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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

2.921 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Ungelöst, Messer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

13.11.2019 um 22:55
Eben bei SternTV einen Beitrag zu einem anderen Mordfall gesehen. Hier wurde nach 26 Jahren eine DNA Spur einem Mann zugeordnet. Allerdings bestand die Gefahr, dass die Verjährungsfrist von DNA von 10 Jahren bereits erfüllt wurde und das Beweisstück nicht mehr gültig sein könnte. War dann aber doch nicht der Fall, da der Täter in Haft saß wg eines anderen Delikts und die 10 Jahre erst nach Haftentlassung begannen.
Das Problem könnte in diesem Fall ja auch auftreten wenn ich das richtig verstanden habe.
Generell ist das ein Witz, dass so eine Spur verjähren kann. Einfach nur noch lächerlich. Mal wieder Täterschutz statt Opferschutz.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

14.11.2019 um 09:37
Zitat von Bellion12Bellion12 schrieb:dass die Verjährungsfrist von DNA von 10 Jahren bereits erfüllt wurde und das Beweisstück nicht mehr gültig sein könnte
Davon habe ich noch nie etwas gehört und/oder gelesen.
Dabei gibt es doch gerade in der letzten Zeit häufiger 'Cold Cases', in denen erst viele Jahre/ Jahrzehnte nach der eigentlichen Tat DNA - Spuren gefunden bzw ausgewertet werden können.
Wenn diese DNA - Spur dann ein Treffer ist, ist sie häufig gerade bei Altfällen das Hauptindiz bzw der Hauptbeweis.
Würde dann also in vielen Fällen gegen diese 10-Jahres - Regel, von der Du schreibst, verstoßen - wie kann das denn sein?


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

14.11.2019 um 09:51
Zitat von ThoFraThoFra schrieb:Würde dann also in vielen Fällen gegen diese 10-Jahres - Regel, von der Du schreibst, verstoßen - wie kann das denn sein?
Ich glaube, da hat @Bellion12 etwas falsch verstanden. Eine Frist von 10 Jahren nach Haftentlassung hört sich nach Löschungsfrist für gespeicherte DNA an.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

14.11.2019 um 11:02
Ich hab das in der Sendung so verstanden, dass wenn es "nur" noch um Totschlag geht, tritt diese 10 Jahres Frist ein, nicht wenn es um eine Mord Anklage geht?!

Mfg K.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

14.11.2019 um 11:35
Bevor es OT wird - hier steht etwas interessantes dazu, ist aber möglicherweise schon veraltet (aus 2012):
https://www.frag-einen-anwalt.de/Fuehrungszeugnis-DNA-Loeschung--f177363.html

DNA an Aservaten bzw. Beweisstücken verjährt nicht.
Wohl aber kann ein bereits Verurteilter, dessen DNA gespeichert wurde, unter bestimmten Voraussetzungen eine Löschung seiner DNA-Daten beantragen.

Das würde hier aber noch keine Rolle spielen - es wurde noch niemand verurteilt.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

15.11.2019 um 13:18
@KuMa99
Totschlag verjährt, ja. Das ist ja bekannt.

@Sherlocke
Klingt plausibler.

@T68
Kann sein, dass es so war.



https://www.bild.de/regional/duesseldorf/duesseldorf-aktuell/claudia-ruf-1996-ermordet-800-maenner-sollen-zu-neuem-speicheltest-66050488.bild.html

Hier ein interessanter Bericht.

Nun sollen rund 1600 Männer zum Speicheltest: „Mit Beschluss des Amtsgerichts Mönchengladbach werden alle Männer, die einen Bezug zu Hemmerden haben und zum Tatzeitpunkt zwischen 14 und 70 Jahre alt waren, zur Abgabe einer Speichelprobe im Rahmen einer DNA-Reihenuntersuchung eingeladen.“

Es ist der erste Reihentest, der auch „DNA-Beinahetreffer“ (also von Verwandten bis 3. Grad) möglich macht. Das gab es deutschlandweit bisher noch nicht.


