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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

11.03.2020 um 15:38
Bei analogen Kameras ist es ja so, dass, je nach Modell, der unbelichtete Film zuerst ganz "eingezogen" wird (also aus der Filmspule herausgeholt wird und dann die belichteten Bilder in die Spule aufgespult werden oder eben umgekehrt (Spulen erst am Ende des Filmes zurück in die Filmspule). Je nachdem sind die belichteten Bilder oder der unbelichtete Film besser geschützt. Ich habe als Kind mal die Klappe meiner Kamera aus Neugier geöffnet, da waren ungefähr die Hälfte der Bilder noch brauchbar, nur mit so einem regenbogenfarbenen Schatten. Und die, die ich unmittelbar vor dem Öffnen gemacht hatte, waren extrem überbelichtet, man konnte aber noch Konturen erkennen.

Möglicherweise wies der Film aber noch weitere Beschädigungen auf, die mit einem bloßen Aufspringen des Gehäuses nicht zu erklären sind (ausgerissene Transportlöcher z.B.).


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

11.03.2020 um 16:06
orakel09 schrieb:Und die, die ich unmittelbar vor dem Öffnen gemacht hatte, waren extrem überbelichtet, man konnte aber noch Konturen erkennen.
Hochinteressant! Hätte ich nicht für möglich gehalten...
orakel09 schrieb:je nach Modell
Und welches Modell hattest du damals?


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

11.03.2020 um 17:09
@Menedemos: ich war damals 7 und es war meine erste Kamera - irgendso eine kleine (also nicht Spiegelreflex und nicht mit Objektiv) vermutlich von Nikon (das haben meine Eltern immer gekauft). Ich kann mich nur an die Bilder erinnern, weil die Fotos von der Lippizaneraufführung waren und ich super traurig war, als man mir sagte, dass die im Eimer seien und dann begeistert, als ich sie trotzdem zum Entwickeln gab und eben einige der Fotos aus Sicht einer 7-jährigen ok waren. Mein Vater meinte damals, dass das wohl daran läge, dass de belichtete Film in der Dose war.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

12.03.2020 um 09:03
Also ich würde wenn ich diese Filmrolle sicher vernichten wollte diese einfach mitsamt den Schmuck mitnehmen und dann in aller Ruhe..... oder er hat Sie einfach nicht aus der Kamera bekommen, denn einfach nur aufmachen und rausziehen ging ja nicht. Und eine Kamera ohne Film drin ist für ihn nicht belastend genauso wenig wie DMark-- und Schillingscheine. Die Gulden hätten ihn wohl eher verraten. Oder?


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12.03.2020 um 11:29
Jomiko schrieb:Also ich würde wenn ich diese Filmrolle sicher vernichten wollte diese einfach mitsamt den Schmuck mitnehmen und dann in aller Ruhe
Die Frage stellt sich doch, warum nicht gleich alle Gegenstände auf nimmer Wiedersehen mitgenommen. Oder einfach den Flammen überlassen wurde. Jedenfalls sind die Weggeworfenen Gegenstände in Altenfurt für mich das grosse Mysterium. Nicht die Taxifahrt in die Nähe des Hölzl. Überhaupt scheint die Tat so als gäbe es in Altenfurt einen Schnitt.


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12.03.2020 um 11:58
Wieso denn, er musste nur einfach sicher gehen dass die Dinge die er dabei hat nicht sofort auf das brennende Womo mit holländischen Kennzeichen zurückzuführen sind! Holländische Gulden, der Geldbeutel der L. und ein Fotoapparat mit Fotos der Ermordeten sind da nicht so geeignet dafür. Der Weg vom Brandplatz bis zur Telefonzelle und das was da passiert ist ist wohl das einzig zu 100% erklärbar an diesem Fall! Für mich zumindest.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

12.03.2020 um 12:29
@Jomiko

Nein, das macht so keinen Sinn.

Entweder waren ihm die GEgenstände aus irgendeinem Grund wichtig (am naheliegendsten natürlich bei Wertgegenständen Raub) - dann ist es aber nicht sinnvoll, sie nach kurzer Strecke wegzuwerfen.

