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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

5.566 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Juni, Studentin ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 15:11
@smilesmile
Es wurde früher diskutiert, dass Daniela eventuell nicht läuten wollte, weil sie niemand im Studentenheim aufwecken wollte.
Daher die telefonische "Voranmeldung" als Möglichkeit.

Soweit ich mich erinnere, war die mittlere Telefonzelle damals für Münzen geeignet - erstaunt bin ich aber über die 90 Cent - die hätte es nicht gebraucht.

Laut Ermittler kam aber keine Verbindung mehr zustande.

Entweder wollte jemand diesen Anruf verhindern oder es wurde die Situation ausgenützt, dass sie dem Täter/ der Täterin? den Rücken zugekehrt hat.

Das wiederum würde die eventuelle Abwehrverletzung am Unterarm aber relativ ausschließen m. E. nach...
LG, A.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 15:52
Ein Küchenmesser passt zur entwickelten Theorie der Cold-Case-Einheit und der Argumentationslinie der Staatsanwaltschaft, weil man ein Küchenmesser im studentischen Umfeld viel besser verorten kann als ein Kampfmesser. Und daraus folgerte man eine Beziehungstat.

Das wirklich tragische ist, dass man Familie Kammerer im Regen stehen gelassen hat. Die waren jetzt die letzten Jahre wieder stark belastet, hatten ein wenig Hoffnung, das zumindest diese sinnlose Tat aufgeklärt werden könnte, um in diesem Punkt einen Abschluss zu finden.

Das Gericht kann mit dem Freispruch leben. Mein Eindruck ist, man wusste wie dieser Prozess ausgehen würde, hat den Ball am Ende flach gehalten, sodass immer noch einige/viele denken könnten, der Freigesprochene könnte es vielleicht doch gewesen sein.

Es ist zu befürchten, dass nicht mehr großartig ermittelt wird und eine mögliche Klärung von einem Zufall abhängt.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 15:53
@AtticusFinch
danke, das war auch meine Hypothese. Wusste aber nicht, dass es ein Studentenheim war. Danke! Hab gerade mal geschaut. Auf dem Weg zum Bekannten war es wohl wirklich die naheliegendste Telefonzelle, wenn sie nicht 'in ihre Richtung' fahren wollte.

Ja, das mit den 90 Cent wäre wirklich eigenartig. Wie sicher ist das? Hat dazu jemand Quellen?

Warum würde das die Abwehrverletzung ausschließen? Sie könnte doch zuerst in den Rücken gestochen werden, sich geschockt umdrehen, abwehren und dann sticht der Täter ein zweites Mal zu. Das würde auch zum Blut am Boden der Zelle passen. Sie verliert Blut, sackt vielleicht sogar auf den Boden der Zelle. Für wie wahrscheinlich haltet ihr es, dass sie nach dem Herzstich dem Täter den Rücken zudreht, oder in die Telefonzelle flüchtet?

Es ist wirklich eine eigenartige Spurenlage in meinen Augen (zumindest von den Bildern/Videos). Es wirkt nicht so als wäre sie mit einer blutenden Wunde an eine Wand/ das Telefon gedrückt worden/ angelehnt gewesen, gleichzeitig geschah der höchste Blutverlust/ die Tat im Inneren der Telefonzelle. Einzelne Spritzer sind an dem Kasten, wenig Blut an der zerbrochenen Scheibe, gleichzeitig war ihr Blutverlust enorm groß. Ich habe keine Vorstellung, wie sich dieses Spurenbild auf diesem engen Raum so ergeben kann...


