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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

5.398 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Juni, Studentin ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 10:08
@Ozrics War ja von Anfang an, wenn ich mich recht erinnere, auch die Theorie des Cold Case Teams, dass nicht sie das Rad geschoben/gefahren hat. Und werimmer das Rad gefahren/geschoben hat - wartete vielleicht schon an der Telefonzelle, da war ja genug Gebüsch, sodass man nicht wirklich auffiel.

Das mit dem Phantombild ist sehr schräg. Jeder, den ich kenne, glaubte, es wurde anhand der Aussage des Mannes gemacht, der das Opfer und einen Mann gesehen haben will.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 10:10
Zitat von NismoNismo schrieb:Asiatische DNA - Bosnier und der zweite Bosnier mit der SMS waren beide Syrischer Abstammung - wo ist Syrien in Asien natürlich.
aber nicht zentralasiatisch und auch nicht zuordenbar, wenn man eine konkrete Person kennt kann man die DNA vergleichen - sie passt eben nicht auf den konkreten Syrer.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 10:18
PS.:

@Atalanta89

Ich will Dir nochmal anhand der DNA-Spuren am Handgelenk zeigen, was ich von der Rechtsmedizinerin erwartet hätte. Es steht unzweifelhaft fest, dass das Opfer und der Angeklagte lange zusammen waren. Man muss davon ausgehen, dass bei einem solchen Zusammensein die Hautschuppen des Angeklagten sich in vielen Bereichen befunden haben. Mit der Unterseite des Handgelenks wirst Du mit vielen Gegenständen in dem Umfeld in Berührung kommen, auf dem Hautschuppen des Angeklagten zu finden waren. Auch streicht man mal mit der Hand über die Oberseite des Handgelenks, so dass sich in solchen Fällen nach einem langen Zusammensein sich an der Oberseite des Handgelenks DNA nachweisen lässt. In so einer Umgebung wird auch unter die Fingernägel des Opfers leicht DNA hingekommen sein. Es befand sich auch innerhalb des Staubes, wahrscheinlich von den Gegenständen, mit denen das Opfer an diesem Abend in Berührung gekommen ist.

Diese reine Aufzählung zeigt daher in Wirklichkeit gar nichts. Die Gutachterin hätte diese Spuren interpretieren müssen. In dem sie jedoch - laut Presse - keine weiteren Informationen liefert (außer "Verdichtung der Indizien"), wird er Zuhörer (auch die Laienrichter) allein gelassen, es komm auf dessen Fantasie an, diese Spuren in die eine oder andere Richtung zu deuten, dabei wäre es genau ihre Aufgabe gewesen, ob diese Spuren so intensiv waren, dass man z.B. von einer Umklammerung der Handgelenk sprechen kann.


Das gleiche findet man auch bei der angerauchten Zigarette. Sie spricht zwar, dass sie kaum durch einen "Berührung" verursacht wurde. Aber was bedeutet das? Wodurch wurde sie dann bewirkt, was stellt sie sich vor. Auch hier wird der Zuhörer allein gelassen und muss seine Fantasie spielen lassen ohne zu wissen, ob seine Fantasie mit diesem DNA-Bild vereinbar ist.

Für mich ist ein herein greifen u.U. nicht ein einfaches "berühren". Vielmehr kann es sein, dass man die benachbarte Zigarette tief in die Packung rein drückt und dass man entsprechend viel DNA- gerade und nur am Filter hinterlässt. Aber wie gesagt, es kam - laut Presse - keinerlei Erklärung, auch keine Erläuterungen, wie diese Spuren am Tatort darauf gekommen sein könnten.

Ich hoffe, dass ich Dir damit klar gemacht habe, was ich bei den Aussagen der Rechtsmedizinerin in einem hohen Maß vermisse. Und dass sie dann fast nur gezwungenermaßen sagen muss, dass die Spuren die Anwesenheit des Angeklagten nicht belegen würden, das war dann doch noch die Spitze. Das muss man auch unabhängig von der Befragung erklären.

Für mich machte die Rechtsmedizinerin den Eindruck, dass sie voreilige Schlüsse getätigt hatte, aber das in der Öffentlichkeit nicht zugeben konnte.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 10:23
@riegel92 oder es in der Presse nicht so rüberkommt. Ein Sachverständiger urteilt auch nicht, dementsprechend muss er auch zu bestimmte Sachen befragt werden, ist von daher nicht so extrem ungewöhnlich ...


