dass man die Morde einem unbekannten Fremdtäter anhängen könnte. Als das nicht klappte, kam sie mit der Nachtversion um die Ecke und paßte ihre Geschichte immer dann an, wenn es weitere Ermittlungsergebnisse gab.
WM schrieb:Herrn Strates These ist, dass Melanies Tod nicht beabsichtigt war und Karola ermordet wurde, um als Zeugin ausgeschaltet zu werden.
Karola lebte allerdings noch, als BE zum Höschenwechsel runterkam, sie öffnete sogar die Tür.
WM schrieb:Mit dem markierten ist die Höschenwechselaussage des Ehepaar Eliott gemeint.
Also hat BE dMn gelogen. So kann man sich Dinge natürlich auch passend drehen. Und genau das ist das Problem - um MB aus dem Fokus zu nehmen, müssen immer andere als Lügner dargestellt werden. Alle haben gelogen, die Tagzeugen, BE, RW, RE sowieso, der Rechtsmediziner hat sich getäuscht usw. Nur MB sagte die Wahrheit. Das ist vollkommen absurd.
quaerere1 schrieb:Herr Strate hatte bis heute so einige Thesen.So war er ja Jahrzehnte lang der Meinung das Reinhard Weimar er Mörder war.
Und wenn es nächste Woche irgendwelche Indizien dafür geben würde, dass der Nachbar 4 Häuser weiter ein schlimmer Finger ist, würde er wahrscheinlich auch wieder umschwenken...
Aber ok, es ist sein Job, MB seine Mandantin. Und die soll mit allen Mitteln rehabilitiert werden.
quaerere1 schrieb:Aber wenn man sich durchliest wie die Mädchen aussahen beim auffinden , ist für mich zumindest klar , dass das jemand gemacht hat der sich in der Pflege von Kindern auskannte, und das hat RW bei Leibe nicht getan.
quaerere1 schrieb:er hatte wohl auch kein Interesse
Genau, Interesse ist der Knackpunkt. Wie du es ja auch schriebst, er war eher ein sehr einfacher Typ, grobmotorisch, zufrieden wenn er sein Bier und seine Ruhe hatte. Allein die Vorstellung ist lächerlich.