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Peggy Knobloch

Peggy Knobloch

22.02.2019 um 15:23
MrSpocks schrieb:Na dann haben die Gründe (1 reicht ja) für eine Wiederaufnahme nicht ausgereicht. Das wäre doch der richtige Weg. Warum die da auf einmal noch ein Geständnis haben wollten erschließt sich mir nicht.
Die haben nachträglich DNA Spuren gefunden, die eindeutig dem Freigesprochenen( Mangels an Beweisen ) zu zu ordnen waren.
Trotzdem. Einmal wegen Mordes freigesprochen, durfte keine weiteres Mal Anklage erhoben worden...

https://www.welt.de/vermischtes/article145372551/Wenn-der-Moerder-der-Tochter-neben-einem-sitzt.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Frederike_von_Möhlmann


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 15:30
OpLibelle schrieb:ondern die Ermittler damit etwas ganz anderes bezwecken, und zwar *nicht* etwa nur "ein Schütteln der Box" oder den Versuch "doch noch jemanden zum Reden zu bringen"? Mehr als nur Stimmungsmache? Ich kann mir sehr gut einige andere Motive vorstellen.
Magst diese verraten? Ich glaube nämlich auch nicht das es um Stimmungsmache geht oder das es ein Akt der Verzweiflung ist. Die verfolgen sicherlich ein Ziel und laufen mit dem Band nicht zu dem Kreis an Personen der ehem. Nachbarn. Nur komm ich nicht dahinter.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 15:45
@OpLibelle

Was dieses Tonband anbelangt, was wir darüber wissen, ist mehr als dürftig. Es ist ein Gespräch zwischen UK und seinem Vater. Was den genauen Inhalt anbelangt, den kennt keiner. Der Vater bestreitet, dass das Gespräch stattgefunden hat und die Anwältin hat schon mal geklagt, ohne es zu kennen. Noch weniger wissen wir, wie die Fragestellung tatsächlich lautete, jedenfalls anders, als man glaubt es verstanden zu haben, weil das sind ja keine Deppen, die Ermittler.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 16:05
Das Problem ist nicht weil es sich um ein hoch-und/oder tiefemotionales Vater/Sohngespräch handelt, sondern, weil die damalige Berichterstattung dazu lautete:
Bei einem Gespräch mit seinem Vater, das in der Polizeidirektion abgehört worden sei, habe der Angeklagte den Mord gestanden.
https://www.merkur.de/lokales/regionen/peggymord-vater-ulvi-nicht-beteiligt-181407.html
In einem arrangierten Zusammentreffen in den Räumen der Polizeidirektion Bayreuth soll Ulvi K. im Sommer 2002 die Tat gegenüber seinem Vater gestanden haben. Die Polizei hatte dabei ein Aufnahmegerät mitlaufen lassen.
Beitrag von Scipper, Seite 437

Und das nach dem “Paukenschlag“ bzw. der Kneipenkonferenz aus Lichtenberg vom Januar 2019. Da drohen gerade die Dollarzeichen aus den Augen zu verschwinden und die Taschen bleiben „do laar“ und „do laar“. (da leer und da leer)


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22.02.2019 um 16:07
emz schrieb:Der Vater bestreitet, dass das Gespräch stattgefunden hat und die Anwältin hat schon mal geklagt, ohne es zu kennen
Sie oder Rödel hat wohl nur abgefragt was zu hören war. Ihr ist wohl ein Band bekannt. Und das was sie kennt und das was die Zeugen über das Band berichten passt offenbar nicht. Daraus schließt sie wohl das dieses Band nicht hätte verwendet werden darf.
So hatte ich das verstanden.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 16:11
Lemniskate schrieb:Sie oder Rödel hat wohl nur abgefragt was zu hören war. Ihr ist wohl ein Band bekannt. Und das was sie kennt und das was die Zeugen über das Band berichten passt offenbar nicht.
aha - möglich ist alles.. auch dass nicht mehr alle Schäfchen bei Rödelschen Herde sind..


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22.02.2019 um 16:12
menetekel schrieb:Die haben nachträglich DNA Spuren gefunden, die eindeutig dem Freigesprochenen( Mangels an Beweisen ) zu zu ordnen waren.
Trotzdem. Einmal wegen Mordes freigesprochen, durfte keine weiteres Mal Anklage erhoben worden...
Lese dich in den Fall ein. Einem Wiederaufnahmeverfahren fehlten die Gründe und somit ist das alte Urteil rechtsgültig. Wieso musste denn im Falle Ulvi ein WAV geführt werden und warum in dem anderen Fall sollen einfache "Beweise" die irgendwo liegen ausreichen?