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 10:28
Zitat von mitleseramrandmitleseramrand schrieb:@riegel92 oder es in der Presse nicht so rüberkommt. Ein Sachverständiger urteilt auch nicht, dementsprechend muss er auch zu bestimmte Sachen befragt werden, ist von daher nicht so extrem ungewöhnlich ...
Nein, ein Gutachterin ist eine sachverständige Zeugin, die erst mal ihr Wissen an das Gericht weiter geben muss. Das Gericht ist in diesen Sachen absoluter Laie und ist daher in Wirklichkeit gar nicht möglich, ausreichend Fragen zu stellen. Man kann eben nur auch das gerade Fragen, was einem in den Sinn kommt, mehr nicht. daher haben Gutachter eben doch mehr Pflichten als Du meinst. Geheimniskrämerei dürfen sie nicht betreiben, sie haben ihre Sichtweisen ausreichend zu erläutern, so dass sie ein Laie sie ohne Rückfrage auch verstehen kann. Und Du siehst an meiner Erläuterung, wie viele wesentliche und entscheidende Punkte sie von sich aus nicht erläutert hat.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 10:32
ich denke dass sie "gezwungenermaßen" Sachen eingestehen muss aus der Ferne von Medienberichten abgeleitet schon eine kritische Sichtweise, die man haben kann aber nicht muss ...


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 10:35
Niemand muss müssen. Aber dass man erst auf mehreren Nachfragen eingestehen muss, dass die Spuren nicht ausreichen, um zu beweisen, dass der Angeklagte am Tatort war, sollte jedem doch zu denken geben. Denn genau die StA hatte ursprünglich behauptet, dass genau diese Spuren die Anwesenheit des Angeklagten belegen würden


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 10:37
Zitat von Rigel92Rigel92 schrieb:Äußerst bedenklich schätze ich den Versuch des Richters Fleckl fast am Ende der Verhandlung ein noch eine Show hinlegen zu wollen. Er versuchte den Zeugen zu einer Aussage gegen den Angeklagten noch zu bewegen, indem er ihn im Gerichtssaal identifizieren sollte.

So etwas ist wider aller aktuellen Erkenntnissen. Der BGH hat hier in Deutschland schon mehrfach Urteile aufgehoben, wo es auf solche Identifikation besonders ankam. In diesen Fällen hatten die Ermittler diese Identifikation nicht sauber ausgeführt und den Zeugen nicht Bilder verschiedener Personen vorgelegt, sondern nur die des Angeklagten. Auch nachgeholte Identifikationen auf die richtige Art und Weise, sind dann nicht mehr verwertbar, da es nicht auszuschließen ist, dass bei der ersten unrichtig gelaufenen Identifikation sich dadurch eine Fehlerinnerung in den Kopf des Zeugen festgesetzt haben könnte.
Habe sowas tatsächlich auch schon 1-2 mal bei Gericht erlebt. Mich hat das aber auch immer ein bisschen an Salesch und co erinnert. Würde aber nicht sagen, dass es ein Showeffekt sein soll.
Zitat von Aspasia2015Aspasia2015 schrieb:Und die Ohrenzeugin: Sehr seltsame Aussage. Und es gab ja da auch immer wieder widersprüchliche Meldung, ob der Mann, den sie gehört hat, akzentfreies Deutsch oder Deutsch mit Akzent gesprochen hat. Gabs da nicht noch eine weitere Zeugin
Nun hat der Angeklagte aber einen sehr ausgeprägten Akzent. Ist natürlich fraglich, ob man das bei ein paar Wortfetzen zwingend raushört.
Zitat von Aspasia2015Aspasia2015 schrieb:Dass da Messer rum waren, ist wahrscheinlich. Hätte er in Wut mitnehmen und sie verfolgen können. Wenn er z.B. eifersüchtig war, dass sie jetzt noch zum anderen Freund in Pradl geht
Wobei ja die Sichtungen von ihr an Orten sind, wo er sie nicht unbedingt hätte erwarten können.
Zitat von Aspasia2015Aspasia2015 schrieb:Und zur Rapoldiparkszene: Da gibt es wohl auch null Beweise oder Indizien dafür, sonst wäre ja da wer angeklagt worden. Für die Rapoldiparkszene spricht hat das Messer, das da wohl öfter mitgetragen wurde und dass man diesen Personen schwerer habhaft wird - den jetzt Angeklagten zu befragen und seine DNA zu bekommen ist leicht. Alle Rapoldiparkszenemenschen zu befragen, alle DNA zu bekommen, zu wissen, wo die jetzt sind - unmöglich. Also auch sehr gut möglich, dass es wer von denen war, v.a. wenn die Aussage der Ohren/Augenzeugin stimmt.
Ich halte es auch für fraglich, ob sie nun wirklich Opfer einer Verwechslung wurde. Es muss aber auch nicht zwingend eine Beziehungstat gewesen sein.

