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Peggy Knobloch

Peggy Knobloch

16.02.2019 um 13:48
@emz
ich weiß nicht worum es dir geht..

mir liegt am Herzen dass der Fall geklärt werden kann.. mit allen widerlichen Details (selbst dann wenn Ermittler daran beteiligt sein könnten, in welcher Form auch immer) .. Peggy hat die Wahrheit verdient.. wenn MS ihr Mörder gewesen sein sollte, dann braucht es die schonungslose Wahrheit.. wenn es UK war auch, wenn sie es gemeinschaftlich waren ebenso..


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 13:57
Ich denke schon, dass Ulvi auch heute noch weiß, was er angerichtet hat und was sich tatsächlich auf dem Schlossberg abgespielt hat. Ich bin mir sogar sehr sicher, dass er auch heute noch alles sehr genau erzählen könnte. Ganz so behindert, wie viele ihn darstellen, ist er nicht. Damals befand er sich in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite wollte er gerne auspacken, auf der anderen Seite wurde ihm das verwehrt. Er hat ein Geständnis abgelegt, aber eben nur ein unvollständiges, in dem M.S. nicht wirklich vor kam, jedenfalls nicht als Mitvergewaltiger, sondern als Verbringer. Durch diese Umstände entstanden seine widersprüchlichen Aussagen und immer wieder neue Geschichten. Er wollte es M.S. recht machen, aus welchen Gründen auch immer. Ein anderes Mal wollte er seinen Vater schützen. Er wollte es beiden recht machen.

In der Tonbandaufnahme fragt Vater K. angeblich immer wieder seinen Sohn, ob M.S. tatsächlich dabei war. Mir kommt das sehr komisch vor, denn wie sollte sonst die Leiche weggekommen sein? Hat sich M.S. aus dem Staub gemacht? In einem Geständnis von U.K. hieß es doch, dass er rüber in die Wirtschaft gelaufen wäre und seinen Vater geweckt hätte. War er der Verbringer? Die Schwester hat das Kaffeekränzchen nicht bestätigt und er hat abends seinen Sohn gesucht, was er sonst nie gemacht hatte.
Mir ist aufgefallen, dass die Kulac-Mutter bei Interviews nie wirklich auf das Geschehen eingegangen ist. Sie hat immer von irgendwelchen Nebensächlichkeiten erzählt, z.B. dass Hasenbraten das Lieblingsgericht von Ulvi wäre, also immer darüber, wobei sie sich nicht versprechen konnte. Sie hat höchstwahrscheinlich auch die ganzen Jahre über Bescheid gewusst.


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 13:58
Blaubeeren schrieb:Und selbst verständlich ist die Tonbandaufnahme echt. Wie kann man Gegenteiliges annehmen?
Wenn man meint, den Ermittlern unterstellen zu können, sie arbeiteten nicht ordnungsgemäß, dann kommen halt solche Zweifel raus, dass selbst die Ermittler nicht an ihre saubere Arbeit glauben.
FadingScreams schrieb:deshalb stellen sich mir im Augenblick die Ermittler Aktionen bezüglich der Aufnahmen so da, dass sie die Echtheit des Bandes selbst anzweifeln..


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 14:07
Nachtrag:
Um die Leiche von Peggy im Auto abtransportieren zu können, hätte M.S. direkt auf den Waldenfelsplatz fahren müssen. Eine andere Möglichkeit hätte es nicht gegeben, oder? Dann wäre er zwei Mal durch den alten Ort gefahren, ungesehen?


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 14:10
mich würden ja mal die Spielchen zwischen MS und UK interessieren - wie intim die über welchen Zeitraum waren - wer in wessen Abhängigkeit stand - WEM das überhaupt bekannt war oder wie es gelingen konnte dass niemand was mitbekam..


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 14:16
@FadingScreams
Bevor Du da tief in die Schmutzwäsche eintauchst, was ist mit den Fragen an Dich wegen den Anschuldigungen gegen die Ermittler 2002?


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 14:24
FadingScreams schrieb:mich würden ja mal die Spielchen zwischen MS und UK interessieren - wie intim die über welchen Zeitraum waren - wer in wessen Abhängigkeit stand - WEM das überhaupt bekannt war oder wie es gelingen konnte dass niemand was mitbekam..
Vielleicht mal Pornoheftchen kaufen oder im Netz entsprechende Filmchen schauen?
Aber sonst hast du keine Fragen?

