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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

276 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Teenager, 2000 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

25.08.2026 um 00:10
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:a, richtig, aber das Parken auf der Fahrbahn ist in Berlin nun auch wiederum keine Seltenheit, und wenn dann anschließend ein Kind zwischen den geparkten Fahrzeugen hindurch zu eben so einem Pkw unterwegs ist, wäre dies wohl keine ungewöhnliche Situation, da man automatisch in dem Glauben ist, dass das Mädchen mit dazugehört.
Das Mädchen muss aber erst einmal "unter Kontrolle" gebracht werden und dann an vielen Passanten vorbei zum Auto geschleppt werden
Wie soll das funktionieren im Berufsverkehr ?
Es ist schlichtweg nicht möglich, sie da gewaltsam zu Verschleppen ohne aufzufallen.
In dem Video hat man gesehen, das Sandra ein eher "robustes Mädchen" war.
Die hätte sich gewehrt und dann wäre Ende mit der Entführung gewesen
Zitat von FrauZimtFrauZimt schrieb:Sandra war 12. In diesem Alter geht es los mit der Pubertät - Da gehen Kinder Risiken.
Sie werden langsam erwachsen, wollen selber über sich bestimmen. Sie testen Grenzen aus. Und wenn Sandra ihren Entführer kannte, sympathisch fand, wenn er ihr etwas Interessantes versprochen hat, könnte sie durchaus mitgegangen sein.
An das Geschenk zu denken, ist in dem Zusammenhang naheliegend.
Sie stand aber unter Zeitdruck, weil sie zu Hause erwartet wurde. Da steigt sie auch bei keinem Bekannten ein, egal ob sie dem vertraut.
Das Ziel war Abendbrot und dann wohl zum turnen.

Soweit ich das verstanden habe, war es noch einige Tage hin bis zum Geburtstag der Mutter.
Also kein Grund sich zu verspäten, wenn sie nichts gefunden hat.
( Wer sagt eigentlich, das sie kein Geschenk gefunden hat ?)


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

25.08.2026 um 08:02
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das Mädchen muss aber erst einmal "unter Kontrolle" gebracht werden und dann an vielen Passanten vorbei zum Auto geschleppt werden
Wie soll das funktionieren im Berufsverkehr ?
Da gebe ich dir recht, aber wenn es so war, bin ich mir fast sicher, dass das Einsteigen in ein Fahrzeug freiwillig erfolgte. Mit geschickter Gesprächsführung ist leider bei vielen Kindern möglich, diese zu so einer Handlung zu überreden, insbesondere dann, wenn dieses noch als hilfsbereit, auch gegenüber Fremden, gilt. Trotzdem gehe ich weiterhin davon aus, dass Sandra wohl eher in ein Haus verbracht wurde, um dort ihrem Schicksal entgegenzutreten.


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

25.08.2026 um 20:59
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:ber wenn es so war, bin ich mir fast sicher, dass das Einsteigen in ein Fahrzeug freiwillig erfolgte.
Das wäre kaum vorstellbar.
Es war dunkel, die Hauptstraße voller Menschen und am Rande geparkte Autos
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:it geschickter Gesprächsführung ist leider bei vielen Kindern möglich, diese zu so einer Handlung zu überreden, insbesondere dann, wenn dieses noch als hilfsbereit, auch gegenüber Fremden, gilt
Das Problem ist hier, Sandra erst einmal auszumachen in der Menge und dann irgendwo anhalten, aussteigen durch die parkenden Autos auf sie zu gehen , überreden mitzukommen.
Dann unter wilden Gehupe mit dem Mädchen wieder zum Auto und das noch unbemerkt.
Das Alles ist nahezu unmöglich bei der Hauptverkehrstraße im Berufsverkehr,
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Trotzdem gehe ich weiterhin davon aus, dass Sandra wohl eher in ein Haus verbracht wurde, um dort ihrem Schicksal entgegenzutreten.
Das nehme ich auch an. So wie bei Georgine Krüger.
Dabei würde das Halten einer Wasserwaage durchaus passen.
Sandra hatte ja nur kurz Zeit und wäre bestimmt nicht mit gegangen, wenn es eine längere "Aufgabe" gewesen wäre.
Aber kurz man eine Wasserwaage auszurichten dauert keine Minute


