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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

17.267 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Ungeklärt, Feuer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

17.10.2025 um 14:23
Zitat von MomomoMomomo schrieb am 03.07.2025:Außerdem hatte der in Haft Einsitzende sich vor dem Mord (wann genau ist mir nicht bekannt) einer Geschlechtsumwandlung unterzogen, was es auch erschwert haben könnte, dass ihn irgendjemand aufgrund eines Phantombilds erkennen konnte.
Ich lese bisher zu diesem Thema nur "seit ewig" mit.

Als ich das erste Mal das Phantombild sah, hatte ich den Eindruck, dass es sich um eine "männlich gelesene biologische Frau" (oder umgekehrt einen von mir "weiblich gelesenen bilogischen Mann") handeln könnte. Ich habe dem nicht weiter viel Bedeutung beigemessen, aber als ich jetzt nach einiger Zeit wieder mal die letzten Monate hier im Thread durchging, fiel mir diese oben zitierte Erwähnung einer Geschlechtsumwandlung in dem Fall v. Bredow auf. Damals bei L.s, 1997, hat sich vlt. keiner über das Thema besonders Gedanken gemacht.

Nach einigen Überlegungen nun doch mal die zugegeben provokante Frage: Wie zuverlässig sind die Angaben zum Geschlecht des Phantoms? Und wenn man nur Aussehen und vlt. Stimme (österreichischer Akzent) aus den Aussagen der Taxifahrer heranzieht - ich kenne einige Österreicherinnen, die eine sehr "männliche" Stimmlage haben. Bei Nacht und in einem Anzug würde ich die vermutlich selbst durchaus auch als Mann beschreiben ...


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

17.10.2025 um 14:39
@Adson


Es gab im Zusammenhang mit dem Doppelmord an Bredow und seiner Tochter mal ein mehrminütiges Interview mit besagtem Yves (vormals Yvonne) S., da sprach er in mittlerer, etwas gequetschter, Stimmlage;
also keineswegs mit tiefer Stimme.
Er befand sich zu dieser Zeit bereits in Haft.
Ich werde mal suchen.


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17.10.2025 um 19:27
@Bundesferkel

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/deutsche-im-knast-paraguay-und-die-korruption--100.html

Aus dem Thread über den Mord an Bredow und seiner Tochter:
Mord an dt. Archäologen Bernard von Bredow (62) und Tochter (14) in Paraguay (Seite 13)


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17.10.2025 um 19:36
@jonna
Genau. Vielen Dank, die zdf-Dokumentation war es!


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22.10.2025 um 15:29
Der Fall Bredow steht mit Sicherheit in keinem Zusammenhang mit dem Fall Langendonk. Da wurde meiner Meinung nach ein unsinniges Konstrukt erdichtet.
Zitat von AdsonAdson schrieb am 17.10.2025:Wie zuverlässig sind die Angaben zum Geschlecht des Phantoms?
Bei XY wurde unzweifelhaft von einer männlich Person berichtet. Und das dürfte auch die Aussage der Beiden Taxifahrern gewesen sein.


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28.01.2026 um 15:17
Hallo,

ich verfolge diesen Thread schon länger. Allerdings habe ich nicht alles auf dem Schirm was hier geschrieben wurde, deshalb bitte ich um Nachsicht wenn meine Gedanken hier schon mal geäußert wurden.

Mir ging das die Tage durch den Kopf. Könnte es sein das der Taxifahrgast eben genau für diese Taxifahrt so aussah? Er verändert sein aussehen und unternimmt diese sehr auffällige Fahrt. Damit gibt es zwei Zeugen die sich an jemand erinnern den sonst niemand wiedererkennt. Gar nicht erkennen kann weil er gar nicht existiert. Die Polizei fahndet also mit einem völlig nutzlosen Phantombild, kein Wunder das es nie einen Hinweis auf ihn gab.