Das wäre im Fall Anja doch auch eine Möglichkeit. Wenn sich also eine ganze Familie dem Test verweigert, wäre das schon auffällig. Zudem eine breite Untersuchung von 14-70 Jahre alten Männern, also ein größeres Raster.
Im Fall Sybille gibt es ja wohl leider keine verwertbare DNA mehr, das ist echt schade und ärgerlich. Möglicherweise wäre der Täter dann schon gefunden, wenn nicht alle Zigarettenstummel verbraucht worden wären.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

19.11.2019 um 10:15
Zitat von Bellion12Bellion12 schrieb am 15.11.2019:Im Fall Sybille gibt es ja wohl leider keine verwertbare DNA mehr, das ist echt schade und ärgerlich. Möglicherweise wäre der Täter dann schon gefunden, wenn nicht alle Zigarettenstummel verbraucht worden wären.
Wobei man dies den (damaligen) Ermittlern bzw Kriminaltechnikern wohl nicht zum Vorwurf machen kann, woher hätten sie denn wissen/ahnen sollen, dass die DNA - Analyse (in absehbarer Zukunft) derartige Fortschritte macht?
Sie haben wohl versucht, alles aus den Asservaten 'herauszuholen', was seinerzeit möglich war, natürlich ist es sehr schade/bedauerlich, dass heute dadurch keine weiteren Analysen mehr möglich sind.

Hieße also, wenn es z B einen Tatverdächtigen im Fall Anja gäbe, der per DNA - Probe als Täter überführt werden kann, dann könnte man diesem - zumindest nicht per DNA - Treffer - nicht nachweisen, dass er auch im Fall Sybille der Täter gewesen ist!?


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

19.11.2019 um 17:46
Zitat von Bellion12Bellion12 schrieb am 15.11.2019:Das wäre im Fall Anja doch auch eine Möglichkeit. Wenn sich also eine ganze Familie dem Test verweigert, wäre das schon auffällig. Zudem eine breite Untersuchung von 14-70 Jahre alten Männern, also ein größeres Raster.
Nur mal so zur Orientierung, in Stuttgart und direkter Umgebung (Fellbach usw.) haben damals ca. 400.000 Männer in diesem Altersrahmen gelebt. Das würde also sehr teuer und aufwendig werden.

Viele von den damals Jungen leben längst dauerhaft im Ausland, von denen bekommst Du keine DNA mehr.

Die damals 70jährigen wären heute 102 Jahre alt, wenn sie denn noch leben sollten.

Und die, die schon früher wegen gegenseitigem Alibi keine Probe abgegeben haben, werden das natürlich auch weiterhin so handhaben.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

23.11.2019 um 00:17
Ich probier´s noch mal in dem Thread, der kürzlich innerhalb weniger Wochen fast zum zweiten mal aus dem Ruder gelaufen wäre, weil sich mir eigentlich genau zu diesem Zeitpunkt ein paar ganz interessante Ansätze neu aufgetan hatten.

Letztlich wurden hier bereits mehrere Möglichkeiten aufgezeigt,warum Anja entgegen den Absprachen doch den Weg allein hoch zur Siedlung genommen haben könnte . Die plausibelste scheint mir ganz einfach Zeitdruck gewesen zu sein.

Bisher wurde in dieser Diskussion immer die vereinbarte Zeit 22 Uhr als selbstverständlich vorrausgesetzt .

Glaubt man allerdings diesem Artikel,

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.mordfall-aichele-polizei-sucht-wieder-nach-moerder.1bef7ea5-15fd-4c9a-a50f-c9a26f0b8a53.html

dann war 21:30 Uhr die vereinbarte Heimkehrzeit.

Sicher ist, daß die Bahn um 21:35 Uhr an der "Oberen Ziegelei" ankam,weil Anja die eigentliche um 21:15 ,warum auch immer,sausen ließ. Der Bus sollte 8 Minuten später ankommen. Es wäre bereits 21:43 Uhr gewesen. Kalkuliert man die üblichen 5 Minuten Verspätung von Bussen ein, ist es anschliessend 21:48! Dann die Busfahrt hoch in die Siedlung und der Gang von der Haltestelle nach Hause hätten eine Verspätung von 30+ Minuten bedeuten können !

@AliceP. ´s Beitrag vom 05.11 um 19:06 entnehme ich ,daß wohl eher "kurze Leine" angesagt war.

Evtl. hätte eine Verspätung in dieser Größenordnung "Streß" bedeutet.

