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Peggy Knobloch

Peggy Knobloch

27.10.2014 um 08:11
Als hätten wir es verschrieen, die karten nach. Wobei nicht klar wird, wer "die" eigentlich sind, aber sehr selbst:


Beamtendumm, Blogbeitrag, 26. Oktober 2014
http://beamtendumm.wordpress.com/2014/10/26/fremdbeitrag-thema-justiz-in-bayern/
FREMDBEITRAG: Thema Justiz in Bayern

Veröffentlicht am 26. Oktober 2014 von beamtendumm



anlässlich der Kundgebung für Justiz-und Psychiatrieopfer in Bayreuth am 10. Oktober 2014 wird nachstehendes Schreiben von 40 Personen unterzeichnet und an Innenminister Hermann verabschiedet:

Sehr geehrter Herr Innenminister,
nach dem Freispruch des geistig behinderten Ulvi Kulac im Wiederaufnahmeverfahren am 14. Mai 2014 hinsichtlich des Mordes an Peggy Knobloch erging durch den Abgeordneten Klaus A d e l t in der 21. KW die Anfrage zum Plenum, warum es im Zuge der Ermittlungen der Soko Peggy II zu so vielen Ungereimtheiten kam.
Ihre uns vorliegende Antwort, dass vorgebrachte Kritikpunkte im Zuge staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen bereits umfassend überprüft wurden und sich konkrete Anhaltspunkte für etwaiges Fehlverhalten nicht ergaben, ist geradezu empörend und ist nicht widerspruchslos hinzunehmen.
Schon allein die stundenlangen Vernehmungen des Beschuldigten als geistig behinderter Mensch – ohne Rechtsbeistand – sind seelische Folter und verstoßen gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, wonach jeder ein Recht auf einen fairen Prozess hat.
Nachweisbar wurden unter der Leitung von Soko-Chef Geier durch die Ermittler Zeugenaussagen sowie Sachverhalte manipuliert, Zeugen wurden regelrecht „gekauft“ für Aussagen, weil es sonst nichts gab, was man hätte dem Beschuldigten vorhalten können.
Dem Kleinkriminellen und ehemaligen V-Mann der Polizei, Peter Hofmann, wurde die Freiheit versprochen, wenn er in der Hauptverhandlung den Beschuldigten belastet. Nachweisbar hatte dieser dann auch bei der Staatsanwaltschaft hinsichtlich seiner „Belohnung“ nachgefragt.
Geier sei der Schlimmste gewesen, der ihn zu dieser Aussage drängte, so Hofmann in einer eidesstattlichen Versicherung. Im Wiederaufnahmeverfahren erklärte der damalige Ermittlungsrichter Wiesneth, dass die Angaben von Hofmann sehr glaubhaft waren.
Die Auswertung der Tachoscheibe des Schulbusses, die im Verfahren eine wichtige Rolle spielt, wurde manipuliert und passend gemacht, um eine Tatzeit überhaupt rekonstruieren zu können.
Um das Ganze abzurunden wurde die Falschaussage einer Zeugin hinsichtlich einer möglichen Tatzeit – ein ganzes Jahr später – zugelassen, was selbst im Wiederaufnahmeverfahren erkannt wurde.
Der Ermittler P. besuchte tagelang einen damals 8 Jahre alten psychisch geschädigten Jungen, schenkte ihm Spielzeug, bis er in stundenlangen Befragungen letztendlich eine Aussage bekam, von der er der Meinung war, dass dieser etwas gesehen haben musste. Sofort erging an die Gutachter des Beschuldigten sowie an BILD die Mitteilung, dass es einen Augenzeugen für die Vergewaltigung der Peggy Knobloch gebe.
Dass die Aussage dieses Jungen durch die Sachverständige tatsächlich als nicht glaubhaft begutachtet wurde, verschwieg man der Öffentlichkeit, im Gegenteil: wie ein roter Faden zieht sich der angebliche Missbrauch der damals 9-jährigen Peggy noch bis heute durch die Presse, ja sogar bis ins Plädoyer von Staatsanwältin Staade im Wiederaufnahmeverfahren.
Tatsächlich ist durch Zeugenaussagen belegt, dass sich das Mädchen an diesem Tag keinesfalls beim Beschuldigten aufgehalten haben kann; der Wahrheitsgehalt der Aussage des Beschuldigten besonders im Hinblick auf seine geistige Behinderung – wurde nie hinterfragt.
Der Beschuldigte selbst kann sich noch sehr gut erinnern, als er damals in einer stundenlangen Vernehmung vom Ermittler im Genick gepackt und zu einer Aussage hinsichtlich des Missbrauchs von Peggy Knobloch genötigt wurde mit dem Versprechen, dass er ja auf Grund seiner Krankheit bei einem solchen Vorfall nicht ins Gefängnis komme, vor dem er panische Angst hatte.
Auch wenn das Ermittlungsverfahren damals eingestellt wurde, so berichtete im Wiederaufnahmeverfahren der damalige Ermittlungsrichter Wiesneth, dass die Angaben des damals Beschuldigten für ihn sehr glaubhaft waren!

