Der Mordfall Weimar
gestern um 18:38Pratt hat Monika sehr unter Druck gesetzt - er wollte von Monika einen Beleg sehen, dass die Scheidung läuft.
Pratt war schon ihre große Liebe, zumindest hat sie ihn dazu stilisiert.
Ehrlich waren beide nicht zueinander....er wußte, dass er im Nov in die USA zurück muss. Und sie schmiedete gemeinsame Pläne, wollte eine Wohnung für sich, die Kinder und Pratt. Pratt dachte ja bereits, dass sie und Reinhold getrennt leben.
Ihre Scheidung vorangetrieben hat sie nicht.
Das waren alles sehr unklare Verhältnisse.
Und da drängt er darauf, dass sie nach der Scheidung in die USA kommt.
Am Abend vor der Tat hatte es gerumpelt zwischen Monika und Pratt:
Wenn man Pratt glaubt, hat er, nachdem Monika ihm die Nachtversion erzählt hat, mit Monika gebrochen (Telefonate gab es aber noch),
Taschentuch mit Äther vor Nase und Mund, und dann, wenn kurz betäubt ersticken oder erdrosseln.....das würde ich als "sanfte" Tötung durchgehen lassen.
https://www.spiegel.de/politik/sie-war-nicht-ehrlich-zu-mir-a-310e0139-0002-0001-0000-000008649347
Äther ist tatsächlich nicht gut nachweisbar, und hier lagen die Leichen ein paar Tage bei warmen Augustwetter.. ...
Interessant, dass sie von 'ihrer Arzneimitteltasche' spricht. Vermutlich waren es die Benzos und Neuroleptika, die sie von ihrer Arbeitsstelle mitgehen liess.
Äther wurde in den 80ern nicht mehr als Narkosemittel eingesetzt. Ich weiss nicht, ob man es zum Reinigen oder für andere Zwecke in der Klinik noch vorrätig hatte.
Pratt »stimmt dem zu«, er habe alle Papiere fertig, aber »ich würde sie so lange nicht unterzeichnen lassen, bis ich etwas von ihr hätte, das mir bewies, daß sie ihre Scheidungspapiere eingereicht hätte«.
Monika fühlte sich aber als unattraktives Hascherl.Ripley_7 schrieb:Sie hätte bei einer Scheidung auf das Sorgerecht verzichten und so die Kinder 'los' werden und gehen können. Sie hatte bleiben können. Sie war nicht unattraktiv, 28 Jahre alt, sie hatte gute Chancen auf eine neue Beziehnung. Sie hätten sich das Sorgerecht teilen können. Sie hätte um das Sorgerecht kämpfen können. Ihr gehörte die halbe Wohnung und das Mehrfamilienhaus quasi ihrer Familie. Von all diesen Wegen soll sie den krassesten, abwegigsten gewählt haben.
Pratt war schon ihre große Liebe, zumindest hat sie ihn dazu stilisiert.
Ehrlich waren beide nicht zueinander....er wußte, dass er im Nov in die USA zurück muss. Und sie schmiedete gemeinsame Pläne, wollte eine Wohnung für sich, die Kinder und Pratt. Pratt dachte ja bereits, dass sie und Reinhold getrennt leben.
Ihre Scheidung vorangetrieben hat sie nicht.
Das waren alles sehr unklare Verhältnisse.
Reinhard Weimar jedoch widersprach weiterhin strikt einer Scheidung und ' -Quelle: Urteil Frankfurt, Seite 9-10
f" " bestand für ihren Fall auf dem Sorgerecht, zumindest aber auf demjenigen
. - für Karola. Hiermit wiederum war die Angeklagte nicht einverstanden. Um
' seine Erfolgsaussichten hinsichtlich des Sorgerechts zu erhöhen, versuchte
Weimar‚_über ein Ehevermittlungsinstitut Kontakt zu einer anderen Frau zu
knüpfen, was jedoch letztendlich fehlschlug. Da er auch auf Monika Böttchers Forderung, er solle aus der ehelichen Wohnung ausziehen, wenigstens aber in die Mansarde unter das Dach ziehen, nicht einging, begann
. sie, sich nach einer Wohnung in Bad Hersfeld umzusehen, um dort mit
Pratt und ihren Kindern zusammenzuleben. Über die Frage der Finanzierung eines solchen Vorhabens (sie selbst verdiente 870 bis 980 DM netto
l im Monat, Pratt - ohne Abzug seiner Unterhaltsverpflichtungen - etwa 2.000
DM netto) hatte sie sich ebensowenig Gedanken gemacht wie über die
Frage, wer dann künftig, 25 km von ihrem bisherigen Wohnort entfernt,
l während der Nachtdienste auf die Kinder achten solle. Pratt hätte dies nicht
tun können, da er als ohne Ehefrau in der Bundesrepublik stationierter Soldat verpflichtet war, nachts in der Kaserne zu schlafen.
Auch hinsichtlich der von Pratt geforderten Scheidung unternahm Monika
Böttcher, obwohl sie ihm dies versprochen hatte, keine konkreten Schritte.
Ab etwa Juni 1986 vertröstete sie ihn von Woche zu Woche und erklärte
schließlich, sie wolle vor dem Gang zum Rechtsanwalt noch Melanies Einschulung, die für August 1986 vorgesehen war, abwarten. Zugleich hatte
sie Pratt, dessen Dienstzeitende in Deutschland (wie sie wußte) für November 1986 vorgesehen war, klargemacht, daß eine Übersiedlung in die
USA für sie vor dem Ende der Schulausbildung der Kinder nicht in Betracht
‘komme. Pratt seinerseits hatte ihr vorgespiegelt, einen Antrag auf Verlän-
gerung seiner Dienstzeit in Deutschland um ein Jahr gestellt zu haben; Ende 1987 müsse er dann kurz in die USA zurück, um die Formalitäten seiner
Entlassung zu regeln, und werde dann als Zivilangestellter der Armee wieder nach Deutschland zurückkehren. Tatsächlich aber hatte Pratt (wie er
selbst später einräumte) im Juni 1986 erfahren, daß seine Rückverlegung
in die USA bereits fest für den 24.11.1986 angeordnet war und das Stellen
eines Dienstzeitverlängerungsantrags daher aussichtslos war, woraufhin er
hiervon Abstand genommen hatte.
