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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

31.08.2018 um 14:41
@Menedemos guter Einwand. Also scheint es doch mal wieder Zeit, sich zurückzulehnen, die Augen zu schließen und gedanklich bei den Langendonks ins Wohnmobil miteinzusteigen. Wir fahren mit ins Hölzl, riechen den Kaffeeduft und überlegen uns, welche Gründe es geben könnte, die illustre Kafferunde nachhaltig und für immer aufzulösen. Gehen wir doch mal nach dem Ausschlussprinzip vor:

1.
Verwechslung? Kaum, mir der holländischen Nummer sind wir bekannt wie ein bunter Hund.

2.
Rache? Für was? Wenn wir jemanden tief gekränkt haben, dann in Holland. Aberwitzig, dass uns jemand von dort auf der Urlaubsroute verfolgt hätte.

3.
Geld? Nunja wirklich reich sind wir nicht. Wenn einer allerdings meinte schnell mal mit der Urlaubskasse stiften zu gehen und wir uns ihm entgegenstellen ... könnte Sinn machen.

4.
Die Geige? Unsinn, hätten wir gedacht, dass das alte Teil wirklich was wert ist, hätten wir das Ding bestimmt nicht mit in den Camper genommen. Ist ja nun wirklich nicht so selten, dass das aufgebrochen wird, wenn man mal was anschaut.

5.
Ein flotter Dreier, der aus dem Ruder läuft? No way, völlig abwegig. Freunde, wir sind ein Rentnerehepaar auf Urlaubsfahrt.

6.
Gleiches gilt auch für Agententätigkeit. Wen hätten wir den ausspionieren sollen? König Ludwig?

7.
Haben wir etwas gesehen oder gar fotografiert, was besser nicht gesehen werden sollte? Hmm, das wäre gut denkbar und könnte erklären, warum wir zum Schweigen gebracht wurden und gleichzeitig versucht wurde, unsere Bilder zu "löschen ".

Für mich gäben 3 und 7 Sinn.

Andere Ideen?

Aber warum zieht der Spitzbube danach so ein Spektakel ab? Warum holt er das ganz große Besteck zur Vertuschung heraus? Naja, ich denke, er befürchtete, dass ihn doch jemand aus der Entfernung gesehen haben könnte. Deshalb musste etwas geschehen, was einen "neuen" Täter erschafft. Im Ergebnis gelungen!


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

31.08.2018 um 16:14
@mattschwarz
Schöne Auflistung.
mattschwarz schrieb:7.
Haben wir etwas gesehen oder gar fotografiert, was besser nicht gesehen werden sollte?
Mit 7 wäre ich einverstanden. Obwohl natürlich immer noch die Frage ist, WAS die Langendonks von ihrem Standort aus gesehen haben könnten. Sind sie in den Wald eingedrungen? Oder haben sie schon unterwegs was beobachtet und der Täter ist ihnen gefolgt?
mattschwarz schrieb:3.
Geld? Nunja wirklich reich sind wir nicht.
Und der Täter nahm auch nicht alles Geld von ihnen mit und gab auf der Rückfahrt vieles wieder aus. Halte ich daher für weniger wahrscheinlich. Auch der Profiler Horn hat seine Zweifel. Aber ganz ausschließen kann man es wohl nicht.
mattschwarz schrieb:1.
Verwechslung? Kaum, mir der holländischen Nummer sind wir bekannt wie ein bunter Hund.
So ganz abwegig find ich das gar nicht. Neulich hatte ich folgende Idee: Am Hölzl sollte eine Drogenübergabe stattfinden. Bote und Empfänger kennen sich nicht persönlich. Als der Empfänger das holländische Wohnmobil stehen sieht, denkt er, das seien die Boten aus den Niederlanden. Das Womo steht zwar nicht genau an der vereinbarten Stelle, aber da die Boten Ausländer und nicht so ortskundig sind, denkt der Empfänger sich nicht viel dabei. Er fährt mit dem Auto den Weg rein und quatscht die Langendonks an. Diese verhalten sich zunächst so, als wüssten sie von nichts. Aber der Empfänger hält das für eine Sicherheitsmaßnahme. Also spricht er Klartext. Doch - die Langendonks verstehen immer noch nicht! Doch plötzlich begreifen sie - und auch der Empfänger begreift. Er begreift außerdem, dass die Langendonks seine Autonummer gesehen haben. Er begreift weiterhin, dass, selbst wenn die Langendonks die Autonummer nicht gesehen haben, er jetzt nicht einfach abhauen kann. Schließlich müsszen die echten Boten auch bald eintreffen - wichtige Geschäftspartner - die kämen gehörig in die Bredouille, wenn die Langendonks zur Polizei eilten.