Oder es war ihm wichtig, dass die Gegenstände nicht im Fahrzeug gefunden werden. Bei der Kamera kann man sich noch vorstellen, dass er den Film vernichten wollte (wobei dann die Frage bleibt, warum er das nicht effizient getan hat oder v.a. warum er es nicht irgendwo auf der Strecke getan hat, Kamera in irgendeinen Müll irgendeiner Rastanlage oder in einen großen Fluss, die Donau oder auch der Kanal wären naheliegend, vermutlich selbst die Pegnitz oder Regnitz, die hätte nie wieder jemand gefunden, dort im Vorgarten war das Auffinden doch nur eine Frage der Zeit), beim Rest kann ich mir eigentlich nur das Vortäuschen eines Raubmordes vorstellen. Was dann die Frage nach dem Motiv aufwirft.

Oder er hat völlig irrational bzw. erratisch gehandelt: WoMo abfackeln, davor Dinge entwenden, die wertvoll erschienen, dann doch Angst vor Entdeckung, deshalb wegwerfen (egal, wenn sie gefunden werden, jedenfalls nicht bei ihm). Nur: ganz so erratisch war es nicht: er hat einen Teil des Geldes mitgenommen (zum Bezahlen des Taxis, warum nicht die Gulden?), man hat auf den Gegenständen keine Spuren von ihm gefunden (jedenfalls, soweit ich weiß) - trug er Handschuhe?, die Gegenstände wirken fast schon platziert (warum?).

Ich bin auch der Meinung, dass in Altenfurt irgendetwas nicht so gelaufen ist, wie geplant, und der Täter ab da einen Notfallplan verfolgte, den er "on-the-go" zusammenstellte. War jemand nicht da, den er hätte treffen sollen? Hätte er etwas übergeben müssen, dass er jetzt mitnehmen musste (weshalb Kamera etc. weggeworfen wurden, um Platz in der Jackettasche zu schaffen, wir erinnern uns, lt. Taxifahrer verbarg er etwas unter der Jacke)? Bemerkte er, dass er einer PErsonenverwechslung aufgesessen war?


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12.03.2020 um 12:31
schluesselbund schrieb:Überhaupt scheint die Tat so als gäbe es in Altenfurt einen Schnitt.
Da bin ich zu 100 % bei Dir. In Altenfurt erfolgte m.E. eine Zäsur. Zumindest ab der Taxifahrt wirkt der Mann im wahrsten Sinne des Wortes wie "ausgewechselt". Zuvor erscheint alles irgendwie planlos und wirr. Die ganze Tat scheint schon außer jedem Verhältnis zwischen Risiko und "Gewinn". Das längere Abhängen mit den Ls, die Tat selbst, das erste Entfernen, dann wiederkommen und die weiter Fahrt. Ab Altenfurt scheint mir der Mann dann zielgerichteter vorzugehen, sich quasi wieder gefangen zu haben. War er dann ausgenüchtert, nicht mehr berauscht? Die Zeit könnte ausgereicht haben, um nüchtern zu werden. Oder war der taxigast eben doch nicht der Mörder?


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

13.03.2020 um 13:59
mattschwarz schrieb:Ab Altenfurt scheint mir der Mann dann zielgerichteter vorzugehen, sich quasi wieder gefangen zu haben.
orakel09 schrieb:Ich bin auch der Meinung, dass in Altenfurt irgendetwas nicht so gelaufen ist, wie geplant, und der Täter ab da einen Notfallplan verfolgte, den er "on-the-go" zusammenstellte.
Ja so verschieden können Meinungen sein.
Klar das wegwerfen der Gegenstände in Altenfurt, wie zwei Stunden später Wegfahrt aus dem Hölzl mögen nebulös erscheinen. Trotzdem will ich hier kein irrrationales Handeln erkennen.

Aus diesen zwei Gegebenheiten kann die Tat in vier Sequenzen gegliedert werden. Die Tötung. Die Fahrt nach Altenfurt. Das wegwerfen der Gegenstände. Die Taxifahrt.

