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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

09.06.2018 um 18:39
@Dill
Die Partygäste waren doch selbst alle auf Drogen. Die wird das nicht gestört haben oder bei ihnen daheim sah es ähnlich aus.

So lange man irgendwo sitzen und konsumieren kann, ist denen der Rest doch egal.


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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

09.06.2018 um 18:42
Dreamcatcher89 schrieb:Die Partygäste waren doch selbst alle auf Drogen.
Und da - oder besser: auf Droge - redet man nicht über solche Vorlieben, Prägungen etc. ?

Ich finde es immer noch so unglaublich.


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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

09.06.2018 um 18:42
Dreamcatcher89 schrieb:aber man weiß ja auch nie, was in einem Menschen vor sich geht. Vielleicht hat ihn manches mehr belastet als gedacht.
Exakt. Das mag natürlich sein. Aber auch ohne 24/7 an seiner Seite gewesen zu sein, kann ich mir das beim besten Willen kaum vorstellen.. Unsere Schule war keine "Arschloch-Schule". Sie war sehr klein, wirklich kleine Klassen und wir waren alle eng beieinander - auch in unserer Freizeit. Natürlich mag es so gewesen sein, dass da mal ein Kommentar zu seiner Größe gefallen ist, aber das war es dann auch.. Mobbing ist für mich, und für mein Verständnis etwas, wo jemand ständig mit einer schmerzhaften Situation konfrontiert wird - und das war de facto hier nicht der Fall. Ich bin mir sicher, dass er unter seiner Körpergröße gelitten hat, ich sehe ihn auch noch vor mir und ich erwähnte die kurzen Beine ja bereits. Das war sicher nicht schön für ihn, aber er war a) nicht der kleinste Schüler und b) auch nicht der einzige Schüler, der evtl etwas kleiner gewachsen war. Und damit hier kein falscher Eindruck entsteht, er war auch nicht zwergwüchsig..

Anyway. Ob er sich einiges zu sehr zu Herzen genommen hat, das vermag ich nicht zu beurteilen - es wurde aber niemals schlimmdoll auf ihm rum gehackt.. er war kein Opfer und ich erinnere mich jetzt auch nicht daran, dass er krass ausgegrenzt wurde.. Manchmal trägt man aber eine gewisse Einsamkeit und "Eingrenzung" in sich selbst... Und leider weiß man ja nun schmerzlich, dass seine Wahrnehmung und Gefühlswelt ja deutlich von der anderer Leute abweicht..


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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

09.06.2018 um 18:46
@KoiNoYokan_
Vielen Dank für die Infos!! Dann kann ich Mobbing schon mal ausschließen.

Was mich sehr wundert, dass er rein gar keine Gefühle zeigt. Beispiel:

beim Prozess wird er gefragt: „Herr J., wie ging es Ihnen als die Kripo zu Ihnen kam und Ihnen den Mord vorhielt?“
Und er dann sowas wie: „naja wie geht es einem da... ich habe erstmal Xyz gemacht und danach xy.“
Also eher Handlungen aufgezeigt, als mal zu sagen: „ich hatte Angst, war geschockt, verwirrt, panisch...“

Wie war das damals in der Schule? War er da auch so emotionslos?


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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

09.06.2018 um 19:38
Dreamcatcher89 schrieb:War er da auch so emotionslos?
ich möchte insgesamt nicht so arg gerne ausführen, wie der TV denn früher so gewesen ist, oder irgendwelche Details von damals ausbreiten, aber diese geschilderte emotionale Verflachung ist gerne mal substanzinduziert. Der jahrelange Drogenmissbrauch wird sein hier seine Spuren hinterlassen haben. Darüberhinaus wissen wir auch nichts über seine psychische Gesundheit. Unter Umständen haben wir es hier auch mit einer Depression und/oder einer Persönlichkeitsstörung zu tun. Hier spricht einiges dafür. Aber ich kann und möchte hier keine Ferndiagnose stellen.


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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

09.06.2018 um 21:23
@Dreamcatcher89
Wirklich traurig!
Ich bin entsetzt darüber, dass unsere Umwelt so oberflächlich dahin plätschert!
Geld sozusagen im Überfluss vorhanden und die nötige Hilfe im Keller.

