@Blutgräfin @Gast_01 Ich stelle mir den Gesamtablauf in etwa so vor:
Voraussetzung innerfamiliärer Konflikt.
Die Al Hillis haben England verlassen, weil sich dort für sie die Lage zuspitzte. Sie wurden von dort aus weiter verfolgt, ohne das anfänglich zu bemerken.
Die Täter hielten sie im Auge, wussten daher um ihren Aufenthaltsort auf dem Campingplatz bescheid. Und natürlich, wie viele Personen insgesamt unterwegs waren. Durch Kontakte zur örtlichen Unterwelt machten sie die Täter mit örtlichen Gegebenheiten vertraut und beschafften sich die Waffe.
Dann nahmen sie Kontakt zu den Al Hillis auf und bestellten sie an den Tatort, vorgeblich wahrscheinlich, um irgendwas zu klären. Ich denke, dass die Al Hillis die Täter aus dem familiären Umfeld kannten. Anders lässt sich kaum erklären, dass die Kinder zu dem Treffen mitgenommen wurden.
Der Tatort erscheint gut gewählt. Abgelegen und kein Mobilfunknetz.
Blutgräfin schrieb:Und trotz eingehender Observation war nicht bekannt, dass es 2 Kinder gab? Oder dachte der Täter, eins der Kinder wäre allein auf dem Campingplatz zurückgeblieben?
Klingt für mich nicht ganz schlüssig, weil ich davon ausgehe, dass in dem Fall das zweite Mädchen im Auto nicht überlebt hätte, weil der Täter gewusst hätte, dass es dabei sein muss.
Das vom Täter nicht gefundene Kind könnte eben gerade der Grund für das Auftauchen des Täters auf dem Campingplatz gewesen sein.
@GrafOskar
GrafOskar schrieb:Die gefundene Waffe ist definitiv nicht die Tatwaffe im Vierfachmord. Tatwaffe ist eine P06 und die gefundene Waffe ist eine P08.
Danke für den Hinweis. Schade.
Ich lass´ die Erklärung meines Gedankenganges trotzdem mal stehen.
MfG
Dew