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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

09.01.2015 um 11:02
Ihre eigene Wohnung ist etwas ganz anderes, die können die Beamten natürlich betreten und normalerweise auch durchsuchen, wenn das irgendwie einen Erfolg für die Ermittlungen verspricht. Das wird normalerweise auch getan.

Aber sobald es eben um die Wohnung eines anderen geht, muss ein konkreter Verdacht vorliegen, dass hier etwas gefunden werden kann, was die Ermittlungen weiterbringt.

Natürlich kann man den Wohnungsinhaber auch um Erlaubnis bitten, gibt er sie, sind die rechtlichen Dinge zweitrangig.

Aber da kommen wir zum Praktischen: Eine solche Durchsuchung ist eben nur dann praktisch, wenn man sich davon bestimmte Erkenntnisse verspricht. So wie sich die Tat an jenem Morgen dargestellt hat, wies für die Ermittler erst einmal gar nichts auf die Wohnung hin, in der Daniela vorher war. Und daher gab es da auch keinen Grund, an eine Durchsuchung zu denken. Und selbst als sie irgendwann herausfanden, dass sie dort gewesen war, deutete immer noch nichts darauf hin. Viel interessanter waren zu dem Zeitpunkt die Personen, mit welchen Daniela zusammen war, weitaus interessanter als eventuelle Spuren in der Wohnung.


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10.01.2015 um 07:16
Rick_Blaine schrieb:Man kann nicht bei einem Mordopfer einfach jeden Aufenthaltsort der letzten Stunden -oder Tage, wie weit will man gehen?- durchsuchen, ausser es ist eben die Wohnung des Opfers oder man hat einen konkreten Verdacht, der in diese Lokalität zurückweist.
@Rick_Blaine
Ich schätze ja meist Deine Gedankengänge und Ansichten sehr, doch hier kann ich Dich nicht wirklich verstehen. Was denkst Du, warum der gleiche Chef-Ermittler beim Mordfall Lucille K. von Kufstein nun gerade ganz aktuell sagt: "Aber wir konzentrieren uns aber primär auf die Tatortumgebung und auf das nähere Verhalten des Mädchens in den letzten Stunden."

Quelle: http://tvthek.orf.at/program/heute-oesterreich/4660163/heute-oesterreich/9054860/Neue-Ermittlungen-in-Mord-an-Austauschs...
(Pupp ab ca. Minute 1:00)

Wenn Du also die Frage stellst, WARUM sollte die Wohnung in der DHS9 auf Spuren untersucht werden, kommen wir genau auf den Punkt, dass auch die letzten Stunden und wo sich Daniela aufgehalten hat (wie auch bei Lucille), IMMER von großer Bedeutung sind & war.

Hier geht es nicht darum, dass jede Wohnung durchsucht wird, sondern jener Aufenthaltsort, welcher nachweißlich der letzte längere Aufenthalts-Ort war kurz vor der Tat, wo Daniela war.

Wenn du der Meinung bist, das ist nicht relevant, hmmm... glaube ich, wenn die Ermittler damals auch so dachten, ist es ja gar kein Wunder, dass der Fall noch immer bis heute unaufgeklärt ist.

Oder ich frage mich, auf die obige Aussage von Herrn Pupp bezogen, hat er da nun was dazu gelernt???

Lieben Gruß,
Doverex


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 07:33
Ich habe nicht gesagt, dass es nicht relevant ist, festzustellen, wo sich ein Opfer vor der Tat befunden hat. Im Gegenteil, das ist höchst relevant. Es ist höchst relevant festzustellen, mit wem sich ein Opfer in den letzten Stunden vor der Tat traf.

Aber aus diesen generellen Feststellungen müssen sich dann konkrete Anhaltspunkte ergeben, die eine Durchsuchung eines Objekts rechtfertigen. Und diese Anhaltspunkte müssen auch die Art der Spuren, die man finden will, erahnen lassen.

Beispiel: man weiss, dass das Opfer vor der Tat mit der Strassenbahn gefahren ist und davor in einem sehr belebten McDonald's gegessen hat.