Wenn der Verbindungsweg für sie auch im Dunklen nicht furchteinflößend gewesen ist,weil er ihr, wie mal jemand richtig bemerkte, absolut vertraut war und man sich vor vertrauten Dingen nicht fürchtet ,ist das mich mich ein vollkommen plausibles Szenario!

Viel zu wenig diskutiert wurde m.E. bisher die Rolle der zwei Figuren,die sich kurz vor´m Eintreffen der Bahn auffällig verhalten haben sollen und in den Zeitungsartikeln nach der Tat erwähnt wurden ( Foto 13 & 15).

Es wäre einerseits möglich,daß Anja den beiden tatsächlich zufällig auf de Verbindungsweg begegnete,aber auch,daß sie praktisch direkt nach dem Verlassen der Bahn oder an der Bushaltestelle in die Typen hineingelaufen ist.

Die wurden unverzüglich unangenehm und Anja wendete sich instinktiv in Richtung zu Hause ,um die Kerle los zu werden. Irgendwann drehten die tatsächlich erstmal wieder Richtung Haltestelle um und Anja wiegt sich vermeintlicher Sicherheit in der Hoffnung,die Belästiger abgeschüttelt zu haben. Da sie aber verständlicherweise keine Lust hat,mit den Gestalten zusammen in den Bus zu steigen,setzt sie ihren Weg heimwärts fort.
Allerdings bleibt nicht unbemerkt ,daß sich Anja alleine auf den einsamen Weg macht und die Verfolgung wird erneut aufgenommen. Dieses Szenario würde den Verfechtern der "Zwei-Täter-Theorie" recht geben.

Hat vielleicht jemand von denen,die die Geschehnisse damals vor Ort verfolgten,mitbekommen,was aus der Spur geworden ist? Hat man die beiden Burschen eigentlich ermittelt und konnte Sie entlasten?

Interessant finde ich übrigens nach der erneuten Lektüre aller Berichte auch die Hinweise mehrerer xy-Zuschauer 10 Monate nach der Tat,die Anja tatsächlich auf dem weg zur "Tanzschule Schicki" gesehen haben wollen,selbst wenn diese Spur die Ermittler letztlich auch nicht weitergebracht hat.

Der "Schwarm" wurde nie ermittelt,oder? Macht ihn verdächtig,daß er sich nie meldete oder wußte er möglicherweise gar nichts von Anjas Zuneigung?


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

24.11.2019 um 06:39
Meine These: Für mich ist der "Schwarm" der Täter.
Er kannte sich aus, das Grab hob er in Tötungsabsicht bereits vorher aus, das Werkzeug wurde meines Wissens nie gefunden.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

24.11.2019 um 09:12
Zitat von nevergiveupnevergiveup schrieb:Meine These: Für mich ist der "Schwarm" der Täter.
Er kannte sich aus, das Grab hob er in Tötungsabsicht bereits vorher aus, das Werkzeug wurde meines Wissens nie gefunden.
Mal angenommen,das wäre tatsächlich der Fall: wo sollte das Motiv liegen?

Würde m.E.nur Sinn machen,wenn der Täter erheblich was zu verlieren gehabt hätte und Anja gedroht hatte,ihn zu verpfeiffen.

In der Regel planten Teenies auch in den 80ies keine gezielten Morde,nur weil der Konsum eines Joints verheimlich werden sollte.

In solch einem Fall müsste der "Schwarm" tatsächlich ein deutlich älterer Mann gewesen sein, der familiäre oder berufliche Konsequenzen zu fürchten hatte,wenn bekannt geworden wäre, daß da möglicherweise was mit Minderjährigen läuft.


Die zweite Frage:

woher wußte er überhaupt,daß Anja zur Konfirmandengruppe geht,der Aufbruch soll an diesem Abend spontan gewesen sein?

Wenn er lediglich vorrausetzte,daß sie sowieso jeden Freitagabend dort hin geht, hätte er die Freundin mit einkalkulieren müssen,die ja bis auf ausgerechnet an jenem Freitag immer mit dabei war.

Diese Theorie wäre nur dann plausibel,wenn ihm die Umstände schon bekannt waren,d.h.,Anjas Aufbruch von zu Hause nicht spontan gewesen ist,sondern ein Date existierte und er wußte,daß er sie alleine antreffen wird.

