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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

06.06.2018 um 02:50
Sicherlich sind alle angedachten Möglichkeiten irgendwie nachvollziehbar und auf ihre Art schlüssig.
Ich stelle einfach einmal meine naheliegendste Theorie in den Raum:
Der Täter ist aus Gründen die nicht ganz klar werden in dem kleinen Wäldchen unterwegs -Drogenversteck; Schießübungen;- dabei stößt er zufällig auf das WoMo von Herr und Frau L. Er unterhält sich mit ihnen und/oder entschließt sich, sie auszurauben. Jedoch läuft irgendetwas schief und er muss die Waffe die er mit sich führt -was schon sehr seltsam ist, dass jemand durch den Wald streift und eine Knarre dabei hat- und eigentlich nur dazu benutzen will um die Opfer in Schach zu halten benutzen -einer der beiden läuft weg, oder beginnt laut zu rufen, was jedoch trotzdem nicht gehört wurde-. Er erschießt seine Opfer.

Was leider aus den Berichten von Aktenzeichen nicht hervorgeht ist, was er nun macht -xy hat zu dieser Zeit nicht jeden Tathergang genau nachgespielt, bzw. aus ermittlungstaktischen Gründen darf nicht mehr Preis gegeben werden-. schleppt er die beiden erst ins WoMo um sie anschließend mit dem Messer endgültig zu töten, da sie noch gelebt haben oder macht er das bereits außerhalb des WoMos? Oder hat er sich sogar erst einmal für eine kurze Zeit vom Tatort entfernt, diesen Beobachtet und nachdem er sicher war, seine Tat wurde nicht durch die Schüsse der Polizei gemeldet ist er zurück gekommen, hat die Opfer in das WoMo geschleift und den Entschluss gefasst den Tatort zu verschleiern. Dabei muss man sich die Frage stellen, welchen Vorteil hat ein Täter, wenn er davon ausgehen kann, seine Tat bleibt auch bis zum nächsten Tag höchst wahrscheinlich unbemerkt, da ja bereits 2 std vergangen sind keine Polizei aufgetaucht ist und es bald Nacht wird.

Die, es gibt einen Gehilfen der das ganz für den Täter übernimmt Theorie verwerfe ich für mich einfach mal, weil es einfach zu wenig Anhaltspunkte dafür gibt. Warum sollte der Täter eine zweite Person in diese Sache mit reinziehen und warum sollte eine andere Person, mit so einem Auftreten auch noch bis nach Nürnberg fahren um dann Teuer mit dem Taxi wieder zurück zu fahren.
Ich glaube Prinz Fönwelle hat nachdem er die Leichen im WoMo hatte, kurzerhand entschlossen von dort weg zu fahren, vielleicht weil man ihn dort kennt oder irgendwie auf seine Spur kommen könnte weil er einen Bezug zu den Wäldchen hat -wohnt in der nähe, wurde da schon mal gesehen oder dachte er ist schon mal dort anderen aufgefallen obwohl das garnicht stimmt.-
Was mich wieder zu der Frage führt, warum ausgerechnet nach Nürnberg, hätte er das Fahrzeug irgendwo loswerden wollen würden jedem halbwegs klar denkenden Menschen sicherlich viele andere Orte einfallen, um das WoMo entweder einfach abzustellen, wo es mit Sicherheit einige Tage oder sogar Wochen gedauert hätte bis es gefunden worden wäre, oder wenn er es unbedingt abfackeln will um seine Spuren zu verwischen dann wohl nicht direkt neben der Bundesstraße! Irgend ein Ziel hatte er glaube ich, was natürlich möglich ist, dass der Sprit ausgegangen ist und er nicht auch noch Tanken wollte und aus diesem Grund an dieser für ihn völlig bescheidenen Stelle stehen bleiben musste und kurzentschlossen das Ding abfackeln wollte.