Wahrheitswidrig erging vom damaligen Chefermittler Geier die Mitteilung an die Öffentlichkeit, es gebe keine Tonbandaufzeichnung vom Geständnis des Beschuldigten, sondern lediglich ein Gedächtnisprotokoll. Tatsächlich zeigt sein eigener Ermittlungsbericht an die Gutachter und letztendlich die Aussage des ehemaligen Verteidigers des Beschuldigten im Wiederaufnahmeverfahren, dass es sehr wohl eine Tonbandaufzeichnung gab.
Wahrheitswidrig teilte der damalige Chefermittler Geier in einer Presseerklärung mit, dass sich die beiden Buben getäuscht hatten, die Peggy noch abends gesehen hatten; es wäre das Mädchen aus der Nachbarschaft gewesen, was der Vater dieses Mädchens voller Empörung zurückgewiesen hatte.
Nachweisbar wurden Aussagen von Zeugen durch die Polizei falsch wiedergegeben, – oder wie sich jetzt im nach hinein zeigt – gar aus den Akten entfernt; wichtige entlastende Zeugen wurden gar nicht erst gehört.
Sehr nachdenklich stimmt auch die Tatsache, dass gerade auffällige, bereits Polizei bekannte Personen für die Ermittler die glaubwürdigsten Zeugen waren. Andererseits wurden geachtete und ehrbare Zeugen aus dem Ort in stundenlangen Vernehmungen in menschenverachtender Art und Weise unter Druck gesetzt mit dem Ziel, ihre Aussage zum Nachteil des Beschuldigten zu ändern.

Sehr geehrter Herr Innenminister,
sofern Sie als Verantwortlicher der Polizei in Bayern nach all diesen Darlegungen noch immer Ihren Standpunkt vertreten, es gebe keine Anhaltspunkte für etwaiges Fehlverhalten, dann sind derartigen Machenschaften durch die Polizei weiterhin Tür und Tor geöffnet und ein Rechtsstaat ist tatsächlich nicht mehr vorhanden.
Diese skrupellose Vorgehensweise der Polizei hat uns Bürgern wieder einmal mehr gezeigt, dass sie rücksichtslos Menschenleben und Existenzen zerstört, nur um der Öffentlichkeit und der Obrigkeit einen erledigten Fall zu melden.


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Redjune
ehemaliges Mitglied

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Peggy Knobloch

27.10.2014 um 09:42
@jaska
Jetz aber..^^

Ich wüsste gern woher die wissen was mit uk während der Vernehmungen genau gemacht wurde.. Wenn die Leute selber behaupten dass die Akten frisiert wurden gibt's darüber ja keine Aufzeichnungen. Und Uks Erzählungen darf man ja nicht glauben, so die Argumentation der BI bis vor kurzem noch... Schwierig schwierig... ;) aber Hey - 40 Leute sind schon ne ganze Menge ..


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Peggy Knobloch

27.10.2014 um 09:51
@Redjune
@jaska

Zumindest geben sie ja mal zu, dass der kleine Junge psychisch beienträchtigt war. Dass der Kleine auch ein Opfer von sexuellen Missbrauchs durch U.K. war wird da natürlich weggelassen.