Zur Tötung. Da gelangen drei Werkzeuge zum Einsatz. Schusswaffe, Messer, Feuer.
Die Fahrt nach Altenfurt schafft einen zeitlichen Gewinn.
Mit den weggeworfen Gegenständen sollte etwas Angezeigt werden.
Die Taxifahrt deutet auf ein Fahrzeug stehen im Hölzel hin.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

21.03.2020 um 18:16
Falls noch nicht bekannt, scheinen neue Aussagen von Horn zu sein:

https://www.focus.de/politik/sicherheitsreport/kaltbluetige-tat-in-bayern-deutschlands-top-profiler-an-diesem-kaltblueti...

nur den entsprechende Ausschnitt (hoffentlich darf man das so reinkopieren?, sonst löschen

.... Dann hält der Polizist kurz inne. Er wirkt plötzlich nachdenklich. Seine Stimme verändert sich.

Es geht um berufliche Niederlagen. Um Fälle, die selbst ihn überfordern. Um Täter, die möglicherweise schlauer sind als er oder psychologisch einen Schritt voraus. Um Phänomene, die ihn auch noch Jahre später umtreiben – und frustrieren.

„Ja“, sagt Alexander Horn, „da gibt es einen Fall.“

Seit 22 Jahren sucht er den Mörder eines holländischen Paars
Man kann förmlich sehen, wie es hinter seiner Stirn rattert. Wie die Bilder im Kopf vorbeirauschen: Opfer, Tatort, Zeugen, Beweisstücke. Nur eines fehlt: der Täter. Er ist unsichtbar. Unauffindbar. Seit 22 Jahren. Ein weißer Fleck in der Akte – und in Horns beruflicher Bilanz.

Fernseh-Sheriff Schimanski hätte in solch einer Situation geflucht: „Scheiße!“ Profiler Horn sagt: „Ich gebe die Hoffnung nicht auf.“

Es geht um einen Doppelmord. Im Süden Bayerns wurde ein holländisches Ehepaar kaltblütig erschossen. Das war im Sommer 1997. Harry und Truus Langendonk machten gerade Campingurlaub. Sie stellten ihr Wohnmobil in der Nähe des Ortes Litzelwalchen bei Traunstein ab, auf einer Wiese am Waldrand.

Die Rentner (61 und 63 Jahre alt) machten es sich bei einer Tasse Kaffee auf ihren Campingstühlen bequem und genossen die Nachmittagssonne.

Kurz darauf waren sie tot.

Von hinten erschossen, Kehlen durchgeschnitten, verbrannt
Ein Mann hatte von hinten auf die beiden geschossen und ihnen die Kehlen durchschnitten. Er zerrte die Leichen und die Stühle ins Wohnmobil und fuhr zwei Stunden später damit los.

Nach rund 300 Kilometern – der Tank war fast leer – bog der Täter nahe Nürnberg auf einen Waldweg ein, zündete das Fahrzeug an und flüchtete mit Bargeld und Wertgegenständen seiner Opfer. Mit einem Taxi ließ er sich zurück in die Nähe von Traunstein fahren. Dort verliert sich seine Spur.

Wer war dieser Mann – und wo ist er?

Das fragt sich Alexander Horn bis heute.

Phantombild des mutmaßlichen Täters: Haare über die Ohren
Doch bei der Suche nach Antworten ist er keinen Schritt weitergekommen. Keinen einzigen. Dabei hatte ihn die Kripo Traunstein schon kurz nach der mysteriösen Tat um Unterstützung gebeten. Der Experte für besonders knifflige Fälle war quasi von Anfang an dabei.

Zwar sammelten die Fahnder bereits kurz nach dem Doppelmord wichtige Indizien zum Tathergang, die auch für Horns Einschätzung wichtig waren. So konnten sie anhand der gefundenen Projektile und Hülsen die Tatwaffe bestimmen - eine Tokarew-Pistole, Kaliber 7.62.

Darüber hinaus gab der Nürnberger Taxifahrer eine relativ genaue Beschreibung des mutmaßlichen Täters ab: etwa 30 Jahre alt, 1,80 bis 1,85 Meter groß, schlank, nackenlange Haare, die über die Ohren reichen, bayerischer oder österreichischer Dialekt. Ein Phantombild wurde angefertigt.