Dann macht er aus meiner Sicht wieder einen erstmal Cleveren Schachzug, er fährt mit dem Taxi zum Bahnhof. Dort können sich viele Spuren verlieren. Jedoch fährt zu dieser Zeit kaum, bis garkein Zug, somit war es leicht zu ermitteln, dass er anders weiter gekommen sein muss. Die nächste Taxifahrt, war dann wieder ein Eigentor. Die Theorie, dass diese Spur absichtlich gelegt worden ist, teile ich nicht, da es überhaupt keinen Sinn ergibt, auch nicht wenn es einen zweiten Täter geben sollten diese Spur wieder zum Tatort zurück zu führen. Hätte man den Tatort nicht gefunden, ist erstmal jeder Täter fein raus, solange er keine DNA oder ähnliches am WoMo hinterlässt.
Auf der Fahrt erzählt er, er würde immer Bahnfahren, was ich ihm irgendwie nicht ganz abkaufe. Münchner und auch die Menschen in Taunstein werden wissen, dass es in München keinen Nord-Ost-Bahnhof gibt.
Das er sich dort wo er aussteigt wieder einigermaßen gut auskennt, hat nicht viel zu heißen, auch in kenne mich in manchen ecken einige Kilometer weiter von meinem Zuhause entfernt Straßentechnisch gut aus, da ich dort vielleicht mal beruflich oder privat zu tun hatte. Im Endeffekt sagt es lediglich aus, dass er sich in dem Eck einfach auskennte, weil er entweder dorther kommt, oder das lesen und sich merkens einer Karte zu seinem Repertoire zählt.
Er lässt sich nur circa 300 Meter vom Tatort entfernt absetzen, es ist bereits Taghell. Aber er kehrt nicht zum Tatort zurück, denn sonst nehme ich an wäre er so Clever gewesen die herumliegenden Hülsen einzusammeln die meines Wissens gefunden wurden.
Niemand sieht ihn, wie er aus dieser Gegend verschwindet. Hat er sein Äußeres verändert? Keine Prinz Charming Perücke mehr auf dem Kopf, ein Auto zur Verfügung?
Oder wollte er etwas ganz anders hier?
Mir fällt nicht viel logisches ein dazu......

Die Frage die mich aber gerade viel mehr beschäftigt ist, warum will er überhaupt den Tatort verschleiern? -wie ich es bereits schon kurz angedeutet habe macht es garkeinen Sinn-


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06.06.2018 um 11:33
S.A.Pendergast schrieb:Die Frage die mich aber gerade viel mehr beschäftigt ist, warum will er überhaupt den Tatort verschleiern?
Naja, einen Tatort zu verschleiern macht an sich doch immer Sinn. Der Täter konnte ja nicht wissen, ob ihn nicht doch irgendjemand so gut gesehen hat und er durch diese Beschreibung ins Visier der Ermittler gerät. Nur die Art des Verschleierns gibt hier mE zu denken. Hierzu stellen sich mir folgende Fragen:

1. Warum fährt der Täter so weit weg?
2. Warum wird das Wohnmobil an exponierter Stelle abgefackelt?
3. Warum verhält sich der Täter mit seinen Taxifahrten so auffällig, dass er fast zwangsläufig eine Verbindung herstellt?
4. Warum fährt der Täter zum Tatort und räumt diesen dann nicht auf?

Aus meiner Sicht gibt es hier zwei grundlegende Möglichkeiten:

a)
Der Täter handelte mehr oder minder planlos (z.B. aufgrund einer psychischen Erkrankung, Drogen o.a.), reagiert rein impulsiv und versucht dann immer zu korrigieren. Nach der impulsiven Übertötung steht er da und weiß nicht, was er tun soll. Er überlegt. Dann kommt ihm die Idee wegzufahren. Ohne Ziel fährt er so lange bis der Sprit ausgeht. Dann Abfackeln. Dann kommt ihm plötzlich, dass er wieder zurück muss. Nachdem kein Zug geht, nimmt er ein Taxi. Tatsächlich ist er unsicher, wo er hin will und faselt was von einem Nordostbahnhof in München oder von Marquartstein. Dann ist er so dumm, dass er sich fast bis zum Tatort fahren lässt. Er hätte eigentlich nur noch zum Taxifahrer sagen müssen "schau, da hab ich vorher welche umgebracht". Er hat einfach Glück, dass er trotz seiner Fehler nicht entdeckt wird.

b)
Der Täter handelte vollkommen rational, ist sehr intelligent und folgt einem gutdurchdachten Plan, der dann auch noch vollkommen aufgeht. Dieser Plan setzt dann m.E. jedoch einen Komplizen voraus, der eben zum Tatzeitpunkt nicht im Chiemgau, sondern in Nürnberg ist. Dieser zweite, wahrscheinlich vorsorglich verkleidete Mann, hätte dann "nur" die Aufgabe gehabt, sich so auffällig zu verhalten, dass er sich verdächtig macht. Er konnte darauf bauen, dass er nicht "erwischt" wird. Wenn doch, hätte er jedoch auch nichts zu befürchten gehabt, weil er ja nur Taxigefahren ist. Warum sollte er da mitspielen? Tja, Geld, Freundschaft, Schuld, Verwandtschaft … .


