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Peggy Knobloch

Peggy Knobloch

30.09.2018 um 11:59
Waldkirch schrieb:Solche Wortklaubereien erspare ich mir. Ich deute nichts um oder interpretiere was rein, sondern nehme es wortwörtlich.
Da hat emz schon Recht, @Waldkirch. Gerade wenn man die Aussage an der PK wortwörtlich nimmt, denn da wurde gesagt " Derzeit .... ermittle man nur gegen M.S. wegen Verdacht des Mordes.
Ohne dieses " derzeit" könnte er auch eine verstorbene Person genannt haben. Aber da Verstorbene nicht irgendwann wieder lebendig werden .... ;-)


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 12:01
OK. Aber das "derzeit" beinhaltet für mich selbst auch das da geprüft wird und zwar in alle Richtungen.


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 12:03
Waldkirch schrieb:Solche Wortklaubereien erspare ich mir. Ich deute nichts um oder interpretiere was rein, sondern nehme es wortwörtlich. Das Geplänkel überlasse ich euch und verfolge meine Gedankengänge.
Dann nimm es doch auch wortwörtlich, wenn es heißt "derzeit".

Warum gegen UK nicht ermittelt werden darf, deiner Meinung nach, das denkst du weshalb?


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 12:03
@Waldkirch
Klar, aber gegen Tote darf in D nicht ermittelt werden.


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 12:06
Bigmäc schrieb:Klar, aber gegen Tote darf in D nicht ermittelt werden.
Wieso das denn nicht, wenn es ungeklärte Todesfälle und bereits tote Tatverdächtige gibt? Denk´ an den mutmaßlichen Göhrde-Mörder Kurt-Werner Wichmann, der schon lange verstorben ist, dem aber weitere Morde zur Last gelegt werden, in denen immer noch ermittelt wird.

OK, ermittelt wird hier im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen noch lebenden Helfer des KWW, aber dabei werden eben auch die vermuteten Taten des KWW untersucht, insofern hast du recht damit, dass gegen Tote dann nicht (mehr) ermittelt wird, wenn sie ALLEINIGE mutmaßliche Tatbeteiligte sind.


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 12:07
Waldkirch schrieb:OK. Aber das "derzeit" beinhaltet für mich selbst auch das da geprüft wird und zwar in alle Richtungen.
Es ist auch möglich, dass derzeit gegen jemanden nicht ermittelt, aber möglicherweise in der Zukunft. Zeugen können auch irgendwann offiziell zu Tatverdächtigen werden. Als Zeugen müssen Sie sich äußern, als Tatverdächtige können Sie schweigen. Und nichts kann die Ermittler daran hindern, sich jetzt noch mal die alten Ermittlungsunterlagen mit einem neuen Blickwinkel anzuschauen. Dazu brauchen Sie offiziell gegen niemanden ermitteln.


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 12:13
Andante schrieb:Wieso das denn nicht, wenn es ungeklärte Todesfälle und bereits tote Tatverdächtige gibt? Denk´ an den mutmaßlichen Göhrde-Mörder Kurt-Werner Wichmann, der schon lange verstorben ist, dem aber weitere Morde zur Last gelegt werden, in denen immer noch ermittelt wird.
Gegen den wird nur ermittelt, weil ein noch lebender Mittäter vermutet wird. Gegen Tote darf tatsächlich nicht ermittelt werden.
Auch bei Manfred Seel wurde daher nach einem Mittäter gesucht.


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 12:16
@Andante
Die korrekte Antwort hat Dir gerade @pinkpony
gegeben . Also wird eigentlich auch da nicht gegen Tote ermittelt, sondern man versucht über die Toten mögliche Mittäter zu verifizieren .
Das sind juristische Schlupflöcher.


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 12:18
@emz

Wegen des Klageverbrauchs. Soweit ich mich eingelesen habe kann gegen U.K. derzeit nicht wegen Mordes ermittelt werden, ausser es ergeben sich sehr schwerwiegende Verdachtsmomente die auf neusten Erkenntnissen beruhen, vereinfacht ausgedrückt. Ich habe kein juristisches Wissen.


