Vier Tote auf Waldparkplatz bei Annecy
08.01.2018 um 09:59News von diesem Jahr diese Morde sind sehr Mysteriös.Es ist vlt möglich das es die Falschen erwischt hat vlt. waren die nicht das Ziel.
Wie schon von mir gestern erwähnt, vermute ich dass der Wagen automatisches Getriebe hatte. Da wird der Motor nicht abgemurkstalexm schrieb:Wie deutet ihr es, dass die Räder noch rotiert haben sollen, obwohl Saad schon tot war?
Geht das, dass der Fuss eines Toten das Gaspedal herunter gedrückt hält?
Nach dem "Festfahren" des Al-Hilli BMWs war niemand mehr ausserhalb des Wagens ausser Saads verletzte 8jährige Tochter Zainab, dem angeschossenen S.Mollier und dem Todesschützen selbst natürlich.wykat schrieb:Das da leute ausserhalb das auto wahren (annahme: nachdem fest gefahren) wurde mich auch nicht wundern.
Rechts vom fest gefahrenen auto hab ich keine einzige hulze gesehen. Also wieso so weit in die gefahrenzone hineingefahren (die volle 180 grad)?
Nur J.Hypolite schreibt "den er ja trotzdem überfuhr", ist das wirklich so? Ich hab das so verstanden das er 'der radfahrer Mollier zu seite geschoben wurde um nicht uberfahren zu werden' vom noch laufenden BMW. Wenn er wirklich uberfahren ist stimmt meine annahme nicht.
Der Radfahrer kamparisha schrieb:Wenn er wirklich die Familie töten will, warum lässt er den Radfahrer nicht einfach vorher vorbei? Der Radfahrer bekommt ja anschließend die meisten Kugeln ab.
Das mit dem Funkloch ist gut, würde beinhalten dass der Mord ("von langer Hand") geplant war.Zeralda schrieb:Vielleicht wurde sogar ganz bewusst dafür ein Funkloch ausgesucht! Das kann nämlich nicht nur Telefonate verhindern, sondern auch Sender und Abhörvorrichtungen u.U. stören.
Ich würde unter diesen ganzen seltsamen "Zufällen" jedenfalls lediglich auf die Zeugenaussagen der Kinder etwas geben. Auch da wird die Presse bei Weitem sicher dann nicht alles erfahren.
Genau das wollte ich auch gerade fragen als mir @Jane_Marple zuvor kam mit dieser Frage.Jane_Marple schrieb:Was spricht eigentlich dagegen, dass es der Fremdenlegionäre war, der mit Mollier Schwester 7 Jahre zusammen war und Suizid in 2014 machte?
- wie soll die ausgesehen haben?hANSaLBERS schrieb:Wollte eigentlich nur noch schreiben, dass es ja vielleicht eine "Familientragödie" in der Familie Moulliers gewesen ist
und die Al-Hillis nur zufällig hinein geraten sind.
Ja richtig lies Dich etwas ein dann kannst Du selbst zuerst die Spreu vom Weizen trennen.hANSaLBERS schrieb:Wollte eigentlich nur noch schreiben, dass es ja vielleicht eine "Familientragödie" in der Familie Moulliers gewesen ist
und die Al-Hillis nur zufällig hinein geraten sind.
Kann natürlich auch Quatsch sein, was mir gerade durch den Kopf geht. Zumal ich erst seit 2017 hier mitlese.
Aber ich hole einiges auf. :) Noch fehlen mir einige Infos.....
Es ist doch absolut verrückt. Wenn der Täter nicht ein völlig durchgeknallter war, der einfach wahllos auf Leute schoss, sondern es entweder auf Mollier oder die al-Hillis abgesehen hatte, dann konnte er doch unmöglich wissen, was für eine Fülle von Motivansätzen die jeweils andere "Partei" mit sich rumschleppte.trailhamster schrieb:In dem Fall gibts eine ganze Reihe von möglichen Motiven, möglichen Verdächtigen, aber kaum wirklich gute Spuren. Soweit mir bekannt gibt es keine Täter-DNA, keine Fingerabdrücke und auch die Herkunft der Waffe blieb ungeklärt. Die Zeugenaussagen führen nicht weiter, ein potentieller Verdächtiger ist aus dem Leben geschieden.
Tja das ist auch gut, daran muss man auch mal denken. Sollte er noch leben und im Moment Zugang zu allen Zeitungsartikeln und Neuigkeiten haben, wäre es sicher interessant zu hören was er dabei denkt. Und ob er Angst hat noch gefasst zu werden.Dew schrieb:Ich weiß ja nicht, wie solche Leute gestrickt sind, aber wenn der Täter gelegentlich auf Echos seiner Tat in den Medien stößt, muss er doch in den Keller rennen, damit man sein irres Lachen nicht hört...