Deine Anschuldigungen gegen die Ermittler stehen aber nach wie vor im Raum.


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 14:24
@FadingScreams
FadingScreams schrieb:was ist, wenn das Band tatsächlich eine Fälschung (das Gespräch zwischen Vater und Sohn mit unlauteren Methoden vorbereitet) wäre und MS der alleinige Mörder wäre?
FadingScreams schrieb:das Band stammt aus 2002 - w e n n ist es damals schon auf das gewünschte Ergebnis 'zugeschnitten' worden..
Entschuldige bitte, aber das ist doch völlig absurd. Abgesehen mal davon, dass UK und Vater K doch irgendwie ein Gespräch geführt haben müssen, dass den Sachverhalt entsprechend schildert, werden deutsche Ermittler nicht irgendwelche Bänder zusammen schneiden, um irgendeinen Täter zu präsentieren. Das ist völlig abwegig und geht an jedweder Realität vorbei.


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 14:29
otternase schrieb:aber ich finde es im konkreten Fall noch viel frustrierender, dass der Mörder aufgrund des vorangegangenen Freispruchs wohl nicht mehr angeklagt und verurteilt werden kann!
Das finde ich zB überhaupt nicht frustrierend, denn UK hat mMn. nur geringe bis gar keine Schuld an den zahlreichen sex. Missbräuchen und Belästigungen, an der Tötung / dem Mord eher eingeschränkt, falls er es denn war. Gewalttätig war er m.W.n. nie und bzgl. der sexuellen Missbräuche / Belästigungen war er aufgrund seiner Behinderung schuldunfähig.

In meinen Augen läge allenfalls fahrlässige Tötung oder Totschlag mit eingeschränkter Schuldfähigkeit vor, wenn er Peggy primär am Schreien hindern wollte. UK erhielt in den Jahren vor der Tat an Peggy leider keine wirksame Hilfe, sondern waberte quasi mit Narrenfreiheit und dem Verstand eines Kindes durch Lichtenberg, dafür kann er nix, dafür kann vllt. niemand etwas, wenn man retrospektive Betrachtungen außer Acht lässt.

Daher sollte man UK in Ruhe lassen, der Mann war 14 Jahre in der Psychiatrie eingesperrt, von wo er ohne das Mordurteil ggfs. schon früher in "betreutes Wohnen" hätte wechseln können. Für mich ist er in seinem jetzigen Umfeld auch keine Gefahr für die Allgemeinheit. Und wenn man den Fall Peggy nicht hinsichtlich einer Tatbeteiligung von UK aufklären kann, dann hielte ich u.U. sogar eine gewisse finanzielle Entschädigung für angemessen, obwohl er nie in Haft war.

Verachtenswert sind dagegen die Methoden einiger Ex-Ermittler (V-Mann, Tathergangshypothese) und die öffentlichen Anfeindungen und Verdächtigungen ggü. Peggys Angehörigen durch Frau Rödel / BI, ebenso die Verharmlosung der sexuellen Missbräuche bzw. die misslungene Differenzierung in der öffentlichen Darstellung. Zu dem skrupellosen Verhalten von MS gibt es auch keine 2 Meinungen, ganz egal welches Motiv er hatte.

UK ist / war wegen seiner Behinderung kein verachtenswerter Kinderschänder und etwaige Antipathien ggü. Frau Rödel / BI sollte man nicht auf ihn projizieren.


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 14:33
DerGreif schrieb:Abgesehen mal davon, dass UK und Vater K doch irgendwie ein Gespräch geführt haben müssen, dass den Sachverhalt entsprechend schildert,
Genau das wird aber auf einer einschlägigen Seite in Abrede gestellt.
UKs Vater behauptet laut Rödel, nie ein derartiges Gespräch geführt zu haben.


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 14:37
@Sector7

U.K. mag durch seine geistige Behinderung schuldunfähig sein, er ist aber gerade dadurch eine Gefahr für Kinder. Denn wenn er es tatsächlich nicht begreift das es falsch ist sich vor Kindern zu entblößen und sie zu sexuellen Handlungen mit ihm zu überreden/zu zwingen, dann kann man ihn auf gar keinen Fall unbeaufsichtigt durch die Gegend laufen lassen.