Vielleicht wurde sie vom Täter provoziert. Falls man die Aussage der Zeugin aus dem Wohnhaus heranziehen will, könnte das der Grund für Danielas Reaktion gewesen sein. Ähnlich dem Fall Domenico in München.
Zitat von Atalanta89Atalanta89 schrieb:dann kannst du das nicht einfach abtun als: ach, die haben halt zusammen gefeiert ein paar Stunden

Fingernagelschmutz??? DNA???

Er sagt ja selbst, da war gar nix zwischen ihnen. Gar nix. Ach so.
Könnte vllt auch daher kommen, wenn man gleichzeitig in eine Zigarettenschachtel fasst oder man aneinander hängen bleibt im Verlauf des Abends. Oder man hantiert mit den gleichen Sachen.

Und wenn man unterstellen würde, es gab sowas wie einen Übergriff, dann hätte man zwar ein Motiv, es entwertet aber das Spurenbild für den Mord nur noch mehr.

Aber mich wundert auch die Sache mit der Zigarette. Diese war ja wohl laut Staatsanwaltschaft noch nicht mal richtig angebrannt. Ist ja eher ungewöhnlich, dass man sich in der Auseinandersetzung bzw. wenn man dabei ist eine Telefonzelle zu betreten, sich eine Zigarette anzündet.
Zitat von Aspasia2015Aspasia2015 schrieb:Wenn er z.B. eifersüchtig war, dass sie jetzt noch zum anderen Freund in Pradl geht - eifersüchtige Männer können total durchdrehen. Oder es gab einen versuchten sexuellen Übergriff von ihm auf Daniela, sie flüchtete und er geriet in Panik, dass sie es wem erzählt und will sie daher bedrohen mit dem Messer, nimmt es mit ... und es eskaliert dann
Eifersucht setzt ja meist ein starkes Maß an Interesse an der Person voraus. Wäre das der Fall gewesen, wäre es wohl anzunehmen, dass er im Vorfeld öfter die Nähe zu ihr gesucht hätte oder es auch anderen aufgefallen wäre. Aber die gemeinsamen Unternehmungen liefen ja wohl auch laut Zeugen eher ungeplant ab.
Zitat von NismoNismo schrieb:Warum sollte er sie töten wollen? Wäre nur möglich wenn es einen Sexuellen übergriff gab von ihm an Daniela.

Dann fahr ich aber nicht noch zu den Bögen rauf sondern fahr gleich zum On/Off Freund.
Wie schon den ganzen Thread über, fand ich die Freunde im Eröffnungsplädoyer der Verteidigung schwer auseinander zu halten.

Kannst du sagen welcher Name (abgekürzt) zu wem gehört.

Bei wem handelt es sich um den Freund bei dem angenommenen wird, Daniela wollte sich bei ihm ankündigen?

Mit einem Freund wurde ja wohl Schluss gemacht, aber es dann doch wieder aufgenommen. Und dies wurde ja wohl im Beisein des anderen mitgeteilt. Wer ist wer? Und ist der Andere, der aus Kufstein?


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 10:37
ja die Staatsanwalt behauptet und interpretiert genauso wie die Verteidigung das tut. Aber so unseriös finde ich alle beteiligten Gutachter nicht, und das mehrfache Nachfragen ist jetzt übertrieben - finde ich, wenn man nicht dabei war, kann man das auch nicht gerade wissen, wie intensiv da nachgefragt wurde und was erklärt wurde ...