Was ist davon zu halten?


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31.08.2018 um 16:27
@Menedemos
Menedemos schrieb:Neulich hatte ich folgende Idee: Am Hölzl sollte eine Drogenübergabe stattfinden. Bote und Empfänger kennen sich nicht persönlich. Als der Empfänger das holländische Wohnmobil stehen sieht, denkt er, ...
Dieses Szenario hatte ich bereits am 22.11.2015 (Seite 9) hier eingestellt. Aber die meisten Foristen hielten das damals aus den unterschiedlichsten Gründen für Unsinn. Deswegen wurde diese Möglichkeit dann nicht weiter verfolgt.
Nachdem hier viele andere Ansätze z.T. mehrfach diskutiert wurden und keine davon mich überzeugt hat, möchte ich das o.a. Szenario - so wenig realistisch es auf den ersten Blick auch scheinen mag - nicht so einfach von der Hand weisen.


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31.08.2018 um 16:46
mattschwarz schrieb:Andere Ideen?
reine Mordlust

oder aber es lief aus dem Ruder. Könnte mir gut vorstellen, das er sie ausrauben wollte oder von denen wohin gefahren werden wollte. Das Rentner-Ehepaar oder vielleicht auch nur ein Part davon werte sich, ging auf Ihn los.. weil die wussten, dass dort noch Leute auf dem Platz sind und glaubten das er dann flüchtet. Wäre niemand mehr auf dem Flugplatz gewesen wäre vielleicht alles anders verlaufen. Natürlich nur Spekulatius.


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31.08.2018 um 17:28
@ayahuaska
Es war NIEMAND mehr auf dem Flugplatz!


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31.08.2018 um 17:36
@Menedemos Du hast mich überzeugt. Nach Deinen Ausführungen muss ich zugeben, dass auch die Verwechslungsvariante durchaus zutreffend sein kann. Vielleicht ist das sogar die Variante, die alles am besten erklären könnte. V.a. wenn abgemacht gewesen wäre, dass die Ware letztendlich in Nürnberg hätte landen sollen ....


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31.08.2018 um 17:47
.... dann könnte es auch Sinn machen, dass der Täter zunächst gewartet hat. Nämlich darauf, dass der echte Bote kommt. Wenn dieser dann gekommen sein sollte, hätten die zwei Buben gemeinsam überlegen können, wie weitervorgegangen wird. Die Zeit am Nürnberger BHF hätte genutzt werden können, die Ware rasch mal in einem Schließfach zu deponieren, um dort abgeholt zu werden.


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DrSüdhessen
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31.08.2018 um 18:39
Hajo,

nur glaube ich nie und nimmer, dass die Langendonks aus eigenen Stücken die Lokation am Hölzel angefahren sind.

Vielmehr dürfte es etwas mit der Geige zu tun gehabt haben, die mit auf Fahrt ging und in Mittenwald begutachtet und geschätzt wurde.

So dann könnte man folgern, dass ihr letzter Lebenstag und der abgeschiedene Ort aus zwei Gründen angefahren wurde (ich hatte das hier die Tage schon gepostet und bin darauf eingegangen) .