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 12:25
Waldkirch schrieb:Wegen des Klageverbrauchs.
Das ist richtig, er kann aller Wahrscheinlichkeit nach deswegen nicht mehr angeklagt werden.
Aber schaun, ob er es nicht doch war, das dürfen sie schon ;)


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 12:29
@Waldkirch
Es bestände auch die Möglichkeit das man erst klären muss, ob es nicht vielleicht doch die Möglichkeit gibt, das Urteil des WAV aufzuheben. Sicher ist das schwer, aber durchaus denkbar.


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 12:34
emz schrieb:Das ist richtig, er kann aller Wahrscheinlichkeit nach deswegen nicht mehr angeklagt werden. Aber schaun, ob er es nicht doch war, das dürfen sie schon ;)
Ja ok. Das habe ich soweit verstanden. Selbst wenn M.S. einen andern Namen nannte muß da trotzdem ermittelt werden, ein Fall ist immer erst dann erledigt wenn er aus ermittelt ist. Ich denke das gilt auch im Falle wenn der tatsächliche Mörder schon verstorben ist. Sonst kann man die Akte ja auch nicht schließen.


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 12:49
Fakt ist doch, man muss bei einem Tatvorwurf ( hier Verdacht des Mordes ) sowohl alle be- , aber auch alle ent lastenden Punkte gegen und für den Tatverdächtigen ermitteln .
Man könnte also , hätte M.S. einen bereits Verstorbenen genannt, die rechtliche Lücke nützen und Ermittlungen wegen Mittäterschaft nutzen . Macht man aber nicht , obwohl das im Fall der Nennung eines Toten möglicherweise zu einem zügigen Ergebnis führen würde.
Derzeit ermittelt man nur gegen M.S. , aber derzeit standen ja auch noch die Auswertungen der bei ihm genommenen Bodenproben und von ihm selbst gezeigten Beweisstücke an .
Das derzeit könnte auch heissen, je nachdem , was diese Ergebnisse aufzeigen, ermitteln wir dann auch gegen die von ihm genannte Person , oder aber auch nicht, sollten seine Angaben nach den Ergebnissen keine Rolle mehr spielen, weil sie diese widerlegen .


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 13:07
Ok, dann sortiere ich meine Gedanken neu wenn das spruchreif ist seitens der Polizei.

Sorry für den Einzeiler. Ich stöbere in der Suchfunktion und stoße öfter für mich an Ungereimtheiten, die ich für mich selbst irgendwie in eine logische Kette zu bringen. Das letzte was ich will, wäre noch ein unnützer Nebenkriegsschauplatz.


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 13:35
MaryPoppins schrieb:Die Ermittler haben verlautbart, dass die Böhnhardt-Spur eine TRUGSPUR war!
Das ist nicht richtig und wurde hier auch schon öfters erklärt.

Es konnte lediglich nicht geklärt werden, wie (oder eher wer) dieses Kopfhörer-Stoffstück zum Fundort verbracht hat.
Aber es war physisch dort!

Derzeit häufen sich ja wieder die Aussagen und Hinweise bzgl. Sachsensumpf, Pädophilenring usw.
Hoffentlich geht da jetzt endlich mal was vorwärts...

Achso: War dieser M.S. eigl. zufällig V-Mann? ;-)


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 13:39
@Lukasheinrich
Lukasheinrich schrieb:Es bestände auch die Möglichkeit das man erst klären muss, ob es nicht vielleicht doch die Möglichkeit gibt, das Urteil des WAV aufzuheben.
Wenn er wirklich genannt wurde, gehe ich doch stark davon aus das da bereits alle Hintertürchen geprüft werden. Wie ist denn die allgemeine Stimmung seit diesem Paukenschlag bei den BI-Mitgliedern? Bekommt man da was mit? Und weißt Du zufällig ob diese interviewte Frau (die Bäckereiverkäuferin [außer da arbeiten 20]) dort Mitglied ist/war und lediglich die ihr eingeimpfte BI-Ansicht zum Besten gibt?
"Damals, als die Kripo zu mir kam, habe ich die erst mal gefragt, ob es wirklich die Knochen von Peggy sind, die sie da gefunden haben", sagt die Verkäuferin einer Bäckerei im Zentrum Lichtenbergs, keine 100 Meter von Peggys Elternhaus entfernt
Sie kannte Peggy. Und sie ist sich sicher, dass weder Ulvi K., der zehn Jahre unschuldig im Gefängnis saß, noch Manuel S. das Mädchen getötet haben. "Wenn es einer von ihnen war, wäre das echt der Hammer", sagt sie.
Dass Ulvi K. den Mord nicht begangen hat, ihn nicht begangen haben kann, davon waren die meisten Menschen aus seinem Umfeld von Anfang an überzeugt. Aber auch Manuel S. will die Bäckerin den Mord nicht zutrauen: "Man lebt doch nicht 17 Jahre und erzählt nichts davon. Dann hätte man ja gar kein Gewissen."
"Freunde waren sie ganz sicher nicht"