Als Kevin Pratt und Monika Weimar sich in der Nacht zum Montag, dem 4. August 1986, trennen, der Nacht vor dem Tag, von dem an die Kinder Karola und Melanie gesucht werden, bis man sie ermordet findet, weiß er noch immer nicht, daß Reinhard Weimar nicht »woanders« wohnt. »Nein, ich fand am nächsten Tag heraus, daß Reinhard da noch wohnte ... Ich fand das einen Tag später heraus, nachdem die Kinder verschwunden waren.«Quelle: https://www.spiegel.de/politik/sie-war-nicht-ehrlich-zu-mir-a-310e0139-0002-0001-0000-000008649347
Noch nicht mal das - er hat ihr ja vorgegaukelt, das er seinen Deutschlandaufenthalt verlängern könne und wolle.quaerere1 schrieb:eshalb träumte sie ja das der Pratt verlängert und sie sich in Bad Hersfeld erstmal ne Wohnung nehmen und da dann einen auf Mutter , Vater und Kind machen. Pratt hat ihr aber klar gemacht das er das so nicht würde machen wollen
Und da drängt er darauf, dass sie nach der Scheidung in die USA kommt.
Am Abend vor der Tat hatte es gerumpelt zwischen Monika und Pratt:
Am Sonntag nachmittag geht man mit den Kindern zum Baden. »Wir versuchten, es die Kinder nicht merken zu lassen. Aber zwischen uns herrschte eine gewisse Spannung. Es gab eine gewisse Distanz wegen all der Dinge, die sich ereignet hatten.« Die Nacht zum Montag ist man zusammen. Monika soll nach ihrer Scheidung mit den Kindern in die Staaten kommen. Sie spricht von Sprachbarrieren. Er erklärt ihr, daß es drüben Sprachprogramme für bilinguale Klassen gibt, überall wo Militärstützpunkte sind.Quelle: https://www.spiegel.de/politik/sie-war-nicht-ehrlich-zu-mir-a-310e0139-0002-0001-0000-000008649347
Wenn man Pratt glaubt, hat er, nachdem Monika ihm die Nachtversion erzählt hat, mit Monika gebrochen (Telefonate gab es aber noch),
Als Kevin Pratt von der »Nachtversion« hört von Monika, davon, daß sie nach der Rückkehr in der Nacht zum Montag die Kinder tot vorfand, sich zu ihrem Mann ins Bett legte und nicht anders reagierte aus Angst vor ihrem Mann, bricht Kevin Pratt mit ihr. »An diesem Punkt, wissen Sie, an diesem Punkt habe ich ihr gesagt, wenn du wußtest, daß die Kinder tot waren, und du hast der Polizei nichts gesagt, dann will ich nichts mehr mit dir zu tun haben. Denn wenn du das tun konntest und wir hätten meine Kinder, was würde dann eines Tages mit ihnen geschehen?«Quelle: https://www.spiegel.de/politik/sie-war-nicht-ehrlich-zu-mir-a-310e0139-0002-0001-0000-000008649347
Mmm. Monika selbst hat Pratt gg Medikamente erwähnt:CharliesEngel schrieb am 26.06.2026:Obwohl, mit Betonung auf obwohl, MB die Möglichkeit gehabt hätte, ihre Kinder mit dem Einsatz von Medikamenten zu sedieren oder zu töten, scheinen Medikamente nicht zum Einsatz gekommen zu sein. MB hätte sich und den Kindern die Taten, den Tod erleichtern können, was wohl nicht stattfand.
Taschentuch mit Äther vor Nase und Mund, und dann, wenn kurz betäubt ersticken oder erdrosseln.....das würde ich als "sanfte" Tötung durchgehen lassen.
Eine Äußerung von Pratt zu der Zeit zwischen dem Auffinden der toten Kinder und seiner Abreise bleibt haften: »Sie hat mir gesagt, daß, wer auch immer es war, der die Kinder umgebracht habe, er ihre Arzneimitteltasche gebraucht habe ... Sie sagte, wer auch immer die Kinder auf dem Gewissen habe, hätte etwas aus ihrer Arzneimitteltasche zu Hause genommen, um die Kinder zu töten oder zu betäuben. Etwas wie Äther, um sie zu betäuben, bevor sie dann umgebracht wurden. Und sie sagte, daß es nur einen Menschen außer ihr gegeben habe, der Zugang dazu hatte, und das war Reinhard.«Quelle:
https://www.spiegel.de/politik/sie-war-nicht-ehrlich-zu-mir-a-310e0139-0002-0001-0000-000008649347
Äther ist tatsächlich nicht gut nachweisbar, und hier lagen die Leichen ein paar Tage bei warmen Augustwetter.. ...
Interessant, dass sie von 'ihrer Arzneimitteltasche' spricht. Vermutlich waren es die Benzos und Neuroleptika, die sie von ihrer Arbeitsstelle mitgehen liess.
Äther wurde in den 80ern nicht mehr als Narkosemittel eingesetzt. Ich weiss nicht, ob man es zum Reinigen oder für andere Zwecke in der Klinik noch vorrätig hatte.

