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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

20.183 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, 2011, Köln ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

09.02.2022 um 10:33
Hier haben wir die Dokus von Funk und Böhmermann:

Youtube: Geschäftsmodell Profiler: Was ist dran an den True Crime Profis? | Der Fall
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Youtube: Der Fall der falschen Profiler:innen | ZDF Magazin Royale
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Ich gehöre sonst eigentlich nicht zu den Leuten die immer auf die GEZ schimpfen und ich schätze es durchaus, dass wir öffentlich rechtliches Fernsehen haben... Aber diese Doku mit Habort hat da echt nichts verloren. Erst recht nicht als Mehrteiler mit so viel Sendezeit. In der Doku "Geschäftsmodell Profiler: Was ist dran an den True Crime Profis? Der Fall" berichtet eine Frau, wie sie bei Harbort angefragt hatte, ob er sich mal mit dem Fall ihrer ermordeten Oma beschäftigen könnte. In der Mail, die zurückkam hieß es dann wohl gleich: "Gutachten" gegen Exklusivrechte...Bei Schemmers wird es vermutlich ähnlich gewesen sein.


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

09.02.2022 um 12:20
Zitat von Centaurus_1997Centaurus_1997 schrieb:Sie hat geschwiegen. Ihr Recht. Als Unschuldiger hätte man aber für alles Erklärungen bereit gehabt und sich geäußert weil einem nichts passieren kann.
Denke ich eigentlich auch, aber wird hier oft betont das es auch in so einem Fall Sinn macht nichts zu sagen.


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

09.02.2022 um 18:54
Habe mir nochmal eben die Doku angesehen. Fahrtstrecke 700 km. Das war mir vorher noch gar nicht aufgefallen: Auf der Hinfahrt fährt erst Giebel dann Habort. Rückfahrt nur Harbort. Wenn die beiden schon ziemlich kaputt nach 700m km sind, könnte ich mir vorstellen, das es für eine Frau auch nicht gerade einfach ost oder war solch eine Strecke zurückzulegen wenn nur sie alleine gefahren ist. Gibt Frauen die fahren sehr gerne Auto und auch sehr gut aber es gibt ja auch andere die ängstlich sind und dann noch Nachts, wo man schlechter sieht, oder dann die Geschwindigkeit von im Schnitt 140km/h oder mehr?


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

09.02.2022 um 19:40
Das Stichwort heißt Adrenalin.


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

09.02.2022 um 19:42
Wenn HS irgendwann nachts/morgens nach Hause gekommen wäre, dann hätten die Kinder (3) das doch evtl bemerkt oder auch die Hunde hätten angeschlagen, wenn man nach Hause kommt.


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

09.02.2022 um 19:43
@curt
Das geht locker.Mein Freund arbeitete früher 350 km entfernt.Hab ihn dahin gefahren und sofort wieder zurück.In Auto Kaffee getrunken und dann ging das locker.Ohne Pause sofort wieder auf die Autobahn


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

09.02.2022 um 21:52
Zitat von curtcurt schrieb:Fahrtstrecke 700 km.
Was ist unrealistisch an der folgenden fiktiven Überlegung?

"Ich habe einen megagenialen Plan: ich bringe meine reichen Schwiegereltern um. Danach bin ich reich und kann endlich ein neues Leben beginnen. Konnte die Alten sowieso nie ausstehen. Das ist es! Oh ... moment mal ... die wohnen ja 350 km weit weg. Tja, dann ... das ist mir doch zu anstrengend. Adieu, neues Leben! Ein Doppelmord wäre kein Problem, aber so eine lange Strecke, nein! Das kann ich mir natürlich nicht antun. Schade."


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

09.02.2022 um 22:21
@curt
Die Zwillinge waren in der Nacht nicht da,weiß jetzt nicht genau wo sie waren , steht aber hier irgendwo im Thread, das sie auf ner Freizeit waren. Und die älteste Tochter hat es ja mitbekommen und beim Frühstück mit ihrem Freund und dessen Mutter erzählt. Die beiden waren später auch als Zeugen vor Gericht . Steht aber auch im Thread


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

13.02.2022 um 06:53
Zitat von KoernchenKoernchen schrieb am 09.02.2022:Das Stichwort heißt Adrenalin
Genau das denke ich auch.

Natürlich hören sich 700km krass an. Noch dazu, wenn du "zwischendurch" mal eben 2 Menschen tötest.
Die Frau hat aber alles auf eine Karte gesetzt und damit auch die Wegstrecke in Kauf genommen. Vielleicht hat sie keine großen Probleme im Dunkeln zu fahren wie manch andere. Das Adrenalin tat sein Übrigens in der Nacht.

Wie ich schon einmal schrieb und andere Mitschreiber auch: HS hält sich für klug und durchdacht. Sie hatte den perfekten Plan. Und ist bestimmt bis heute fassungslos, dass die Kammer sie verurteilt hat. Und sie jetzt mit "richtigen" Kriminellen im Bau sitzt.


