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Peggy Knobloch

Peggy Knobloch

22.02.2019 um 00:50
Blaubeeren schrieb:Ist jemandem eigentlich bekannt ob im Herbst 2001 bereits über einen Streit zwischen UK, MS und Peggy seitens UK geredet wurde?
mein letzter Beitrag bezieht sich auf deine Frage, die ich oben leider nicht zitiert habe.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 01:24
kätzchen4 schrieb:Dieser Streit zwischen Peggy, MS und UK wurde dem obigen Artikel zufolge wohl schon im Herbst 2001 von UK erwähnt.
und 17 Jahre später sind die Ermittler sicher:
der damals von UK benannte MS hat den Leichnam der Peggy K. zeitnah zu ihrem Verschwinden im Wald bei Rodacherbrunn abgelegt und verscharrt.
kätzchen4 schrieb:Andante schrieb:
Selbst wenn sich also im Zuge der Ermittlungen gegen Manuel S. herausstellen sollte, dass UK in irgendeiner Form am Tod von Peggy beteiligt wäre, ist das strafrechtlich völlig bedeutungslos, da passiert in Bezug auf UK gar nichts mehr.

Das wäre aber für Rödel & Co. eine böse Überraschung und weil man die nicht erleben möchte,

Andante schrieb:
Aber manche tun so, als ob UK wieder Beschuldigter wäre und man ihn vor den bösen Ermittlern schützen muss.

versucht man die Ermittlungen in alle Richtungen zu behindern.
auf den Punkt gebracht.
Man möchte mit allen Mitteln (vom Hausverbot bis Absetzen der hervorragend arbeitenden Ermittler) verhindern, dass der Tod des Mädchens endlich aufgeklärt wird.

Das ist schäbig.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 01:29
SOAD schrieb:Hast Du das Band gehört? Er redet anders als sonst, verhaspelt sich nicht. UK wurde ja damals keine Gehirnwäsche verpasst auch wenn es manche/viele so zu denken pflegen.
wurde dir das Band (in Auszügen) vorgespielt? woher weißt du, dass sich UK nicht verhaspelte?
Blaubeeren schrieb:Ich frage mich eigentlich was UK diesem Pfleger dort gesagt hat? Hatte er ihn den Ort nur aufsschreiben lassen?
Frau rödel in ihrer Funktion als rechtliche Betreuerin hat die Mitarbeiter der forensischen Klinik nicht von ihrer Schweigepflicht enbunden. Heißt:
im Wiederaufnahmeverfahren konnten die den UK behandelnden und begleitenden Personen aus der Forensik nicht zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 07:04
lawine schrieb:Frau rödel in ihrer Funktion als rechtliche Betreuerin hat die Mitarbeiter der forensischen Klinik nicht von ihrer Schweigepflicht enbunden. Heißt:
im Wiederaufnahmeverfahren konnten die den UK behandelnden und begleitenden Personen aus der Forensik nicht zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen.
Naja, sonst wäre ja herausgekommen, das U.K. sich im Krankenhaus gar nicht so brav verhalten hatte wie anfangs immer behauptet.
Angeblich habe es ja sexuelle Übergriffe auf andere Patienten gegeben!


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 07:22
@lawine
lawine schrieb:Frau rödel in ihrer Funktion als rechtliche Betreuerin hat die Mitarbeiter der forensischen Klinik nicht von ihrer Schweigepflicht enbunden. Heißt:
im Wiederaufnahmeverfahren konnten die den UK behandelnden und begleitenden Personen aus der Forensik nicht zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen.
Jedoch wurde GR erst weit nach Herbst 2001 die Betreuerin von UK.
Bis dahin wurden bestimmt nähere Infos durch diesen Pfleger gewonnen.