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06.06.2018 um 22:05
mattschwarz schrieb:Eine andere Interpretation wäre aber, und dies wurde ja auch schon angesprochen, dass die Taxirückfahrt (ob vom Täter oder einem Dritten) nur zu dem Zweck erfolgte, um eine Spur bewusst zu setzen, die vom eigentlichen Täter ablenkt. ME war die Taxirückfahrt durch "Herrn Eisenherz" unnötig auffällig. Wenn sich der Täter z.B. erst nach München hätte fahren lassen und dort mit einem anderen Taxi zum Tatort zurückgefahren wäre, wäre die ganze Fahrt wahrscheinlich nie mit der Tat in Verbindung gebracht worden. Wahrscheinlich wäre sogar der Tatort nicht einmal ermittelt worden. Denkbar wäre folgendes: Der eigentliche Täter bittet einen Dritten, der völlig anders aussieht als er, mit dem Taxi (ggf. für ein fürstliches Honorar) von Nürnberg mit dem Taxi zum Tatort zurückzufahren. Somit kommt es zu einem falschen Phantombild, mit dem der eigentliche Täter nie gefasst werden kann. Der Taxigast hat wiederum null Risiko, weil er zum Tatzeitpunkt ein wasserdichtes Alibi hat und er ja wirklich nicht zum Tatzeitpunkt vor Ort war. Er ist in der Region auch völlig unbekannt und war hier vielleicht zuvor auch nie. Richtig wäre allerdings das der Taxigast anschließend wieder vom Tatort wegkommen musste. Er könnte hier evtl. abgeholt worden sein.
mattschwarz schrieb:Der Täter handelte vollkommen rational, ist sehr intelligent und folgt einem gutdurchdachten Plan, der dann auch noch vollkommen aufgeht. Dieser Plan setzt dann m.E. jedoch einen Komplizen voraus, der eben zum Tatzeitpunkt nicht im Chiemgau, sondern in Nürnberg ist. Dieser zweite, wahrscheinlich vorsorglich verkleidete Mann, hätte dann "nur" die Aufgabe gehabt, sich so auffällig zu verhalten, dass er sich verdächtig macht. Er konnte darauf bauen, dass er nicht "erwischt" wird. Wenn doch, hätte er jedoch auch nichts zu befürchten gehabt, weil er ja nur Taxigefahren ist. Warum sollte er da mitspielen? Tja, Geld, Freundschaft, Schuld, Verwandtschaft … .
Genau so sehe ich das auch. Damit findet die Taxifahrt eine sinnvolle Erklärung. Da der Tatort Hölzl nie Verschleiert werden sollte. Weiter muss die Tat auch von profesionellen Tätern verübt worden sein. Da sie keine Spuren hinterlassen haben welche ihnen zu zuweisen wären.

Letztlich stellt sich eigentlich nur noch die Frage nach dem Tatmotiv. Und warum die Verbringung der Leichen nach Nürnberg erfolgte. Da bin ich nicht der Meinung, dass da einfach gefahren wurde bis der Tank leer war. Auch diese Handlung war geplant. Und findet vielleicht seine Erklärung im Tatmotiv selbst.


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06.06.2018 um 23:06
@schluesselbund da gebe ich Dir vollkommen recht. Im Szenario planvoll Täter war Nürnberg natürlich kein zufälliges Ziel. Hier musste sich ja schon der zweite Mann befunden haben. Der muss natürlich nicht aus Nürnberg stammen und könnte hierhin erst gereist sein. Dann stellt sich die Frage warum gerade dort? Musste hierhin irgendetwas verbracht werden? Musste der Mörder genau dorthin?


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

11.06.2018 um 01:13
Hallo zusammen,

ersteinmal vielen Dank, dass meine Gedankeneinwürfe hier aufgegriffen und Diskutiert werden.