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

26.08.2026 um 00:17
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das nehme ich auch an. So wie bei Georgine Krüger.
Dabei würde das Halten einer Wasserwaage durchaus passen.
Sandra hatte ja nur kurz Zeit und wäre bestimmt nicht mit gegangen, wenn es eine längere "Aufgabe" gewesen wäre.
Aber kurz man eine Wasserwaage auszurichten dauert keine Minute
Sollte es so gewesen sein, so würde dies wohl auch bedeuten, dass der Täter in dem möglichen Tatobjekt auch wohnte oder zumindest einen Bezug dorthin hatte. Aus welchem Grund sollte man sonst bis heute die Leiche nicht aufgefunden haben. Wäre es eine spontane Tat, in einem x-beliebigen Haus gewesen, würde das Wegschaffen einer Leiche nur mögliche neue Zeugen auf den Plan rufen. Vermutlich hätte dann der Täter Sandra einfach zurückgelassen.


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

26.08.2026 um 23:37
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:ollte es so gewesen sein, so würde dies wohl auch bedeuten, dass der Täter in dem möglichen Tatobjekt auch wohnte oder zumindest einen Bezug dorthin hatte.
Ich denke, so ist das.
Ein Ortsunkundiger hätte nicht gewusst, wo er die Leiche verbergen könnte.
Auch spricht viel dafür, das er für Sandra kein Unbekannter war.
Aber die Cottbusser Straße ist lang . Mit Hinterhöfen usw.


Ich denke der Tatablauf war ähnlich wie bei Georgine Krüger.
Auch dort hat man nie eine Leiche gefunden.


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

27.08.2026 um 09:46
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Auch spricht viel dafür, das er für Sandra kein Unbekannter war.
Wäre dies so, dann müsste der Täter zur Tatzeit in unmittelbarer Wohnortnähe von Sandra gelebt haben. Die zweite Variante wäre dann wirklich das Zufallsopfer, das sich für den Täter ergeben hat, als Sandra seinen Wohnort, der dann direkt an ihrer Laufstrecke gelegen haben muss, passierte. Natürlich wäre so auch die "Wasserwaage" möglich. Man muss sich nur vorstellen, dass diese Person entlang der Laufstrecke von Sandra wohnhaft war und bei seinem Heimweg zufällig auf diese traf.


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

27.08.2026 um 10:38
@Triquetrum
@Nightrider64


ich stelle es mir auch schwierig vor ein Kind/ Jugendlichen auf offener Straße zu entführen. Leider passiert es jedoch dennoch. Gerade in Berlin gibt es aus den Jahren 1990 bis 2000 weitere ungeklärte Fälle:


1993: Manuel Schadwald 12
1994: Samir Beganovic 12
1995: Stefan Lamprecht 13 (wurde tot gefunden)
1997: Marcel Hermeking 10
1998: Jessica Kopsch 11 (wurde tot gefunden)


Ich meine, dass alle am helllichten Tag auf offener Straße verschwunden sind. Ich will übrigens nicht suggerieren, dass die Fälle zusammenhängen. Aber herausstellen, dass es vergleichbare Fälle gibt, es also leider durchaus möglich ist ein Kind in einer belebten Stadt zu entführen.


