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Der Mordfall Weimar

5.564 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Doppelmord, Kindermord ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Mordfall Weimar

Der Mordfall Weimar

18.04.2026 um 21:03
Zitat von WMWM schrieb:Hat Brigitte ihre Ausssagen alleine gemacht oder war RE bei dieser Gelegenheit immer zugegen?
Du glaubst doch nicht, dass eine polizeiliche Vernehmung im Beissein des Ehepartners durchgeführt wird?
Zitat von Waldfee108Waldfee108 schrieb am 15.04.2026:Aber die für meine Begriffe aussagekräftigste Aussage ist die, die er vor dem zweiten Prozess im Flur getätigt hat, auf die Frage einer Reporterin, wie er sich fühlt:
"I am nervous, I am scared!"
Warum???
Wie kommst Du darauf, dass das Ray Elliott gesagt hätte?
Ich wüsste nicht, dass Ray Elliot zum zweiten Prozess nach Dtl. geflogen wäre.

Pratt war da (eigens aus den USA angereist) und hat die Befürchtung geäussert, selbst in Verdacht zu geraten:
Aus der intensiven Befragung vor allem durch die beiden Verteidiger Strate und Meffert über die Umstände (nicht den Inhalt) des Interviews ging hervor, daß Pratt offenbar Angst hat, jetzt selbst in Verdacht zu geraten. Dieser Verdacht ist bei ihm offenbar durch ihm übermittelte Zeitungsberichte über die im zweiten Prozeß aufgetauchten Mitschnitte von überwachten Telefongesprächen zwischen ihm und Monika Weimar kurz nach der Tat entstanden.
Quelle: https://www.welt.de/print-welt/article634887/Vor-einer-dramatischen-Wende.html


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18.04.2026 um 21:09
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Wie kommst Du darauf, dass das Ray Elliott gesagt hätte
RTL Doku.


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Der Mordfall Weimar

18.04.2026 um 21:22
@Waldfee108
@WM

Ray scheint tatsächlich zum zweiten Prozess nach Dtl gekommen zu sein.
Aber meint ihr wirklich, Brigitte hätte die Aussage verweigert, wenn Ray etwas falsches Ausgesagt hätte?
Und hätte Ray überhaupt nach Dtl. kommen müssen - er war ja 'nur' Zeuge.
Böttcher schweigt in diesem Wiederaufnahmeprozeß beharrlich. Auch aus ihren Gesichtszügen lassen sich keinerlei Gefühlsregungen ablesen. Ihre Verwandten verweigern die Aussage. Verteidigung und Nebenklägeranwälte werfen einander "Mauern" vor. Auch die quälend penible Wiederholung der meisten Zeugenvernehmungen hat das Gericht der Wahrheit bisher offenbar nicht entscheidend nähergebracht. Ein weiteres Beispiel dafür lieferte der 47. Verhandlungstag. Monikas früherer Schwager Raymond Elliot, auch er wieder in den USA und von Monikas Schwester Brigitte geschieden, schilderte jene entscheidende Nacht des 4. August. In der Wohnung der Weimars habe eines der beiden Mädchen geweint. Raymond und seine Frau, die in der Wohnung darüber lebten, gingen nach unten, trösteten das Kind und gingen wieder schlafen. Das Schwesterchen hatte derweil reglos daneben in seinem Bett gelegen. Nein, nachgesehen, ob vielleicht auch die Mutter oder der Vater Weimar in der Wohnung wären, haben sie nicht.
Quelle: https://www.welt.de/print-welt/article634887/Vor-einer-dramatischen-Wende.html


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18.04.2026 um 21:41
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ray scheint tatsächlich zum zweiten Prozess nach Dtl gekommen zu sein.
Ja, genau.
Gute Frage mit Brigitte! Bedauerlich irgendwie, auch für MW., dass soviele verweigert haben. (Oder auch nicht).

Ja, wundert mich, dass er gekommen war.