Ich glaube nicht an eine Entlassung Ulvis in diesem Jahr. Da musste man sich ja was einfallen lassen. Hat doch 1x geklappt die Medien zu mobilisieren und zu manipulieren? Warum sollte das kein zweites Mal klappen?


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Redjune
ehemaliges Mitglied

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Peggy Knobloch

27.10.2014 um 10:41
Seh ich das richtig die rede ist von FL? Dessen aussagen fanden doch vor Gericht ohnehin keine Beachtung oder irre ich mich?


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Peggy Knobloch

27.10.2014 um 13:38
@Redjune
Ja, der Florian L.
Soweit ich weiß wurden seine Aussagen nicht generell als nicht glaubwürdig eingestuft. Er hatte nur damals viele verschiedene Dinge berichtet, die zum Teil widerlegt wurden.
So will er zum Beispiel gesehen haben, wie Ulvi K. und dessen Vater zusammen Peggys Leiche entsorgt haben wollen. An dem von ihm angegebenen Ort konnte nichts gefunden werden.


Mainwelle, 22.12.2003
http://www.mainwelle.fm/news/hofer-landgericht-ein-schulfreund-der-vermissten-peggy-will-gesehen-haben-wie-der-angeklagt...
"Der heute 10-jährige Junge ist eines der Mißbrauchsopfer des Angeklagten Ulvi K. und war mit der verschwundenen Peggy sehr gut befreundet. Gegenüber von Kripo-Beamten hat der Junge vor gut einem Jahr ausgesagt, er habe beobachten können wie Ulvi K. zusammen mit seinem Vater die Leiche des Mädchens in der Nähe von Lichtenberg verschwinden lassen habe. Da der Junge gegenüber der Polizei mehrere verschiedene Versionen erzählt hat, dürfte es allerdings schwierig sein seine Glaubwürdigkeit richtig einzuschätzen. Eines ist jedoch nach Angaben eines Kripo-Beamten sicher: Der Junge könnte mehr wissen, als er bislang ausgesagt hat.
Frankenpost, 23.12.2003
kein Link vorhanden
Das Kind hatte im Dezember 2002 den Polizeibeamten zu einem Waldweg am nördlichen Ortsausgang von Lichtenberg in Richtung Lobenstein geführt. Hier, in der Nähe des so genannten "Sachsenhäuschens", einem leer stehenden alten Gebäude, zeigte er den Platz, an dem er Ulvi K. und dessen Vater gesehen haben will, als sie die in eine Plastikplane gewickelte Leiche von Peggy aus einem roten Auto ausluden und in den Wald trugen. Wie der Soko-Kommissar weiter berichtete, hatte der Junge mit panischer Angst reagiert, als er mit dem Beamten zu der Stelle gehen sollte. Schließlich habe er ihm aber den Ort doch gezeigt. Suchaktionen der Polizei in dem Waldstück und dem alten Gemäuer seien allerdings ergebnislos verlaufen
Florian sagte zudem aus, er haben noch am Nachmittag mit Peggy zusammen am Brunnen am Marktplatz gespielt.

Und er sagte aus, er konnte am Schlossberg den Mord beobachten. Auch dort gab er eine Stelle als den Ort an, an dem Ulvi K. und sein Vater Peggys Leiche vergraben haben sollen.
Darüberhinaus sind 2 Notrufe von Florian L. bei der Polizei in Naila eingegangen, an eben jenem Nachmittag. Später habe der Junge zugegeben, es habe sich um einen Scherz gehandelt.


Frankenpost, 23.12.2003
kein Link vorhanden
Aus den Aussagen der Mutter ging gestern allerdings auch hervor, dass der Junge im Laufe der Zeit mehrere unterschiedliche Versionen seiner Geschichte erzählt hat. So habe er einmal angegeben, dass er beobachtet habe, wie Ulvi K. im "Sachsenhäuschen" die am Boden liegende Peggy gewürgt habe. Dabei soll auch K.s Vater anwesend gewesen sein. Das Kind, das das Geschehen von einem Versteck aus beobachtet haben will, habe gesagt: „Ich habe mich nicht mal getraut, Luft zu holen, damit mich keiner sieht.“ All diese Aussagen konnten von den Ermittlern nicht verifiziert werden. Allerdings ist bislang auch nicht zu klären gewesen, was der Junge tatsächlich an jenem Nachmittag gemacht hat. Als erwiesen gilt, dass er von einer Telefonzelle aus zwei Mal kurz hintereinander die Notrufnummer der Polizei in Naila gewählt hat. Er hat dabei allerdings nichts Verwertbares gesagt und später angegeben, es habe sich nur um einen Scherz gehandelt.
Was er sagte kann in der Gesamtheit so nicht stimmen. Ob einzelne Aspekte real wiedergegeben wurden, konnte damals schlicht und einfach nicht eingeschätzt werden.