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 16:09
Zitat von smilesmilesmilesmile schrieb:deine Ausführung zum Messer sind sehr schlüssig. Fraglich bleibt aber, warum wurde lediglich ein Küchenmesser kommuniziert. War es Ungenauigkeit in der Kommunikation, oder wurde offiziell 'ähnlich einem Küchenmesser' kommuniziert? Ich finde das schon entscheidend, weil ein Kampfmesser mehr auf eine Szenetat, oder zumindest auf einen Täter hindeutet, der nicht spontan einfach ein Küchenmesser zweckentfremdet (also theoretisch auch Kampfsportler, etc.). Auch würde ein Küchenmesser deutlicher auf eine Beziehungstat hindeuten, denn mit einem Küchenmesser geht man auch eher nicht spazieren. Wie sehr die Sicherheit bzgl. des Messers aber wirklich weiterhilft, bleibt für mich fraglich. Betrachtet man die Gesamtumstände, handelt es sich wohl (mit Kampf- oder Küchenmesser) um einen Täter, der entweder wahnhaft, von existenzieller Angst getrieben, oder aber extrem abgeklärt, zielstrebig, kühl, risikofreudig und selbstsicher/selbstherrlich ist.
Wie will man ein Stichkanal eines Küchenmessers von einem Stichkanals eines Kampfmessers unterscheiden. Es gibt sehr viele unterschiedliche Küchenmesser, auch die Variation von Kampfmessern ist sehr hoch. Der wesentliche Unterschied bei beiden Messertypen ist die Klingenstärke.

Würde man in ein plastisches Material stechen (z.B. Knete), dann könnte man die Klingensdicke ermitteln. Aber wenn man in einen menschlichen Körper rein sticht, weicht das Gewebe einfach zur Seite aus. D.H. die Klingendicke wird nicht feststellbar sein. Dort wo der Schnitt selbst erfolgt, ist jedes Messer sehr dünn, d.h. das Gewebe wird bei sämtlichen Messerarten in einer ähnlichen Art und Weise aufgerissen. D.H. an den Rändern des Stichkanals kannst Du auch keinen Unterschied erkennen. Wo es einen Unterschied geben dürfte ist die Breite des Stichkanals. Durch die größere Dicke des Messers ist diese Wölbung stärke ausgeprägt als bei einem Küchenmesser. Diese Wölbung würde sich jedoch nur in der Verbreiterung des Stichkanals zeigen. Kennt man die wirkliche Breite des Messers nicht, dann kann man damit auch nicht auf die Dicke des Messers schließen.

Der einzige Unterschied, welchen Du hast, ist einzig und allein die Stabilität des Messers und die Gefahr, dass sich der Täter beim Stoßen verletzt. Hier wurden Knochen durchbrochen und es gab vom Täter auch keine Blutspur. Daher spricht alles für ein Kampfmesser oder einem Messer entsprechender Art (vielleicht Jagdmesser)
Zitat von smilesmilesmilesmile schrieb:Die Eltern von Daniela sagen übrigens auch, dass sie vor dem Gerichtssaal zufällig dem damaligen Angeklagten direkt begegnet sind. Sie sagten, dass er durch sie hindurchgeblickt hat. Sie wussten nicht, ob es ihm unangenehm war, oder er in Gedanken versunken war und sie nicht gesehen hat. Will hier nicht mutmaßen und urteilen, weil seine Erfahrung ist eine absolute Ausnahmesituation. In Anbetracht seiner vor Gericht vorgetragenen Mitgefühls mit dem Opfer, hätte ich aber mit einer zumindest kurzen Regung gerechnet. Auch wenn es nur ein Zunicken ist... Hört man nämlich die Eltern, weiß man, dass sie niemanden vorverurteilen, auf keinen Fall wollen, dass ein Unschuldiger eingesperrt wird und sie leider auch für sich ungewiss sein müssen, ob es eine Beziehungs- oder Zufallstat war.
Solche Regungen sind in der Regel nicht zu deuten, Du sagst selbst, dass man nicht weiß, welche Gedanken ihm gerade durch den Kopf gingen ist. Im Podcast "Sprechen wir über Mord" wird das auch häufig thematisiert, dass ein Angeklagter keine Regung zeigen würde (eiskalt) etc. und man damit versucht, damit die Schuld zu zeigen. Ex-BGH-Richter Fischer sagt dann immer ganz klar, das beweist nichts, weil man niemanden in den Kopf schauen kann und jeder auch unterschiedlich reagiert. Man darf auch nicht vergessen, auch ein Nicken kann falsch verstanden werden. Manche werden ein Zunicken als befremdlich ansehen. Ich denke, das gilt für jegliche Regung. Es kann auch sein, dass das auch Thema im Gespräch mit seinem Anwalt war, vielleicht hat er ihn gefragt. Und möglicherweise hat ihm der Anwalt geraten, besser keine Regung zu zeigen, weil jede missverstanden werden kann.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 16:11
@camelot
ja, vollkommen richtig und perfekt gesagt. Wie man diese Familie so alleine lassen kann? Es tut mir unglaublich leid. Schon bei den Ermittlungen hatten alle Polizisten was besseres zu tun und jetzt dieser so groteske Prozess. Ich fürchte auch, hoffe aber sehr, dass sich noch etwas ergibt. Erschreckend bleibt für mich aber, dass man die jahrelangen Ermittlungen gegen den ehemals Angeklagten so ungeduldig, unklar und unfertig ausschüttet, sollte er doch etwas damit zu tun haben. Sollte er unschuldig sein, dann eine Zumutung, dass man ihn mit auschließlich mehrdeutigen Indizien in U-Haft nimmt und dann Jahre später auf so dünner Basis anklagt.