Aber : wenn´s geplant gewesen sein sollte,wäre es nich viel sinnvoller gewesen , Anja z.B. zu einem "Waldspaziergang" viel weiter weg zu locken und das "Grab" dort vorzubereiten? Der Täter musste davon ausgehen,daß spätestens am nächsten Tag Weinberg und Verbindungsweg abgesucht wurden.


Die Theorie mit dem Schwarm als Täter erscheint mir mit Verlaub zu konstruiert...


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

24.11.2019 um 12:27
Mögliche Mordmotive:

a) Angst vor Entdeckung einer Liason mit einer Minderjährigen, evtl. auch weil verheiratet

b) Mordlust wie z.B. im Fall Wichmann


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

25.11.2019 um 21:26
Ich habe heute aus der Wohnung heraus das Gespräch zweier Jungs auf der Straße mitbekommen. Hätte schwören können, es sind drei. Aber es waren gesichert nur zwei. Da würde wohl in unterschiedlichen Tonlagen gesprochen.

Wenn Anja nur einen Mörder hatte, sind alle möglichen Theorien offen.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

27.11.2019 um 19:10
@Sherlocke

Wurden denn im Fall Anja die (möglichen) zwei Täter ausschließlich gehört oder auch gesehen?

Erinnere mich nur daran, von einer Zeugenaussage gelesen zu haben, meine aber, es hätte dort geheißen (war das nicht der Hundeausführer/Spaziergänger mit Hund), der Zeuge hätte zwei Personen gesehen?
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb am 23.11.2019:Hat vielleicht jemand von denen,die die Geschehnisse damals vor Ort verfolgten,mitbekommen,was aus der Spur geworden ist? Hat man die beiden Burschen eigentlich ermittelt und konnte Sie entlasten?
Würde mich auch interessieren, die beiden Jungs hätten theoretisch ja auch etwas mitbekommen haben können, wenn man mal von der Möglichkeit, dass Anjas Mörder evtl schon beobachtet hat, wie sie aus dem Bus ausstieg, ausgeht.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

27.11.2019 um 19:41
Zitat von ThoFraThoFra schrieb:Wurden denn im Fall Anja die (möglichen) zwei Täter ausschließlich gehört oder auch gesehen?

Erinnere mich nur daran, von einer Zeugenaussage gelesen zu haben, meine aber, es hätte dort geheißen (war das nicht der Hundeausführer/Spaziergänger mit Hund), der Zeuge hätte zwei Personen gesehen?
Ich hoffe, die Chronologie richtig wieder zu geben:

Als erstes meldete sich der Zeuge,der in der Tatnacht zwei Personen auf dem Schmidener Feld gesehen haben will, dort,wo später Kleidungsstücke gefunden wurden.

Dann erschienen in den Tagen nach der Tat die Berichte in den Lokalzeitungen,wo von zwei sich ungewöhnlich verhaltenden Jugendlichen im Bereich der Treppe zum Weinberg bzw. der Bushaltestelle gesprochen wird. Nachzulesen auf den "Fotos 13 &15

Erst sechs oder sieben Tage nach der Tat tritt der ominöse Gasi-Geher auf den Plan,der die Stimmen zweier männlicher und einer weiblichen Jugendlichen gehört haben will.
Er ist nach eigenen Angaben ca. 20 m in den Verbindungsweg rein,als er allerdings nichts mehr hörte,hat er´s auf sich beruhen lassen .

Er schien für die Ermittler bzw. Kommissar Kögel sehr glaubwürdig gewesen zu sein. Der Grund dafür konnte hier nicht geklärt werden.

Ich hatte ketzerischerweise mal vermutet,daß,nachdem der Fokus erstmal auf zwei Personen lag,die Zeugenaussagen aufeinander aufgebaut haben könnten.
Zitat von ThoFraThoFra schrieb:Würde mich auch interessieren, die beiden Jungs hätten theoretisch ja auch etwas mitbekommen haben können, wenn man mal von der Möglichkeit, dass Anjas Mörder evtl schon beobachtet hat, wie sie aus dem Bus ausstieg, ausgeht.
Und nicht nur das!

Kein Wunder ,das die Polizei dringendes Interesse gehabt haben könnte,sie zu sprechen, natürlich " erstmal nur als Zeugen", wie es immer so schön heisst.