Phantombild des mutmaßlichen Mörders zur Tatzeit 1997.
dpa/Polizei Phantombild des mutmaßlichen Mörders zur Tatzeit 1997.
Auch später versuchten die Ermittler alles, um das grausame Verbrechen aufzuklären.

Jeden Stein haben sie zigfach umgedreht, jedes Detail wieder und wieder beleuchtet. Regelmäßig wurden die Medien eingeschaltet und der Fall im Fernsehen vorgestellt, etwa in „Aktenzeichen XY … ungelöst“.

Doch nichts führte zum Ziel: zum Täter.

Profiler Horn: Ein Verbrechen "jenseits aller Vernunft"
Kriminalanalytiker Alexander Horn gibt zu, dass der Fall ihm Kopfzerbrechen bereitet wie kein zweiter. „Vielleicht“, sagt er, „habe ich ihn nicht vollständig verstanden.“ Bis jetzt wisse er nicht wirklich, „was dort genau geschehen ist“, welche „Geschichte hinter der Tat steckt“.

Horn: „In unserem Beruf haben wir es manchmal mit Verhaltensweisen zu tun, die jenseits aller Vernunft liegen.“ Das sei „leider Gottes“ auch bei diesem Mord so.

Mit welchem Vernichtungswillen der Täter vorgegangen ist, welche Risiken er beim Abtransport der Leichen auf sich nahm, warum er die Rentner überhaupt tötete – für Horn gibt es keine plausiblen Erklärungen. „Egal, wie man es dreht und wendet – es macht eigentlich keinen Sinn.“

Analyse-Experte glaubt, dass der Täter einen Ortsbezug hatte
Eines steht für den Ersten Kriminalhauptkommissar allerdings fest: „Ich glaube, dass der Täter einen wie auch immer gearteten Bezug zum Tatort in Litzelwalchen hatte.“ Schließlich setzte der Mörder alles daran, seine Opfer sehr weit wegzuschaffen. „Er wollte die größtmögliche Distanz zum Tatort herstellen“, so Horn.

FOCUS Online: „Ist der Mörder besonders intelligent?“

Horn: „Er ist wahrscheinlich weder besonders intelligent noch besonders dumm. Eher irgendwas dazwischen.“ Dem Mann sei es schlicht und ergreifend – auch mit einer Portion Glück – gelungen, dass es keine Zeugen für die Tat gebe. „Das hat für ihn alles gepasst.“

Ermittler haben alles versucht und jede Variante durchgespielt
Alexander Horn und seine Kollegen von der „Operativen Fallanalyse“ haben die unterschiedlichsten Hypothesen aufgestellt, Naheliegendes und Abseitiges in Betracht gezogen. „Ich habe die Sache auch schon einem komplett neuen Team gegeben, das sich zuvor noch nie damit beschäftigt hatte." Ziel sei gewesen, eine neutrale Sicht auf die Ermittlungsergebnisse zu bekommen und neue Denkansätze zu erhalten.

Horn: „Es ist immer wichtig, sich selbst infrage zu stellen. Irgendwann hat man alle Varianten durchgespielt und dreht sich im Kreis.“

Der Langendonk-Mord lässt den Profiler nicht los. Um sich mit dem Fall zu beschäftigen, muss er ihn nicht auf Wiedervorlage stellen. Er muss nicht in Asservatenkammern steigen oder die alten Akten wälzen. „Ich habe das meiste im Kopf“, sagt Horn. „Auch nach 22 Jahren finde ich noch den Tatort und weiß genau, welche Spuren sich wo befanden.“


AdobeStock/iStock/Composing:Sascha Weingartz
SICHERHEITSREPORT DEUTSCHLAND
Sicherheit ist mehr als ein Gefühl. Sie ist Voraussetzung für Freiheit und Demokratie. Aber Sicherheit ist nicht selbstverständlich. Sie muss jeden Tag verteidigt werden, etwa gegen Extremismus, Terrorismus, Organisierte Kriminalität, Cyberattacken. In einer großen Serie gibt FOCUS Online jenen Menschen eine Stimme, deren Job Deutschlands Sicherheit ist: Polizisten, Soldaten, Katastrophenschützer, Politiker. Wir analysieren, was verbessert werden muss – und zeigen neue Wege in eine sichere Zukunft Deutschlands.