Im Breitspektrum hätten hier Hilfsmaßnahmen greifen müssen z.B. Wirkungskreis der Personen-, Gesundheits- und Vermögenssorge.

Ich verstehe nicht, dass keine Behörde, Polizei, Gesundheitsamt u.v.m. aufmerksam geworden ist. Friedrichsdorf, Bad Homburg sind kleine überschaubare Orte (allerdings Einzugsbereich von Ffm).

***

Die Mutter von Johanna muss eine starke Frau sein! Das alles, ein Kind auf diese grausame Art zu verlieren, wie uns bekannt wird, ist entsetzlich und wird lebenslang nur schwer zu ertragen sein. Mein tiefes Mitgefühl! In Worten kaum auszudrücken.


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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

09.06.2018 um 23:39
Dill schrieb:Im Breitspektrum hätten hier Hilfsmaßnahmen greifen müssen z.B. Wirkungskreis der Personen-, Gesundheits- und Vermögenssorge.

Ich verstehe nicht, dass keine Behörde, Polizei, Gesundheitsamt u.v.m. aufmerksam geworden ist.
Entschuldige mal, aber aufgrund welcher Rechtsgrundlage soll denn da eingegriffen werden?

Ein Staat / dessen Behörden (die du oben nennst) können doch nicht einfach so tätig werden wenn ein erwachsener, alleinstehender Mann unhygienisch von seinen Erbe lebt, keine ausreichendnden Freunde hat, sich nicht regelhaft wäscht... wo kommen wir denn da hin? Wer bestimmt dann wie wer zu leben hat und warum?

Es gibt ausreichend Hilfsangebote der von dir genannten Behörden. Wenn ein Betroffener Unterstützung will, bekommt er sie da.


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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

10.06.2018 um 01:15
@Nuxe auf welchem Stern der Glückseligen lebst Du?
@all
Das Bürgerliche GesetzBuch bietet die Information gem. § 1896 BGB Hilfsmaßnahmen an Menschen zu gewähren, die offensichtlich nicht in der Lage sind sich selbst und Belange des täglichen Lebens zu besorgen. Die öffentliche Fürsorgepflicht hätte hier greifen müssen, um die Personen-, Gesundheit- und Vermögenssorge sicher zu stellen. Bestellung eines Betreuers.
Diese Hilfsmaßnahme betrifft die "Gesetzliche Betreuung", die zeitlich begrenzt, solange bestehen bleibt, wie Hilfe benötigt wird ( oder Anordnung von lebenslanger Betreuung nach ständiger Überprüfung ).

Aus unerklärlichen Gründen ist das versäumt worden.


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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

10.06.2018 um 06:19
Nuxe schrieb:Entschuldige mal, aber aufgrund welcher Rechtsgrundlage soll denn da eingegriffen werden? Ein Staat / dessen Behörden (die du oben nennst) können doch nicht einfach so tätig werden wenn ein erwachsener, alleinstehender Mann unhygienisch von seinen Erbe lebt, keine ausreichendnden Freunde hat, sich nicht regelhaft wäscht... wo kommen wir denn da hin? Wer bestimmt dann wie wer zu leben hat und warum?Es gibt ausreichend Hilfsangebote der von dir genannten Behörden. Wenn ein Betroffener Unterstützung will, bekommt er sie da.
Vielen Dank!

@Dill
@all

Ich glaube, einige schießen hier deutlich über das Ziel hinaus, was die Befugnisse und Handlungsmöglichkeiten angeht.
Und das ist auch gut so, denn wir leben hier zuallererst in einer Demokratie, wo Freiheit und Würde des einzelnen sogar im Grundgesetz verankert sind.

Genau wie der eine User, der ein paar Seiten zuvor die Verantwortlichkeit beim ARGE-Mitarbeiter gesehen hat. Äh, sorry, das sind Sachbearbeiter, die wirtschaftliche Hilfen bewilligen und sich nicht noch um Körperpflege und Wohnungszustand des Klientel kümmern müssen/können.
Erstens fällt das nicht in deren Kompetenz, und zweitens hätten die noch nicht mal die Manpower um auch noch darauf zu achten.

