Noch nicht gefasste mutmaßliche RAF-Terroristen
29.03.2026 um 19:13Zu spät zum editieren. Ich meinte hier: "kennen" und nicht "erkennen"Edna schrieb:weder die Person noch die Fahndungsfotos erkennen
Zu spät zum editieren. Ich meinte hier: "kennen" und nicht "erkennen"Edna schrieb:weder die Person noch die Fahndungsfotos erkennen
Ja gut, dann bist Du ein Sonderfall, der sich wohl viel damit beschäftigtEdna schrieb:Ich hätte halt aber auch den Vorteil gehabt, dass ich die Fahndungsfotos gut kenne und diese seit Jahrzehnten vor Augen habe.
Da ich noch keine 40 bin, kann ich es nicht 100 %ig für mich beantworten, aber 20 Jahre sind für mich schonmal kein Problem. Ich weiß aber, dass z.B. meine Eltern schon öfter von Leuten angesprochen worden sind, die sie 20, 30 oder 40 Jahre nicht gesehen hatten.Nightrider64 schrieb:Von wann denn früher ?
Vor 40 Jahren würde da infrage kommen.
Wer erkennt schon sicher Menschen, die er nach so langer Zeit nicht mehr gesehen hat.
Und dann ?
Ich gehe nicht davon aus, dass da draußen nur Idioten rumlaufen. Wer Daniela Klette aus ihrem früheren Leben kennt, wird wissen, wer sie später geworden ist und dass nach ihr gesucht wurde. Und deshalb wohl in so einem Fall davon ausgehen, dass die Person ein Interesse hat, ihre Identität zu verleugnen.Nightrider64 schrieb:Und dann ?
Spricht man sie an : "Du bist soch die Daniela aus der 10b von 1978 ?
Nein, sie müssen mich komplett verwechseln , ich komme aus Italien.
Das glaube ich kaum.Nightrider64 schrieb:Geht man dann zur Polizei?
" Ich glaube ich habe in der U Bahn Linie 7 Daniella Klette gesehen, die ich zuletzt 1985 gesehen hatte".
Alles klar sagt dann der Berliner Revierpolizist und legt es zu den Akten in Ablage P.
Das wäre doch die Realität
Wer sie von früher kannte wohl eher als der Durchschnittsdeutsche. Und ja, natürlich kann das alles lange Zeit gutgehen. Ist es ja auch. Aber das konnte DK doch zu keiner Zeit wissen. Aus ihrer Perspektive muss doch immer die latente Gefahr bestanden haben, dass sie doch mal einer anspricht. Oder, da er weiß wer sie ist, am besten gleich die Polizei ruft. So wie ich es z.B. machen würde, wenn ein früherer Mitschüler oder sonstiger Bekannter von mir ein gesuchter Verbrecher ist und ich ihn irgendwo erkenne.Nightrider64 schrieb:Was heißt deutschlandweit gesucht ?
Die meisten interessieren sich da gar nicht mehr dafür
Du schließt da von dir auf andere. Ich bin kein Super-Recognizer, aber ich habe überhaupt keine Probleme damit, Leute nach Jahren wiedezuerkennen. Auch ohne Kontext und an ganz anderen Orten. So außergewöhnlich ist daran aber auch nichts. Meine Partnerin kann das übrigens auch nicht gut, die läuft manchmal in der Stadt an Leuten vorbei, die wir kennen.Nightrider64 schrieb:Was meinst Du wie viele Leute von früher ich nicht mehr gesehen habe , wo sich hinterher herausstellte, das diergar nicht so weit von mir entfernt wohnten.
Habe ich dann beim Klassentreffen auch nur wieder erkannt, weil es eben nur eine eingeschränkte Möglichkeit gab.
Hätte ich denjenigen in der U Bahn oder in einer Kneipe getroffen, hätte ich den mir erstmal gar nicht genau angeschaut. Wenn ich es dann doch getan hätte und auch gemerkt, das ich ihn irgendwo her kenne, eine Zuordnung wäre erstmal nicht gelungen.
Zuviel Input an Personen und Gesichtern in all den Jahren.
Ja klar, Wenn man im Untergrund lebt besteht immer die Gefahr irgendwo und irgendwann mal aufzufliegen.Smoover schrieb:Aber das konnte DK doch zu keiner Zeit wissen. Aus ihrer Perspektive muss doch immer die latente Gefahr bestanden haben, dass sie doch mal einer anspricht.
Wie stellst Du Dir das vor in der Praxis ?Smoover schrieb:Oder, da er weiß wer sie ist, am besten gleich die Polizei ruft. So wie ich es z.B. machen würde, wenn ein früherer Mitschüler oder sonstiger Bekannter von mir ein gesuchter Verbrecher ist und ich ihn irgendwo erkenne.
undSmoover schrieb:Du schließt da von dir auf andere. Ich bin kein Super-Recognizer, aber ich habe überhaupt keine Probleme damit, Leute nach Jahren wiedezuerkennen.