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

27.08.2026 um 10:44
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Ich meine, dass alle am helllichten Tag auf offener Straße verschwunden sind. Ich will übrigens nicht suggerieren, dass die Fälle zusammenhängen. Aber herausstellen, dass es vergleichbare Fälle gibt, es also leider durchaus möglich ist ein Kind in einer belebten Stadt zu entführen.
Die Anonymität der Großstadt bringt es eben auch mit sich, dass man auf der Straße Scheuklappen aufsetzt und eben Situationen, soweit sie nicht ein wirklich auffälliges Verhalten, wie z. B. Schlagen oder Wegtragen eines schreienden Kindes, beinhalten, einfach übersieht, obwohl die Alarmglocken klingeln sollten.


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

27.08.2026 um 20:46
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:ch stelle es mir auch schwierig vor ein Kind/ Jugendlichen auf offener Straße zu entführen. Leider passiert es jedoch dennoch. Gerade in Berlin gibt es aus den Jahren 1990 bis 2000 weitere ungeklärte Fälle:
Das mag sein.
Aber die Umstände waren doch z.Z. komplett unterschiedlich
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Ich meine, dass alle am helllichten Tag auf offener Straße verschwunden sind. Ich will übrigens nicht suggerieren, dass die Fälle zusammenhängen. Aber herausstellen, dass es vergleichbare Fälle gibt, es also leider durchaus möglich ist ein Kind in einer belebten Stadt zu entführen.
Hier haben wir den Sonderfall, das Sandra offensichtlich nur die Cottbusser Straße entlang musste.
Eine Straße, die voll belebt ist , gerade zu dieser Zeit
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Die Anonymität der Großstadt bringt es eben auch mit sich, dass man auf der Straße Scheuklappen aufsetzt und eben Situationen, soweit sie nicht ein wirklich auffälliges Verhalten, wie z. B. Schlagen oder Wegtragen eines schreienden Kindes, beinhalten, einfach übersieht, obwohl die Alarmglocken klingeln sollten.
Das geht eben genau dort nicht.
Da ist alle 10 Meter ein Geschäft, teilweise mit Aussen Verkaufsfläche. ( türkische Gemüseladen usw)
Dann der breite Bürgersteig , immer voller Menschen.
Da wäre in diesem Fall, der Gewaltanwendung unter Garantie einer (eher Mehrere) dazwischen gegangen, hätte jemand versucht, Sandra gegen ihren Willen zu entführen.
Sie selbst war ja auch ein etwas kräftigeres Mädchen, das sich sicher gewehrt hätte.
Nicht vorstellbar, das jemand dieses unkalkulierbare Risiko eingegangen wäre, sie dierekt von der Cottbusser Str. abzugreifen
Auch das Erkennen Sandras als potentielles Opfer ist kaum von der Straße(Fahrbahn) aus möglich.

Ich glaube nicht, das sie vom Täter in ein Auto gezerrt wurde, aber auch nicht, das sie freiwillig irgendwo zustieg.


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

28.08.2026 um 07:16
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Da wäre in diesem Fall, der Gewaltanwendung unter Garantie einer (eher Mehrere) dazwischen gegangen, hätte jemand versucht, Sandra gegen ihren Willen zu entführen.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich glaube nicht, das sie vom Täter in ein Auto gezerrt wurde, aber auch nicht, das sie freiwillig irgendwo zustieg.
Das habe ich ja geschrieben. Ich glaube auch nicht, dass hier Gewaltanwendung im Spiel war. Sie wird mit dem Täter wohl freiwillig mitgegangen und somit unter dem Radar möglicher Zeugen durchgerutscht sein. Eine Gewaltanwendung wird mit ziemlicher Sicherheit erst außerhalb des Sichtbereichs weiterer Personen gewesen sein.

Hinsichtlich des freiwilligen Einsteigens in einen Pkw wäre ich mir da nicht so sicher. Die Verlockung, was immer auch der Anreiz durch den Täter gewesen sein mag, könnte zu groß gewesen sein und jedes Sicherheitsempfinden, das sicherlich auch in diesem Alter schon teilweise vorhanden war, beiseite gelegt haben.