Eigentlich ergibt sich mir die Geschichte mit der Veröffentlichung von Dienstgeheimnissen bzw auch der Vernichtung von Akten bzgl UK immer noch nicht.
Journalisten dürfen doch Einsicht in die Akten haben. Und darunter wird doch auch das Band vom Juli 2002 zählen?
Wenn Akteneinsicht von Journalisten nach Abschluss von öffentlichen Gerichtsprozessen erlaubt und gesetzlich legitimiert sind, warum dürfen die Journalisten dann nicht Kopien dieses Bandes haben?
Ich habs irgendwie noch nicht begriffen.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 07:30
@Blaubeeren
Ich glaube, dass neben den Versuchen, hier wirklich die Ermittlungen zu unterbinden, ein Großteil der Motivation dieser Aktion in der Öffentlichkeitsarbeit liegt. Warum sonst sollte jeder Pups sofort im Netz und in den (Print-)Medien verbreitet werden? Doch auch, um zu zeigen, wie überzeugt man von der Unschuld Ulvi K.'s ist bzw. was die Öffentlichkeit glauben soll.
Da ist es leichter, ein Feindbild aufzubauen/aufrechtzuerhalten als mal innezuhalten und zu schauen, inwiefern tatsächlich sich durch die neuen Ermittlungsergebnisse Tatszenarien bestätigen oder widerlegen.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 08:39
@jaska
jaska schrieb:Ich glaube, dass neben den Versuchen, hier wirklich die Ermittlungen zu unterbinden, ein Großteil der Motivation dieser Aktion in der Öffentlichkeitsarbeit liegt.
Es kann zumindest nicht um rechtliche Konsequenzen für UK gehen. Denn die scheint es nicht zu geben.

Es geht mir vielmehr darum, dass von RA H quasi behauptet wird, dass dieses Band den Journalisten hätte nicht vorliegen dürfen.
Jedoch darf Jounalisten Akteneinsicht gewährt werden. Und das dürfte sich doch auch aufs Band beziehen.
Der oben von @kätzchen4 und damals von Dir zitierte Artikel von Lapp stammt von September 2018. Er schrieb ja schon damals von diesem Streit. Meines Erachtens nach damals als erster bzw. Einziger.
kätzchen4 schrieb:Dieser Streit zwischen Peggy, MS und UK wurde dem obigen Artikel zufolge wohl schon im Herbst 2001 von UK erwähnt.
Es liegt nahe, dass dem Journalisten zumindest der Inhalt des Bandes schon im September bekannt war.
Und das scheint doch seine Legitimität zu haben, wenn er doch Akteneinsicht haben darf und durfte.

Oder der Streit wurde tatsächlich im Herbst 2001 seitens UK in der Forensik aufgegriffen und erwähnt, und dem Journalisten liegt der Inhalt des Gesprächs zum Pfleger vor.

Die Privatsphäre von Menschen zu schützen, die in den letzten 2 Jahrzehnten zig mal in Artikel, Sendungen und co. tangiert wurde, auch von Unterstützerseite her, scheint mir eh gar nicht mehr möglich.
Dass sie erst jetzt aufschlagen kann ja nichts anderes bedeuten als der Versuch
jaska schrieb:, hier wirklich die Ermittlungen zu unterbinden
Das mit der vermeintlichen Relevanz der Öffentlichkeitsmeinung bzgl UK fällt denen reichlich spät ein.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 08:43
@jaska

Das Schlimme ist, dass ja auch durch solche ausufernden Aktionen in der Öffentlichkeit (gleichfalls) Manipulation von Zeugen stattfindet.

Nimmt man nur die Presseerklärung der Anwältin von gestern, wird dadurch suggeriert, dass die Ermittler UK wieder „auf dem Kieker“ als Mörder oder zumindest Tatbeteiligten hätten. Dass dem freigesprochenen UK strafrechtlich niemand etwas amhaben kann und dass gegen ihn niemals mehr ermittelt werden wird, bleibt gänzlich unerwähnt.

So mancher Lichtenberger, der als Zeuge in Frage kommt, hat das möglicherweise bisher nicht verinnerlicht.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 09:16
Übrigens irrt der Rödel-Clan, wenn er meint, UKs „Persönlichkeitsrecht“ umfasse das Verbot, trotz seines Freispruchs nicht zu einem Ergebnis im Ermittlungsverfahren gegen MS zu kommen, dass UK doch tatbeteiligt war, und dies auch öffentlich zu machen.

Rechtlicher Freispruch ist das eine, tatsachliche Tatbeteilung ist das andere.

Erinnern wir uns an den Fall Frederike von Möhlmann. Dort war es so, dass der mutmaßliche Mörder rechtskräftig aus Mangel an Beweisen freigesprochen wurde. Später war es durch moderne DNA-Analysen möglich, ihm die Tat nachzuweisen. Wegen des Freispruchs konnte er aber nicht erneut angeklagt werden bzw. eine Wiederaufnahme des Verfahrens war rechtlich nicht möglich.

Die Angehörigen der Getöteten versuchten dann, durch eine Schmerzensgeldklage wenigstens zivilrechtlich die Täterschaft des Betreffenden feststellen zu lassen. Diese Klage wurde im Ergebnis wegen Verjährung abgewiesen.