Dass beide nicht nach Erwachsenen in der Wohnung gesucht haben wundert mich nicht. Die müssten sie ja weinen gehört haben. Und dass RW immer fest schläft dürfte BE sicher bekannt gewesen sein.


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Der Mordfall Weimar

19.04.2026 um 00:52
Zitat von Waldfee108Waldfee108 schrieb:Gute Frage mit Brigitte! Bedauerlich irgendwie, auch für MW., dass soviele verweigert haben. (Oder auch nicht).
Vielleicht wollte Brigitte nicht mit ihrem Exmann vor Gericht konfrontiert werden.


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21.04.2026 um 12:43
Zitat von Waldfee108Waldfee108 schrieb:Gute Frage mit Brigitte! Bedauerlich irgendwie, auch für MW., dass soviele verweigert haben. (Oder auch nicht).
Ich denke eher das es abgesprochen war , dass alle aus der Familie die Aussage verweigern. Denn hätte Brigitte ausgesagt, dann hätte sie auch unbequeme Fragen, die ev die Staatsanwaltschaft gestellt hätte beantworten müssen.
Selbst MB hat diesmal nichts gesagt und auf Strate gehört


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22.05.2026 um 14:14
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb am 31.03.2026:Die taz hat sich damals sowieso nicht mit Ruhm bekleckert (andere Blätter natürlich auch nicht). Aber die taz war ganz weit vorne mit dabei, besonders tendenziös waren die Artikel der Journalistin H. Platen, deren Buch nur so vor Halbwahrheiten strotzt. Sehr pro MB.
Ich kann mich noch sehr gut an den Fall und die Berichterstattung damals erinnern. Die Medien insgesamt haben wirklich eine sehr unrühmliche Rolle gespielt.

Tendenziös pro-MB waren sie aber insgesamt nicht. Die Boulevardmedien brachten immer wieder das Bild der ehebrecherischen, gefühlskalten Mutter und des gehörnten, psychisch zerütteten Vaters. Hätte beim 80er Prozess die johlende Menge vor dem Gerichtsgebäude einen Scheiterhaufen errichtet, die Bild-Zeitung hätte das Streichholz gereicht. Nur einige wenige Zeitungen haben differenziert berichtet.

Beim 90er Prozess änderte sich das dann, und viele Journalisten folgten nicht einfach einem Narrativ sondern setzten sich auch mit einer von aussen schwer nachvollziehbaren, widersprüchlichen Ehedynamik auseinander.

Dass die Weimars Tür an Tür mit einem offenbar pädophil veranlagtem Mann gelebt haben, gibt dem Fall einen neuen, gruseligen Aspekt. Von den Wiederaufnahmebemühungen Strates halte ich allerdings wenig. Ich bezweifle auch, dass MB wieder in die Öffentlichkeit möchte. Da ist vermutlich der etwas geldungsbedürftige State die treibende Kraft ...


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26.05.2026 um 10:02
Ein Podcast mit Strate über den Mordfall Weimar und den Wiederaufnahmeantrag
https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/lebenswelten/der-rechtsstaat/der-rechtsstaat-wiederaufnahme-wiedervorlage-und-widerstand
Ist ganz interesting


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02.06.2026 um 20:44
Zitat von EichenstarkEichenstark schrieb am 26.05.2026:Ein Podcast mit Strate über den Mordfall Weimar und den Wiederaufnahmeantrag
https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/lebenswelten/der-rechtsstaat/der-rechtsstaat-wiederaufnahme-wiedervorlage-und-widerstand
Ist ganz interesting
Zwischen Min. 9 und 10 äussert Herr Strate die Nachbarn, die angaben, die Kinder am 4.08.1986 noch gesehen zu haben, seien zum damaligen Zeitpunkt noch enge Freunde von Frau Böttcher gewesen.

