@sunnudagur klar gerne. Und danke auch für das Verlinken des Beitrags. Mich beschäftigte er auch immer wieder. Auf so vielen Ebenen mysteriös, aber auch voller Reibungen.
Er nennt sich t0mb0. Wer wusste damals, dass gegen B. ermittelt wird? Und wer hat ein Interesse den Namen des späteren Verdächtigen anzudeuten, um dann auf die Verbindung und ja vermutlich auf einen/den 'Freund' (sie freute sich ihn zu sehen) zu zeigen? Aber dann spricht er vorher vom anderen Freund 'den sie versucht zu erreichen'
Gleichzeitig ist auffällig, dass der Tathergang nicht passt. Wenn Daniela telefonierte/ in der Telefonzelle angegriffen wurde, wie passt das zu 'hallo' und 'als sie an den Telefonzellen vorbei kommt'.
Wenn sie Angst vor der Verbindung bekommt, wieso freut sie sich dann, jemanden von der Verbindung zu sehen? Der Text ist voll von logischen Widersprüchen.
Interessant ist der Punkt an dem er schreibt 'warum sie sich dann Richtung .... begibt ist mir nicht bekannt'. Sind ihm die zuvor geschriebenen Dinge bekannt, oder war das einfach nur so geschrieben/gesagt.
Interessant ist auch, dass der Autor eine Theorie inklusive Gedankengängen, Emotionen, Bekleidung, Wortwahl aufstellt, aber dann angeblich nicht weiß, dass ihr Ziel in der Defreggerstr. wohnte? Auch interessant, dass er auf Rückfrage, 'ob das mehr als eine Theorie' ist (die Frage war die letzte Zeile eines Folgebeitrags), direkt im ersten Satz seines 2. Beitrags verneint.
Hochspannend bleibt trotzdem der Name und dieses gezielte Lenken auf die Verbindung, die etwas beleidigen Wortwahl der Kneipenjacke. War es vielleicht sogar der Verdächtige selbst? In einem Interview erwähnte er, dass mit dem Finger auf ihn gezeigt wurde, er zeige sicher nicht mit dem Finger auf Andere. Vielleicht hat er es dort doch getan.
Was mich in dem Zusammenhang auch wundert: Wenn vorher bei dem Verbindungsfest etwas so schlimmes passiert ist, wieso hätte Daniela darüber nicht mit dem ehemaligen Angeklagten gesprochen? Das müsste sie ja dann sehr aufgewühlt haben. Und wieso hätte der ehem. Angeklagte etwaiges Wissen, das jemand anderen belastet, vor den Ermittlern verschweigen sollen?
Vielleicht war es wirklich so wie einige um Seite 38 überlegt haben: Daniela wurde geplant getötet, für eine Sache, die nicht an diesem Abend geschehen ist. Warum will eine offensichtlich gut integrierte Studentin, mit 2 Liebhabern, Freunden, etc. plötzlich nach Wien zum studieren? Ihre Eltern wollten, dass sie direkt in Wien studiert.
Aber was mich viel mehr als t0mb0 beschäftigt...
@sunnudagur und
@AtticusFinch???
Warum schreibt jemand kurz nach ihrem Tod in einem Uniforum, er wäre froh, dass sie tot ist?? Und als er nach dem Grund für diese Meinung gefragt wird, antwortet er 'weil ich sie kannte'. Das ist eine zutiefst extreme Aussage und zur damaligen Zeit gab es noch nicht unzählige Internettrolle. Dafür muss große Abneigung und Feindschaft herrschen. Der Mörder wird das nicht geschrieben haben. Wenn der Mörder kein Zufallstäter war, dann bedeutet es, dass Daniela schon zwei extremste männliche Feinde hatte.
Es wäre wirklich gut zu wissen, ob die Verbindungskontakte und dieser On/Off Freund (inkl. Alibi) detailliert beleuchtet wurden, bzw. auch welche Position Daniela zwischen diesen ganzen Männern eingenommen hat.
Könnte aber sein, dass genau dieser Bereich der Verbindung/Freund bei der Ursprungsermittlung weniger Aufmerksamkeit bekommen hat. Vermutlich war das neben dem Milieu und den letzten Kontakten, den Bosniern, etc. eher das dritte, vierte oder fünfte Rad am Wagen. Gerade wenn die Polizei damals intern viel mit sich selbst beschäftigt war und bei einer ersten Befragung auf dem Fest wenig brauchbares aufkam (abgesehen von, dass Daniela unbedingt wen erreichen wollte). Das sind wohl zum Teil auch die Versäumnisse, die ihre Eltern so schmerzen.