@schluesselbund und @mattschwrz ihr scheint euch über die Täterbeteiligung einer weiteren Person ja sehr einige zu sein.
Ich sehe dies ganz anders. Auch die Aussage es handelt sich um „professionelle Täter“ kann ich keines wegs teilen.
Ich glaube weiterhin an den Einzeltäter.
Die Frage die ich gestellt habe, war ja, warum verschleiert jemand den Tatort? Mir ist natürlich klar, warum man grundsätzlich soetwas tut, jedoch in diesem Fall ist das für mich nicht so klar. Warum? Ganz einfach....
Der Täter konnte sich ziemlich sicher sein, nicht bei der Tat beobachtet worden zu sein, sonst wäre in der Zeit zwischen den Schüssen und dem abfahren des WoMo‘s die Polizei oder zumindest jemand anders dort mal aufgetaucht um nachzusehen. Somit sollte einem Täter klar sein, dass an dieser Stelle, vor dem nächsten Tag niemand vorbeikommen und die Beiden Camper finden würde. Also schon mal mindestens 12 Std. wahrscheinlich ehr mehr Vorsprung um sich um ein Alibi oder sonst etwas zu kümmern.
Hat jemand ernsthaft vor den Tatort zu verschleiern sammelt er doch sicher die herumliegenden Patronenhülsen ein, macht unser Täter mit der sonderbaren Haarpracht nicht.
Dann startet er das Teil und fährt, wahrscheinlich auf der Autobahn bis nach Nürnberg, obwohl auf der Strecke jedem sehr viele bessere Verstecke und Orte auffallen um das WoMo los zu werden. Es ist ja schließlich Nacht, wenn er irgendwo in einen Wald fährt, das Ding auf eine Lichtung stellt und abfackelt kann er sogar in ruhe zusehen weil es wahrscheinlich erst bei Tageslicht gefunden wird -je nachdem wo man sowas eben macht-. Oder er hätte es in irgendeinem See oder anderem Gewässer versenken können. Nein der Held fährt bis nach Nürnberg und die Bundesstraße und zündet es an!?
Das alles spricht für mich weniger für Professionalität, sondern ehr für einen Täter der ziemlich Planlos und völlig überfordert ist.

Ich glaube weiterhin, er hat nicht damit gerechnet, dass ihm die Taxifahrten nachgewiesen bzw. zugeordnet werden können. Was ihn dazu bewogen hat, bei der zweiten fahrt als letztendliches Ziel bis zum Tatort zurück zu fahren.
Vielleicht hat er auch nicht nocheinmal Lust darauf gehabt mit einem anderen -neuen- Taxifahrer darüber zu diskutieren, dass er nur in Fremdwährung bezahlen kann.
Übrigens könnte genaue dies ein wichtiges Detail sein, da zu der damaligen Zeit nicht viele Personen so viele Arten von Fremdwährung zur Verfügung hatten. Wobei unklar bleibt, welches und wieviel Geld er bei den Opfern gefunden hat!?


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11.06.2018 um 03:59
@S.A.Pendergast

Eigentlich ist es ja so, dass über die wirklichen Geschehnisse im Hölzl nicht viel bekannt ist. Dagegen ist die Taxifahrt sehr gut dokumentiert. Alleine schon deswegen wie auch über das Verhalten des Blonden mit letztendlicher Fahrt zum Hölzl scheint eine zweite Person nicht ausgeschlossen. Natürlich wollten die Täter den Tatort nicht verschleiern. Im Gegenteil. Sonst wäre die Fahrt zum Hölzl zwecklos gewesen.

Und richtig wie du schreibst, zwei Stunden nach den Schüssen wird das Wohnmobil aus dem Hölzl gefahren. Gesehen hat die Tat wohl niemand. Nun stellt sich die Frage, warum der Täter nicht einfach abgehauen ist. Auch hätte der Täter das Wohnmobil vor Ort abfackeln können. Dies hätte auch mitten in der Nacht passieren können. Ein solches Verhalten würde zweifellos auf ein Einzeltäter hinweisen.

Da dem eben nicht so war, und die Täter keine Gegenstände oder Spuren hinterlassen haben welche ihnen zugeordnet werden können, würde ich schon von Professionalität ausgehen. Genau diesen Sachverhalt zweifle ich bei einem Einzeltäter mehr als an.
Zudem dürfte ein so schnelle Rückkehr zum Tatort bei einem Einzeltäter eher ausgeschlossen werden. Weiter schliesst auch Profiler Horn ein zwei Täterschaft nicht aus.