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 10:45
Zitat von fassbinder1925fassbinder1925 schrieb:Habe sowas tatsächlich auch schon 1-2 mal bei Gericht erlebt. Mich hat das aber auch immer ein bisschen an Salesch und co erinnert. Würde aber nicht sagen, dass es ein Showeffekt sein soll.
Es ist dann aber traurig, dass dieses Wissen bei einigen Richtern noch nicht angekommen ist. Wie ich schon schrieb, kann dann so eine Vorgehensweise nach einem Freispruch durchaus schwere Folgen haben, weil laut BGH ein solcher Zeuge an Beweiswert verliert. Bei einem Schuldspruch kann es zur erfolgreichen Revision führen. So sollte zumindest ein Berufsrichter niemals vorgehen, die Folgen lassen sich nicht abschätzen, es ist dilettantisch.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 10:48
Der Karren ist aber schon ziemlich verfahren, viel gibt es aber nicht zu verschütten - der unangenehme Hauch durch das Phantombild das angeblich einigen ähnlich sieht liegt im Raum - vielleicht hat es den Richter einfach persönlich interessiert was der Zeuge so denkt ohne dass es viel bringt. Und was soll es schaden, wer soll den noch angeklagt werden?


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 10:55
eine kurze Frage noch dazu, wieso ist der Richter dilettantisch hätten nicht die Ermittler eine Gegenüberstellung machen müssen, kann ein Richter eine Gegenüberstellung noch anordnen? Hätte er das mache sollen, nach so langer Zeit, wenn er dazu die Kompetenz hätte? Bin Laie ...


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 11:04
Zitat von mitleseramrandmitleseramrand schrieb:Und was soll es schaden, wer soll den noch angeklagt werden?
Man kann nie in die Zukunft sehen. Es könne immer noch neue Spuren, neue Verfahren, späte Zeugen etc. geben, wo dann so ein Zeuge wieder wichtig werden kann. Was wäre denn gewesen, wenn der Zeuge genau diesem psychologischen Effekt Opfer geworden wäre, der die Rechtsprechung des BGH in dieser Form bewirkt? Ist Dir wirklich alles egal? Sollen sich Richter alles herausnehmen können?

Wir haben da offenbar eine sehr gegensätzliche Meinung, bei mir steht die Fairness eines Verfahren an oberster Stelle und die wurde durch diese Art der Befragung beeinträchtigt.
Zitat von mitleseramrandmitleseramrand schrieb:eine kurze Frage noch dazu, wieso ist der Richter dilettantisch hätten nicht die Ermittler eine Gegenüberstellung machen müssen, kann ein Richter eine Gegenüberstellung noch anordnen? Hätte er das mache sollen, nach so langer Zeit, wenn er dazu die Kompetenz hätte? Bin Laie ...
Gegenüberstellungen laufen mit mehreren Personen ab, nicht mit einer einzelnen oder einer Person, die im Mittelpunkt steht (wie hier dem Angeklagten). Das ist letztlich auch nicht wichtig, viel wichtiger ist es, dass er diese Frage in dieser Form gestellt hat und dadurch die Fairness des Verfahren beschädigt hat. Man kann der Verhandlung entnehmen, dass dem Zeugen schon in dem Ermittlungsverfahren Bilder vorgelegt wurden. Ich gehe davon aus, dass dies damals schon in der notwendigen Form erfolgte (mit mehreren Bildern unterschiedlicher Personen).


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 11:04
Danke, @Riegel92 für deine Ausführung.

Was mich jetzt schon sehr von denen, die den Fall seit Jahren verfolgen, interessieren würde: Gibt es denn einen einzigen Menschen, der das Opfer nach dem Verlassen des Studentenheims überhaupt noch mit dem Fahrrad gesehen hat?

1. Zeuge bei den Bögen? laut Live-Ticker-Krone: Nein. Definitiv kein Fahrrad

2. Zeuge (Taxifahrer) - geht aus dem Live-Ticker nicht eindeutig hervor, ein Fahrrad wird jedenfalls nicht erwähnt

3. der Zeuge Georg H. in dem ORF-Bericht, der seit 9 Jahren online ist (Thema Spezial Ungelöst): kein Wort in dem Interview, dass sie ein Fahrrad geschoben hätte beim Überqueren der Straße zur Telefonzelle.