Ich war bislang der Meinung, dass Familie N. Und Familie Böttcher sich nicht so gut miteinander verstanden hätten, wenn ich eine vage Erinnerung habe, mal gelesen zu haben, dass die Familien versucht hätten, sich in der Zeit vor dem Mord wieder einander anzunähern. Oder bezieht sich das auf den Besuch der Ns., das spätere Ehepaar F., die am 08.08.1986 aussagten, die Kinder beim Antritt der Heimfahrt noch gesehen zu haben? Beitrag von WM (Seite 195)

Ab Min. 8:13 erzählt Herr Strate , dass den beiden durch RE sexuell missbrauchten amerikanischen Mädchen dem Urteil zufolge massiv gedroht worden sei, unter anderen, ihnen die Kehle durchzuschneiden.

Apropos Drohung: Anna S., die mit ihrem Mann entlastend für Monika Weimar ausgesagt hatte, erzählte in einem in Auszügen bei Frau Cichos wiedergegebenen Interview mit der Hersfelder Zeitung vom 27. Oktober 1986, sie hätte Morddrohungen erhalten.
Ich habe die Monika Weimar am 4. August 1986 um 11:30 getroffen, als ich vom Wäscheplatz kam. Ich werde in der Öffentlichkeit so dargestellt, als würde ich Monika Weimar unterstützen. Ich bekomme sogar Morddrohungen.
(Aus Mordakte Weimar, von Petra Cichos, S. 181)

Kann ausgeschlossen werden, dass andere Zeugen in diesem Fall auch bedroht worden sind?

Ab Min 18:52 erzählt Herr Strate, dass Brigitte Karola in der Nacht hätte schreien hören, als sie früher nachhause zurückgekommen sei.
Das ist durchaus ein Unterschied von der Darstellung im.Aussageprotokoll BEs vom 11
.August 1986.durch RE geweckt worden zu sein. Beitrag von WM (Seite 256)


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Der Mordfall Weimar

03.06.2026 um 03:26
Zitat von WMWM schrieb:Ab Min. 8:13 erzählt Herr Strate , dass den beiden durch RE sexuell missbrauchten amerikanischen Mädchen dem Urteil zufolge massiv gedroht worden sei, unter anderen, ihnen die Kehle durchzuschneiden.
Wenn tatsächlich RE der Täter sein soll, der nachts die Tat beging, wie soll dann dessen Wissen, wo er die Leichen abgelegt hat, zu Monika Weimar gelangt sein? Über ihren Mann? Kaum glaubhaft, dass RE diesem nach der Tat erzählt hat, dass er seine Kinder ermordet und wohin er sie gebracht hat und Reinhard Weimar wiederum seiner Frau nachts dessen Tat für seine ausgab und ihr die Ablageplätze nannte. Das ist so hirnverbrannt, daran scheitert doch jedes Wiederaufnahmeverfahren. Kann jemand eine logischere Version schreiben, wenn man davon ausgeht, dass ein dritter Tatverdächtiger ins Spiel kommt?


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03.06.2026 um 06:42
Zitat von peawepeawe schrieb:Wenn tatsächlich RE der Täter sein soll, der nachts die Tat beging, wie soll dann dessen Wissen, wo er die Leichen abgelegt hat, zu Monika Weimar gelangt sein? Über ihren Mann
Das Wissen hat sie meiner Ansicht nach seit dem 7. August 1986, als Herr Becker sie und ihren Mann über das Auffinden Melanies unterrichtete und dieses in ihre Aussage vom 28.08.1986 eingebaut, weil sie den Grund, weshalb sie sich am 4. August 1986 dort aufgehalten hat, nicht nennen wollte.


Eine Idee, was der wirkliche Grund gewesen sein kann, habe ich gerade nicht. Sie hat am 4. August ,1986 einen Spurensucher gerufen. Das ergibt wirklich keinen Sinn, wenn sie die Ablageorte bereits am 4. August 1986 gekannt hätte.