Im übrigen glaube ich nicht das der Fall noch durch Ermittlungsarbeit gelöst werden kann, nur noch mit Kommisar Zufall.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

04.02.2026 um 10:59
Hallo,

die Theorie mit der äußerlichen Veränderung des mutmaßlichen Täters wurde bereits diskutiert.
Vor allem wurde darüber spekuliert, ob es sich bei den Haaren des m. Täters um eine Perücke handeln könnte.
Dafür spricht, dass er damit seine Identität schützen wollte.
Dagegen spricht aus meiner Sicht sein Verhalten im Taxi. Wenn er tatsächlich seine Identität schützen wollte, warum hat er dann dem Taxifahrer angeboten mit Kreditkarte zu zahlen? In dem Fall wäre seine Identität herausgekommen.

Letztlich ist sein Verhalten scheinbar vollkommen irrational.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

05.02.2026 um 01:46
Zitat von weisses_autoweisses_auto schrieb:Dagegen spricht aus meiner Sicht sein Verhalten im Taxi. Wenn er tatsächlich seine Identität schützen wollte, warum hat er dann dem Taxifahrer angeboten mit Kreditkarte zu zahlen? In dem Fall wäre seine Identität herausgekommen.

Letztlich ist sein Verhalten scheinbar vollkommen irrational.
Die Kreditkarte nimmt man wieder mit, das Geld gibt man her...
Sprich: Man könnte auf die Idee kommen, wenn einem einfällt, dass man am Geld Fingerabdrücke hinterlässt.

Alles nicht sehr sinnvoll - Kreditkarte ist einfacher nachzuvollziehen, das Geld mitunter längst weg bis der Taxifahrer etwas der Polizei melden würde. Aber als sponanen Gedanken, den jemand in der Situation haben könnte: m.E. plausibel.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

05.02.2026 um 06:57
Dem Taxigast muss doch bewusst gewesen sein, dass Zahlungen mit einer Bankcarte zum Kontobesitzer und dessen Identität führt.
Wäre die Bankcarte akzeptiert worden, und er diese Zahlungsmöglichkeit mit seiner eigenen Carte benutzt hätte, müsste man davon ausgehen, dass keine Verbindung zum Mordfall Langendonk besteht. Und er diese Zahlungsmodalität nur benutzt hätte um kein Bargeld auszugeben. Letztlich wechselt er dann auch noch.

Denkbar ist natürlich, dass der Taxigast einfach auffallen wollte. Und er genau wusste, dass ein Zahlung mit Bankcarte nicht möglich ist.

Ich würde nicht ausschliessen wollen, dass diese Taxiszene ein frei gewählte künstlerisch Darstellung bei XY war. Falls nicht, halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass die Carte den Langendonks gehörte.

Dass der Taxigast einfach irgendwelche Bankcarte benutzt hätte, setzt ja auch voraus, dass er den Pin kennt. Klar auch da wäre eine Identifikation des rechtmässigen Besitzers möglich gewesen. Ob das dann zu einem Erfolg bezüglich dem Fall Langendonk geführt hätte bleibt offen.


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05.02.2026 um 09:34
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Dem Taxigast muss doch bewusst gewesen sein, dass Zahlungen mit einer Bankcarte zum Kontobesitzer und dessen Identität führt.
Theoretisch ja. Aber der Mann hat doch eh von A bis Z total kopflos gehandelt (zumindest drängt sich einem der Eindruck auf), dann hatte er das mit der Karte eben auch nicht auf dem Schirm.
Ich glaube, wir denken hier viel zu kompliziert (Perücke, Zweitgeige...). Da ist jemand durchgedreht und hat anschließend sehr viel Dusel gehabt, nicht erwischt zu werden.
Aber die Fälle, bei denen es keine Vorbeziehung zwischen Täter und Opfer gibt, sind ja meistens sehr schwierig.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

05.02.2026 um 10:54
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Dass der Taxigast einfach irgendwelche Bankcarte benutzt hätte, setzt ja auch voraus, dass er den Pin kennt.
Ich war mir nicht sicher, deshalb hab ich noch mal gesucht.
1997 kamen die ersten mobilen Karten-Terminals die über Mobilfunknetze arbeiteten auf den Markt.
Es war also eher unwahrscheinlich, daß damals in Taxis in mit Bankkarte und PIN bezahlt werden konnte.