Ich würde zu deiner Erklärung noch ergänzen, dass man sich reinwaschen wollte. Man hatte einen Angeklagten, die Ermittlungen fanden ein oberflächliches Ergebnis. Mindestens der Zweifel für den Angeklagten brachte den Freispruch. Erschreckend, dass die Eltern so viele verschiedene Varianten hören mussten, was ungefähr in den 30 Minuten passiert ist und die Ermittler nichtmal hierzu Licht ins Dunkel bringen konnten. Und das nach 20 Jahren.

Das mit dem Messer fast symbolisch. Der Täter war unserer Theorie nach wahrscheinlich ein Student, also brauchen wir eher ein Küchenmesser. Überspitzt, aber weil so wenig Infos gegeben werden, wirkt es teils leider so und die jahrelange Arbeit wird nicht sichtbar (sofern es sie gab und das hoffe ich)


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 16:22
Nachdem die Geschworenen beeidigt wurden, führt Staatsanwältin Adelheid Steiner ihre Schilderungen aus – und sie gibt einige Details preis. Etwa: In jener Telefonzelle, in der das Opfer Daniela Kammerer tot aufgefunden worden war, hing der Hörer herunter und 90 Cent waren eingeworfen. „Sie dürfte somit telefoniert haben“, so Steiner.
Quelle: https://www.krone.at/4335131#liveticker-entries-anchor-4335121
Quelle:
Zitat von smilesmilesmilesmile schrieb:Ja, das mit den 90 Cent wäre wirklich eigenartig. Wie sicher ist das? Hat dazu jemand Quellen



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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 16:23
Zitat von smilesmilesmilesmile schrieb:ein Student, also brauchen wir eher ein Küchenmesser. Überspitzt
Die Küchenmesser Theorie gibt es aber lange, ich denke vor 2013 und der ersten Verhaftung


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 16:23
Der Täter kann auch beim Zustechen den Ärmel einer Jacke oder Pullover als Schutz verwendet haben.
Ein Küchenmesser kommt da sehr wohl in Frage.

Und der Stichkanal sagt auch etwas aus: Beide Enden geschliffen (z.B. Dolch o.ä.) ergeben win anderes Muster als nur einfach geschliffen (z.B. Küchenmesser).

Ich gehe davon aus, dass die Gerichtsmediziner das mit größter Wahrscheinlichkeit zuordnen konnte...
LG, A.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 16:25
Zitat von AtticusFinchAtticusFinch schrieb:Pullover als Schutz
Mit der richtigen Wucht und Kraft braucht es das gar nicht, wenn die Rippen brechen dringt auch das breiter werdende Messer tief genug ein und rutscht nicht ab. Ein massives Fleischmesser ist relativ schwer und stabil... Das würde auch die extrem massiven und tödlichen Verletzungen erklären


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 16:52
@mitleseramrand

Ich meinte zum Schutz der Hand vor dem Abrutschen beim massiven Stich (eher die Gefahr beim Küchenmesser - Kampfmesser haben meist einen Parierschutz, siehe Bilder weiter oben).