So: nun ist es höchst relevant festzustellen, wer noch in der Strassenbahn war, ob es da irgendwelche Kontakte gegeben hat, genauso im McD. Und daraus kann sich dann eine Spur entwickeln. Also, ergibt sich z.B. dass Zeugen das Opfer in der Strassenbahn in der ersten Sitzreihe sitzend gesehen haben, mit einem dunkelhaarigen Mann. Andere Zeugen sagen, sie sahen das Opfer im McD mit einem dunkelhaarigen Mann am 3. Tisch am Fenster sitzen. DANN ergibt sich, dass ein Ermittler evtl. sagt: wir haben bisher keine Ahnung wer der Mann sein kann, wir schauen mal, ob wir im McD an diesem Tisch DNA Spuren sichern können, und wenn wir herausfinden, welcher Tramwagen das war, dann schauen wir in der 1. Sitzreihe auch nach DNA Spuren.

Das wäre logisch.

Aber ohne solche konkreten Hinweise zu sagen, na ja, das Opfer ist mit der Strassenbahn gefahren, wir werden die ganze Tram sicherstellen und jede einzelne der 1000 DNA Spuren die wir darin finden analysieren, identifizieren und weiter verfolgen, und das gleiche mit den 5000 DNA Spuren, die wir im McDonalds finden, nachdem wir es 2 Tage lang stillegen zur Spurensicherung...
Das ist rechtlich und praktisch Unsinn.

Darum ging es mir: Es hat am Beginn der Ermittlungen keinerlei Hinweise gegeben, dass in der Wohnung, in der sich Daniela zuletzt aufgehalten hat, sich irgendwelche Spuren plausibel ergeben werden, und daher ist dort auch nicht nach "Spuren" gesucht worden.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 07:49
Rick_Blaine schrieb:Es hat am Beginn der Ermittlungen keinerlei Hinweise gegeben, dass in der Wohnung, in der sich Daniela zuletzt aufgehalten hat, sich irgendwelche Spuren plausibel ergeben werden, und daher ist dort auch nicht nach "Spuren" gesucht worden.
@Rick_Blaine
Nun gut, selbst der Anwalt von TB hat diese Unterlassung der damaligen Ermittler bemängelt.
Und jeder der ein bisserl Hinrschmalz in seinem Kopf hat fragt sich, wie kann es das geben, dass diese Wohnung, wo Daniela kurz vor Tat sich länger aufhielt, nicht auf Spuren untersucht wurde?
Rick_Blaine schrieb:Aber ohne solche konkreten Hinweise zu sagen, na ja,....
Du schreibst Dich jetzt in einen "Strudel" rein.
Noch einmal!
Hier geht es nicht um konkrete Hinweise, sondern genau darum, wie Pupp dies jetzt auch klar und deutlich im Mordfall Lucille aussagt: "Aber wir konzentrieren uns aber primär auf die Tatortumgebung und auf das nähere Verhalten des Mädchens in den letzten Stunden."

Ich denke, auch Dir wird doch klar sein, wenn ich die letzten Stunden von Daniela wirklich und genau abarbeiten will, bleibt Dir gar nix übrig, die Wohnung auf Spuren zu untersuchen.

Eigentlich ist das klar, darüber bräuchten wir hier gar nicht zu diskutieren!

Lieben Gruß,
Doverex


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 07:52
Dann diskutiere ich das auch nicht mehr mit dir. "Nuff said", wie die Amerikaner sagen.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 09:48
@Rick_Blaine
@Doverex

Kann sein, dass ich falsch liege, aber ich glaube, dass es damals (2005) keinen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung DHS9 gegeben hätte. Dazu müsste ein begründeter Verdacht vorliegen. Der alleinige Umstand, dass sich Daniela eine halbe Stunde vor dem Mord dort aufgehalten hat, begründet mMn noch keinen ausreichenden Verdacht gegen den Bewohner.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 10:00
@nephilimfield


Sag ich ja.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 10:02
@Rick_Blaine

Wie ist das, wenn die Polizei z. B. den Verdacht gehabt hätte, dass das Messer aus der DHS9 stammt? Hätte sie da durchsuchen dürfen?