Aber mal im Ernst: In diesem Fall hier haben wir es mit einem mindestens (!) normal intelligenten TV zu tun, der einfach zu faul war, zuhause für Ordnung zu sorgen. Vermutlich hat er sich einfach lieber selbst einen geschrubbt als das Geschirr zu schrubben - ist ja auch wesentlich einfacher.
Aber das fällt hier erstmal unter persönliche gelebte Freiheit in den eigenen vier Wänden.

Wie @Nuxe schrieb gibt es zahlreiche Hilfsangebote. Die man erstmal persönlich beantragen kann, wenn man das Gefühl hat, das Leben anders nicht zu auf die Reihe zu kriegen. Das ist aber freiwillig - und kann bewilligt werden, muss aber nicht. Der jeweilige Sachbearbeiter hat immer noch einen Ermessensspielraum.
Sollte es jedoch zu irgendwelchen Meldungen durch Verwandte, Nachbarn oder Freunde kommen, kann die jeweils zuständige Stelle Hilfsangebote unterbreiten.
Die kann der (vermutlich) Bedürftige annehmen - oder nicht.
Er ist aber zB nicht verpflichtet, den Herrn oder die Dame vom Amt in die vermüllte Wohnung zu lassen. Dafür braucht es dann doch ganz andere Kompetenzen. Und vor allem einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss (!). Alles andere wäre dann freiwillige Kooperation der betroffenen Person.

Letzten Endes werden die Behörden nur dann tätig, wenn "Gefahr für Leib und Leben" vorliegt. Und das sehe ich in diesem Fall hier keineswegs erfüllt.

Dass es sich hier aber um einen Kriminellen handelt, der jahrelang durch die Netze der Ermittler geschlüpft ist, ist eine ganz andere Hausnummer.
Teilweise hatte er einfach unwahrscheinliches Glück (Stichwort: Fingerabdruck), andererseits haben da aber ein paar Torfnasen über die Jahre hinweg auch ganz gewaltig gepennt.


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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

10.06.2018 um 06:43
Dill schrieb:Das Bürgerliche GesetzBuch bietet die Information gem. § 1896 BGB Hilfsmaßnahmen an Menschen zu gewähren, die offensichtlich nicht in der Lage sind sich selbst und Belange des täglichen Lebens zu besorgen. Die öffentliche Fürsorgepflicht hätte hier greifen müssen, um die Personen-, Gesundheit- und Vermögenssorge sicher zu stellen. Bestellung eines Betreuers.Diese Hilfsmaßnahme betrifft die "Gesetzliche Betreuung", die zeitlich begrenzt, solange bestehen bleibt, wie Hilfe benötigt wird ( oder Anordnung von lebenslanger Betreuung nach ständiger Überprüfung ).
Irgendwie denkst du da ein bisschen naiv, oder?

Die Amtspflegschaft wurde gsd vor Jahren abgeschafft und durch die (in den Kompetenzen wesentlich beschnittene) Betreuung ersetzt.

Aber hier sehe ich in der Person des TV niemanden, der "nicht in der Lage ist, sich selbst und die Belange des täglichen Lebens zu besorgen".
Das hat doch wunderbar funktioniert: Er war von Beruf Sohn, hatte dadurch sein regelmäßiges - wenn auch geringes - Einkommen, mit dem er sich wunderbar eingerichtet hat, durch illegale Geschäftchen hat er sich noch ein Zubrot verdient (auch dazu war er in der Lage). Und dass er weder seine Wohnung noch seinen Luxuskörper gepflegt hat, verbuche ich unter Faulheit. Nicht unter Unvermögen/Unfähigkeit.

Ich kenne zwei Fälle im Bekanntenkreis, wo Frauen unter Betreuung gestellt wurden. In dem einen Fall lag es wohl zum großen Teil an den Spätfolgen einer Gehirn-OP, nachdem die Frau Jahrzehnte in der Lage war, zumindest in einem festgelegten, strukturierten Rahmen zu funktionieren.
Inzwischen lebt sie in einem Pflegeheim.
Das andere war die Mutter eines Verflossenen, sie war hochgradig alkoholabhängig. Da hieß es lange Jahre vom Amt aus: Uns sind die Hände gebunden, die Familie muss die Betreuung beantragen. Die Familie, die sich jahrelang über das "schwarze Schaf" und ihre Eskapaden echauffierte, reagierte entsetzt: "Waaaaaas? Ich kann doch meine Mutter/Tochter/Schwester nicht entmündigen!" - passiert ist dann endlich was, als sie nach dem xten Absturz in der Klinik landete und die Ärzte die Betreuung anleierten, da zumindest sie an dem Punkt die von mir im anderen Post erwähnte "Gefahr für Leib und Leben" erkannten. Dann ging es schnell - ihre letzten Jahre hat die arme Frau erst in einer Wohngruppe, dann in einem psychiatrischen Pflegeheim verbracht.