Für Kreditkarten gab es damals mechanische Geräte (Imprinter/Ritsch Ratsch).
In die wurde die Karte eingelegt und die geprägten Daten der Karte wurden mechanisch auf einen Beleg übertragen, die der Kunde unterschrieben hat.
Da hätte dann der Besitz einer Karte und eine halbwegs passende Unterschrift gereicht.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

05.02.2026 um 12:01
Zitat von FrankMFrankM schrieb:Für Kreditkarten gab es damals mechanische Geräte (Imprinter/Ritsch Ratsch).
Genau so ist es. Aber trotzdem nicht auszuschiessen dass er an einem Bankomaten Geld abheben wollte / oder musste.
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Aber der Mann hat doch eh von A bis Z total kopflos gehandelt
Die Meinung hab ich eh nie Verstanden. Und wo und warum soll er da Glück gehabt haben. Der Taxibenutzer bestellt ein Taxi. Lasst sich zum HB fahren. Und bezahlt. Ist doch ein alltäglicher Vorgang. Vielleicht wollt er tatsächlich mit den Zug weiter reisen. Da fuhr halt keiner mehr. Jedenfalls entschliesst er sich mit dem Taxi ans Zielort zu fahren. Bezahlt, und gut ists. Der Kartenkauf war wohl Sache des Taxifahrers. Weiter ist es auch so, dass der Taxigast weder im Hölzl noch am Brandplatz gesehen wurde. Das XY wie die Ermittler als auch hier im Forum ihm irgend was zur Last gelegt wird finde ich weit daneben. Würde das sogar als Vorverurteilung bezeichnen.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

05.02.2026 um 15:21
Um noch mal kurz auf das Thema Identitätsverschleierung zurückzukommen:

Der mutmaßliche Täter hatte an dem Tattag von ca. 18 Uhr (Tatzeitpunkt) bis ca. 20 Uhr (Einladen der Leichen in das Wohnmobil) ein Zeitfenster, das groß genug wäre, um die Kleidung bzw. grundsätzlich das äußere Erscheinungsbild zu ändern.
Vermutlich war dies neben der Verschleierung der Identität sowieso notwendig, um Blutspuren auf seiner Kleidung loszuwerden.
Entweder hat er sich im besagten Zeitfenster an einen Rückzugsort begeben und sich dort umgezogen, oder er hat dies am Tatort getan.

In beiden möglichen Szenarien fehlt mir die Antwort, warum der oder die mutmaßlichen Täter 2 Stunden verstrichen lassen haben, bis die Leichen in das Wohnmobil verfrachtet wurden.
Entweder wurde zunächst in Kauf genommen, dass der Tatort ohne größere Spurenbeseitigung aufgefunden werden konnte, oder irgendwas (Kleidungswechsel, Weg zum Rückzugsort und zurück zum Tatort etc.) hat tatsächlich 2 Stunden in Anspruch genommen, sodass der Tatort nicht früher geräumt werden konnte…


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

05.02.2026 um 16:00
Ich finde hier wird mir zu sehr mit dem Wissen im Nachhinein gedacht.

Ich bin nach wie vor der Meinung dass der Täter spätestens im zweiten Taxi nicht mehr sonderliche Ablenkungsmanöver (seien es optische, verbale oder verhaltenstechnische) gesetzt hat. Aus seiner Sicht dürfte er zu diesem Zeitpunkt relativ safe gewesen sein:

Der Mord fand hunderte Kilometer weit entfernt statt (und war nach allem was er damals wusste auch nicht weiter bemerkt worden)

Die Feuerwehr war zu dem Zeitpunkt als er in das zweite Taxi gestiegen ist wohl immer noch mit den Löscharbeiten beschäftigt und es kann sogar gut sein dass sie noch nicht einmal die Leichen entdeckt hat.