1.) Die Deponie die es damals noch gab (Beobachtungen)

2.) Ein gefolgtes, ungestörtes Treffen eben mit ihrem möglichen Peiniger, bei dem es dann zu dem schrecklichen Verbrechen kam (wegen der Geige).

Die Langendonks verbrachten den Samstag Vormittag noch in Übersee, waren dann nach Marquartstein gefahren zum Mittag und

sind dann aus welchen Gründen auch immer zu ihrer finalen Fahrt nach Litzelwalchen über Siegsdorf aufgebrochen.

Weiß man eigentlich, ob die verbrannte Geige noch am Stück war, oder war das Teil zerbrochen/abgesplittert verbrannt aufgefunden worden?


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01.09.2018 um 09:02
DrSüdhessen schrieb:nur glaube ich nie und nimmer, dass die Langendonks aus eigenen Stücken die Lokation am Hölzel angefahren sind.
Der Auffassung bin ich auch.

@mattschwarz

Zu Punkt eins Verwechslung:
Schliesse ich aus. Auch wenn da @Menedemos etwas andenkt wie es hätte sein können legt doch dieses Beispiel nahe, dass es eine unglaublich grosse Spreizung der Gedanken bedarf damit sowas stimmig wird. Eine Verwechslung fällt doch sehr schnell auf, bevor es zur Eskalation kommt. Aber selbst wenn dem gegeben wäre wie es @Menedemos darstellt, warum handelt der Täter so wie er gehandelt hat? Gerade in einem solchen Fall würden doch zwei gezielte Schüsse reichen, wie du es unlängst eingestellt hast. Kommt noch dazu:
mattschwarz schrieb:Aber warum zieht der Spitzbube danach so ein Spektakel ab?
Und noch ein Gedanke. Der Dealer fragt nach der Ware, somit wussten die Langendonks nur um welche Ware es sich handelt. Ob man in einem solchen Fall gleich die Polizei aufsucht, wohl nicht.

Zu Punkt zwei Rache:
Halte ich für nahezu sicher. Die Schüsse auf die Langendonks waren tödlich. Wenn auch eventuell nicht sofort. Dem Täter reichte alleine das nicht. Er setzt auch noch mit Kehlenschnitte nach. Was einer Übertötung entspricht.

Zu Punkt drei Geld:
Da sehe ich die grösste Wahrscheinlichkeit der Tat. Anbei war nicht die Urlaubskasse ausschlaggebend, vielmehr dieser grössere Geldbetrag welche die Langendonks mitführten.

Zu Punkt vier Geige:
Eher schwierig. Aber es könnt der Gegenstand sein, welcher Täter und Opfer miteinander schon in Holland in Verbindung brachte. Das könnt auf den Ursprung der Tat deuten. Zum Tatzeitpunkt jedoch ein sekundäre Roll einnahm.

Aus Punkt zwei, drei und vier ergibt sich ein Bild zum Tatmotiv welches im privaten Bereich zwischen Täter und Opfer zu suchen sein könnte.

Zu Punkt fünf Sex:
Kurz Unsinn.

Zu Punkt sechs Augentätigkeit:
Was können die Langendoks auf ihrer Reise schon beobachtet haben was zu einem solchen Verbrechen führt? Das müsst ja an noch abgeschiedener Stelle sein als das Hölzl es ohne hin schon ist. Ansonsten wäre das auch anderen Leuten aufgefallen.
Ja, und im Hölzl selbst? Eine weiter Leiche?

Zu Punkt sieben Foto:
Gilt das Gleiche wie unter Punkt sechs aufgeführt.