Die Richter des OLG schrieben aber - wohl um der Familie wenigstens etwas Genugtuung zu verschaffen - in aller Deutlichkeit in ihr Zivilurteil, dass der Beklagte die Tochter der Kläger umgebracht habe. Und sie schrieben das trotz des strafrechtlichen Freispruchs! Und das durften sie nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme im Zivilprozess auch.

Ergo: der Freispruch des UK im Strafverfahren hindert nicht ein Ermittlungsergebnis (im Zuge des Verfahrens gegen MS), dass UK Tatbeteiligter gewesen sein könnte. Nur erneut angeklagt etc. würde UK dann halt nicht mehr.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 09:21
PS: Im Fall von Möhlmann wurden im Zivilprozess sehr wahrscheinlich auch die Strafakten aus dem abgeschlossenen Strafverfahren verwertet, ohne dass der damalige Angeklagte und jetzige Beklagte dagegen wegen Verletzung von „Persönlichkeitsrechten“ hätte protestieren können.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 09:33
Andante schrieb:Wegen des Freispruchs konnte er aber nicht erneut angeklagt werden bzw. eine Wiederaufnahme des Verfahrens war rechtlich nicht möglich.
Na dann haben die Gründe (1 reicht ja) für eine Wiederaufnahme nicht ausgereicht. Das wäre doch der richtige Weg. Warum die da auf einmal noch ein Geständnis haben wollten erschließt sich mir nicht.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 10:01
Andante schrieb:Ergo: der Freispruch des UK im Strafverfahren hindert nicht ein Ermittlungsergebnis (im Zuge des Verfahrens gegen MS), dass UK Tatbeteiligter gewesen sein könnte. Nur erneut angeklagt etc. würde UK dann halt nicht mehr
so ist es. sollte (ich betone den Konjunktiv) UK tatbeteiligt und somit (mit)schuldig am Tod der Peggy K. sein, so ist dies immer noch möglich festzustellen.

es gilt den Tod Peggys aufzuklären.
DAS sollte die Bürgerinitiative um GR herum endlich begreifen!


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 10:03
Annjosefa schrieb:Dass UK dem Teichmann beim Holzschichten geholfen hat, bezweifle ich nicht. Aber war es an diesem Montag? Immerhin wurde Teichmann diesbezüglich erst am 2.7. polizeilich vernommen. Es lagen also fast zwei Monate dazwischen. Dass der ältere Mann den Tag verwechselt hat, ist also durchaus denkbar. Er wird seine Termine vermutlich nicht notiert haben. In diesen zwei Monaten hatte er sicher auch reichlich Kontakt zu Mutter und/oder Vater K. Vielleicht hat ihm Mutter K. diesen Tag gezielt eingeredet. Er hat sie ja anscheinend auch gefragt, welche Zeit er angeben soll. Das Holzschichten fand vermutlich im Garten statt. Da wird man normalerweise von Nachbarn gesehen. Oder fand das in einem Hinterhof statt? Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass UK von jemandem bei dieser Arbeit gesehen wurde, am 7.5.2001, oder etwa doch? Gibt es dafür Zeugen? Lebt Teichmann alleine oder hat er eine Frau? Falls ja: Dann müsste seine Frau UK auch gesehen haben, falls sie zu Hause war. Hat ihn jemand auf dem Heimweg gesehen? Es ist bekannt, dass die Familie K. mit Teichmann befreundet ist/war. Wollte er ihnen einen Gefallen tun? Holzschichten und Kaffeetrinken – für mich zweifelhafte Termine! Und Hilmar K. konnte sich wohl auch nicht mehr genau erinnern, wann Ulvi ihm zurief, dass er ihm Essen an die Tür gehängt hätte. Hilmar K. sagte aus, dass es durchaus 15 Uhr gewesen sein könnte. Hilmar K. war offensichtlich überrascht, dass er Essen bekam, zumindest war es für diesen Montag nicht abgesprochen gewesen. Hat Mutter K. ihren Sohn extra in den Ort geschickt, damit er wenigstens für eine gewisse Zeit ein Alibi hat? Wurde das Holzschichten erst später dazu gebastelt?
Ich habe oben schon geschrieben, dass ich mir vorstellen könnte, dass UK von Mutter und Schwester nach der Tat beruhigt wurde. Dafür haben sie ihn ganz schnell in die Schlossklause gebracht. Ganz sicher war er total durcheinander. In diesem Zustand hat er dann vielleicht gar nicht mitbekommen, wer letztendlich die Peggy weggebracht hat, also der Vater oder MS. Und seine Familie hat es ihm auch nicht gesagt. So hat er sich seine Geschichten selbst zusammen gereimt: Einmal denkt er, der Vater hätte Peggy verbracht, ein anderes Mal denkt er, MS wäre es gewesen. So würde auch die Tonbandaufnahme irgendwie passen. Hierzu verweise ich auf meinen gestrigen Beitrag 23:45 Uhr.

https://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-peggy-der-lange-schatten-der-ungewissheit-1.1443538-4
Kann mir jemand sagen, ob UK auf dem Nachhauseweg von Teichmann gesehen wurde, oder beim Holzschichten?