Berücksichtigen muss man hier mehrere Dinge: der Junge war zum Zeitpunkt des Verschwindens 9 Jahre alt und er war Missbrauchsopfer gewesen. Zudem war Peggy eine Spielkameradin, deren Verschwinden ihn sicher ziemlich aus der Bahn geworfen haben dürfte.
Mir ist es zu einfach seine Aussagen als Geschwätz abzutun.
Sollten sie allesamt falsch sein, so hatte er jegliche Entschuldigung dafür - emotionaler Stress kann für solch jungen Menschen fatale Folgen haben. Dass die Psyche sich da Mittel und Wege sucht, durch Verdrängung, Vereinfachung oder Vermischung mit Bekanntem besser mit der Geschichte fertig zu werden.

Dass ihm aber am Nachmittag von Peggys Verschwinden etwas Schlimmes widerfahren ist, dass er gleich 2 mal den Notruf wählt, das macht für mich persönlich Sinn.
Wäre er damals 12 gewesen und in Begleitung von Gleichaltrigen, dann würde ich solche Anrufe als Mutprobe einordnen.
So aber ist mir das zu viel Zufall: ein Mädchen verschwindet, ein Siebenjähriger ist alleine unterwegs und ruft aus der Telefonzelle zweimal bei der Polizei an - aus Jux. Ah ja.


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Peggy Knobloch

27.10.2014 um 13:42
@jaska
was sind 40 Unterzeichner angesichts von 80,8 Millionen Menschen, die unter deutschem Himmel leben :)

die sind unbedeutend wie ein Fliegenschiss an einer Fensterscheibe


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Redjune
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Peggy Knobloch

27.10.2014 um 16:32
@jaska
Hmm.. Ich kann über FL nichts sagen - ich seh ihn aber als weiteres Opfer in der gesamten Peggy-Geschichte. Ich hab jedoch nie erlebt dass jemals ein Kinderzeuge derart übel angegangen wurde wie in diesem Fall.. Auch wenn er vielleicht viel erfunden hat kann man doch auf ein Kind trotzdem nicht medial so eindreschen wie es bereits geschehen ist... Das begreif ich nicht. Gelogen wurde schließlich an mehreren stellen - ein 10jähriger sollte da wirklich nicht maßgebend sein..


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Peggy Knobloch

27.10.2014 um 17:14
jaska schrieb:Vielleicht reden wir auch aneinander vorbei:
entweder gibt es eine Indizienkette, deren Glieder ähnlich stark sind oder es gibt eine Anzahl von Indizien, die das Hauptindiz (das Geständnis) stützen und die dann keine Rolle mehr spielen, wenn dieses wegbricht.
Deine Analysen sprechen eher für den zweiten Fall, oder?
Exakt.
jaska schrieb:Wäre er damals 12 gewesen und in Begleitung von Gleichaltrigen, dann würde ich solche Anrufe als Mutprobe einordnen.
So aber ist mir das zu viel Zufall: ein Mädchen verschwindet, ein Siebenjähriger ist alleine unterwegs und ruft aus der Telefonzelle zweimal bei der Polizei an - aus Jux. Ah ja.
Fällt mir auch schwer zu glauben. Zumal sich Scherze von Kindern in dem Alter gewöhnlich als solche erkennen lassen. Das ist meist sehr albern.
Redjune schrieb:Hmm.. Ich kann über FL nichts sagen - ich seh ihn aber als weiteres Opfer in der gesamten Peggy-Geschichte. Ich hab jedoch nie erlebt dass jemals ein Kinderzeuge derart übel angegangen wurde wie in diesem Fall.. Auch wenn er vielleicht viel erfunden hat kann man doch auf ein Kind trotzdem nicht medial so eindreschen wie es bereits geschehen ist... Das begreif ich nicht. Gelogen wurde schließlich an mehreren stellen - ein 10jähriger sollte da wirklich nicht maßgebend sein..
Ja, das finde ich auch immer mal wieder sehr merkwürdig. Man merkt es auch in den derzeitigen Schreiben der BI - da wird wieder mit entsprechender Attributierung das gewünschte Bild geschaffen.