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 10:19
Wenn der Verdacht durch irgendetwas untermauert wäre. Sagen wir mal, es hätte sich ergeben, dass Daniela dort war, und die Tatwaffe, ein sonst nicht weiter auffälliges Küchenmesser einer Billigmarke wäre am Tatort gefunden worden, das üblicherweise im set verkauft wird, dann könnte ich wohl einen Richter überzeugen, dass ich nachsehen darf, ob dort in der Wohnung so ein set existiert und ein Messer fehlt. Aber wenn es nicht gefunden wurde, nur bei dem Verdacht, dass es sich um ein Küchenmesser hätte handeln können, das in fast jeder Wohnung existiert, glaube ich schon nicht mehr an einen Durchsuchungsbeschluss.

Wenn Daniela z.B. Verletzungen aufgewiesen hätte, die älter als die Tatwunden waren, UND es hätte jemanden gegeben, der gesagt hätte, er habe einen Streit in der Wohnung gehört, dann würde ich mir die Wohnung gerne näher anschauen.

Wie gesagt, es geht darum, dass irgendetwas auf einen Verdacht gegen den Wohungsinhaber weist, oder eine Person, die zur relevanten Zeit in der Wohnung war. Wenn es da gar nichts gibt, und so war es als Daniela gefunden wurde, kann ich nicht einfach gegen den Willen des Wohnungsinhabers die Wohnung durchsuchen. Und ich wüsste ja auch gar nicht nach was.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 10:37
Ich lese schon länger mal immer wieder mal hier rein, weil mir das Schicksal von Daniela nicht aus dem Kopf geht. Ich war damals auch eine junge Studentin in Innsbruck und da schockt es einen ordentlich, wenn man sowas hört, denn man denkt ja immer, dass Innsbruck noch eine Insel der Seligen ist und sowas eher nicht passieren kann. War aber leider ein naiver Trugschluss.
Jedenfalls ist mir jetzt etwas eingefallen, was die unterschiedlichen Aussagen der Zeugen in der Tatnacht erklären könnte. Ich hab das jetzt bei euch noch nicht gelesen, vielleicht ist es ein neuer Aspekt auch für euch: Ich arbeite beruflich im Sozialbereich öfter mit Migranten, es sind aber auch sehr viele dabei, die schon in der zweiten und dritten Generation in Österreich sind. Die sprechen alle einwandfreies österreichisches Deutsch, einige von ihnen auch deutsches Deutsch, weil sie in Deutschland aufgewachsen sind. Kommt es allerdings zu einer Situation, wo sie sich sehr aufregen, wird die Sprache oft total gebrochen, ihnen fehlen auf einmal die deutschen Worte und es kommt zu einem gebrochenen Deutsch vor lauter Wut. Da scheint im Hirn dann halt doch die Muttersprache zu dominieren und das Übersetzen ins Deutsche wird schwieriger unter Stress. Das könnte doch eine Erklärung sein: Es könnte ein und diesselbe Person sein, die zuvor noch "schön" gesprochen hat und dann extrem in Rage geraten ist, wie es ja wohl bei einem Mord höchstwahrscheinlich sein wird, denn sonst vollbringt man ja nicht so eine furchtbare Tat. Würde mich interessieren, ob die Kripo das schon bedacht hat und es Personen in Danielas Umfeld gegeben hat, auf die das zutreffen könnte.
Was meint ihr dazu?


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 10:41
@Aspasia2015

Sehr richtig, das ist etwas, was man immer wieder bemerkt. Ich selbst lebe im Ausland, und vermute, dass wenn ich so richtig wütend würde, oder geschockt, oder so, auch meine Herkunft in der Sprache deutlicher hervortreten würde als sonst. Bei vielen anderen habe ich das schon erlebt.

Es ist wohl inzwischen auch medizinisch belegt, dass in Ausnahmesituationen das Gehirn wieder auf die Sprache zurückgreift, die man als Muttersprache gelernt hat. Müsste man mal googlen, ich denke ich habe das gelesen.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 10:46
Aspasia2015 schrieb:Was meint ihr dazu?
@Aspasia2015
Ja ein guter neuer Gedanke!
Aber erst mal ein "Herzliches Willkommen" für Dich hier im Thread von Daniela - von mir!