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 11:07
@Annjosefa
Annjosefa schrieb:Kann mir jemand sagen, ob UK auf dem Nachhauseweg von Teichmann gesehen wurde, oder beim Holzschichten?
Das wurde meines Wissens nach nicht thematisiert. Fürs Holzschlichten gab es den Zeugen T., für den Aufbruch dort ebenfalls und fürs Heimkommen die Eltern.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 14:30
Es soll ein Ehepaar geben, die am 7.5. in Lichtenberg auf Wohnungssuche waren und den U. K. Holz machen sahen. Aber diesen wurde kein aktuelles Foto von Ulvi vorgelegt.
(http://www.ulvi-kulac.de/ermittlungen.html [unter den Busstandzeiten])

Ich selbst zweifle ja auch nicht an der Holschichterei, nur würden solche unabhängige Sichtungen durch Zeugen wie dieses Ehepaar (die eine Wohnung ja nicht an jedem x-beliebigem Tag ansehen sondern an einem bestimmten Datum) das Ganze noch glaubhafter machen lassen.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 14:51
@margaretha
Hat denn die Polizei diese Holzschlichterei je angezweifelt? Es ging doch nur um die genauen Zeiten, oder?


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 15:12
Das erlaube ich mir nochmal hochzuzitieren. Denn das war mir in dieser Deutlichkeit gar nicht bewusst. Und ich möchte annehmen, dass ich da vielleicht nicht die Einzige bin.
Andante schrieb:Die Richter des OLG schrieben aber - wohl um der Familie wenigstens etwas Genugtuung zu verschaffen - in aller Deutlichkeit in ihr Zivilurteil, dass der Beklagte die Tochter der Kläger umgebracht habe. Und sie schrieben das trotz des strafrechtlichen Freispruchs! Und das durften sie nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme im Zivilprozess auch.

Ergo: der Freispruch des UK im Strafverfahren hindert nicht ein Ermittlungsergebnis (im Zuge des Verfahrens gegen MS), dass UK Tatbeteiligter gewesen sein könnte. Nur erneut angeklagt etc. würde UK dann halt nicht mehr.
Es ist eindeutig zu erkennen, durch das nunmehr aufgetauchte Tonband bröckelt gerade die von der BI immer wieder hervorgeholte Theorie über die Ermittlungen in die falsche Richtung mehr denn je. Da kann man sich noch so anstrengen, nichts, aber schon rein gar nichts kann da in die Richtung von Peggys Mutter gedeutet werden.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 15:14
@jaska

Nein, ich meine auch, daß es lediglich um die Zeiten ging die unklar waren sowohl Beginn als auch Ende.

Dieter T. hatte ja für seinen Start (ohne U. K.) 13.00 angegeben was er anhand der Betreuung einer zu pflegenden Person ausmachte.

*Das klingt für mich durchaus plausibel, also daß er nicht vor 13.00 anfangen konnte weil der Pflegefall den er zu versorgen hatte ihn bis 13.00 beanspruchte. (i. d. R. sind das ja Tätigkeiten die täglich stattfinden und einer zeitlichen Routine unterliegen.

*Auch das er angeben kann das er pro Fuhre X Minuten braucht ist mMn glaubhaft, denn er ist keine 20 Jahre alt der am 7.5. zum ersten Mal Holz geschichtet hat.

*Bleibt noch der Kontoauszug/Bankbeleg, wonach er um 16.12 Uhr auf der Bank war und dies erst tun konnte nachdem der U. K. weg war.