Das zeigt für mich, das Du in Deinem Wohnumfeld so einige Leute kennst, die Du auch per Zufall immer mal wieder siehst. Das widerum zeigt, das Dein Wohnumfeld nicht besonders groß und nicht ansatzweise mit Berlin zu vergleichen istSmoover schrieb:Meine Partnerin kann das übrigens auch nicht gut, die läuft manchmal in der Stadt an Leuten vorbei, die wir kennen.
eute nach vielen Jahren zufällig begegnen und wiedererkennen. Für mich ist das etwas ganz normales und selbst in meinem Umfeld schon sehr oft vorgekommen. Meines Erachtens hatte DK einfach auch Glück. Dass sie nicht den falschen Leuten begegnet ist, dass die Polizei Fehler gemacht haben wird usw., das gehört wahrscheinlich einfach dazu.
Klette hat gar nichts angemietet.borchert schrieb:ber Klette hat ja schon vor über 20 Jahren die Wohnung in Berlin-Kreuzberg angemietet - meiner Meinung nach ein naiver Plan.
Was willst Du ? Hat doch bestens funktioniert. 30 Jahre lang und funktioniert ja immer noch.borchert schrieb:Und Garweg: Mehrere Leute hätten ihn verraten können - Kopfgeld 80.000:-. Auch er hat die Gefahr unterschätzt.
Ich denke mal Garweg hat kein Geld . Sein Anteil wird bei Klette gelagert worden sein, da es zu riskant wäre irgend etwas wertvolles im Bauwagen aufzubewahren.borchert schrieb:ch halte es für möglich, ja sogar wahrscheinlich, dass Garweg und Staub sich in DEU verstecken. Das Geld reicht vermutlich noch 10-15 Jahre, dann sind die Beiden vielleicht sowieso seit Jahren nicht mehr am Leben.
Bei Staub kann ich mir das gut vorstellen. Er hat sich eine Partnerin gesucht, die genug Einkommen hat ihren Partner mit zu versorgen. Die hat ihn dann noch automatisch ihr soziales Umfeld eingebracht und er ist jetzt der liebe Opi irgendwo imReihenhaus wohnend und regelmäßig in den Kegelverein.emz schrieb:Vielleicht hat Staub eine Identität angenommen, die ihm eine monatliche Rente beschert.
Und Garweg hat Familie und wird vielleicht von dieser Seite zusätzlich unterstützt, neben den Einkünften aus seiner Fälschertätigkeit.
Am besten die Polizei rufen und versuchen unauffällig zu folgen. So würde ich es jedenfalls machen.Nightrider64 schrieb:Wie stellst Du Dir das vor in der Praxis ?
Die Frau so lange festhalten, die beschwört, es handele sich um eine Verwechselung ?
Aufruhr in der U Bahn.
Mit unverändertem Aussehen rumzulaufen macht es aber auch nicht besser.Nightrider64 schrieb:Ja klar, Wenn man im Untergrund lebt besteht immer die Gefahr irgendwo und irgendwann mal aufzufliegen.
So oder so.
Doch, da kann man sich sehr wohl sicher sein. Nur weil du das nicht gut kannst, kannst du nicht einfach auf andere Leute schließen.Nightrider64 schrieb:Niemand kann sich sicher sein, das die 60 jährige Frau, die er da zu erkennen glaubt, die Gleiche ist, die man vor 40 Jahren das letzte Mal gesehen hat. Wenn die das konsequent und entschlossen abstreitet ?
Das beweist gar nichts. Am Ende wird sie auch Glück gehabt haben. Staub und Garweg genauso. Das sind mit Sicherheit keine kriminellen Masterminds. Etwas geschickt aber wohl schon, gerade die Überfälle haben sie erstaunlich gut hinbekommen und auch sonst ist es eine „Leistung“, so lange im Untergrund durchzukommen. Glück hin oder her.Nightrider64 schrieb:Ist aber alles nicht ansatzweise passiert .
Nein, ich hab schon genug Leute erst nach 10-20 Jahren wiedergesehen und wusste sofort, wer das ist. Die andersherum auch. Ich verstehe auch weiterhin nicht, warum du das für so außergewöhnlich hältst, aber nun gut.Nightrider64 schrieb:Das zeigt für mich, das Du in Deinem Wohnumfeld so einige Leute kennst, die Du auch per Zufall immer mal wieder siehst.