Hier finden Sie alle Artikel des Sicherheitsreports.

Polizist gibt Arbeit erst auf, "wenn der Täter gefasst ist"
Manchmal fährt Alexander Horn mit dem Dienstwagen durchs bayerische Voralpenland. Wälder und Wiesen fliegen an ihm vorbei, und unweigerlich denkt er an die holländischen Camper, deren Leben in einer solchen Idylle jäh endete. „Es beschäftigt mich immer noch sehr“, sagt er, „und es wird erst aufhören, wenn der Täter gefasst ist.“

FOCUS Online: „Glauben Sie noch daran?“

Horn: „Ja.“

Im Lauf der Jahre änderten sich die Lebensverhältnisse der Menschen, sagt der Kriminalbeamte. Beziehungen gingen auseinander, Vertrauensverhältnisse würden zerbrechen. „Ich könnte mir vorstellen, dass es im Umfeld des Täters jemanden gibt, der etwas weiß oder eine Vermutung hat, sich aber bislang nicht gemeldet hat.“


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

22.03.2020 um 21:38
hesselbach schrieb:Profiler Horn: Ein Verbrechen "jenseits aller Vernunft"
Kriminalanalytiker Alexander Horn gibt zu, dass der Fall ihm Kopfzerbrechen bereitet wie kein zweiter. „Vielleicht“, sagt er, „habe ich ihn nicht vollständig verstanden.“ Bis jetzt wisse er nicht wirklich, „was dort genau geschehen ist“, welche „Geschichte hinter der Tat steckt“.
So ein ganz Perverser war er ja nicht. Er hat den Opfern "nur" die Kehlen durchgeschnitten, um womöglich hier ein Ende zu setzen. Es wurden keine Nase, Ohr etc. abgetrennt.. somit war auch dieser Step der Tat in Folge angebracht.

Ich gehe konform, dass man den Fall nicht versteht.. gleichwohl ist der Fall meiner Meinung nach einfacher strukturiert als man denkt.

Die 50.000 Euro Auslobung, wer will die nicht haben und warum?


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

25.03.2020 um 11:06
Ich möchte hier niemanden zu nahe treten, da ich aber aus der Region komme und schon mehrmals am Hölzl vorbeigefahren bin und dies auch sicher schon 1997, lässt es mir einfach keine Ruhe. Sollte der Standort des Womos wirklich da gewesen sein wo ihr ihn vermutet dann wäre er von den L. sicher bewusst so angefahren worden. Es wäre das Ende des Waldes und sicher sehr angenehm zum kurzzeitigen Verweilen. Jetzt das Aber! Es war ein Samstag Nachmittag und dieser Platz wäre von der anderen Seite aus kommend total einsichtig gewesen, d.h. jeder Verkehrsteilnehmer hätte das Womo da stehen sehen und es müsste viel mehr Augenzeugen geben die dies bestätigen können. Ich bin jetzt bewusst daran vorbeigefahren und wenn dort ein Womo gestanden hätte wäre es mir sicher auch unbewusst aufgefallen. Deshalb zum zweiten Mal meine Frage weiss jemand der die Beiden Filmbeiträge gesehen hat wie die Ermittler den genauen Stand des Womos beschrieben haben. War der Wald in Fahrtrichtung rechts oder links? Und lasst uns bitte mal bei diesem Thema bleiben denn sollte der Wald rechts vom Womo gewesen sein dann ist es sehr unwahrscheinlich dass sie in den Feldweg eingebogen sind diesen entlang fuhren (Waldseite ist links) in der Hoffnung mit dem grossen Womo umdrehen zu können. Sie hätten dann damit rechnen müssen alles wieder rückwärts raus fahren zu müssen! Sollte das Womo aber mit Wald rechts geparkt worden sein dann sind die L. warum auch immer schon vorher in den Wald gefahren durch den hindurch und haben dann geparkt. Für mich heisst dass soviel dass bei Wald links die L. freiwillig dorthin gefahren sind und bei Wald rechts die Wahrscheinlichkeit dafür nicht mehr so hoch ist, oder?