Aber auch wenn hier in diesem Fall Drogen im Spiel waren und der TV sich vermutlich schon die ein oder andere Gehirnzelle weggeschossen hat - an dem Punkt, wo er ein Kandidat für die Unterbringung in einem Pflegeheim wäre, war er noch lange nicht angekommen.
Demnächst wird er zum Glück dann halt woanders untergebracht...


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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

10.06.2018 um 08:45
spiky73 schrieb:Aber auch wenn hier in diesem Fall Drogen im Spiel waren und der TV sich vermutlich schon die ein oder andere Gehirnzelle weggeschossen hat - an dem Punkt, wo er ein Kandidat für die Unterbringung in einem Pflegeheim wäre, war er noch lange nicht angekommen.
Demnächst wird er zum Glück dann halt woanders untergebracht...
Dankeschön, für die Mühe, die Du Dir gemacht hast, dies alles noch einmal detailliert zu erklären, ich war ehrlich gesagt einfach zu fassungslos, dass sich der ein oder andere Diskussionsteilnehmer in einem Anfall von Übereifrigkeit gedanklich derart in DIESE Ecke manövriert und festgebissen hat, dass mir da die Energie einfach gefehlt hat weiter auszuholen um dieses strubbelige Gedankenkonstrukt wieder gerade zu biegen.

Ich nehme aber an, dass das nicht ankommen wird. Manchmal möchte man eben glauben, was man glauben will.. aus welchen hahnebüchenen Gründen auch immer. Auch wenn das weit an der Realität vorbei ist.


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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

10.06.2018 um 11:13
Ich kann dazu noch eins Beitragen, dann können wir das Thema Hilfe vom Staat gerne beenden.

Der TV hatte sowieso eine Räumungsklage für Januar 2018 erhalten und hätte mit Sack und Pack seine Wohnung verlassen müssen. Durch die Festnahme lief das jetzt etwas anders, aber raus ist er dennoch.

Jedenfalls war mal angedacht, dass wenn er aus seiner Wohnung raus muss, in eine Art Betreutes Wohnen oder ähnliches kommt. Damit ihm grade bei Themen wie Hygiene und Aufräumen geholfen wird. Ob er dort irgendwo einen Platz bekommen hätte, ist wieder eine ganz andere Frage.

Um dieses betreute Wohnen oder ähnliche Formen wollten sich seine Nachbarn kümmern. Es gab also durchaus Hilfe für ihn. Allerdings hat er nicht alles angenommen oder umgesetzt, was man ihm angeboten hat. Eine größere Aufräumaktion gab es dennoch.

Und ich bin sehr froh, dass die Wohnung so zugemüllt war, denn nur so konnte man noch all die Seile, Stricke, Notizen und Kinderkleidung finden, die jetzt im Prozess als Beweisstücke ausschlaggebend sind.

Ansonsten kann ich KoiNoYokan und Spiky73 zu 100% zustimmen.


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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

10.06.2018 um 11:16
@Dreamcatcher89

Ich denke nicht, dass "betreutes Wohnen" bei einer Person, die an sich selbstständig agiert, so einfach zu machen ist. Da muss schon mehr passieren als eine Messie-Wohnung und Drogen.

Schon gar nicht passiert sowas weil "sich die Nachbarn drum kümmern": Die mögen zwar denken dass das so ist, aber wenn er nicht möchte muss erst mal viel passieren.


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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

10.06.2018 um 11:17
Voraussetzung für Betreutes Wohnen ist ein neurologisches oder psychiatrisches Gutachten (in unserem Bundesland so geregelt)


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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

10.06.2018 um 11:42
Das ganze Off-Topic über gesetzliche Betreuer, betreutes Wohnen etc. endet hier jetzt.