Nicht, dass Zeugenaussagen (wie auch die Ohrenzeugen, bei denen ich zumindest eine für absolut unglaubwürdig halte) so ins Gewicht fallen würden, wäre ich Geschworener, weil da ja oft Widersprüchliches gesagt wird (und man durch die Medienberichte im Nachhinein möglicherweise auch Erinnerungen verfälscht) - aber ich bin schon überrascht, dass es so scheint, als hätte überhaupt gar niemand das Opfer noch mit Fahrrad gesehen. Das wäre nicht nichts in dem Fall, das wäre etwas sehr Wesentliches.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 11:18
@Atalanta89

Es gab schon früher verschiedene Sichtungen. Leider sind die Ticker nicht so ganz ausführlich. Eine Aussage des Zeugen, der wahrscheinlich Täter und Opfer kurz gesehen hatte, wird sicher ebenfalls gefragt worden sein. Hier fehlt jedoch seine Antwort. Man muss daher die Historie betrachten und er wollte damals eine Frau mit Fahrrad und etwas dahinter ein Mann gesehen haben. Nach der Beschreibung dieses Mannes ist dann wahrscheinlich dieses Phantombild entstanden. Natürlich kann es sein, dass er sich heute diese Frage nicht mehr beantworten konnte, weil eine lange Zeit vergangen ist und es ist deshalb nicht in die Ticker aufgenommen worden, wir wissen es leider nicht.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 11:19
die Widersprüchlichkeit mit dem Fahrrad lenkt aber wieder den Verdacht vom Zufallstäter weg. Wie sollte das Fahrrad bei einem Zufallstäter, anderen Täter außerhalb der Feierrunde dann zum Tatort kommen?


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 12:08
Zu deiner Frage @fassbinder1925 wegen den Zeugen.

Der eine war der Zimmerkollege von TB mit den Aussagen eben das er da laut ihm bei der Polizei war mit der Kleidung usw.

Der andere Männliche Zeuge war eben die 2te männliche Person von den Studetenfeiern usw die gemeinsam unterwegs waren da sie ja zu viert waren.

Daniela

TB

Noch ein Mann und eben 2 Damen

Dieser ging dann aber gleich schlafen.

Und die anderen zwei waren die 2 Damen diese was dann auch nach Hause gingen und Daniela und TB blieben eben im Aufenhaltsraum.

Namentlich kann ich dir keinen Nennen da es alles Bekanntschaften aus der Uni zeit in Innsbruck sind und ich ja aus dem Waldviertel bin und von unserer Clique war da niemand in Innsbruck an diesem Besagten Tag.

Ihr On/Off Freund aus dem Waldviertel war der Mathias Wenny der in Kufstein studierte ( war keine Zeuge im Gericht) und wegem ihm ging sie auch nach Innsbruck studieren da Kufstein weniger weit weg war wie eben Wien wo sie ja studieren sollte und ihre Eltern auch schon Wohnung usw. Schon hatten für Sie.

Jedoch bat sie ihre Eltern das sie in Innsbruck studieren möchte wegen ihrem Freund. War ihnen zwar nicht ganz recht aber die wollten ihr auch nichts in den Weg legen und somit ging sie nach Innsbruck und dann wird sie dort erstochen - machten sich auch Vorwürfe deswegen ihre Eltern.

Aber dieser On/off Freund war an diesem Tag in München feiern mit seinen Freunden und blieb dort auch über Nacht. Also er hat ein Wasserdichtes Alibi.

Und ich kenne ihn - er hätte ihr nie ein Haar gekrümmt.

Der On/off Freund der Tiroler den ich eben auch nicht kenne ( da er auch erst mit ihr in Innsbruck in Kontakt kam) war auch kein Zeuge. War großer in einer Verbindung und bekam eben Alibi von Freunden

Aber dieser war der jenige der vom Vater vertächtigt wurde und eben glaubte das dieser eben einen Abschiedsbrief mit Geständniss ins Grab geworfen habe das dieser ihn gefragt hat ob er diesen Reinwerfen darf.

Aber dieser Brief konnte ja dann nicht mehr analysiert werden da er schon zu zersetzt war obwohl es in einem Bericht mal hieß es wurde da keine Abschieds zeilen gefunden das ist Schwachsinn das er zersetzt war.