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01.09.2018 um 18:51
Lieber @schluesselbund wenn ich Dich richtig verstanden habe, hältst Du Rache für das wahrscheinlichste Motiv. Ich meine, da bist du uns ein wenig Aufklärung schuldig. Was bringt Dich zu Deiner Ansicht? Haben sich die Ls auf der Urlaubsreise etwas "zu schulden lassen kommen" oder siehst Du etwas zurückliegenderes als Motiv? Bei alternative 2 ist mir unklar, wie der Mann die Ls fand. Oder glaubst du gar sie wurden die ganze zeit über verfolgt?


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DrSüdhessen
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01.09.2018 um 20:03
Aus Jucks und Tollerei haben die Langendonks die Geige sicher nicht in dem Womo mitgenommen, das hatte schon seinen Grund und hier wissen wir ja, dass die Geige in Mittenwald geschätzt wurde und man auch ein Foto vom Walchensee mit Harry rekonstruieren konnte.

Es gibt jetzt halt die große Spekulationsebene, weil keiner Details hat die in Bezug auf ein mögliches Vortatverhalten seitens Harry hindeutet.

Er hatte es mit Bremsen, PKW Bremsen das war sein Geschäft.

1997 waren das ja noch Asbestschleudern sondergleichen, da ist der "Dieselskandal" der heute von unseren Politikern in die Welt gesetzt wird harmlos, wobei das ja eh als Kaltenteigung geplant war, die aber nicht greifen wird, weil man das nicht planen kann. Eigentlich nur peinlich.

Meiner Meinung nach hat der Täter die Einstiegshilfe nicht zu ihrem späteren Auffindeort gebracht, mit Sicht auf die damals noch vorhandene Deponie von Traunstein. Ich könnte mir vorstellen, dass Harry das selbst war, um dort etwas zu beobachten.

Auch die Aussage von dem Blonden, dass er zunächst München erwähnt hat geht mir immer wieder im Kopf rum.

Es geben da durchaus Firmen die ihren Sitz in München und auch in Nürnberg hatten und auch mit der Deponie Litzelwalchen etwas zu tun hatten.

Das andere Szenario mit der Geige kann man auch durchdenken.

Beim Thema Sex werden ja hier alle Schotten dicht gemacht, ich erlaube mir dennoch einen kleinen Spalt offen zu lassen, sollte sich mal herausstellen, dass da doch was dran ist.


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01.09.2018 um 20:10
LKW Bremsen, es waren LKW Bremsen. Und was hätte Harry da so auf der Deponie beobachten sollen? Wie Giftfässer am helllichten Tag vergraben werden?

Die Geige ist nunmal verbrannt. Warum hätte der Täter das was ihm wichtig war verbrennen sollen?


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DrSüdhessen
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01.09.2018 um 20:24
mattschwarz schrieb:LKW Bremsen, es waren LKW Bremsen.
Das ist ja noch schlimmer, das waren ja wortwörtlich reine Asbestverbreitungsmonster.

Mein Garagendach hat noch diese Asbesteindeckung aus den 70er Jahren. Wenn ich jetzt sagen würde
mir gefällt das nicht mehr und immer mal das Nachstreichen, man wird ja auch älter...

Da würden Entsorger im Ganzkörperanzugschutz anrücken nebst Atemschutz.

Asbest ist ein Killer, höchst Krebs erregend und Harry hat damit sein Brot verdient, eben mit LKW Bremsen, die damals noch mit Asbest verarbeitet waren.

Ich habe ja gefragt, ob die verbrannte Geige am Stück verbrannt ist, oder Bruchstellen/Absplitterungen hatte. Da kommt nichts

Das verbrannte Instrument wurde doch von der Spusi fotografiert?