Nochmals zurück zur Taxifahrt. @mattschwarz schreibt es richtig. Der Blonde ging dabei kein Risiko ein. Wo auch? Taxifahren ist nicht verboten. Von Altenfurt nach Nürnberg HB bezahlt der Blonde mit France. Die Fahrt ins Hölzl mit Schilling. Bestellt wird er das Taxi mit DM haben. So kann man nicht mal festlegen wo der Blonde Wohnsitz hatte. Weiter Beschreibt der Erste Taxifahrer den Blonden als Feingeist. Währender Zweite Taxifahrer ihn als verwirrt und schreckhaft war nimmt. Ein solches Verhalten weist doch auf Professionalität hin. Könnte das Täter Nummer eins? Ich habe schon längst geschrieben, der Blonde Spiel sein Spiel. Profiler Horn schliesst einen Spieler nicht aus. Da hat er wohl recht. Wie heisst es in Französisch? - rien ne va plus.


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28.06.2018 um 23:05
schluesselbund schrieb am 11.06.2018:Ich habe schon längst geschrieben, der Blonde Spiel sein Spiel. Profiler Horn schliesst einen Spieler nicht aus. Da hat er wohl recht. Wie heisst es in Französisch? - rien ne va plus.
Nunja Horn meinte wohl eher einen Glücksspieler, Du den im übertragenen Sinn. In jedem Fall scheint hier der Spieler (Prinzeisenherz) gegen die Bank (die Fahnder) gewonnen zu haben. Es stellt sich nur die Frage, was der Gewinn war. Handelte es sich um den Jackpot oder doch nur den Trostpreis? Wurde am grossen (Glücks-)Rad gedreht oder um kleine Einsätze gespielt?


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

09.07.2018 um 20:12
schluesselbund schrieb am 11.06.2018: Gesehen hat die Tat wohl niemand.
Das stimmt wohl. Bemerkt allerdings schon, wie im ersten Beitrag von XY zu sehen ist und ich wiege diesem Beitrag weit mehr bei, als dem zweiten Beitrag.

Da nach all den Jahren kein Ergebnis geliefert werden konnte, macht es die Sache "spannender" und regt mehr an, wenn man auf ein Szenario hindeutet, als die klare Wahrheit wiederzugeben. Ich weiß daher auch gar nicht, warum man dem ersten XY Beitrag hier dennoch mehr "Dichtung" anmaßt, als dem zweiten, der weit mehr auf bewusste "Zielsetzung" und der jahrelang gewonnen "Erfahrung" in Medienwirksamkeit hindeutet, als es dem ersten je zugetraut werden dürfte.


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10.07.2018 um 21:50
@Destinova

Selbstverständlich achte und akzeptiere ich jede eingestellte Meinung.

Da wir hier jedoch über einem wirklichen Kriminalfall schreiben, scheint es mir angemässen zu sein, aus den uns zur Verfügung stehenden Informationen eine mögliche Wahrheit raus zu filtrieren. Genau so finde ich es akzeptabel die Berichterstattung kritisch zu hinterfragen.

Da wird ein Kriminalfall vorgestellt, der Tatort wie der Fundort der Leichen - wie auch die Aufenthaltsorte der Opfer sind bekannt. Selbst ein Phantombild konnte über Zeugenaussagen erstellt werden. Fehlt nur noch der/die Täter. Warum ist dieser Fall nicht gelöst? Die Antwort scheint klar auf der Hand zu liegen. Da muss es was geben, was den Ermittlern durch die Latte ging. Oder sie die Sache ganz einfach falsch bewährten. Nein, ich will die Arbeit der Ermittler nicht schmälern. Aber so einiges an der Darstellung wirft da Fragen auf. Wie ich finde auch zu recht.

Beginnen wir nur mal damit. Die Langendonks verbringen die Mittagszeit in einem Gasthaus in Marquartstein. Den Morgen sollen sie in Übersee verbracht haben. Soweit die Polizei das heute weis. (Wortlaut XY) Das ist ja erstmals nicht aussergewöhnliches. Allerdings was mich dann schon verwunder ist der relativ lange Aufenthalt in Übersee. Genau so der Wortlaut bei XY. Was keines Wegs auf gesichert hinweist.

In besagten Gasthaus erkundigen sich die Langendonks bei der Kellnerin nach dem Weg nach Reit im Winkel. Minuten später fassen sie den Entschluss doch nicht nach Reit im Winkel zu fahren. Stat dessen fahren sie in ein völlig andere Richtung. Aus meiner Sicht sicher ungewöhnlich. Was bewog sie dazu?

Das Telefonat aus Siegsdorf gehört doch zu einer weitern Auffälligkeit in der Berichterstatung. Da dies erst 20 Jahre später erfolgte. Wie dies zu bewerten ist darüber bin ich mir nicht im klaren. Sicher dürfte sein, dass die Polizei dessen Inhalt kennt.