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 16:13
FadingScreams schrieb:auch dass nicht mehr alle Schäfchen bei Rödelschen Herde sind..
Na wenn man nicht mehr alle Latten am Zaun hat, kann sowas schon mal passieren.
:D


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22.02.2019 um 16:19
emz schrieb:Der Vater bestreitet, dass das Gespräch stattgefunden hat
Der Vater bestreitet....bestreitet er auch, dass genau jene Tonbandaufnahme bereits im Prozess 2004 Erwähnung fanden?


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22.02.2019 um 16:24
kätzchen4 schrieb:Der Vater bestreitet....bestreitet er auch, dass genau jene Tonbandaufnahme bereits im Prozess 2004 Erwähnung fanden?
Steht dazu etwas im Urteil?


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 16:27
Lemniskate schrieb:Sie oder Rödel hat wohl nur abgefragt was zu hören war. Ihr ist wohl ein Band bekannt. Und das was sie kennt und das was die Zeugen über das Band berichten passt offenbar nicht. Daraus schließt sie wohl das dieses Band nicht hätte verwendet werden darf.
So hatte ich das verstanden.
Da wäre es doch eigentlich kein Problem gewesen, die Rödel spielt das ihr bekannte Band den Zeugen vor und schon weiß sie, welches Band das ist?
Oder habe ich dich da missverstanden?


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 16:27
FadingScreams schrieb:aha - möglich ist alles.. auch dass nicht mehr alle Schäfchen bei Rödelschen Herde sind..
Lemniskate schrieb:Na wenn man nicht mehr alle Latten am Zaun hat, kann sowas schon mal passieren.
:D
Vielleicht wäre es langsam mal angebracht dieser Person die Scheuklappen abzunehmen und ihr stattdessen einen Maulkorb anzulegen. Die Erkenntnis, die aus der Tonbandaufnahme gewonnen werden kann, bietet sich doch dafür förmlich an. :)


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22.02.2019 um 16:27
@OpLibelle
OpLibelle schrieb:Sondern die Ermittler damit etwas ganz anderes bezwecken, und zwar *nicht* etwa nur "ein Schütteln der Box" oder den Versuch "doch noch jemanden zum Reden zu bringen"?
So ist doch anzunehmen.
Es wird zu diesem Zweck womöglich nicht ausreichen, lediglich den Text des Bandes vorzulesen sondern eben primär eine Wirkung zu erzielen. Da ist der emotionale Aspekt des Bandes schon wichtig.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 16:33
MrSpocks schrieb:kätzchen4 schrieb:
Der Vater bestreitet....bestreitet er auch, dass genau jene Tonbandaufnahme bereits im Prozess 2004 Erwähnung fanden?
MrSpocks schrieb:Steht dazu etwas im Urteil?
keine Ahnung, aber es wurde zumindest im Februar 2004 in den Medien davon berichtet:
Scipper schrieb am 16.01.2013:Peggy Prozess in Hof: Die Verteidigung von Ulvi K. bezeichnet die Abhörprotokolle der Polizei als unzulässig - Bericht von Radio Mainwelle vom Dienstag, 10. Februar 2004:.

Im Peggy-Prozess vor dem Hofer Landgericht hat es erneut Meinungsverschiedenheiten um die Verwendung von Abhörprotokollen gegeben.

Laut Aussage des ehemaligen Leiters der Sonderkommission 2, wurden nicht nur Telefonate auf dem Anschluss der Eltern des Angeklagten in Lichtenberg abgehört, sondern auch ein Treffen des Angeklagten mit seinem Vater im Sommer 2002. Nach Ansicht der Verteidigung bewegten sich die Ermittler mit diesem Methoden am Rande der Legalität.--- Markus Ruckdeschel berichtet: "Der Inhalt der Gespräche ist angeblich brisant. In einem arrangierten Zusammentreffen in den Räumen der Polizeidirektion Bayreuth soll Ulvi K. im Sommer 2002 die Tat gegenüber seinem Vater gestanden haben. Die Polizei hatte dabei ein Aufnahmegerät mitlaufen lassen. Abgehört wurde auch der Anschluss von Ulvi's Eltern in Lichtenberg. Auch hierbei haben sich offenbar Hinweise ergeben, dass der 26jährige noch weiteren Personen gegenüber den Mord an Peggy Knobloch gestanden haben soll. Staatsanwalt Gerhard Heindl kündigte an, Mitschnitte dieser Telefonate in dem Prozess einbringen zu wollen. Ob dies zulässig ist, wird die Jugendkammer erst noch klären müssen."