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Redjune
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Peggy Knobloch

27.10.2014 um 19:13
@LivingElvis
Es ist ja nicht nur die BI - selbst hier in Forum wurde der junge schon teilweise beschimpft. Mich irritiert das - andere Zeugen wie zb Hoffmann haben uk sehr viel mehr Schaden zugefügt - hier jedoch hält man sich mit Vorwürfen zurück. Aber ein 10 jähriger?

Was den Telefonstreich angeht - es muss damals doch Aufzeichnungen gegeben haben. Wählt man den Notruf wird das aufgezeichnet - gerade auch um solche Streiche zu verfolgen.. Man hätte sich ja einfach ein Bild davon machen können. Ich denke in diesem alter sind Streiche noch sehr gut erkennbar... Aber wie so oft: man erfährt da eh nichts drüber. Wundern tuts mich natürlich .. Inwiefern soll der junge denn "krank" sein? Sollten Kranke nicht geschont werden? Oder gilt das nur für uk...?


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Peggy Knobloch

27.10.2014 um 20:55
jaska schrieb:Der Ermittler P. besuchte tagelang einen damals 8 Jahre alten psychisch geschädigten Jungen,
Warum man vor allem gegen den damals 8 jährigen Jungen heute noch immer weiter nachtreten muss kann ich nicht begreifen.

Ich kann es mir nur so erklären, dass die Enttäuschung über die (noch) nicht Entlassung des Schützlings verarbeitet werden muss.

Um das obige Zitat ein wenig besser einordnen zu können:

O-Ton Frau Rödel vom 21.10.2004! aus der Sendung quer im Bayerischen Fernsehen:

Angesprochen auf Missbrauchsopfer, die mit den Folgen zu kämpfen haben.
Die, die behandelt werden oder eine Art geschädigt sind, da kommt der Schaden ganz woanders her. Die stammen nämlich aus Familien, die schon irgendwelche...irgendwelche Behandlungen vorher notwendig hatten. Aber nicht vom Ulvi.


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Redjune
ehemaliges Mitglied

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Peggy Knobloch

27.10.2014 um 21:49
... Unglaublich... Nicht nur Rechtsexpertin und medizinisch bewandert sondern auch noch kinderpsychologin für Missbrauchsfälle... Die GR kennt sich wohl überall aus.. Das zeigt auch wessen Geistes Kind diese Person tatsächlich ist..


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Peggy Knobloch

27.10.2014 um 23:00
Redjune schrieb:Es ist ja nicht nur die BI - selbst hier in Forum wurde der junge schon teilweise beschimpft. Mich irritiert das - andere Zeugen wie zb Hoffmann haben uk sehr viel mehr Schaden zugefügt - hier jedoch hält man sich mit Vorwürfen zurück. Aber ein 10 jähriger?
Hab ja gar nicht gesagt, dass das nur die BI macht.

Hoffmann war halt irgendwann sehr nützlich. Da durfte der als armes Opfer der bösen Polizei dargestellt werden.
trullala schrieb:Die, die behandelt werden oder eine Art geschädigt sind, da kommt der Schaden ganz woanders her. Die stammen nämlich aus Familien, die schon irgendwelche...irgendwelche Behandlungen vorher notwendig hatten. Aber nicht vom Ulvi.
Passt halt nicht ins Bild. Der Ulvi hat nur n bissl "rumgewichst" und die Kinder haben ihre Späße damit getrieben. Welches Kind findet es nicht total witzig, wenn ein 23jähriger nackt auf seiner Brust sitzt?