Nun gelange ich zur Auffassung, die Kellnerin könnte sich geirrt haben, oder das Telefonat ist eine Erfindung von VOX. Weiter der Aufenthalt in Übersee möglich ist. Da angedacht werden kann, dass die Langendonks dort die Nacht auf einem Campingplatz verbrachten. Nur dann verwundert mich die Aussage in XY schon.


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11.07.2018 um 18:11
schluesselbund schrieb:Warum ist dieser Fall nicht gelöst? Die Antwort scheint klar auf der Hand zu liegen. Da muss es was geben, was den Ermittlern durch die Latte ging. Oder sie die Sache ganz einfach falsch bewährten.
Ist das so? Das kann ich nicht nachvollziehen. Nehmen wir den Fall eines Zufallstäters. Dieser kommt ungeplant vorbei, ein Raub eskaliert, er tötet und fährt nach Nürnberg. Was soll dabei, wie Du Dich ausdrückst "durch die Latte" gegangen sein oder falsch "bewährtet" worden sein? Gleiches gilt, wenn die Ls ins Hölzl gelockt worden wären. Ich glaube, Du machst den Fehler zu glauben, dass jeder Fall aufklärbar wäre, wenn man nur richtig ermitteln würde. Dies ist nicht der Fall. Es gibt die Möglichkeit, dass ein Täter einfach extrem "geschickt" vorgeht, oder (was ich hier ehe annehme) einfach unsagbares Glück hatte.


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11.07.2018 um 22:48
@mattschwarz
mattschwarz schrieb:Ist das so?
Ich würde meinen ja. Oder was soll nicht so sein wie ich es eingestellt habe?
mattschwarz schrieb:Ich glaube, Du machst den Fehler zu glauben, dass jeder Fall aufklärbar wäre, wenn man nur richtig ermitteln würde.
Ich glaube der Fall wäre aufgeklärt, würde die Polizei ihr Wissen mit in die Öffentlichkeit's Fahndung einbringe. Da es offensichtlich nicht reicht nur die Ermittlungsergebnisse kund zu tun. Genau das führte dann dazu, dass man bei XY nur nach dem Taxigast fahndete.
mattschwarz schrieb:Es gibt die Möglichkeit, dass ein Täter einfach extrem "geschickt" vorgeht, oder (was ich hier ehe annehme) einfach unsagbares Glück hatte.
Also dass der/die Täter "geschickt" vorgegangen sind darüber besteht kein Zweifel. Ob man das nicht aufgeklärt sein mit Glück beschreiben kann lass ich mal offen
mattschwarz schrieb:Gleiches gilt, wenn die Ls ins Hölzl gelockt worden wären.
Das wäre dann der gleich Blitzentscheid, wie sie ihn in Marquartstein auch getroffen haben.


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12.07.2018 um 08:53
schluesselbund schrieb:Ich glaube der Fall wäre aufgeklärt, würde die Polizei ihr Wissen mit in die Öffentlichkeit's Fahndung einbringe. Da es offensichtlich nicht reicht nur die Ermittlungsergebnisse kund zu tun. Genau das führte dann dazu, dass man bei XY nur nach dem Taxigast fahndete.
Das glaube ich nicht. Die Ermittler werden sehr genau wissen, welche Tatsachen veröffentlicht werden und welche aus ermittlungstaktischen Gründen intern bleiben. Selbstverständlich werden die Umstände veröffentlicht worden sein, die irgendwelche Ermittlungsansätze liefern könnten. Ein "darüber hinaus" macht nicht nur keinen Sinn, sondern wäre sogar schädlich.
schluesselbund schrieb:Also dass der/die Täter "geschickt" vorgegangen sind darüber besteht kein Zweifel
Ich neige grundsätzlich auch dazu, dass hier ganz geplant vorgegangen wurde. Dass aber "kein Zweifel" daran bestehen würde, dass hier geschickt vorgegangen wurde, kann man m.E. so nicht stehen lassen. Es gibt eine relativ einfache Variante, bei der von "geschickt" keine Rede sein kann: Ein möglicherweise auf der Durchreise befindlicher Täter entdeckt das Wohnmobil im Hölzl. Der evtl. unter Drogen stehende bewaffnete Täter beschließt hier zu rauben. Die Ls wehren sich, es kommt zu einer Auseinandersetzung bei der der Täter eskaliert. Aus Wut und unter Drogen übertötet der Täter, weiß dann nicht, was zu tun und denkt. Dann kommt der "geniale" Einfall, den Tatort durch Wegfahren zu verschleiern. Er fährt bis der Treibstoff zu ende ist. Durch den Brand sollen die restlichen Beweismittel vernichtet werden. Der Täter muss zurück, weil hier evtl. sein Wagen steht. Bahn fährt keine, also Taxifahrt. Dieser Täter würde vollkommen ungeplant handeln und hätte einfach nur Glück.