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

28.08.2026 um 11:44
@Nightrider64


Das da die Umstände komplett unterschiedlich sein sollten sehe ich jetzt nicht.
Marcel Hermeking verschwand zum Beispiel auf dem Weg von der Ubahnstation am Alexanderplatz zum Alexanderplatz auf einem Fest. Also im Grund noch viel belebter als bei Sandra.

Jessica Kopsch verwand auf dem Weg von Zuhause zur nahen Schule: Entfernung gut 500 m.

Im Fall Georgine Krüger waren es wenige hundert Meter.

Ich sehe da keinen Sonderfall Sandra, der so anders ist als alle anderen.

Außerdem wäre es auch denkbar, dass selbst ohne Gewalt ein Kind mit einem Fremden mitgeht, ohne dass dies auffällt. Zum Beispiel könnte der Täter ja auch Sandra gedroht haben. "Du steigst jetzt mit mir in das Auto, sonst passiert deiner Mama etwas". Kinder reagieren unterschiedlich. Wenn der Täter dann vllt noch unter seiner Jacke ein Messer oder Pistole gezeigt hätte, könnte ich mir leider schon vorstellen, dass da ein Kind mitgeht ohne dass irgendwelche offene Gewaltanwendung notwendig ist und ohne, dass da irgendwer Notiz davon nimmt.


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

29.08.2026 um 21:01
Zitat von UY_ScutiUY_Scuti schrieb am 26.07.2022:Ich bin neulich auf einen rbb-Filmbeitrag zu diesem Fall gestoßen, der noch mind. 3 Wochen lang verfügbar sein wird. Geht genau bis Minute 17:30 :
https://www.ardmediathek.de/video/im-visier-wahre-verbrechen/vermisst-fuer-immer-sandra-wissmann-katrin-konert-und-inga-gehricke/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvaW0tdmlzaWVyLzIwMjItMDItMTRUMjE6MDA6MDBfMTVjMDM5Y2ItNGE3NS00Y2YwLWIzNjctMTYxZjNjZDBmYmIzL2ltLXZpc2llci12b20tMTQtMDItMjAyMg

Von dem vermutlichen Trittbrettfahrer, der von einer Telefonzelle nahe Sandra's Wohnhaus aus behauptet hat zu wissen, wo sich die Leiche des Mädchens befindet, wusste ich bis heute tatsächlich noch nichts. Was mich aber verwundert hat ist die Tatsache, dass die bekannte Spur von dem "Wasserwaagen-Mann" hier nicht erwähnt wurde
Weiß irgendjemand mehr über diesen Trittbrettfahrer? Ich konnte dazu online nichts finden.


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

29.08.2026 um 21:05
@vorsichtfalle
Dann muss man aber auch einen Blick auf die unterschiedlichen Hintergründe, vor denen die vermeintlichen Taten statt fanden werfen. Sicherlich könnte der eine oder andere Fall zusammenhängen, aber da wurden nie Hinweise darauf gegeben, seitens der Ermittluzngsbehörden.
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:ch meine, dass alle am helllichten Tag auf offener Straße verschwunden sind. Ich will übrigens nicht suggerieren, dass die Fälle zusammenhängen.
Sandra ist nicht am hellichten Tage verschwunden, sondern, als es bereits dunkel war. Dies macht es einem unbekannten Täter schwer, das Mädchen überhaupt zu entdecken oder zu verfolgen.
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:arcel Hermeking verschwand zum Beispiel auf dem Weg von der Ubahnstation am Alexanderplatz zum Alexanderplatz auf einem Fest. Also im Grund noch viel belebter als bei Sandra.
Aber komplett anders.
Der Alexanderplatz ist ein größerer Autofreier Platz.
Wahrscheinlich aufgrund des Kinderfestes voll von Besuchern
Nicht zu vergleichen mit der Cottbusser Straße im Berufsverkehr
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Außerdem wäre es auch denkbar, dass selbst ohne Gewalt ein Kind mit einem Fremden mitgeht, ohne dass dies auffällt. Zum Beispiel könnte der Täter ja auch Sandra gedroht haben. "Du steigst jetzt mit mir in das Auto, sonst passiert deiner Mama etwas"
Eher unwahrscheinlich. Das ganze Szenario ist nicht wirklich realistisch im Berufsverkehr ,ohne aufziufallen.

