FrauZimt schrieb:Vielleicht hat sie jemand aus der Nachbarschaft gesehen, angesprochen und sie
überredet in sein Auto zu steigen?
halte ich für wenig wahrscheinlich. Sie war unter Zeitdruck und fast schon zu Hause Warum sollte sie da in ein Auto einsteigen
Triquetrum schrieb:Ein Fahrzeug, das am Straßenrand anhält, um ein Kind einsteigen zu lassen, lässt vermutlichen bei jedem, der auf dem Land lebt, die Alarmglocken läuten. In Berlin nimmt davon quasi keiner Notiz, da eben auch zahlreiche andere Reizeinflüsse vorhanden sind, welche das Gehirn verarbeiten.
So einfach kann man da aber nicht am Straßenrand halten.
Man hätte, auch schon seinerzeit, in "zweiter Spur" halten müssen, womit man auch aufgefallen wäre,
Dann hätte Sandra den dort breiten Gehweg verlassen müssen und durch die am Straßenrand geparkten Autos auf die Fahrbahn treten.
Auch kann man als Autofahrer dort, kaum jemanden auf dem Bürgersteig genau ausmachen. In der Masse und bei Straßenbeleuchtung.
Man sieht erst einmal nur die geparkten Autos und kann auch nicht plötzlich halten inmitten des Verkehrs.
Herbstkind schrieb:Ganz oft werden Dinge auch bewusst anders dargestellt, der Fokus auf Dinge gelenkt die im Endeffekt nicht ganz so wichtig waren.
So wie bei Georgine Krüger, wo auf einmal eine Jugendgruppe ins Spiel kam, die es so nie gab. Wahrscheinlich um bei dem unter Beobachtung stehenden Verdächtigen zu einer Reaktion zu veranlassen.
Herbstkind schrieb:Ich kann mir aber auch. gut vorstellen dass es im Fall Sandra so war dass sie recht schnell betäubt und in ein Fahrzeug gezogen wurde so dass niemand etwas mitbekam.
Gerade das ist so gut wie unmöglich.
Wie geschildert wurde, handelt es sich um eine Hauptverkehrsstraße .
Um die Uhrzeit voller Passanten. Dann müsste man erst einmal einen Parkplatz haben. Wahrscheinlich beibt nichts übrig als in zweiter Spur zu halten um sein Auto herumgehen. Dadurch schon hätte es einen Verkehrsstau gegeben mit hupen usw.
Dann hätte er durch die am Straßenrand geparkten Autos gemusst. Sandra auf dem ca 10m breiten Fußweg, auf dem um diese Zeit alle 20 Meter jemand läuft, abfangen und schließlich zu seinem Wagen schleppen.
Der wäre nicht mal bis zu seiner Fahrertür gekommen bevor ihn Passanten überwältigt hätten.
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