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

01.09.2018 um 20:29
@mattschwarz

Zu Punkt zwei:
Ich gehe davon aus, dass irgend wo im Chiemgau zischen Opfer und Täter ein Treffen vereinbart wurde. Und jetzt kommt auch schon die Geige ins Spiel. Diese sehe ich als Teil eines weit zurückliegenden grossen Zerwürfnis zwischen Opfer und Täter Bekanntschaft. Was dann in der weiteren Diskussion vollends diesen Racheakt Mord auslöste.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

01.09.2018 um 20:45
@schluesselbund aber warum bitte kommt es dann gerade im Urlaub im Chiemgau zum Geigenshowdown? Warum kommt der Täter nicht zu den Ls nach Hause und erledigt das vor Ort. "Du, Harry es wird Zeit, gib mal hübsch das Geigchen raus. Ach ja, Du und Truus haben jetzt übrigens auch ausgegeigt, mir langt's jetzt".

@DrSuedhessen selbst, wenn Harrys Bremsen aus purem Asbest waren, was soll da an der Deponie denn konkret vorgefallen sein?


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DrSüdhessen
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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

01.09.2018 um 21:27
Also,

Profiler Horn kapiert den Fall nicht, also erwarte bitte nicht zu viel von mir.

Wir wissen nur zwei Möglichkeiten die ein Szenario ergeben, das man nachvollziehen kann.

Es würde auch noch eine menschliche dritte Variante geben, bei der einem der beiden nach dem Mittagessen unwohl war und man somit dort am Hölzel gelandet ist, das ist da und das muss man halt auch bedenken.

Die Geige spielt eine Rolle, so oder so.

In welchen Verhältnis standen die L`s zu ihren Kindern, was wurde da wann besprochen?

Klar kann man die Geige auch in Amsterdam schätzen lassen, und wer weiß, vielleicht wurde sie ja auch schon im Vorfeld geschätzt.
Man wollte sich in Mittenwald, der Geigenmanufaktur schlecht hin nochmal eine zweite Meinung holen und daher der Weg dorthin.

Ein anderer Gedanke und der verbindet sozusagen die zwei Möglichkeiten die ich oben anführte ist, dass die "wertvolle" Geige nur ein Vorwand war, in Richtung der Kinder.

Vielleicht hatte Harry ja Infos über die Deponie und was da so alles verbuddelt wird. Er als Geschäftsmann, könnte doch mal angeklopft haben und vielleicht hat er ja auch auf einem Campingplatz einen Tipp bekommen. Das ist menschlich und nachvollziehbar. Komm noch ein Bier und ich sag dir mal was da wirklich abgeht..

Kleiner Erpressungsversuch oder ich hätte da 100 Bremsen zu entsorgen geht da was?

Alles höchst spekulativ, zugegeben, jedoch haben wir es mit einem Doppelmord zu tun.

Möglich auch das Harry nur einer von Vielen war, die da was wussten und vielleicht hat er ja auch nach dem 5 ten Bier gesagt bekommen, wer da wirklich die Hand im Spiel hat?

Die Einstiegshilfe an den Waldrand getragen und siehe da, da stolpert doch tatsächlich Einer rum der da "wirre" Sachen macht.

Harry macht Fotos, das sieht der Typ. Er rennt hoch, Harry lässt die Einstiegshilfe zurück und läuft zurück zum Womo. Dort passiert dann die Tat.

Der Typ läuft danach unkoordiniert durch die Gegend. Da er Angestellter einer Firma ist die dort auf der Deponie zu tun hat und noch in seiner Arbeitskleidung ist, geht er zu seiner Bleibe entledigt sich dieser und wirft sich in seinen Zweiteiler, den er für besondere Anlässe dabei hat.

Er denkt nach, telefoniert mit seinem Chef, der natürlich Bescheid weiß über die Machenschaften und bekommt die Info, dass er nach Nürnberg-Altenfurt fahren soll, weil man ihm da beistehen kann.

Da seine Firma auch noch eine Zweigstelle in München hat, verplappert er sich bei dem Taxifahrer und revidiert dann wieder.

Er hat dort oben am Hölzel was vergessen und daher muss er wieder zurück.

Vielleicht eine Filmrolle, die Rückschlüsse auf ein Vortatverhalten ziehen könnte.

Harry hat ggf. viele Bilder gemacht nicht nur von den Schlössern König Ludwigs.