Das könnte möglicherweise erklären, warum die Hörzeugen unterschiedlich gesprochenes Deutsch wahrnahmen? Obwohl auch schon "im Streit" der Täter wohl laut und aufgebracht gesprochen hat?
Aber das er auf einen Punkt in dem Streit kommt, wo er dann in seiner Wut nur mehr in gebrochenen Deutsch spricht, könnte durchaus möglich sein.

Danke für diesen Ansatz von Dir!

Lieben Gruß,
Doverex


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 10:48
Ich glaube eh nicht, dass wir es mit zwei verschiedenen Männern hier zu tun haben, und wir haben nun einmal zwei verschiedene Zeugenaussagen. Das wäre die perfekte Erklärung.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 11:11
Was mir noch eingefallen ist: Man müsste halt auch die Vergangenheit aller Personen aus ihrem Umfeld auf Gewalterfahrungen abklopfen. Ich glaube eher nicht an einen Zufallstäter. Ich würde mir eher anschauen, ob es jemanden gibt, der z.B. als Kind einen Krieg erlebt hat, denn da würde dann auch die sprachliche Beobachtung dazupassen, beispielsweise der Balkankrieg. Denn solche Leute sind durch furchtbare Traumatisierungen oft leider selbst sehr gewaltbereit. Aus meinem Job weiß ich auch, dass solche Leute auch heute noch Messer bei sich rumtragen - zum Selbstschutz, war damals im Krieg üblich. Ich hoffe, ich komme nicht ausländerfeindlich rüber, denn es hat ja nichts mit der Tatsache zu tun, ob jemand Ausländer ist oder nicht, sondern mit den erlebten Gewalterfahrungen, ich komme nur durch diese Zeugenaussage mit dem gebrochenen Deutsch drauf. Es könnte auch ein Inländer mit Erfahrungen häuslicher Gewalt sein, falls das mit dem gebrochenem Deutsch nicht stimmt. Aber in diesem Fall würde das alles zusammen eine sehr plausible Erklärung für diesen furchtbaren Mord liefern.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 11:15
Das Problem dabei ist, dass bei Beziehungstaten Täter auch zu erstaunlicher Gewalt fähig sind, die keine solche Vorbelastung haben.

Eher ist es auffällig, wenn bei Raubtaten eine solche extreme Gewalt angewendet wird: da hat man oft mal so einen Hintergrund. Raub aber ist ein Zufallsdelikt, und daher ist kein Umfeld da, das man untersuchen könnte.

Sollte einmal ein Verdächtiger in Hinsicht der Raubtat ermittelt werden, ist das sicher ein interessanter Aspekt.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 11:21
Ich habe es schon so gemeint, dass ich eher an einen Beziehungstäter glaube. Jemand, der z.B. eifersüchtig war und der gleichzeitig diese Gewalterfahrungen hatte. Dann ist die Hemmschwelle nämlich leider viel geringer.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 11:31
Ich verstehe das, es wäre sicherlich richtig, bei jedem Verdächtigen nach solchen Traumata zu schauen. Nun wissen wir hier leider gar nichts über Danielas Umfeld.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 11:49
Ja, wir können nur wild spekulieren. Wahrscheinlich hätten wir hier ganz andere Theorien, wenn wir Akteneinsicht hätten. Jedenfalls hoffe ich, dass der Täter doch irgendwann noch einmal gefasst wird. Ihre Familie bräuchte Gewissheit.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.01.2015 um 11:56
Und Gerechtigkeit. Ich hoffe es auch.


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10.01.2015 um 11:57
@Aspasia2015

Hallo und danke für deine Sichtweise!

Ich dachte auch schon mal an jemanden, der evtl. im Bosnienkrieg war und deshalb einschlägige Gewalterfahrung hatte, denn die Stiche scheinen auf den ersten Blick - nun ja - fast professionell. Wenn es vom Alter überhaupt passen würde - der Bosnienkrieg ging bis 1995. Den einen oder anderen Bosnienbezug gibt es in diesem Fall ja sowieso.

Die mögliche Erklärung für die divergierenden Aussagen der Ohrenzeugen finde ich interessant. Ich würde nur gern wissen, warum die Zeugin, die sich im ORF gemeldet hat, vom BKA als unglaubwürdig eingestuft wird. Vielleicht einzig und allein deshalb, weil sie nicht zur Hypothese des CCT passt.


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