Es bestand für den zweiten Taxifahrer also überhaupt kein Zusammenhang mit irgendeiner der beiden anderen Handlungen, von der er zu diesem Zeitpunkt auch noch gar nichts wissen konnte.
Für ihn war der Täter nur einer der unzähligen Fahrgäste die am Bahnhof in ein Taxi steigen. Völlig belanglos im Grunde. Und daher gehe ich auch davon aus dass dem Täter das durchaus bewusst war und er es demnach gar nicht wirklich nötig hatte irgendwelche falschen Fährten zu legen.
Es hätte ihn im Gegenteil wohl nur auffälliger gemacht, wenn er beispielsweise penetrant betont hätte aus Stadt xy zu kommen oder sich eine verrückte Verkleidung zugelegt hätte.

Letztendlich müssen wir uns allen klar machen dass wir in diesem Fall eigentlich von purem Glück sprechen dass wir überhaupt so einen relativ klaren Tatablauf rekonstruieren konnten. Der zweite Taxifahrer ist im Grunde der Bindfaden dieser ganzen Geschichte. Durch ihn konnte die Verbindung von Täter, Auffindeort und Tatort überhaupt jemals hergestellt werden.
Wer weiß ob man den Tatort überhaupt jemals hätte eruieren können wenn der Täter nicht so blöd gewesen wäre und sich genau an dieser Stelle vom Taxi absetzen hätte lassen.

Wäre der Täter mit dem Taxi von Nürnberg nach beispielsweise Regensburg gefahren, wäre er zumindest meiner Ansicht nach niemals als Täter erkannt worden.
Das war sein größter Fehler.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

05.02.2026 um 18:54
aber was sollte er denn in Regensburg tun? Er musste ins Hölzl zurück.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

05.02.2026 um 19:41
Zitat von BellaNapoliBellaNapoli schrieb:Er musste ins Hölzl zurück.
Das ist ja grad die Idiotie an der Sache. Er fährt stundenlang Hunderte von Kilometern, um dann an einer gut einsehbaren Stelle den Camper abzufackeln. Daraufhin muss er dann ganz dringend mitten in der Nacht zum Tatort zurück, anscheinend wegen einer so dermaßen dringenden Sache, dass er dafür sogar die auffällige Taxifahrt antritt. Dieser dringende Grund ist ihm während der stundenlangen Fahrt vom Hölzl weg aber offenbar nicht eingefallen. "Huch, jetzt hab ich aber meinen Perso am Tatort zurückgelassen" oder was soll das sein?
Zitat von SteamedHamsSteamedHams schrieb:Wer weiß ob man den Tatort überhaupt jemals hätte eruieren können wenn der Täter nicht so blöd gewesen wäre und sich genau an dieser Stelle vom Taxi absetzen hätte lassen.
Genau. Und deshalb finde ich es schon denkbar, dass Täter und Camperwegfahrer/verbrenner nicht identisch sind. Dem Taxigast könnte es nämlich egal gewesen sein, ob man den Tatort findet oder nicht, wenn er nicht der Mörder war.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

05.02.2026 um 19:42
Zitat von BellaNapoliBellaNapoli schrieb:aber was sollte er denn in Regensburg tun?
Die Verbindung zwischen dem ausgebrannten Wohnmobil in Nürnberg und dem Tatort verschleiern.

Die wäre auch nicht offensichtlich gewesen, wenn er mit dem Taxi nach Traunstein gefahren wäre und von da mit dem Bus zur Haltestelle.
Zitat von BellaNapoliBellaNapoli schrieb:Er musste ins Hölzl zurück.
Mit Taxi nach Traunstein und Bus wäre er (wenn sich der Fahrplan nicht geändert hat) gegen 7:30 dort gewesen