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01.09.2018 um 22:02
@DrSuedhessen

"Hallo Chef, hier Grube aus dem Chiemgau. Hab' da grad so nennen Typen beim Schnüffeln erwischt. Keine Sorge, den hab' ich erledigt. Liegt mit seiner Frau in ne Wohnmobil. Keine Sorge, der plappert nix mehr. Wie sind die Pläne?"

"Ah Grube, schön Sie zu hören. Na, das ist ja mal ein Ding. Gut gemacht. Stempeln Sie sich doch aus und kommen mit der ganzen Fuhre zum Stammsitz nach Nürnberg. Fahrt wird natürlich bezahlt. Ich klär das nur rasch mit dem Aufsichtsrat ab, dann kümmern wir uns um das Problem. Gute Fahrt".

Hmm, ne ich glaube die Deponie hat nix damit am Hut.


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DrSüdhessen
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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

01.09.2018 um 22:21
Gut, ich lege mich nicht fest.

Auch falsch verstandene 5 cm können neben dem Geigenspiel eine Situation aus dem Ruder laufen lassen.

Das die Tat einen zwischenmenschlichen Faktor hatte und ungeplant war, darüber sind wir uns sicher einig.

Was übrig bleibt ist die Geige und das zwischenmenschliche und mit Verlaub, warum sollen Rentner keinen Sex haben?

Wir diskutieren hier über einen Doppelmord und da muss man alles überdenken, und wenn ich wirklich alles überdenke, dann denke ich auch an Sex im Alter. Das ist auch kein Grund den Post zu löschen, weil man sich das nicht vorstellen kann. Man schaue nur mal ins Netz was sich da so alles im A
lter tummelt.

Keiner will den Langendonks etwas andichten, man macht sich Gedanken.

Es bleibt halt nicht viel.

Irgendeiner war es.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

01.09.2018 um 22:31
@DrSuedhessen ich hoffe, Du hast mich nicht falsch verstanden. Ich freue mich über jede Theorie. Die Tat ist für mich unfassbar. Auch wegen dem Motiv halte ich alles für grundsätzlich möglich. Nur für mich rein persönlich halte ich die Deponie und Dreisamkeit für wenig realistische Motive. Warum das aber nicht Andenken?


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

02.09.2018 um 10:12
mattschwarz schrieb:"Du, Harry es wird Zeit, gib mal hübsch das Geigchen raus.
Das siehst du etwas zu eng. Das Zerwürfnis beinhaltet nicht nur die Geige. Es ist nur ein Teil von diesem. Ein Zerwürfnis besitzt mehrere Ursachen und Hintergründe. Und die können durchaus zur Tat geführt haben. Das können alte Streitereien in vielerlei belangen sein. Vielleicht schon eine Generation zurückliegend als der Täter sie besass.

So beschlossen die Langendonks eine Urlaubsreise ins Chiemgau zu unternehmen. Man wollte diesem alten Zwist ein Ende setzten. Und da will ich den Gedanken von @DrSüdhessen zitieren.
DrSüdhessen schrieb:Die Geige spielt eine Rolle, so oder so.

In welchen Verhältnis standen die L`s zu ihren Kindern, was wurde da wann besprochen?

Klar kann man die Geige auch in Amsterdam schätzen lassen, und wer weiß, vielleicht wurde sie ja auch schon im Vorfeld geschätzt.
Man wollte sich in Mittenwald, der Geigenmanufaktur schlecht hin nochmal eine zweite Meinung holen und daher der Weg dorthin.
Dass die Langendonks die Geige in Mittenwald schatzen liesen kann durchaus möglich sein. Dies auch in der Hinsicht, dass die Geige als Zeichen einer Versöhnung mitgenommen wurde. Nebstdem wurde auch noch ein grösser Geldbetrag mitgenommen, welcher der Sache einer Versöhnung dienen sollte.


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