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25.03.2020 um 11:09
Und der Standort müsste meines Erachtens auch viel näher an der damaligen Mülldeponie gewesen sein.


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25.03.2020 um 15:21
@Jomiko

Habe eigentlich deine Post nicht so recht verstanden. Aber versuchen wir es mal. Aus Richtung Süden kommen auf der 304 liegt das Hölzl linker Hand. Folglich aus Norden kommend auf der Rechtenseite. Gleich aus welcher Richtung herkommend, biegt man zu diesem Waldrand genannt Hölzel ab, liegt das Hölzl immer linker Hand. Dieser Waldrand ist von Norden aus gesehen weithin sichtbar. Wo nun das Wohnmobil stand, ist genau genommen nicht bekannt. Klar ist nur, dass dieser Feldweg welcher zum Hölzl führt weder von Süden noch von Norden herkommend einsehbar ist. Daraus folgt dann: Wer sich an diesem Waldrand aufhält, kennt diesen Feldweg. Und wer sich im Hölzl aufhält hat einen Grund. Und den gibt es nun mal nicht für Touristen. Zumal Touristen oder sonstige Ortsunkundige die Einfahrt ins Hölzl überfahren würden.


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25.03.2020 um 16:09
Du warst persönlich noch nie dort, oder. Auf Bild 12 von Süden her kommend fährt man das ganze Waldstück entlang und am Ende des Waldes wird nach links abgebogen und etwa 1cm nach links auf diesem Bild soll der Tatort gewesen sein. Wie kommst du auf nicht einsehbar?


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

25.03.2020 um 17:20
Jomiko schrieb:Jetzt das Aber! Es war ein Samstag Nachmittag und dieser Platz wäre von der anderen Seite aus kommend total einsichtig gewesen, d.h. jeder Verkehrsteilnehmer hätte das Womo da stehen sehen und es müsste viel mehr Augenzeugen geben die dies bestätigen können. Ich bin jetzt bewusst daran vorbeigefahren und wenn dort ein Womo gestanden hätte wäre es mir sicher auch unbewusst aufgefallen.
Wenn man von Norden kommt ist das Hölzl und die Einfahrt zum Tatort auf der rechten Seite. Wenn 1997 auf dem Feld vor dem Tatort Mais angebaut war konnte man das Wohnmobil von der Straße aus nicht sehen.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

25.03.2020 um 17:48
Nach Bild 15 und Bild 290 war zur Tatzeit nur grüne Wiese


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

25.03.2020 um 17:51
@Jomiko

Oh doch ich war schon zweimal im Hölzl. Und habe auch schon Ferien im Chiemgau gemacht. Logisch vom Süden herkommend kann man den nördlichen Waldrand nicht sehen. Genau so die Einfahrt. Natürlich wenn man am Hölzel vorbei ist, und man nach links schaut sieht man den Waldrand. Wollte man das Wohnmobil sehen müsste man schon ordentlich zurück schauen.

Erster vermuteter Standort

47°55'33.8"N 12°35'54.8E
oder
47.926050 12.598565

Neu vermuteter Standort

47°55'31.7"N 12°35'50.1E
oder
47,925468 12,597247

So hoffentlich habe ich nichts falsch gemacht. Die Angaben sind natürlich nur ungefähr.


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25.03.2020 um 18:58
Wieso sollte da jemals Mais angebaut worden sein? Bild 15 soll direkt nach der Tat vom Tatort sein. Da ist nur Wiese, also gut einsichtig!


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25.03.2020 um 19:50
Jomiko schrieb:Bild 15 soll direkt nach der Tat vom Tatort sein. Da ist nur Wiese, also gut einsichtig!
Gibt es hierzu Quellen, daß die Bilder direkt nach der Tat vom Tatort sind?


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