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03.06.2026 um 07:08
Zitat von WMWM schrieb:Ab Min 18:52 erzählt Herr Strate, dass Brigitte Karola in der Nacht hätte schreien hören, als sie früher nachhause zurückgekommen sei.
Das ist durchaus ein Unterschied von der Darstellung im.Aussageprotokoll BEs vom 11
.August 1986.durch RE geweckt worden zu sein. Beitrag von WM (Seite 256)
Ich korrigieren mich dahingehend, dass er gesagt hat, sie hätte es behauptet. Einen inhaltlichen Unterschied zur Hoeschenwechseldarstlung sehe ich trotzdem.


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Der Mordfall Weimar

03.06.2026 um 07:10
Zitat von peawepeawe schrieb:Wenn tatsächlich RE der Täter sein soll, der nachts die Tat beging, wie soll dann dessen Wissen, wo er die Leichen abgelegt hat, zu Monika Weimar gelangt sein?
Eine meine Arbeitshypothesen dazu ist......

RE hat die Kinder getötet und dann einfach in ihren Betten gelassen.
(Kompromittierung des Reinhards)

So wäre dann auch der Teil der "Nachtversion" der Frau Böttcher stimmig, wo sie ihren Mann in psychischer Ausnahmesituation bei den bereits verstorbenen Kindern angetroffen hatte.

Und dann nahm das Elend seinen Lauf und konnte nur so lange den eigentlichen Täter verdecken, weil Monika dachte, Reinhard wollte sich an ihr mit der Tötung der Kinder rächen und Reinhard dachte eben andersrum.


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03.06.2026 um 07:15
Zitat von WMWM schrieb:seien zum damaligen Zeitpunkt noch enge Freunde von Frau Böttcher gewesen.
Mein erster Gedanke war, es hätte sich auf Brigitte und RE bezogen, die ja auch ausgesagt haben, die Kinder in der Nacht, also am frühen Morgen noch lebend angetroffen zu haben (Höschenwechsel), aber ich wüsste nicht, warum MW diesen als RE als Freund betrachtet haben sollte, senn er ihre Schwester schlägt.


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03.06.2026 um 09:32
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:RE hat die Kinder getötet und dann einfach in ihren Betten gelassen.
(Kompromittierung des Reinhards)

So wäre dann auch der Teil der "Nachtversion" der Frau Böttcher stimmig, wo sie ihren Mann in psychischer Ausnahmesituation bei den bereits verstorbenen Kindern angetroffen hatte.
Dann würde die Aussage RWs vor Gericht "wenn ich es gemacht habe, dann muss es ein Blackout gewesen sein" auch nachvollziehbar sein.

Stand Reinhard Weimar (alkoholbenebelt? medikamentenbenebelt?) Nachts plötzlich am Bett der toten Kinder, und hat sich gefragt 'war ich das? hatte ich einen kompletten geistigen, emotionalen Aussetzer und hab das gemacht?'?


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03.06.2026 um 10:05
Zitat von WMWM schrieb:erzählt Herr Strate, dass Brigitte Karola in der Nacht hätte schreien hören, als sie früher nachhause zurückgekommen sei.
Zitat von Ripley_7Ripley_7 schrieb:Stand Reinhard Weimar (alkoholbenebelt? medikamentenbenebelt?) Nachts plötzlich am Bett der toten Kinder, und hat sich gefragt 'war ich das? hatte ich einen kompletten geistigen, emotionalen Aussetzer und hab das gemacht?'?
Er hat bei seiner Aussage vor der Polizei gesagt, wenn er es gemacht haben solle, so könne er sich nicht daran erinnern.
Offensichtlich hat er sich wirklich bemüht, sich zu erinnern. Und war zutiefst verunsichert, er hatte ja schon zuvor 'Aussetzer' gezeigt und war deswegen mehrfach in eine Klinik eingewiesen worden.

Aber er hat nicht angegeben, dass er des Nachts am Bett der Kinder gestanden habe und sich da gefragt zu haben: was ist los, war ich das?
Geschweige denn, dass er er losgefahren sei und die Leichen verbracht habe. Waere ihm das zuzutrauen? Und wer haette die Kinder in diesem Fall angekleidet und frisiert?