Eigentlich schade, dass die BI aus solchen Typen besteht.


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Mao1974
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Peggy Knobloch

28.10.2014 um 01:17
@LivingElvis

Nochmal zum WAV: Ich schätze das anders ein.
Es geht hier um einen Fall, der unglaublich kompliziert ist, alleine die sich sämtlich widersprechenden Zeugenaussagen sind ein Fall für sich.

Aus meiner Sicht wurde das in fünf Monaten durchgepeitscht und das hat dazu geführt, daß es ein oberflächliches Verfahren blieb. Ich habe mir mehr erhofft, stattdessen wurden Widersprüche in zB Geiers Aussagen nicht hinterfragt, die Zeugenaussage der Belastungszeugin ignoriert usw. Auch ich kann mit dem Urteil gut leben, aber wenn ein Urteil so im Schnellverfahren aufgehoben wird, dann frage ich mich, wie instabil das erste Urteil war. Allen Parteien wäre es zu wünschen gewesen, das erste Urteil RICHTIG unter die Lupe zu nehmen.
Ich finde, das schuldet man den Bürgern, die auch nachvollziehen müssen, warum es zu bestimmten Urteilen kommt. Und man schuldet es den Angehörigen. Wie gesagt, wenn sich Rechtsstreitigkeiten wegen irgendwelcher Nachbarschaftsstreitigkeiten über Jahre ziehen und jeder Pups hinterfragt wird, dann erwarte ich in einem Prozess um ein vermisstes Kind deutlich mehr Sorgfalt.

Gleiches gilt für die neueren Ermittlungen. Ich würde mir als Mutter eines vermissten Kindes verarscht vorkommen, ganz ehrlich. Da gräbt man urplötzlich bei diesem RE den Hof um. kein Mensch weiß, was diese Grabung genau veranlasste, dann sucht man in einem Grab, nur warum? Der Gerüchte wegen?
HE wird offenbar für die Ermittler erst wieder durch "das Buch" zum Thema und bei UK wird im WAV nichtmals die eingestandene Vergewaltigung (als wichtiges Motiv) hinterfragt.

Was soll man davon halten? Ich weiß es nicht, vielleicht liegt es auch daran, daß ich der Juristerei nach wenigen Wochen den Rücken gekehrt habe, irgendwie der Logik wegen ;-)


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Mao1974
ehemaliges Mitglied

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Peggy Knobloch

28.10.2014 um 01:26
@trullala

Dieser Junge ist ein weiteres Opfer in diesem Fall.
Damals sieben Jahre alt, wenn ich mich nicht täusche, wurde er zum Spielball diverser Erwachsener.

Ein Ereignis, wie das Verschwinden einer Spielkameradin, die vorherigen Missbrauchserlebnisse und die Befragerei hinterher, von verschiedensten Parteien, kann wohl kein Kind diesen Alters verarbeiten, geschweige denn, da noch brauchbare Aussagen liefern.
Daß dieser Junge bis heute angefeindet wird ist ein weiteres "Verdienst" der wackeren BI, die ihrem UK auf dem "Niveau eines Zehnjährigen" offenbar sämtliches Verständnis entgegenbringt, seinen kindlichen Opfern aber nicht.


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Peggy Knobloch

28.10.2014 um 18:30
jaska schrieb:Der Ermittler P. besuchte tagelang einen damals 8 Jahre alten psychisch geschädigten Jungen, schenkte ihm Spielzeug, bis er in stundenlangen Befragungen letztendlich eine Aussage bekam, von der er der Meinung war, dass dieser etwas gesehen haben musste. Sofort erging an die Gutachter des Beschuldigten sowie an BILD die Mitteilung, dass es einen Augenzeugen für die Vergewaltigung der Peggy Knobloch gebe.
Dass die Aussage dieses Jungen durch die Sachverständige tatsächlich als nicht glaubhaft begutachtet wurde, verschwieg man der Öffentlichkeit, im Gegenteil: wie ein roter Faden zieht sich der angebliche Missbrauch der damals 9-jährigen Peggy noch bis heute durch die Presse, ja sogar bis ins Plädoyer von Staatsanwältin Staade im Wiederaufnahmeverfahren.
Wie man daraus eine Anfeindung des Jungen konstruieren kann, ist mir ein Rätsel.
Es geht doch klar daraus hervor dass er auch nur ein Opfer ist, missbraucht von skrupellosen Ermittlern.