Persönlich bin ich eher der Meinung, wenn schon einen Zusammenhang oder gar eine Serie, dann wohl eher bei den verschwundenen bzw. ermordeten Jungen.


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

29.08.2026 um 23:45
Durch Aktenzeichen XY bin ich erneut auf den Fall aufmerksam geworden.
Das Paradoxe an der ganzen Geschichte ist für mich die Uhrzeit.
Sandra war zuverlässig und hatte nach Absprache mit der Mutter ungefähr 45 - 60 Minuten Zeit, um einzukaufen. Ich weiß ja nicht, wie gut Karstadt damals bestückt war. Aber für mich ist es ein Rätsel, wie sich eine 12-jährige alleine so lange im Einkaufszentrum aufhalten kann. Sie wurde ja 16:45 Uhr noch gesehen. Das sind ja fast zwei Stunden, die sie zum Geschenk suchen brauchte. Sie wusste, dass sie später noch Training hat. Also was hat sie veranlasst, so die Zeit zu vergessen, ohne sich (wie sonst) zu melden, das es später wird.
Und natürlich ist man sehr empfänglich für Fallen von kranken Tätern. Aber wie genau informiert man denn seine Kinder wirklich?
- es gibt auch böse Frauen
- Erwachsene brauchen niemals Hilfe von Kindern
- kein Fremder holt dich ab, wenn Mama im Krankenhaus ist
- Kinder brauchen Hilfe
- Hundewelpen in Not

Usw.
Ich würde für kein Kind der Welt meine Hand ins Feuer legen und sagen, dass es niemals mit Fremden mitgehen würde.


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

30.08.2026 um 00:14
Zitat von JuliajuJuliaju schrieb:Sandra war zuverlässig und hatte nach Absprache mit der Mutter ungefähr 45 - 60 Minuten Zeit, um einzukaufen. Ich weiß ja nicht, wie gut Karstadt damals bestückt war. Aber für mich ist es ein Rätsel, wie sich eine 12-jährige alleine so lange im Einkaufszentrum aufhalten kann. Sie wurde ja 16:45 Uhr noch gesehen. Das sind ja fast zwei Stunden, die sie zum Geschenk suchen brauchte. Sie wusste, dass sie später noch Training hat. Also was hat sie veranlasst, so die Zeit zu vergessen, ohne sich (wie sonst) zu melden, das es später wird.
Wenn ich an meine Zeit in dem Alter zurückdenke, so war es ganz normal, dass man im Karstadt oder Quelle-Kaufhaus etwas mehr Zeit verbrachte. Ich bin zwar männlich und hatte sicherlich nicht die gleichen Interessen wie ein Mädchen in dem Alter, aber trotzdem war ich zu diesem Zeitpunkt auch schon alleine unterwegs. Damals bin ich teilweise in die Welt versunken, weil man eben Spielzeug oder erste Videospiele in meinem Fall ausprobiert hat. Da geht schnell mal mehr Zeit drauf, als man eigentlich vorhatte. Deshalb denke ich ist es ein ganz normaler Vorgang, dass man in diesem Alter und zu dieser Zeit dem Angebot verfallen kann, dass ein Kinderherz mit 12 Jahren begehrt .....
Zitat von JuliajuJuliaju schrieb:Ich würde für kein Kind der Welt meine Hand ins Feuer legen und sagen, dass es niemals mit Fremden mitgehen würde.
... was dann auch dazu führt, dass ich in diesem Punkt voll bei dir bin. Merkt man letztendlich dass die Zeit überschritten wurde, die man eigentlich mit der Mutter vereinbart wurde, bringt das natürlich Möglichkeiten mit sich, die ein Täter für sich ausnützen könnte. Wenn man sich in der Gesprächsführung einigermaßen geschickt verhält, wird es wohl bei fast jedem Kind, welches sich alleine durch relativ anonymes Gebiet bewegt möglich sein, es zumindest so zu beeinflussen, dass man es von dem eigentlichen Ziel abbringt. Dies muss noch nicht zwangsweise gleich der direkte Weg in ein Pkw sein. Es würde ja schon ausreichen, es zu einer für Zeugen kaum einsehbaren Örtlichkeit zu bringen, wo ich dann mittels Gewalt die Herrschaft über das Kind erlange.