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 14:42
MrSpocks schrieb (Beitrag gelöscht):Was soll diese Unterstellung? Deine Drehbuch für einen Krimi schreibe halt weiter. Wenn man sich auf Strates Seite Urteilsbegründungen durchliest, vermutet man, dass Richter verkappte Drehbuchautoren für Krimis sind.
Ich verstehe zwar nicht genau, was du sagen willst, aber nur soviel: wenn ein Angeklagter im Prozess schweigt, dann muss vom Gericht auf Basis der vorhandenen Spuren und Beweise ein Szenario ausgearbeitet werden, wie sich die Tat zu wahrscheinlich 99,9% abgespielt hat. Wenn sich dann Details in Wahrheit vielleicht etwas anders zugetragen haben, dann soll das aber bitte nicht dem Gericht zum Vorwurf gemacht werden, sondern dem schweigenden Angeklagten, der zu jedem Zeitpunkt des Prozesses auch die Möglichkeit gehabt hätte, die Details aufzuklären!
Auch UK hätte im 1.Prozess die Möglichkeit gehabt, MS glaubhaft als Mittäter und Initiator des Vergewaltigungsversuchs ins Spiel zu bringen, also einfach mal die WAHRHEIT zu sagen. Vielleicht wäre das ganze dann auch anders gelaufen und MS sässe als Haupttäter und er selbst wäre wegen Schuldunfähigkeit für eine fahrlässige Tötung freigesprochen worden.
Nur weil er geistig minderbemittelt ist (IQ wurde ja auch mal auf bis zu 90 geschätzt!), habe ich keinerlei Verständnis für seine Lügengeschichten, die er rund um seine Tat/Tatbeteiligung gestrickt hat, für das Decken eines Vergewaltigers und Verbringers, für das Zulassen der Verunglimpfung Peggys Familie, für das Hineinreiten zahlreicher anderer Verdächtigen und das für die Mutter quälende Verbreiten einer Geschichte, einer möglicherweise noch lebenden Peggy, obwohl er Gegenteiles besser wusste!

Wie ein Arzt in der Forensik damals aussagte:
Ein Psychiater aus der Klinik in Bayreuth, in der der Angeklagte seit September 2001 untergebracht ist, sagte gestern: „Er ist intelligenter als sein Verhalten vermuten lässt. Er hat einen IQ von 85 bis 90. Er weiß, wie er seine Eigenart ausnutzen kann, um sich Vorteile zu verschaffen.“
https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/peggy-mord-prozess-alibi-von-ulvis-k-geplatzt


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 14:48
@Sector7
Ist das ernsthaft Deine Meinung?
Ich will mal versuchen, das Wichtigste zu korrigieren.
Sector7 schrieb:UK hat mMn. nur geringe bis gar keine Schuld an den zahlreichen sex. Missbräuchen und Belästigungen
Für die Risikobeurteilung spielt die juristische Schuldfähigkeit keine Rolle. Da geht es um das Verhalten. Einem Opfer ist es egal, inwiefern ein Täter schuldfähig ist oder nicht. Jeder Übergriff muss vermieden werden.
Sector7 schrieb:an der Tötung / dem Mord eher eingeschränkt, falls er es denn war
Zielst Du hier auch auf die juristische Schuld ab oder meinst Du das generell?
Sector7 schrieb:Gewalttätig war er m.W.n. nie
Doch. Bei den Übergriffen war durchaus Gewalt dabei und noch öfter ein psychologisches Unterdrucksetzen der Opfer.
Sector7 schrieb:Daher sollte man UK in Ruhe lassen, der Mann war 14 Jahre in der Psychiatrie eingesperrt, von wo er ohne das Mordurteil ggfs. schon früher in "betreutes Wohnen" hätte wechseln können.
Gegebenenfalls. Und auch das ist nicht sicher, da es noch 2014 wohl Vorfälle gegeben hatte innerhalb der Klinik. Eine Prognose von Gutachtern war damals noch negativ ausgefallen.
Und darum geht es doch: nächstes Jahr läuft die Bewährungsfrist ab und entscheidend für die Entlassung in die vollständige Freiheit ist das Restrisiko. Wenn Du jetzt sagst
Sector7 schrieb:Für mich ist er in seinem jetzigen Umfeld auch keine Gefahr für die Allgemeinheit.
dann ist das nur die halbe Wahrheit. Denn an der jetzigen Situation und dem jetzigen Umfeld könnte sich dann nächstes Jahr durchaus was ändern. Und ich glaube zudem nicht, dass Du Einblick hast, inwiefern aktuell noch Risiken vorhanden sind und schon gar nicht, wie ein ungeregelterer Alltag und nachlässigere Medikamentation, falls erforderlich, sich auswirken können.
Sector7 schrieb:Verachtenswert sind dagegen die Methoden einiger Ex-Ermittler (V-Mann, Tathergangshypothese)
Im Ernst? Die V-Mann-Geschichte wurde einzige von einem Mann erzählt, der als notorischer Lügner und Kleinkrimineller selbst in der Forensik untergebracht war. Das glaubst Du???? Und die Tathergangshypothese - das ist doch ein Standardinstrument bei der Aufklärung eines Mordfalles. Was genau ist daran für Dich verachtenswert?