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

02.03.2022 um 19:40
Zitat von DuchovnyDuchovny schrieb am 13.02.2022:Genau das denke ich auch.

Natürlich hören sich 700km krass an. Noch dazu, wenn du "zwischendurch" mal eben 2 Menschen tötest.
Die Frau hat aber alles auf eine Karte gesetzt und damit auch die Wegstrecke in Kauf genommen. Vielleicht hat sie keine großen Probleme im Dunkeln zu fahren wie manch andere. Das Adrenalin tat sein Übrigens in der Nacht.

Wie ich schon einmal schrieb und andere Mitschreiber auch: HS hält sich für klug und durchdacht. Sie hatte den perfekten Plan. Und ist bestimmt bis heute fassungslos, dass die Kammer sie verurteilt hat. Und sie jetzt mit "richtigen" Kriminellen im Bau sitzt.
Genau so sieht es aus. Mit meiner Ex-Freundin sind wir auch diese Kilometer eine ähnliche Strecke von Bremerhaven nach Mainz gefahren, klar war sie am Ende ein wenig kaputt, aber war trotzdem locker machbar, ohne ein mal geblitzt zu werden. Hätte man sogar das Adrenalin noch dazu gehabt, wäre es noch deutlicher einfacher gewesen.


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

02.03.2022 um 22:18
Ach, die Strecke ist Pillepalle. Die fahr ich öfters an einem Tag. Auf der A31 ist tagsüber schon kaum was los und nachts erst recht nicht.


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

15.04.2022 um 10:03
Wurde mal erörtert, warum die mantrailer Hunde erst so spät eingesetzt wurden? 7 Monate nach der Tat wird es kaum noch Spuren gegeben . Zumindest findet man diese Info, wenn man googelt.


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

15.04.2022 um 12:52
Zitat von PestoPesto schrieb:Wurde mal erörtert, warum die mantrailer Hunde erst so spät eingesetzt wurden? 7 Monate nach der Tat wird es kaum noch Spuren gegeben . Zumindest findet man diese Info, wenn man googelt.
Ich vermute es war Taktik von der Polizei um Frau Schemmer aus der Reserve zu locken und sie zu verunsichern. Die Telefone wurden zu der Zeit abgehört.


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

16.04.2022 um 13:29
Zitat von 1cast1cast schrieb am 09.02.2022:Denke ich eigentlich auch, aber wird hier oft betont das es auch in so einem Fall Sinn macht nichts zu sagen.
Nur weil man unschuldig ist, heißt das nicht, dass man völlig widerspruchsfreie Angaben machen kann. Manchmal erinnert man sich an Sachverhalte nicht mehr genau oder sogar falsch.
Es gibt außerdem Beispiele, wo unschuldig Verurteilte bei der Polizei oder bei Gericht Angaben zum Sachverhalt gemacht haben und ein Gericht in manchen Aussagen Widersprüche gesehen hat. Etwa der Fall Monika de Montgazon, die in Berlin wegen Mordes, Brandstiftung u.a. zu lebenslanger Haft mit Feststellung der besonderen Schwere der Schuld verurteilt wurde. Es hat sich später herausgestellt, dass der Brand durch eine Zigarette ihres Vaters entstanden ist. Im Urteil hat man dennoch (vermeintliche) Widersprüche der Angeklagten aufgeführt.


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

17.04.2022 um 11:30
Zitat von PestoPesto schrieb:Wurde mal erörtert, warum die mantrailer Hunde erst so spät eingesetzt wurden?
Denke, dass war nur Show,um HS den 'Todesstoß" zu geben.


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

18.04.2022 um 00:01
Zitat von PestoPesto schrieb:Wurde mal erörtert, warum die mantrailer Hunde erst so spät eingesetzt wurden? 7 Monate nach der Tat wird es kaum noch Spuren gegeben . Zumindest findet man diese Info, wenn man googelt.
Wann geriet die Verurteilte damals unter Tatverdacht? Ich hab's nicht mehr in Erinnerung.
Erst mit einem Tatverdächtigen war es möglich, die Hunde einzusetzen.


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

18.04.2022 um 12:00
Zitat von emzemz schrieb:Wann geriet die Verurteilte damals unter Tatverdacht? Ich hab's nicht mehr in Erinnerung.
Erst mit einem Tatverdächtigen war es möglich, die Hunde einzusetzen.
In der Presse wird das mit den Hunden im Februar 2012 erwähnt, da gab es dann wohl schon einen Verdacht.