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

30.08.2026 um 01:30
Zitat von JuliajuJuliaju schrieb:Ich würde für kein Kind der Welt meine Hand ins Feuer legen und sagen, dass es niemals mit Fremden mitgehen würde.
Das haben ja Untersuchungen gezeigt.
Kinder, bei denen die Eltern schwören konnten das sie nie irgendwo mitgehen.
Und dann haben sich mehr als die Häfte der Kinder doch überreden lassen.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:überschritten wurde, die man eigentlich mit der Mutter vereinbart wurde, bringt das natürlich Möglichkeiten mit sich, die ein Täter für sich ausnützen könnte.
Wie das ?
Die 500m mit dem Auto fahren ?
Für diesen Zeitvorteil wäre Sandra wohl nie bei einem Fremden zugestiegen.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Wenn man sich in der Gesprächsführung einigermaßen geschickt verhält, wird es wohl bei fast jedem Kind, welches sich alleine durch relativ anonymes Gebiet bewegt möglich sein, es zumindest so zu beeinflussen, dass man es von dem eigentlichen Ziel abbringt
Wenn Du jetzt von einem Unbekannten ausgehst muß ich das eher verneinen.
Mal abgesehen davon, das es für Sandra kein annonymes Gebiet war.
Sie war Kreuzbergerin und macht auf den Videos auch einen selbstbewussten Eindruck
Für die paar hundert Meter wäre sie wohl nicht zu jemanden eingestiegen, der auch erst einmal anhalten musste und S. überreden, was mehr als auffällig gewesen wäre.
Hätte sie bei Karstadt einen Bekannten getroffen, der ihr anbot, sein Auto aus dem Parkhaus zu holen, damit sie schneller zu Hause ist, macht das auch keinen Sinn, weil es kaum einen zeitlichen Unterschied machen würde

M.Meinung nach, wurde Sandra unmittelbar in ihrer direkten von einem ihr Bekannten angesprochen, der dann auch zum Täter wurde.


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

30.08.2026 um 01:55
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Die 500m mit dem Auto fahren ?
Für diesen Zeitvorteil wäre Sandra wohl nie bei einem Fremden zugestiegen.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Für die paar hundert Meter wäre sie wohl nicht zu jemanden eingestiegen, der auch erst einmal anhalten musste und S. überreden, was mehr als auffällig gewesen wäre.
Hätte sie bei Karstadt einen Bekannten getroffen, der ihr anbot, sein Auto aus dem Parkhaus zu holen, damit sie schneller zu Hause ist, macht das auch keinen Sinn, weil es kaum einen zeitlichen Unterschied machen würde
Das ist die Annahme, die wir aus so einem Angebot schlussfolgern würden und sicherlich auch richtig ist. Man sollte hier aber auf die wahrscheinliche Denkweise einer 12-jährigen eingehen, die möglicherweise bei einem entsprechenden Angebot schon unter Zeitdruck stand. Ich glaube nicht, dass man hier von einem so strukturierten Denken, dass den Faktor der Sinnhaftigkeit des entsprechenden Handelns mit einschließt, ausgehen kann. Kinder in diesem Alter denken doch eher Auto ist schneller als Laufen, ohne dabei mit einzuberechnen, dass man erst zu dem Fahrzeug noch hinlaufen muss, sollte es tatsächlich z. B. in einer Tiefgarage stehen.