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22.02.2019 um 16:37
kätzchen4 schrieb:Scipper schrieb am 16.01.2013:
Peggy Prozess in Hof: Die Verteidigung von Ulvi K. bezeichnet die Abhörprotokolle der Polizei als unzulässig - Bericht von Radio Mainwelle vom Dienstag, 10. Februar 2004:.
Aha, ja evtl. handelt es sich da um einige Seiten die aufgeschrieben wurden - eben das Abhörprotokoll?

Verstehe aber dann immer noch nicht, warum man damals nicht Ermittlungen gegen Manuel S. NEU aufgenommen hatte.


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22.02.2019 um 16:40
MrSpocks schrieb:Verstehe aber dann immer noch nicht, warum man damals nicht Ermittlungen gegen Manuel S. NEU aufgenommen hatte.
War es damals egal, wie Ulvi den Mord bewerkstelligen konnte - samt Verbringung der nicht aufgefundenen Leiche - oder war eben damals das von Ulvi auch in diesem Band (wie vielte Geständnis) das wichtigste? Aber das dürfte sich dann ja auch nicht mit der Tathergangshypothese decken?


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22.02.2019 um 16:42
MrSpocks schrieb:Verstehe aber dann immer noch nicht, warum man damals nicht Ermittlungen gegen Manuel S. NEU aufgenommen hatte.
das verstehe ich auch beim besten willen nicht.

50 min lang ist das Band - ob UK da wirklich nur ausschliesslich die MS Version berichtet hat ? Falls ja , wollte man wohl lieber eine andere Wahrheit hören die besser zur Tathergangshypothese passen würde . Schade eigentlich - sofern die MS Version tatsächlich der Wahrheit entspräche ....


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22.02.2019 um 16:50
AVIOLI schrieb:50 min lang ist das Band - ob UK da wirklich nur ausschliesslich die MS Version berichtet hat ? Falls ja , wollte man wohl lieber eine andere Wahrheit hören die besser zur Tathergangshypothese passen würde . Schade eigentlich - sofern die MS Version tatsächlich der Wahrheit entspräche ....
Nun will ich auch einmal spekulieren, dass mann in diesen Abhörprotokollen dann nur das herauspickte was genehm war? Das finde ich eine merkwürdige Ermittlungsarbeit, wenn es denn so gewesen wäre.


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Peggy Knobloch

22.02.2019 um 16:51
emz schrieb:Oder habe ich dich da missverstanden?
Ja, oder so.
Das stand so oder ähnlich in einem der hier verlinkten Artikel.


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22.02.2019 um 16:59
OpLibelle schrieb:Ketzerische Frage: Ist es denn überhaupt ein neues oder anderes Verfahren? Mindestens soweit es hier nur um das Ermittlungsverfahren (und nicht das Gerichtsverfahren) geht, war es doch immer ein-und-das-selbe Verfahren nämlich auf Verdacht einer vorsätzlichen Tötiungshandlung zum Nachteil der Mdj. Peggy Knobloch.
Nein, da muss man schon genau unterscheiden, wer jeweils Beschuldigter in diesem
Ermittlungsverfahren ist. Damals war es allein UK, weshalb damals rechtlich MS im Verfahren gegen UK als Zeuge hätte auftreten können, was nicht gegangen wäre, wenn beide Angeklagte (als Mittäter) gewesen wären. Entweder ist man in EINEM Prozess Angeklagter oder Zeuge, beides gleichzeitig geht nicht.

Heute ist allein MS Beschuldigter, weshalb theoretisch UK in diesem gegen MS gerichteten Verfahren als Zeuge auftreten könnte. Pikanterweise scheinen die Ermittler auch genau das den Leuten gesagt zu haben, denen sie das Band vorgespielt haben. So schreibt es jedenfalls die Anwältin von UK in ihrer gestrigen Presseerklärung, dort vorletzter Absatz, letzter Satz, über den ich gleich gestolpert bin.

Dass UK geistig behindert ist, schließt nicht von Anfang aus, dass er als Zeuge im Verfahren gegen MS in Frage kommt. Nur: wie glaubwürdig wäre dieser Zeuge, und wie glaubhaft seine Aussage? Dass im übrigen der Rödel-Clan Kopf steht, wenn UK als Zeuge befragt würde, versteht sich von selbst.

Vater K. käme natürlich auch als Zeuge in Frage.


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