Ebenso ist zu unterlassen, der Familie, Nachbarn, Omas und wem auch immer eine Mitschuld zu unterstellen.

Zu guter Letzt: Es ist ja immer interessant für User eines Threads wenn jemand direkt an der Verhandlung teilnehmen und hier berichten kann. Aber, wenn es um Details geht wie Bilder oder Videos welche nicht für die Öffentlichkeit und die Zuschauer im Saal bestimmt sind, dann haben solche detaillierten Beschreibungen hier auch nichts zu suchen. Bitte haltet euch in Zukunft daran.


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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

12.06.2018 um 15:28
Guten Tag,
hab ich es richtig verstanden, dass morgen, also am 13.06 um 9:00 der nächste Verhandlungstag ist?


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12.06.2018 um 18:00
@Patzi
Ja stimmt! Um am Donnerstag auch nochmal.


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12.06.2018 um 20:12
@Dreamcatcher89
Wie ich gelesen habe, hast du ja auch schon an den anderen Prozesstagen teilgenommen.
Kannst du mir sagen, wie lange diese durchschnittlich so gingen ? :)
LG


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Kindermord an Johanna Bohnacker in Ranstadt-Bobenhausen

12.06.2018 um 21:05
@Patzi
Der erste Tag ging sage und schreibe 12 Minuten :D
Ansonsten meist bis plus minus 16 Uhr.
Letztes Mal nur bis 13 Uhr.

Aber es gibt immer mal 15 min Pausen und eine 1-stündige Mittagspause gegen 13 Uhr und dann weiter von 14-16 Uhr. Aber kommt immer drauf an, was geplant ist.


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13.06.2018 um 21:53
Neues aus dem Prozess von heute (Quelle Bildzeitung, weil sie am genausten und ausführlichsten berichten, auch wenn die Killer-Sprache nicht so meins is):

https://www.bild.de/regional/frankfurt/giessen/todes-aussage-von-johanna-killer-erschuettert-55994660.bild.html
Alles wird so rekonstruiert wie zur Tatzeit vor knapp 19 Jahren. Das Fahrzeug steht in einen Raum, in dem die gleiche Temperatur herrscht wie am 2. September 1999.
Lehmann: „Ich habe mich in den Kofferraum gelegt, bin verkabelt worden. Wir haben Gase und Temperatur gemessen. Man konnte das Tageslicht durch die Lüftungsschlitze sehen.“
Laut Sachverständigen sei ausgeschlossen, „dass ein Ersticken einer Person bei einer Größe von 1,53 Metern und 30 Kilo in diesem Auto“ passiert sei.
Beim 2. Absatz ist der Bildzeitung ein kleiner Fehler unterlaufen. Es müsste heißen 1.53m und 50kg. Das waren die Daten der Polizistin.
Johanna war 1.30m mit 30kg. So wurden die Ergebnisse des Tests von den Gutachtern auf Johanna‘s Körpermaße umgerechnet, um möglichst realistische Werte zu erhalten.

Aber die Aussage an sich ist korrekt, also dass ein Ersticken im Kofferraum auch nach mehreren Stunden nicht möglich sei, und dementsprechend wohl Mund UND Nase verklebt gewesen sein müssten, um zu Ersticken. Alternativ könnte ein Schlag auf die Nase zu Nasenbluten geführt haben, wobei die Nasenschleimhäute auch anschwillen, was die Atmung stark einschränkt oder völlig verhindert.

Am gefundenen Schädel von Johanna waren allerdings keine Spuren erkennbar, ob ein Schlag ins Gesicht stattgefunden hat oder nicht, da die Knorpel der Nase nicht mehr vorhanden waren, welche für solch einen Befund ausschlaggebend wären.

Gewalteinwirkung mit anderen Gegenständen auf zb den Schädel wurden auch ausgeschlossen.

Somit ist die tatsächliche Todesursache noch nicht final geklärt, es konnte nur ausgeschlossen werden, dass Johanna im Kofferraum nicht erstickt sein kann, wenn ihre Nase frei gewesen sei, wie der TV behauptete.

Ein anderer Gutachter wurde zur Wirkung und Nebenwirkung des Chlorophorms befragt. Auch dieses konnte als Todesursache ausgeschlossen werden.


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