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12.07.2018 um 12:59
Ich lese den Fall jetzt auch schon Jahre mit, weil er auch aus meiner Gegend stamm.
Hier sind schon hunderte von Theorien duchgespielt worden.
Aber ich glaube ehrlich gesagt auch das es ganz banal abgelaufen ist. So wie von mattschwarz beschrieben.
Vieleicht gibt es doch irgend wann mal die Lösung des Falles.
Andererseits ist es in diesem "mystischen" Fall natürlich immer schön sich die verrücktesten Abläufe vorzustellen.


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13.07.2018 um 03:48
mattschwarz schrieb:Ich neige grundsätzlich auch dazu, dass hier ganz geplant vorgegangen wurde.
Also wenn da geplant vorgegangen wurde, so heisst das ja auch, der Doppelmord war geplant. Und da bin ich mir keines Wegs so sicher. Aber das Nachtatverhalten kann man durchaus so wahrnehmen.
schluesselbund schrieb:Also dass der/die Täter "geschickt" vorgegangen sind darüber besteht kein Zweifel.
mattschwarz schrieb:Es gibt eine relativ einfache Variante, bei der von "geschickt" keine Rede sein kann: E
Nur dann wiederspricht es dem
mattschwarz schrieb: Ein möglicherweise auf der Durchreise befindlicher Täter entdeckt das Wohnmobil im Hölzl.
Ein durchreisender, und erst noch mit einer Tokarew bewaffnet, weiter bei einer schlecht einsehbarer Einfahrt ins Hölzl diese Tat als geplant zu erachten, das ist mir dann doch des guten zuviel. Da ist die Polizei mit ihrer Annahme, der Täter kommt aus dem Wald in etwa gleich weit.

Aber auch dem übrigen Gedankengang mag ich nichts abgewinnen. Aber sollte es trotzdem so, oder so ähnlich sich zugetragen haben, bleibt mir nur noch die Vorstellung eines voll Trottels übrig. Und das wiederum glaube ich nicht. Ein solcher wäre längst aufgefallen, und hinter Gitter.


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14.07.2018 um 22:03
schluesselbund schrieb am 10.07.2018:In besagten Gasthaus erkundigen sich die Langendonks bei der Kellnerin nach dem Weg nach Reit im Winkel. Minuten später fassen sie den Entschluss doch nicht nach Reit im Winkel zu fahren. Stat dessen fahren sie in ein völlig andere Richtung. Aus meiner Sicht sicher ungewöhnlich. Was bewog sie dazu?
Und genau an dieser Stelle liegt für mich das größte Fragezeichen. Denn wer auch immer mal auf einer aktuellen Karte nachschaut, oder dort wohnt und dann davon ausgeht, das damals nicht alles so gut erschlossen war wie heute, kann davon ausgehen, das diese Tour total neben der "Spur" war. Irgendwas stimmt schon an der eigentlich geplanten und offenkundlich genannten Reise nicht. Wollten sie zurück nach Norden? Wollten sie zurück zu einem Campingplatz ringsum dem Chiemsee? Jedenfalls weicht die geplante Strecke genau in die andere Richtung vom "Tatort" ab. Und mit einem "ich habe mich wohl verfahren" kann man diesen Umweg kaum erklären, wer das könnte, den würde ich gerne hören.


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15.07.2018 um 21:23
Destinova schrieb: Irgendwas stimmt schon an der eigentlich geplanten und offenkundlich genannten Reise nicht. Wollten sie zurück nach Norden? Wollten sie zurück zu einem Campingplatz ringsum dem Chiemsee?
Also die Reiseroute konnten wir rekonstruieren. Die führt über die deutsche Alpenstrasse. Das darf als sicher angenommen werden. Hingegen scheint mir das Reiseziel Berchtesgaten wie es hier weiter vorne angedacht wird nicht unbedingt stimmig. Zumindest ist mir keine offizielle Quelle bekannt die dies bestätigt. Von daher ist es gut vorstellbar, dass die Langendonks einige Tage im Chiemgau verweilen wollten.