Es gibt zwei DNA-Spuren, eine unter der Fußmatte des BMW, eine am hinteren Stoßfänger. Ob das Täter-DNA ist, weiß niemand. Sehr wahrscheinlich (Achtung, reine Spekulation meinerseits) gibt es partielle Fingerabdrücke an den Geschosshülsen, mittels derer man Tatverdächtige zumindest ausschließen könnte. Es gibt Schuhabdrücke, die Rückschlüsse auf die Körpergröße und anatomische Besonderheiten wie den Grad der Pronation zulassen. Es gibt das Munitionsfabrikat, kommerzielle Billigware von Partizan Prvi, das zumindest tendenziell eher gegen einen Schweizer Staatsbürger spricht, denn Schwyzer können bessere Munition zu subventionierten Preisen erwerben. Umgekehrt gab es keine Wiederlader-Werkzeugspuren an der Munition, was gegen einen absoluten Schusswaffenfanatiker spricht. Allein aus Kostengründen verwenden die meisten richtigen Cracks wiedergeladene Munition, bei der sie zugleich das Pulver aufs Milligramm genau abwiegen können, wie bei echter Matchmunition. Es gibt verhaltenspsychologische Gutachten über den Täter als weniger gut strukturiert vorgehend, keinen eiskalten Superprofi, sondern eher jemanden, dem die Situation über den Kopf gewachsen war und der einfach unverschämtes "Glück" hatte, nicht auf der Stelle erwischt zu werden.trailhamster schrieb:heute um 16:51
In dem Fall gibts eine ganze Reihe von möglichen Motiven, möglichen Verdächtigen, aber kaum wirklich gute Spuren. Soweit mir bekannt gibt es keine Täter-DNA, keine Fingerabdrücke und auch die Herkunft der Waffe blieb ungeklärt. Die Zeugenaussagen führen nicht weiter, ein potentieller Verdächtiger ist aus dem Leben geschieden.
Polizei war ja relativ schnell vor Ort. ich hoffe dass die erste Einheit da nicht auf dem Platz rumgetrampelt ist. Das scheint ja auch nicht der Fall gewesen zu sein, wenn man sich mal die Heli Photos mit S.M.s Leiche anschaut. Da ist ausser dem BMW und Mollier niemand auf dem Platz.VanDusen schrieb: Es gibt Schuhabdrücke, die Rückschlüsse auf die Körpergröße und anatomische Besonderheiten wie den Grad der Pronation zulassen.
Nun da muss man sich wirklich im Waffegeschäft auskennen. hab nie daran gedacht dass Waffenfanatiker ihre Munition selbst herstellen oder Pulver nachladen. Aber warum nicht.VanDusen schrieb:Umgekehrt gab es keine Wiederlader-Werkzeugspuren an der Munition, was gegen einen absoluten Schusswaffenfanatiker spricht. Allein aus Kostengründen verwenden die meisten richtigen Cracks wiedergeladene Munition, bei der sie zugleich das Pulver aufs Milligramm genau abwiegen können, wie bei echter Matchmunition.
Eben, durch die Tatortspuren, wie z.B. die Einschusslöcher an den Seitenfenster hat die Spezialeinheit der Ermittler sich ein ziemlich genaues Bild des Ablaufes des Tatgeschehens machen können. Saad mag ebenfalls nach dem Schuss draussen in den Rücken ein 2. Mal durch das Beifahrerfenster getroffen worden sein. Der Todesschütze lief um den rückwärtsfahrenden BMW einzuholen und schoss erstmal durch das linke Seitenfenster, was Saad evtll den Rest gegeben hat. Nur meine Vermutung.VanDusen schrieb:Als besonderes Alleinstellungsmerkmal gibt es zudem das Schießen durch die Scheiben des BMW, das diffiziler ist, als man sich das als Laie so vorstellen würde. Das funktioniert nur innerhalb eines geometrisch sehr eng begrenzten Winkelgrades.
So einfach ist es nicht, in (zumindest) einem einzelnen Aspekt ihrer Berichte hatten einige Journalisten scheinbar echtes Insiderwissen: nämlich bei dem Punkt, dass der Täter beim Dahinmetzeln der Familie in ihrem BMW die Knie gegangen sein muss. Ein halbwegs akkurater Schuss durch eine Autoscheibe kann nur sicher gelingen bei einem Winkel, der weniger als 15° von der Senkrechten (ob nach oben oder unten, nach links oder nach rechts) abweicht. Um seine durchgängig hohe Treffgenauigkeit erreichen zu können, muss der Täter dies "gewusst" oder "gespürt" haben. Ich selbst weiß das, weil ich eine diesbezügliche deutsche Doktorarbeit aus der forensischen Medizin kenne, aber ich bezweifele sehr stark, dass der Täter sein Wissen aus derselben Quelle schöpfte. Woher also wusste er das, wenn nicht durch vorhergehende Versuche?J.Hypolite schrieb:Eben, durch die Tatortspuren, wie z.B. die Einschusslöcher an den Seitenfenster hat die Spezialeinheit der Ermittler sich ein ziemlich genaues Bild des Ablaufes des Tatgeschehens machen können. Saad mag ebenfalls nach dem Schuss draussen in den Rücken ein 2. Mal durch das Beifahrerfenster getroffen worden sein. Der Todesschütze lief um den rückwärtsfahrenden BMW einzuholen und schoss erstmal durch das linke Seitenfenster, was Saad evtll den Rest gegeben hat. Nur meine Vermutung.
Good point.VanDusen schrieb:Insbesondere die beiden getöteten Frauen bieten bei näherer Betrachtung eigentlich mehr Stoff für derartige Spekulationen als SAH.