Man geht davon aus, dass er diese Nacht durchgeschlafen hat und nichts mitbekommen hat.


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Der Mordfall Weimar

03.06.2026 um 10:39
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Man geht davon aus, dass er diese Nacht durchgeschlafen hat und nichts mitbekommen hat.
Wenn er beim Aufwachen nicht sicher, ob er den Tod der Kinder verursacht haben kann, würde das ja eventuell auch das eine oder andere "Geständnis" erklären.

Er hat in dem Punkt widersprüchliche Angaben gemacht.

Reinhard Weimar wird am 12. August 1986, also einen Tag nach Brigittes Aussage vom Höschenwechsel offenbar gefragt, ob er eines seiner Kinder hätte weinen hören und sagt aus
Um 2 Uhr bin ich aufgewacht. Ich habe auf die Uhr geschaut. Da war meine Frau noch nicht da. Ich habe nicht gehört, dass eines meiner Kinder geweint oder geschrien hat
Quelle: Petra Cichos: „Mordakte Weimar“ (S. 52)

Herr Sauter äußert am 4.09.1986 folgendes. Zu diesem Zeitpunkt hielt Herr Sauter RW für dringend tatverdächtig.
Der Beschuldigte RW hat wechselnde Angaben zu seinen Schlafenszeiten gemacht. Wenn er um 2:30 wach war, hätte er die weinende Karola hören müssen.
Quelle: Petra Cichos: „Mordakte Weimar (S. 134)

Kommentar von mir: Die Möglichkeit, dass Reinhard Weimar deshalb nichts gehört, weil es nichts zu hören gab, scheint er nicht in Erwägung zu ziehen.


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03.06.2026 um 10:44
Zitat von WMWM schrieb:Wenn er beim Aufwachen nicht sicher, ob er den Tod der Kinder verursacht haben kann, würde das ja eventuell auch das eine oder andere "Geständnis" erklären.
Er wusste beim Aufwachen ja von nichts - so die Darstellung.
Sondern ist losgezogen, um wie von seiner Frau beauftragt die Kinder zum Essen zu holen.

Ich halte ihn fuer zutiefst verunsichert. Und dies aufgrund der vorher erlittenen 'Aussetzer', fuer die es zunächst keine Erklärung gab.
Zitat von WMWM schrieb:Die Möglichkeit, dass Reinhard Weimar deshalb nichts gehört, weil es nichts zu hören gab, scheint er nicht in Erwägung zu ziehen.
Da hing doch die Hose zum Trocknen im Bad. Warum sollte es also nichts zu hoeren gegeben haben?


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03.06.2026 um 12:12
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Da hing doch die Hose zum Trocknen im Bad. Warum sollte es also nichts zu hoeren gegeben haben?
Gibt es dafür belastbare Belege außerhalb von MWs Aussage vom 12.08.1986. Das war einen Tag nach Brigittes Aussage vom Höschenwechsel am 11.08.1986 und fuenf Tage nachdem RE das erstmalig am 8.08.1986 ausgesagt hat.

Hat die Spusi das fragliche Höschen noch sicherstellen können?


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Der Mordfall Weimar

03.06.2026 um 12:20
Zitat von WMWM schrieb:Gibt es dafür belastbare Belege außerhalb von MWs Aussage
Vieles von MW Aussagen passt nicht dazu, dass RW die Kinder tot im Bett gefunden haben soll; ihm siedendheiss gekommen ist, dass er dann seine Toechter umgebracht hat (weil...sonst keiner da) und sich dann flugs entschlossen hat, jetzt 'durchzuziehen' und die Leichen zu verbringen, sobald MW mit dem Auto zurueck ist.

Der Satz: Jetzt bekommt keiner die Kinder (ich habe den genauen Wortlaut jetzt nicht nachgeschaut), kommt doch auch von MW und passt nicht zu der 'neuen Story'.


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