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

19.04.2022 um 04:46
Habe mich jetzt nich mal genauer mit dem Hundeeinsatz beschäftigt. Die zitierte Quelle ist unten verlinkt und die hat irgendjemand hier schonmal gepostet.
Von Dr. med. Andrea von Buddenbrock
Darin wird der Einsatz in Koblenz als praktisches Beispiel vorgestellt: Zielsetzung war es anhand des Tätergeruchs an einer Einstichstelle im Nachthemd ein Bewegungsprofil des Täters zu erstellen.
Erstaunlich finde ich, dass die Hunde zum Schluss vor dem Polizeigebäude gelandet sind, in dem gerade die Vernehmung von HS stattfand, nachdem die Hunde verteilt ueber mehrere Wochen von Abfahrt zu Abfahrt von dem Haus der Ermorderten bis nach Lingen die Spur verfolgt haben (die Geruchsaufnahme erfolgte lediglich anhand des Abstrichs vom Nachthemd)
An der Autobahnausfahrt in Lingen wurden die Hunde
dann an einem warmen Frühjahrstag erneut gestartet. Zu Fuß ging es dann
über 10 km zu einem zunächst nicht erkennbaren Polizeigebäude, vor einen
Vernehmungsraum. Dort beendete die Kripo unsere Suche und teilte mit,
dass die Hunde der frischesten Festnahmestrecke einer Beschuldigten bis
vor deren Vernehmungsraum gefolgt waren, wo sie gerade vernommen wurde. Die damalige Beschuldigte ist nun rechtskräftig verurteilt wegen zweifachen Mordes.
Weiter heisst es in dem Bericht, dass den Hundeführern zu der Zeit nicht bekannt war, wer der Beschuldigte ist und dass der Einsatz AUCH taktische Bedeutung hatte:
Die Hunde waren Teil der Ermittlungen, haben eine Ermittlungsrichtung weiter bestärkt. In der Hauptverhandlung kam zur Sprache, dass die Beschuldigte durch die Presse von
den Hundeeinsätzen erfahren hatte. In der Telefonüberwachung hatte sie ge-
äußert, dass sie ihr auf den Fersen seien und noch versucht, Verdeckungshandlungen durchzuführen. Alles das haben Susan Miller und ich erst bei
Beginn der Hauptverhandlung erfahren, inklusive der Tatsache, dass die
Hunde einer Frau gefolgt waren. Der Hundeeinsatz hatte so auch eine taktische Bedeutung für das K11 in Koblenz.
Nun macht das für mich alles viel mehr Sinn. Die Hunde konnten die Spur sicher auch deswegen aufnehmen, weil HS nach der Tat mehrmals dort war, die Spur dann frisch gehalten wurde. Weiss nur nicht, wann sie zuletzt da waren. Die Gerauchsaufnahme erfolgte lediglich an der Einstichstelle am Nachthemd:
Abgestrichen wurden mit einem Watteträger die Schnittkanten der
Durchstiche durch die Kleidung, zu denen das Rettungsdienstpersonal aufgrund ihrer Lage, Flanke dorsal, keinen Kontakt hatten.
Die verlinkte Quelle ist eine Leseprobe und betrifft das Kapitel der Maintrailer Hunde aus dem Buch: Kriminalitätsbekämpfung - ein Blick in die Zukunft (Schriftenreihe der DGfK e.V. 5)

Quelle: https://shop.boorberg.de/rbv-content/Leseprobe/ARTKAEMPER_Kriminalitaetsbekaempfung_LPB.pdf


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Der Doppelmord von Horchheim (Koblenz)

21.04.2022 um 09:27
Zitat von PestoPesto schrieb:(die Geruchsaufnahme erfolgte lediglich anhand des Abstrichs vom Nachthemd)
Im Urteil war aber auch die Rede davon, dass eine Geruchsprobe vom aufgefundenen Schlüssel verwendet wurde.
Die Mantrailer-Einsätze erfolgten nach den Bekundungen des Zeugen ..., bis Ende März Leiter der Sonderkommission der Polizei und daher verantwortlich für die Maßnahme, am 07.02., 08.02., 26.02, 23.03. und 22.05.2012. Als Geruchsprobe habe ein Abrieb des vor der Haustür des Anwesens ... Weg .. in ... aufgefundenen Schlüssels gedient, von dem anzunehmen ist, dass der Täter hiermit in Berührung gekommen ist, sowie ein Abrieb von einer Einstichstelle im Nachthemd des Tatopfers
Ab Zeile 330 wird der Einsatz der Hunde beschrieben.

Quelle https://openjur.de/u/841958.html
Zitat von PestoPesto schrieb:Die Hunde konnten die Spur sicher auch deswegen aufnehmen, weil HS nach der Tat mehrmals dort war, die Spur dann frisch gehalten wurde. Weiss nur nicht, wann sie zuletzt da waren
Kann ich dir auch nicht sagen. Nach dem Mord war sie auf jeden Fall noch mindestens 2 Mal in Koblenz. Im August zur Beerdigung und dann nochmal zur Tatortreinigung. Der Junior war noch öfters da, weil er sich um den Verkauf der Immobilien kümmern musste.


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