Der Bankbeleg, den er sich ja erst viel später selbst geholt hatte um zu beweisen, daß er auf der Bank war nachdem der U. K. bei ihm mit der Arbeit fertig war "beweißt" ja indirekt eigentlich, daß sich der Zeuge an den 7.5. erinnert hat ( er wusste das er mit U.K. Holz gemacht hat und im Anschluss auf der Bank war, und das bestätigt der Auszug den ich aber nicht kenne)


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 15:21
emz schrieb:Es ist eindeutig zu erkennen, durch das nunmehr aufgetauchte Tonband bröckelt gerade die von der BI immer wieder hervorgeholte Theorie über die Ermittlungen in die falsche Richtung mehr denn je. Da kann man sich noch so anstrengen, nichts, aber schon rein gar nichts kann da in die Richtung von Peggys Mutter gedeutet werden.
Genau so ist es!! Was ich mich aber auch frage, diese Aussage/Beschuldigung ist eine von vielen und entstand zwischen der Beschuldigung des Vaters!
Vati wars(Vati in Pol-Gewahrsam)...MS wars....Vati wars (Tatrekonstruktionsvideo)

Ist diese Befragung deren Motivation wir ja nicht kennen genausowenig wie alle Fragen der Ermittler an die Anhörer des Bandes möglicherweise auch das man die Mittäterschaft des M. S. falsifizieren möchte? Man muss ja auch dieses in Erwägung ziehen und dem nachgehen. Bzw. das man vlt. 2 Fliegen mit einer Klappen schlagen möchte?


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 15:23
Andante schrieb:Mir geht es generell um die Frage, ob in einem Strafverfahren Dokumente, Bilder, Gutachten, Tonaufnahmen aus einem beendeten Strafverfahren, die unmittelbar den Angeklagten des beendeten Strafverfahrens betreffen, dann nicht in einem neuen Verfahren gegen einen andere Angeklagten verwendet/beigezogen werden können, wenn der Beschuldigte/Angeklagte des beendeten Verfahrens dieser Verwendung mit Hinweis auf sein Persönlichkeitsrecht widerspricht.
Ketzerische Frage: Ist es denn überhaupt ein neues oder anderes Verfahren? Mindestens soweit es hier nur um das Ermittlungsverfahren (und nicht das Gerichtsverfahren) geht, war es doch immer ein-und-das-selbe Verfahren nämlich auf Verdacht einer vorsätzlichen Tötiungshandlung zum Nachteil der Mdj. Peggy Knobloch. Dass hier und da aus einem Ermittlungsverfahren auch mal Anklageschriften hervorgehen, die zu einer Verurteilung oder auch einem Freispruch führen können, macht doch eigentlich kein neues Verfahren daraus!?
Monstra schrieb:Allerdings habe ich Zweifel, ob das Vorspielen vor potentiellen Zeugen verhältnismäßig ist. Denn die kolportierte Behauptung, es ginge mit dem Vorspielen der Aufzeichnung um die "Glaubhaftigkeit" der Aussage, erscheint mir wenig geeignet, die Ermittlungen gegen den Dritten zu befördern. Zumindest ist der Zusammenhang nicht unmittelbar. Es geht nicht um Wahrnehmungen, die unmittelbar mit der Aufzeichnung zu tun haben ("Erkennen Sie die Stimme?"), man könnte den Inhalt auch ohne Originalband den Zeugen vermitteln. Es bedarf der Aufzeichnung nicht wirklich. Es geht eher um ein Schütteln der Box. Ein Akt der Verzweiflung, um doch noch jemanden zum Reden zu bringen.
Zum einen, zur Verhältnismäßigkeit:
Offenbar wird oder wurde das Band ja nur einer sehr kleinen und vermutlich genau umrissenen Gruppe von Personen vorgespielt. Das ist ja nun etwas ganz anderes, als hätte man es einem lokalen Radiosender zur Ausstrahlung übergeben. Wie und durch wen das Band zu Herrn Lapp kam, weiß ich nicht. Von Lapp einmal abgesehen, ist die Aufzeichnung (nur!) durch die Presserklärung von U.K.s Anwältin öffentlich thematisiert worden, nicht von den Ermittlungsbehörden.

Zum anderen, zu den Motiven der Ermittler:
Mag es sein, dass es den Ermittlern eben *nicht* darum geht, dass irgendwelche Ex-Nachbarn über die Glaubwürdigkeit einer auf einem 17 Jahre alten Tondokument festgehaltenen Aussage eines früheren Beschuldigten zu spekulieren, auch wenn sie dies vielleicht den Betroffenen gesagt haben? Sondern die Ermittler damit etwas ganz anderes bezwecken, und zwar *nicht* etwa nur "ein Schütteln der Box" oder den Versuch "doch noch jemanden zum Reden zu bringen"? Mehr als nur Stimmungsmache? Ich kann mir sehr gut einige andere Motive vorstellen.


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