Erstaunlich,daß sich diese beiden nie gemeldet haben-wenn sie denn nichts zu verbergen hatten!

Oder andere Variante: sie haben sich gemeldet und ihr Verhalten war letztlich so harmlos und erklärbar,daß das noch nicht einmal eine öffentliche Meldung mehr wert war.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

27.11.2019 um 19:59
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Oder andere Variante: sie haben sich gemeldet und ihr Verhalten war letztlich so harmlos und erklärbar,daß das noch nicht einmal eine öffentliche Meldung mehr wert war.
Wobei in einem anderen Fall, der hier bei Allmystery diskutiert wird, sich auch eine Zeugin nach knapp 40 Jahren meldete, dies wurde jedoch auch veröffentlicht, mit dem Hinweis dabei, dass sie nichts zur Aufklärung der Tat hätte beitragen können - und diesem Fall wurde m E in der Öffentlichkeit/ Berichterstattung weniger Aufmerksamkeit gewidmet als dem Fall Anja Aichele.

Von daher gehe ich mal davon aus, dass es wahrscheinlich erwähnt worden wäre, wenn diese beiden (jungen) Männer sich gemeldet hätten oder wenn sie von der Polizei ermittelt worden wären.


Dass die Zeugenaussagen aufeinander aufgebaut haben könnten, finde ich ebenfalls denkbar @JestersTear, gerade auch, da sich der 'Gassi - Geher' erst einige Tage nach der Tat meldete - interessant zu wissen wäre, ob zu diesem Zeitpunkt bereits von den anderen Zeugenaussagen (die zwei männliche Personen gesehen/ gehört haben wollen) (öffentlich) berichtet wurde?


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

27.11.2019 um 20:09
Zitat von ThoFraThoFra schrieb:Dass die Zeugenaussagen aufeinander aufgebaut haben könnten, finde ich ebenfalls denkbar @JestersTear, gerade auch, da sich der 'Gassi - Geher' erst einige Tage nach der Tat meldete - interessant zu wissen wäre, ob zu diesem Zeitpunkt bereits von den anderen Zeugenaussagen (die zwei männliche Personen gesehen/ gehört haben wollen) (öffentlich) berichtet wurde?
Siehe oben :-)

Zuerst "Schmidener Feld", dann "Treppenaufgang/Bushaltestelle" und erst zum Schluß tritt der "Gassigeher" auf den Plan.

Seine Aussagen sind die Grundlage für die Anhänger der "Zwei-Tätertheorie", neben dem Umstand,daß das aufwendige Bestatten des Leichnams für zwei Personen einfacher zu bewerkstelligen gewesen wäre.

Ich persönlich bin weiter unentschlossen und meine, sowohl für den "Einzeltäter" wie auch für die "zwei Jugendlichen" gute Gründe zu erkennen.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

10.01.2020 um 07:39
Ich wünsche allen Mitgliedern ein gutes und gesundes Neues Jahr,

für alle offenen Kriminalfälle die Auflösung, den Tätern Reuegefühle und den Mut zum Geständnis!

Ich gebe die Hoffnung auf Klärung nicht auf!


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

10.01.2020 um 18:00
@Noella
Toll, wie Du Dich in die damalige Zeit noch reindenken kannst. Ich schliesse mich Deinen Überlegungen an.

Ich stell mir btw immer vor dass zwei Jungs, die ebenso im Muggensturm wohnten, auch heim wollten/sollten und sie mit denen einfach mitgelaufen ist - "sei kein Frosch! Willst jetzt außenrum?" (Was ihr absurd, oder "uncool" vorgekommen wäre, wenn sie es nicht getan hätte, das Mitlaufen).
Und dann ging auf dem Weg etwas völlig schief.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

16.01.2020 um 22:20
Falls noch nicht geschehen könnte man hier auch mal die Finanzierungen der Bauvorhaben in den Jahren vor Anjas Tod überprüfen. Interessant wären die Projekte in die Anjas Vater als Architekt involviert war. Wenn da irgendwas schiefgelaufen wäre, könnten sich die Gesamtkosten erhöht und zum Scheitern der Finanzierung geführt haben. Dann wäre ein Rachemotiv (am Vater) denkbar, da in solchen Fällen der Schaden für den Häuslebauer in der Regel recht groß ist.


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