Und wenn der erste Angriff von hinten erfolgte, so hätte Daniela mit gebrochener Rippe, kollabierter Lunge und sofortigem massiven Blutverlust sich noch gewehrt.
Andererseits - im Schockmoment wahrscheinlich sogar möglich - aber das müsste uns hier ein Notfallmediziner erläutern.

Der Stich von vorne muss allerdings nicht zwingend eine Rippe durchtrennen - bei der Klingenlänge trifft man auch unterhalb des Rippenbogens die Herzkammer.

Und das würde dafür sprechen, dass der Stich mit Wucht von unten erfolgte - also möglicherweise eher im Affekt?

Und wenn die Ermittler diese Ansicht hatten, blieben sie bei ihrer These: Beziehungstat (so sehe ich das).

Allerdings meinte ein bekannter tiroler Kriminalpsychologe zeitnah, dass hier eine Beziehungstat mit 100%iger Sicherheit auszuschließen sei.

Bin mir da aber nicht so sicher - zwei derart wuchtige Stiche lassen durchaus auf eine maximale Gemütserregung schließen.
Und zu der Uhrzeit bemerkte der/die Täter vielleicht schon den Nahenden Zeugen.

Wie seht ihr das?
LG, A.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 16:59
Auch ohne Parierschutz kann man ein Messer an der Kante stabilisieren,(einfach mal das eigene Küchenmesser in die Hand nehmen) ja vielleicht auch mit Pullover. Auch bei kompletten Blutdruck Zusammenbruch bleibt das Bewusstsein für dutzende Sekunden aufrecht und auch jeder Muskel noch bewegungsfähig...


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 17:18
@mitleseramrand

Ich habe mein Küchenmesser fast täglich in der Hand - nur ob ich die Kante bei einem heftigen Stich stabilisieren könnte (und das ohne Verletzung...), möchte ich so nicht unbedingt behaupten.

Daher - Pullover o.ä. und ein Küchenmesser passt dem Wundbild entsprechend ins Bild.

Die Ermittler werden hier wohl die stimmigen Schlüsse gezogen haben.

Aber ihr seht - beide Varianten möglich...
Und wir wissen leider zu wenig!

LG, A.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 17:19
Hätte es sich bei dem Messer um einen Hirschfänger handeln können?
In Tirol gibt es viele Jäger und solche Messer können zu einer Tracht gehören.

Weiß jemand ob es Verbindungen gibt die soetwas tragen?


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 18:42
@mitleseramrand
danke, also wohl ein Fakt. "Sie hat telefoniert". Dann wurde sie wohl eher unterbrochen und gestört. Das bedeutet, sie musste sich zum Täter umdrehen (vor oder nach dem ersten Stich). Es bedeutet auch, sie hat sich eher nicht 'trotzig' oder 'unterschätzend' im Streit umgedreht (zum Geld suchen/einwerfen/telefonieren) und wurde dann attackiert...

@AtticusFinch
also das mit der 100% Sicherheit ist für mich immer zweifelhaft. Besonders wenn es so viele Unklarheiten gibt. Wie hat er das begründet?
Teile auch deine Einschätzung mehr.

Ich denke es ist schwer ein Küchenmesser von einem einseitigen Kampfmesser, dem Hirschfänger zu unterscheiden. Obwohl es Möglichkeiten und Indizien in Wunddetails gibt, die eine Differenzierung ermöglichen. Jedoch scheinbar nicht immer zu 100% (abhängig von Typus, etc.). Weil es eines der wenigen kommunzierten Details ist, tendiere ich eher zum Küchenmesser.
Würde ein Pullover nicht auffälig viele Fasern in der Wunde hinterlassen?