Schon gar nicht kann sie sich vorstellen, dass S. Peggys Leiche als Freundschaftsdienst für K. entsorgt haben könnte, oder dass die beiden als Komplizen vorgingen. "Hier kennt natürlich jeder jeden", räumt sie ein. Doch die beiden hätten nichts miteinander zu tun gehabt. "Und Freunde waren sie ganz sicher nicht", sagt sie entschieden.

Sie deutet an, dass für sie viel eher ein Komplott der Justiz in Frage kommt. "Mittlerweile ist alles möglich", sagt sie. "Und der Mollath und der Ulvi, die saßen ja sogar zusammen in derselben Anstalt."
https://www.focus.de/panorama/welt/focus-online-vor-ort-in-lichtenberg-alles-luegen-wende-im-fall-peggy-doch-in-ihrer-he...


Wenn es nicht UK war der den er genannt hat, glaubt ihr das die Person bereits eingehend vernommen wurde? Oder hätte man das irgendwie mitbekommen?


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 13:51
@margaretha
Ob die Verkäuferin Mitglied der BI ist, weis ich nicht zu beurteilen. Aber man sieht doch eindeutig eine gewisse Nervosität in den Reihen der BI.

Die mögliche Hintertür kann nur in diversen Aussagen während des WAV zu finden sein, weil wenn dort eine Falschaussage vorhanden sein müsste. Dies kann aber dauern, allein weil so viele Aussagen zu prüfen sein. Das kann dauern.


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 13:53
3THINKER schrieb:Waldkirch schrieb:
M.S. fuhr damals einen Audi 80 B3, das billigste Basismodell zu der Zeit belief sich auf 27 000 DM und reichte in verschiedenen Varianten bis 40 000 DM. Selbst ein Gebrauchter wäre mit 10 000 DM zu der Zeit ein etwas unübliches Auto für einen 24 jährigen.
Dieser Typ wurde bis 1991 gefertigt.
Das Auto von M.S. war also mindestens 10 Jahre alt.

Wikipedia: Audi_80_B3
In einem Zeitungsbericht stand das man den 30 jähre alten Audi 80 noch ganz in der Nähe auffinden konnte.
Also gehen wir mal von Bj. 1988 aus.
Zum Zeitpunkt von Peggys Verschwinden war das Auto schon 13 Jahre alt. Und wer sagt Euch nicht das er das Auto von Mama, Papa oder Opa war, dass er einfach übernommen oder geerbt hat? Ohne das er Geld dafür hinblättern musste?


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 13:57
Wie bringt das den Fall denn konkret weiter, wie alt jetzt genau der Audi war?
Und wer sagt dass es überhaupt seiner war?

Ich würde da mal an anderen Stellen ansetzen.


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Peggy Knobloch

30.09.2018 um 14:03
Lukasheinrich schrieb:. Aber man sieht doch eindeutig eine gewisse Nervosität in den Reihen der BI.
Das bestärkt natürlich den Verdacht das Manuel S. den U. K. genannt hat und die Betreuerin mittlerweile davon Kenntnis hat. Im anderen Fall könnte man sich ja jetzt zurück lehnen und Kaffee trinken.
Wobei ich dem M. S. die Geschichte des Bushäuschens natürlich auch nicht glaube.


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