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05.02.2026 um 19:49
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Daraufhin muss er dann ganz dringend mitten in der Nacht zum Tatort zurück, anscheinend wegen einer so dermaßen dringenden Sache, dass er dafür sogar die auffällige Taxifahrt antritt.
Möglicherweise hatte er ein Fahrzeug das ihm zugeordnet werden konnte in der Nähe zum Tatort stehen.
(kann auch ein Mofa oder ein registriertes Fahrrad sein)


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

06.02.2026 um 08:15
Zitat von SteamedHamsSteamedHams schrieb:Wer weiß ob man den Tatort überhaupt jemals hätte eruieren können wenn der Täter nicht so blöd gewesen wäre und sich genau an dieser Stelle vom Taxi absetzen hätte lassen.
Zitat von BellaNapoliBellaNapoli schrieb:Er musste ins Hölzl zurück.
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Das ist ja grad die Idiotie an der Sache.
Lediglich die These besagt, dass der Taxigast Täter Fahrer und Brandstifter war. Und er sich im Hölzel hat absetzen lassen.
Ob das blöd oder gar ein Idiotie war, dass sich der Taxigast im Hölzl hat absetzten lassen wird durch die These nicht zum Nachteil des Taxigastes. Ich finde die Meinung etwas gar daneben. Zumal wir gar nicht genau wissen warum und ob er ins Hölzl zurück musste. Auch wissen wir gar nicht ob er überhaupt etwas mit der Tat an den Ls was zu tun hat.

Es trifft wohl zu, dass sich der Taxigast im Hölzl hat absetzten lassen. Aber den eigentlichen Tatort, als dieser Waldrand, war deswegen noch lange nicht bekannt. Bzw. gefunden. Und wie wir wissen ist die Spurenlag dort eher dürftig, und war auch sehr schwierig auszumachen. Genau das führt mich zur These, dass die Täterschaft doch alles versucht den Tatort Hölzel wie der Tatort Brandplatz durch seine gute Sichtbar transparent zu machen. Und eben beide Tatort nicht zu verheimlichen.

Ob der Taxigast ein Perücke getragen hat oder nicht, erkannt wäre er wohl so oder so nicht geworden.

@SteamedHams

So sehe ich es.
Es bestand für die Beide Taxifahrer keinen Grund irgend eine strafbare Handlungen anzunehmen von der sie zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts wissen konnte. Für sie war der Taxigast nur einer der unzähligen Fahrgäste die irgendwo in ein Taxi steigen. Völlig belanglos im Grunde.
Zitat von FrankMFrankM schrieb:Möglicherweise hatte er ein Fahrzeug das ihm zugeordnet werden konnte in der Nähe zum Tatort stehen.
Durchaus möglich. Und halte ich für sehr wahrscheinlich. Auch ohne dass er was mit der Tat zu tun hat. Von daher dürfte die Zuordnung sekundär gewesen sein. Zumal eine solche auch erfolgen muss. Sonst bleibt die Sache relativ nutzlos.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

06.02.2026 um 08:48
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Es trifft wohl zu, dass sich der Taxigast im Hölzl hat absetzten lassen. Aber den eigentlichen Tatort, als dieser Waldrand, war deswegen noch lange nicht bekannt. Bzw. gefunden. Und wie wir wissen ist die Spurenlag dort eher dürftig, und war auch sehr schwierig auszumachen.
Vielleicht setzte ich hier einem Logikfehler auf aber der Ablauf war meines Wissens nach in diesem Fall in etwa so:


Polizei findet zwei Leichen im ausgebrannten Camper
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Polizei stellt fest dass es sich um 2 Mordopfer handel
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Polizei veröffentlich Fahndungsaufruf
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Taxifahrer I meldet sich
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Taxifahrer II liest ein Zeitungsbericht über die Tat und erinnert sich an den seltsamen Fahrgast
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Aufgrund der Aussage von Taxifahrer II gerät der Wald in Litzlwalchen in Visier der Ermittler und bei der Untersuchung finden sie dort Patronenhülsen und Gegenstände aus dem Campingmobil


Später melden sich dann die Modellflieger die den Camper am Tattag dort gesehen haben


Ist das so in etwa richtig?


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