Und es waren ja viele Studienkollegen aus Innsbruck bei Daniela"s Begräbniss aber da jetzt den On/off rauszufiltern war mir nicht möglich und ich wollte an so einem Tag nicht irgendjemanden aus der Familie fragen wer da wer ist.

Ausserdem gab es da ja noch nichtmal einen Verdächtigen - ausser die Drogenszene.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 12:32
Und ich kann euch auch versichern das Daniela ihr Rad nicht stehen gelassen hätte - egal wie betrunken sie war.

Wenn fahren nicht möglich war nach Feiern im Waldviertel dann hat sie ihr Rad geschoben aber nie wo stehen gelassen.

Und ich vermute das auch niemand anders damit gefahren ist weil ich hab es hier schon mal erwähnt Daniela fuhr immer Männerräder und der Sattel war immer sehr hoch gestellt bei ihr.

Und sie wurde ja auch bei den Bögen mit Rad gesichtet.

Und hätte sie wer sexuell belästigt hätte sie sich zu 100 Prozent gewehrt das sag ich euch und wenn sie denjenige nur richtig fest getreten oder gekratzt hätte.

Haben uns aus Spaß öfters von einem Floss in den Teich geworfen aus Jugendliche.

Ich wollte Daniela mal reinschmeißen - erstens gar nicht so leicht wie man sich vorstellt bei einem zierlichen Mädl. Irgendwie schaffte es dann doch. Danach war ich mein Ketterl aus Gold los was sie gleich mit ins Wasser riss und mit der 2 Hand hat sie mich gekratzt und ich sah auf der Schulter dann aus wie wenn mich ein Bär angegriffen hätte. Wollte sie natürlich nicht und war unabsichtlich

Aber um euch hier zu verdeutlichen sie war kurz vor dem Mord ( egal wer es war da wir es nicht wissen bis heute) sicher nicht vor Angst erstarrt.

Das spricht auch für die Ohrenzeugin die sagte:

Sie war gar nicht erschrocken sondern versuchte alles mal zu beruhigen - das trifft voll auf Daniela zu auch wenn derjeninge Geschrien hat wie die Ohrenzeugin berichtete vor Gericht.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 13:29
aus dem ORF ON Tirol Artikel:
DNA-Spur von einem unbekannten Mann
Auf eine Frage des Verteidigers hin, bestätigte Hatzer-Grubwieser, dass auch die DNA von zwei männlichen Bekannten des Opfers als auch von drei unbekannten Männern nachgewiesen wurden. Vom zuvor erwähnten Bosnier wurden keine Spuren gefunden.

Oberhalb der Einstichwunde fand sich eine DNA-Spur von einem unbekannten Mann. Eine unvollständige Untersuchung dieser DNA ergab einen geobiologischen Hinweis auf den asiatischen Raum. Das T-Shirt sei zwischen Behörden sehr viel „unterwegs gewesen“, erläuterte die Gutachterin: „Ich kann nicht sagen, woher diese Spur stammt. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass die DNA-Spuren am T-Shirt von einem Messer kommen, aber ausschließen kann ich es nicht.“

Vom Bosnier kennt man offenbar auch die DNA.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

um 14:11
@Rigel92

Ich habe mir das Video heute Vormittag angeschaut, der Zeuge sagt kein Wort von einem Fahrrad. Ja, das ist Jahre später, das stimmt schon, aber das ist ja eben doch sehr wesentlich.

Youtube: Innsbruck: Mord in der Telefonzelle / Thema Spezial: Ungelöst - mysteriöse Kriminalfälle (ORF, 2017)
Innsbruck: Mord in der Telefonzelle / Thema Spezial: Ungelöst - mysteriöse Kriminalfälle (ORF, 2017)
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Wo gibt es denn einen Beleg, dass der Mann je von einer Frau mit einem Fahrrad gesprochen hat? In einem Interview? Zitat?

In dem Bericht wird übrigens sehr wohl behauptet, dass das Phantombild auf seinen Aussagen beruhen. Schräg.

@mitleseramrand Exakt. Das ist ja der Punkt. Wenn nicht das Opfer das Fahrrad zum Tatort gebracht hat, ist so gut wie völlig ausgeschlossen, dass es ein Zufallstäter war.


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