Ähnlich verhält es sich aus meiner Sicht auch, wenn Sandra auf der Straße angesprochen worden wäre. "Kind, das sind noch 10 Min zu laufen, mit dem Auto bringe ich dich in 1 Minute vor die Türe" wird für ein Kind durchaus nicht unlogisch klingen, selbst wenn der zeitliche Unterschied zwischen Laufen und Fahren, objektiv betrachtet, wohl viel geringer sein wird.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Mal abgesehen davon, das es für Sandra kein annonymes Gebiet war.
Das kam falsch rüber. Anonym habe ich nicht auf Sandra oder den Täter bezogen, sondern vielmehr als allgemeinen Begriff gesetzt, dass die Gegend, in der Sandra höchstwahrscheinlich verschwunden ist, nicht unbedingt eine große Anzahl von Zeugen hervorbringt. Jeder geht dort seinen eigenen Weg, solange sich nicht wirklich etwas Auffälliges, wie z. B. ein Kind mit Gewalt in ein Auto ziehen, womöglich noch mit lauter Geräuschkulisse durch Schreie der Entführten, auf der Straße abspielt.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:M.Meinung nach, wurde Sandra unmittelbar in ihrer direkten von einem ihr Bekannten angesprochen, der dann auch zum Täter wurde.
Das sehe ich ähnlich. Sollten die Zeugenaussagen richtig sein und sich Sandra tatsächlich schon auf dem Heimweg befunden haben, dann scheint mir dies zu der gegebenen Tageszeit die wahrscheinlichste Variante. Ob nun Bekannter oder geschickte Gesprächsführung sei mal dahingestellt. Trotzdem ist Sandra, sollte es dem Täter durch dieses Handeln gelingen, sie in ein Anwesen zu locken, sofort aus dem Blickfeld etwaiger Zeugen.


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

30.08.2026 um 02:27
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:an sollte hier aber auf die wahrscheinliche Denkweise einer 12-jährigen eingehen, die möglicherweise bei einem entsprechenden Angebot schon unter Zeitdruck stand. Ich glaube nicht, dass man hier von einem so strukturierten Denken, dass den Faktor der Sinnhaftigkeit des entsprechenden Handelns mit einschließt, ausgehen kann. Kinder in diesem Alter denken doch eher Auto ist schneller als Laufen, ohne dabei mit einzuberechnen, dass man erst zu dem Fahrzeug noch hinlaufen muss, sollte es tatsächlich z. B. in einer Tiefgarage stehen.
Diese Denkweise konnte ich nachvollziehen, bis ich mir mal genauere Gedanken über Sandra gemacht habe und die Videos von Ihr gesehen hatte.
Sandra war eine "Berliner Göre", die in einer sehr divergenten Gegend von Berlin lebte. Sie machte auch keinesfalls einen zierlichen Eindruck. Die weis schon, was da für seltsame Leute in ihrer Umgebung umher wandern. Selbst, wenn der Fahrer die Möglichkeit gehabt hätte, dort überhaupt anhalten zu können, nachdem er sein Opfer aus der Menge der Passanten ausgemacht hat.
Sie wäre nicht zu einem Fremden ins Auto gestiegen. Dessen bin ich mir recht sicher

Thema Tiefgarage:
Die Garage von Karstadt war mal einer Weile nur von der Hasenheide aus und zeitweise wohl auch /nur von der Urbahnstraße aus befahrbar.
Aber beides 90 Grad entgegen Sandras Richtung.
Dazu noch war das Parkdeck , soweit ich mich erinnere, auch nur über eine der oberen Etagen begehbar.
Auch das kostet Zeit.