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 14:48
MaryPoppins schrieb:Er hat einen IQ von 85 bis 90.
wahrscheinlich wenn er gerade auf Speed war.


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 14:51
@Sector7
Sector7 schrieb:Verachtenswert sind dagegen die Methoden einiger Ex-Ermittler (V-Mann, Tathergangshypothese)
das kann ich so nicht unterschreiben.

Soweit ersichtlich spielte der V-Mann nur eine untergeordnete Rolle und wurde auch nicht von den Ermittlern auf UK angesetzt. Vielmehr drängte sich der "V-Mann" selber auf. Mehrere Ermittler bezeichneten den V-Mann auch als unglaubwürdig. Dass die Ermittler den vom V-Mann gelieferten Informationen nachgingen, ist auch keinesfalls vorwerfbar, sondern deren Pflicht. Die äußerst zurückhaltende Bewertung dieser Informationen und die völlig richtige Einstufung der Glaubwürdigkeit des V-Manns zeigen doch, dass die Ermittler sich hier korrekt verhalten haben.

Auch die Tatsache, dass eine Tathergangshypothese vor dem Geständnis von UK vorgelegen hat, ist weder verwerflich noch böswillig oder verachtenswert, sondern gehört zum üblichen und notwendigen Prozedere in so einem Fall. Problematisch allein war hier die Tatsache, dass Kröber und dem Gericht nicht bekannt war, dass die Tathergangshypothese vor der Vernehmung bereits vorgelegen hatte. Hier ist aber auch von einem Versehen der Ermittler auszugehen, dass sie die Bedeutung dieser Tatsache falsch einschätzten.

Sicherlich wurde hier niemand böswillig manipuliert. Selbst bei dem Punkt, den ich aus juristischer Sicht persönlich am kritischsten sehe, nämlich der Blutfleck-Geschichte, haben die Ermittler sicher nicht mit Absicht gehandelt.


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MrSpocks
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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 14:52
DerGreif schrieb:Soweit ersichtlich spielte der V-Mann nur eine untergeordnete Rolle und wurde auch nicht von den Ermittlern auf UK angesetzt.
Das stimmt doch nicht. Der G. selbst war es, der Hoffmann darauf ansprach. Das hat doch Hoffmann in seinem Video eindeutig erklärt.


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 14:52
FadingScreams schrieb:MaryPoppins schrieb:
Er hat einen IQ von 85 bis 90.

wahrscheinlich wenn er gerade auf Speed war.
Das willst DU nun besser beurteilen können, als ein Psychiater, der ihn in der Forensik behandelt?!


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 14:57
@MrSpocks
MrSpocks schrieb:Das stimmt doch nicht. Der G. selbst war es, der Hoffmann darauf ansprach. Das hat doch Hoffmann in seinem Video eindeutig erklärt.
Die Ermittler schildern das aber anders. Und da bin ich eben persönlich eher geneigt dem Ermittler zu glauben, als dem verurteilten drogenabhängigen Straftäter in der forensischen Klinik, der von allen Beteiligten als grundsätzlich unglaubwürdig eingestuft wurde. Der V-Mann gab übrigens in seiner richterlichen Vernehmung - da wo es also drauf ankommt - zu, dass die Ermittler ihm gar nichts versprochen hätten und er auf Eigeninitiative hin tätig geworden war, weil er sich Vergünstigungen erhofft hatte.


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Peggy Knobloch

16.02.2019 um 14:58
MaryPoppins schrieb:Das willst DU nun besser beurteilen können, als ein Psychiater, der ihn in der Forensik behandelt?!
liegen dir Laborwerte vorher nachher vor?


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