Bzgl. Hirschfänger@sunnudagur. Gesichert weiß ich nichts, aber ich habe diese Dinger schon zuoft gesehen... Also definitiv möglich.
Ich glaube bzgl. dem Messer ist einfach das Problem, dass damals schlecht ermittelt und ungenau überprüft wurde und es jetzt einfach 20 Jahre zu spät ist. Gerade auch im Bereich der Bekannten/ dem Umfeld der Verbindungsfeier. Wer hatte welche Messer, glaub da ergab sich wenig. Wäre interessant zu wissen, was genau geprüft und entdeckt wurde.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 18:55
@smilesmile
Danke für deine Einschätzung. Mir ist das eingefallen weil mir die Beiträge von T0mb0 nicht aus dem Kopf gehen

Beitrag von t0mb0 (Seite 38)


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 19:23
Ich habe auch über den Beitrag nachgedacht - aber beim 1. Fest wurde nie von Studenten in einer "Vollwichs" (sorry - nennt man so) berichtet - das wäre doch in Erinnerung geblieben.

Der Beitrag eines T0mb0 bezieht sich zwar auf die Kneipjacke in blau (wäre allerdings Gothia, soviel ich weiß) aber einen uniformierten Coleurstudenten hätte der autofahrende Zeuge mit Sicherheit bemerkt und sich erinnert.

Und ich kann mich nicht erinnern, dass zu dieser Zeit ein Kommers stattfand, wobei ich in dieser Welt absolut nicht zu Hause bin!
Aber ich kenne ein paar ehemalige Verbindungsstudenten - von denen hatte eher keiner ein Messer und sie hätten auch nicht für die Ehre getötet. Sich betrunken - definitiv, aber niemanden umgebracht.

Ich denke, dieser "T0mb0" hat absichtlich laut an einen ihrer Freunde gedacht - oder wollte irgendwie ablenken. Zumal er Kneipenjacke schrieb, was eher abwertend ist - er demnach wohl selbst kein Vetbindungsmitglied ist?

Daher wohl auch der auffällige User-Name.

LG, A.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 19:38
@AtticusFinch danke dir, du kennst dich da recht gut aus. Ich dachte nicht dran dass jemand in voller Uniform dort war, die Person hätte das Messer auch später holen können, aber du wirst recht haben. Ist zu weit hergeholt von mir.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 19:43
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Wir reden von so etwas hier...


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 19:57
@sunnudagur

Ich kenne mich nur oberflächlich aus - nicht weil ich selbst einer Verbindung angehöre (Gott bewahre!!!), sondern weil ich ein paar von denen kenne/kannte.

Und diese waren schon sehr auf der gemütlichen Seite und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass da ein übereifriger Verbindungsstudent zum Mörder wird. Hier hätte er sich wohl kaum Ehre erworben, zumal 100 Verbindungsleute absolut dicht halten, egal was jemand bei so einem Fest "mitbekommt", was nicht so günstig wäre. Da wären 100 Aussagen gegen eine gestanden (falls wir hier ein Motiv sehen wollen).

Hatte den Gedanken natürlich auch - aber ist für mich einfach nicht stimmig.

Daniela wollte wahrscheinlich zu ihrem (On/Off?) Freund in der Defreggerstraße - und dieser ist wohl bei den Skalden gewesen (wohnte wohl in deren Studentenheim).
Er hätte daher aber eine grüne Kneipjacke getragen...

Aber vielleicht sollte die Fährte ja genau dahin führen, wenn T0mb0 nicht einfach nur fabuliert hat. Wie gesagt - dieser User"name" gibt schon zu denken.
Ich weiß aber nicht, warum er so schnell aus dem Kreis der Verdächtigen freigesprochen wurde. Erinnert sich da zufällig jemand?

LG, A.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

gestern um 20:01
Stand nie viel, ausser Alibi, Details aber nie öffentlich

Die Skalen wären aber schlagen? Weil hier jemand geschrieben hat, nicht?


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