D.h. wenn ihr jemand angeboten hätte zu Fahren, hätte der erst einmal im Berufsverkehr die Richtung ändern müssen. Irgendwo wenden bzw abbiegen.
Dazu noch , das er sich mit Sandra an einer abgebrochenen Stelle hätte verabreden müssen.
Eine Kreuzung oder Einfahrt an der Sandra zusteigt.
Für die paar hundert Meter wäre da auch kaum Zeitersparnis
Es ist nicht realistisch erkennbar, warum sie so handeln sollte.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Kind, das sind noch 10 Min zu laufen, mit dem Auto bringe ich dich in 1 Minute vor die Türe" wird für ein Kind durchaus nicht unlogisch klingen, selbst wenn der zeitliche Unterschied zwischen Laufen und Fahren, objektiv betrachtet, wohl viel geringer sein wird.
Sehe ich in diesem Fall komplett anders.
Argumentation s.O.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:dass die Gegend, in der Sandra höchstwahrscheinlich verschwunden ist, nicht unbedingt eine große Anzahl von Zeugen hervorbringt.
Doch jede Menge Zeugen, mit denen sie den breiten Gehweg, unterbrochen durch Obstverkaufsstände, zusammen beschritt. Kaum eine Gelegenheit, sie da anzusprechen und schon gar keine Möglichkeit sie mit Gewalt zu verschleppen.
Auf irgend welchen Einreden wie "Deine Mutter schickt mich" würde Sandra nach meiner Einschätzung erst einmal nach dem Namen der Mutter fragen.

@Triquetrum
Im Grundprinzip favorisieren wir eigentlich das gleiche Szenario.
Sandra war zu gutmütig.
Da sie ,in dieser Gegend aufgewachsen, eher nicht so gutmütig gegenüber Fremden gewesen sein dürfte, nehme ich an, der Täter war ihr zumindest vom sehen bekannt.
Er bat um eine Kleinigkeit und zog sie so von der Straße.
Ähnlich, wie bei Georgine Krüger, wobei hier wohl mehr der Zufall eine Rolle, spielt


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

30.08.2026 um 10:10
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Man sollte hier aber auf die wahrscheinliche Denkweise einer 12-jährigen eingehen, die möglicherweise bei einem entsprechenden Angebot schon unter Zeitdruck stand. Ich glaube nicht, dass man hier von einem so strukturierten Denken, dass den Faktor der Sinnhaftigkeit des entsprechenden Handelns mit einschließt, ausgehen kann. Kinder in diesem Alter denken doch eher Auto ist schneller als Laufen, ohne dabei mit einzuberechnen, dass man erst zu dem Fahrzeug noch hinlaufen muss, sollte es tatsächlich z. B. in einer Tiefgarage stehen.
Ich finde es inzwischen erschreckend, wie sehr du mir ständig meine Antworten und Sichtweisen vorweg nimmst ;)

Auch hier kann ich dir vorbehaltlos zustimmen.

Dazu kommt mMn noch, dass sie vielleicht auch Hemmungen hatte, dieses Angebot gegenüber eines Erwachsenen abzulehnen.


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Sandra Wißmann (12), seit November 2000 vermisst

30.08.2026 um 15:47
Zitat von ZiegenpetraZiegenpetra schrieb:Dazu kommt mMn noch, dass sie vielleicht auch Hemmungen hatte, dieses Angebot gegenüber eines Erwachsenen abzulehnen.
Richtig, auch ein völlig normales Verhalten, da Kinder in der Regel so erzogen werden, dass Erwachsene Respektspersonen für sie sind. Dies bekommen sie ja auch im normalen Leben, durch ihre Eltern, Verwandte die z. B. auf sie aufpassen, Lehrer oder Trainer im Sportverein regelmäßig vorgelebt. Man sagt zwar immer, mein Kind würde niemals mit einem Fremden mitgehen, die Realität sieht jedoch oftmals anders aus, auch wenn Sandra sicherlich mit 12 Jahren schon ein Alter hatte, in dem die pubertierende Phase seinen Beginn findet.


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