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Peggy Knobloch

28.10.2014 um 18:52
@atlasman
O-Ton Frau Rödel vom 21.10.2004! aus der Sendung quer im Bayerischen Fernsehen:

Angesprochen auf Missbrauchsopfer, die mit den Folgen zu kämpfen haben.


Die, die behandelt werden oder eine Art geschädigt sind, da kommt der Schaden ganz woanders her. Die stammen nämlich aus Familien, die schon irgendwelche...irgendwelche Behandlungen vorher notwendig hatten. Aber nicht vom Ulvi.


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Peggy Knobloch

28.10.2014 um 18:56
@atlasman

Anfeindungen nicht nur gegen EINEN Jungen sondern gleich gegen ganze Familien! Und das seit mehr als 10 Jahren wie Du siehst!

Und mit jedem Tag der gerade vergeht mehr zu Unrecht, denn der gute Bub der nichts gemacht hat ist ja immernoch in der Forensik, warum wohl?


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ramisha
ehemaliges Mitglied

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Peggy Knobloch

28.10.2014 um 19:15
Die BI nennt wie selbstverständlich Klarnamen: es handelt sich um Florian L. (ich kürze den Nachnamen ab.)

Also muss der selbe Florian, der von der BI so verteufelt wird, gleich mal noch als Entlastungszeuge herhalten. Er hätte eher als Belastungszeuge auftreten können, wenn er nicht rechtzeitig für unglaubwürdig erachtet worden wäre.

"Tatsächlich war Florian L. bereits vor dem Vorfall mit Ulvi psychisch beeinträchtigt und konnte keine „normale“ Schule besuchen.",

"Tatsächlich war Florian L. kein Kronzeuge im Prozeß; seine Aussagen wurden durch die Sachverständige Drexler-Meyer für nicht glaubwürdig erachtet, seine Angaben haben deutliche Zweifel am Wahrheitsgehalt. !" und:

"Weitergehende Äußerungen der Familie L. diesen Inhalts in der Öffentlichkeit sind Rufmord gegen Ulvi und seine Familie!"
Beitrag von hawo, Seite 238


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Zfaktor
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Peggy Knobloch

28.10.2014 um 20:34
@Mao1974
Auch ich kann mit dem Urteil gut leben,.......... . Allen Parteien wäre es zu wünschen gewesen ,das erste Urteil RICHTIG unter die Lupe zu nehmen. Text
Das UK frei gesprochen werden musste aufgrund seiner unberechenbaren Aussagen - Geständnisse
wo nach meinem Empfinden nicht mal Gutachter voll durchblicken ,dann dieses Zeugenchaos
ist unvermeidlich gewesen.
Deshalb vermute ich ging das WAV auch recht schnell und unspektakulär über die Bühne.

Das erste Urteil noch mal genau überprüfen,diesen Mist an Zeugenaussagen weiß nicht wem
das noch was bringen könnte.
Habe mir über Google maps die Orte der Geschehnisse genau eingeprägt,unglaublich wie
viele unterschiedliche Zeugenaussagen sich auf dem relativ kleinen Gebiet und einem
überschaubaren Zeitpunkt ballen.
Das is doch alles nix wert über die Kannte und weg damit.
Neuanfang aller Ermittlungen halte ich für die Taktik,die alten Sachen reißen da gar nichts mehr.


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Peggy Knobloch

31.10.2014 um 07:57
Eben von einem lieben Menschen auf Folgendes aufmerksam gemacht worden:

BR online, 31. Oktober 2014
http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/ulvi-kulac-gutachten-bayreuth-100.html
Psychiatrie Bayreuth
Ulvi Kulac wird vorerst nicht entlassen
Der im Mordfall Peggy freigesprochene Ulvi Kulac wird in diesem Jahr nicht mehr aus der geschlossenen Psychiatrie in Bayreuth entlassen. Der Grund: Eine dafür notwendige vorgezogene Anhörung lehnt das Landgericht Bayreuth ab.


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