Der Aufenthalt in Marquartstein passt so gar nicht zum obigen Gedankengang. Weshalb ich auch die Zeugenaussage der Kellnerin mit einem gemischten Gefühl wahr haben will.
schluesselbund schrieb am 10.07.2018:Nun gelange ich zur Auffassung, die Kellnerin könnte sich geirrt haben,


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16.07.2018 um 21:37
schluesselbund schrieb am 10.07.2018:Nun gelange ich zur Auffassung, die Kellnerin könnte sich geirrt haben,
Mal angenommen die Dame vom Wirtshaus "Zum Schlossberg" in Marquartstein hätte sich geirrt, dann würde auch das Telefonat in der Telefonzelle an der Bahnhofstraße von Siegsdorf nicht ins Bild passen. Und das sollte ohne Zweifel stattgefunden haben, wie die Kinder bestätigt haben. Dann wären wir komplett falsch in der Route, da diese beiden Orte nur wenige Kilometer auseinander liegen und von der Zeitrechnung, wie angegeben, passen würden. Aber erklärt immer noch nicht die Abweichung von der geplanten Route.


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17.07.2018 um 16:09
Destinova schrieb:Mal angenommen die Dame vom Wirtshaus "Zum Schlossberg" in Marquartstein hätte sich geirrt, dann würde auch das Telefonat in der Telefonzelle an der Bahnhofstraße von Siegsdorf nicht ins Bild passen.
Das sehe ich jetzt genau anders rum. Dieses Telefonat mach nur dann Sinn, sollten die Langendonks auch in Siegsdorf die Mittagszeit verbracht haben. Das könnte dann auch ein Hinweis darauf sein, dass die Langendonks sich doch noch im Chiemgau verweilen wollten.
Destinova schrieb:Und das sollte ohne Zweifel stattgefunden haben, wie die Kinder bestätigt haben.
Die Kinder bestätigen zwar einen Telefonanruf. Wovon mich schon verwundert, dass bei VOX die Benennung Bahnhofstrasse Siegsdorf erfolgte. Nun klar, Siegsdorf könnte von den Kindern genannt worden sein. Aber die Bahnhofstrasse wohl eher nicht.

Ja und dann gibt es immer noch diesen holländischen Zeitungsartikel (Nachzulesen im Wiki) welcher Rosenheim nennt. Und zwar zeitnah zum Doppelmord im Hölzl.
Destinova schrieb:Aber erklärt immer noch nicht die Abweichung von der geplanten Route.
Wie zuvor angenommen
Destinova schrieb:Irgendwas stimmt schon an der eigentlich geplanten und offenkundlich genannten Reise nicht.
Zieht man in betracht, dass die Langendonks das Chiemgau noch nicht verlassen wollten, so muss nicht unbedingt von einer Abweichung der geplanten Route ausgegangen werden.

Was aber eine Erklärung finden müsste, warum sich die Langendonks im Hölzl verweilten.

Noch ein Gedanke. Grundsätzlich sehe ich den Aufenthalt in Marquartstein als auch des Telefonat in Siegsdorf eher als sekundär an. Weder konnten Zeugen ermittelt werden, welche die Langendonks in Begleitung gesehen haben, noch kann sonst wie eine Verbindung zum Hölzl ausgemacht werden.


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18.07.2018 um 21:46
schluesselbund schrieb:Die Kinder bestätigen zwar einen Telefonanruf. Wovon mich schon verwundert, dass bei VOX die Benennung Bahnhofstrasse Siegsdorf erfolgte. Nun klar, Siegsdorf könnte von den Kindern genannt worden sein. Aber die Bahnhofstrasse wohl eher nicht.
Das wird die Kripo ermittelt haben über entsprechend vermutlich die Telekom. Und da liegt der Hund begraben, denn Telefonnummern lügten damals nicht. Wer damals mal eine Telefonnummer von einer Telefonzelle gesehen hat, wird wissen warum das kaum ein "Fake-Anruf" war.


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18.07.2018 um 21:49
schluesselbund schrieb:noch kann sonst wie eine Verbindung zum Hölzl ausgemacht werden.
Die Zeugen vom Flugplatz, die das Wohnmobil sahen und später ihre Aussage machten, die dann zum Tatort führte.


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