Sich darauf zu verlassen ist halt mutig. Wie sagt man so schön, die Welt ist ein Dorf. Es hat schon ganz andere Zufälle und Begegnungen an viel unwahrscheinlicheren Orten gegeben. Jeder kennt doch privat solche Geschichten. Wie gesagt, es sind schon Leute mit ihrer Geliebten um die halbe Welt geflogen und haben sich auch ganz sicher gefühlt. Bis sie auf ihrer kleinen Malediveninsel am Strand ihrem Nachbarn über den Weg gelaufen sind. In Berlin jemandem aus der Heimat zu begegnen ist definitiv kein Zufall, der völlig außerhalb aller Wahrscheinlichkeit liegt, sondern im Gegenteil einer, wie er jeden Tag irgendwelchen Leuten passiert.Nightrider64 schrieb:Wenn z.B. eine ehemalige Mitschülerin von Klette nach Berlin auf Reise kommen wäre , sie wäre Klette wohl kaum begegnet in Ihrem Kiez, wo es selten Touris hin verschlägt.
Nur weil es funktioniert hat heißt es nicht, dass es keine riskante Nummer war. Aber das ist ja auch eine persönliche Einschätzung. Ich würde jedenfalls, wenn ich ein gesuchter Verbrecher wäre, nicht einfach in Berlin über die Straße spazieren. So klar wäre das für mich nicht, dass mich keiner von früher erkennt, dafür ginge es dann auch einfach um zu viel.Nightrider64 schrieb:Was willst Du ? Hat doch bestens funktioniert. 30 Jahre lang und funktioniert ja immer noch.
Das wiederum könnte ich mir auch vorstellen, wenn man davon ausgeht, dass die Aufnahmen aus dem Bus nicht seinem wahren Aussehen entsprechen.Nightrider64 schrieb:Bei Staub kann ich mir das gut vorstellen. Er hat sich eine Partnerin gesucht, die genug Einkommen hat ihren Partner mit zu versorgen. Die hat ihn dann noch automatisch ihr soziales Umfeld eingebracht und er ist jetzt der liebe Opi irgendwo imReihenhaus wohnend und regelmäßig in den Kegelverein.
Dazu noch eine passende Lebensgeschichte erzählen und wenn man den Menschen kennt, umso weniger zieht man Parallelen zu irgend welchen abstrakten Fahndungsfotos. Das ist psychologisch bei Menschen so.
Ich find's schon fast ein wenig verrückt, wie du vehement widersprichst, weil du es dir nicht vorstellen kannst und von dir auf andere schließt.Nightrider64 schrieb:Wenn z.B. eine ehemalige Mitschülerin von Klette nach Berlin auf Reise kommen wäre , sie wäre Klette wohl kaum begegnet in Ihrem Kiez, wo es selten Touris hin verschlägt.
Das halte ich für eine gewagte These, wie hätte er dann einfach für zwei Jahre wieder komplett abtauchen können? Gerade das spricht dafür, dass er sehr wohl über Geld verfügt und nicht etwa wie die Polizei nach Klettes Festnahme vermutete ohne Infrastruktur und Geld quasi hilflos ist und sich doch stellen möge.Nightrider64 schrieb:Ich denke mal Garweg hat kein Geld .
Nein, zwar nicht angemietet, aber das ist Nebensache. Sie hat zig Jahre dort gewohnt - in Berlin - wo viele hätten sie wiedererkennen können. Das ist die Pointe - die du vehement ignorierst.Nightrider64 schrieb:Klette hat gar nichts angemietet.
Nur weil sie so viel Glück hatten.Nightrider64 schrieb:Was willst Du ? Hat doch bestens funktioniert. 30 Jahre lang und funktioniert ja immer noch.
Nein, das passt nicht zum gefundenen Geldbatzen, dass sie so viel verprasst haben konnten. Die Drei führten ja eher ein tristes Leben. Garweg soll zwar viele Drogen konsumiert haben, aber das ist wohl nie ein finanzielles Problem geworden. Und sein ganzes Geld bei Klette aufzubewahren? Ich halte sie zwar für naiv, aber nicht so naiv.Nightrider64 schrieb:Ich denke mal Garweg hat kein Geld . Sein Anteil wird bei Klette gelagert worden sein, da es zu riskant wäre irgend etwas wertvolles im Bauwagen aufzubewahren.
Staub als Sozial-Schmarotzer etwa? Er hat ja über Jahrzehnte sein Lebensunterhalt als Räuber verdient, er ist kein "Opi"-Typ, und kegelt vermutlich nicht.Nightrider64 schrieb:Bei Staub kann ich mir das gut vorstellen. Er hat sich eine Partnerin gesucht, die genug Einkommen hat ihren Partner mit zu versorgen. Die hat ihn dann noch automatisch ihr soziales Umfeld eingebracht und er ist jetzt der liebe Opi irgendwo imReihenhaus wohnend und regelmäßig in den Kegelverein.
Finde ich nicht. Wenn ich ins Casino gehe, mein ganzes Vermögen auf schwarz setze und gewinne, heißt das ja nicht, dass ich vernünftig gehandelt hätte.louis1949 schrieb:Natürlich muten die Fernreisen, sportlichen Aktivitäten, das Leben mitten in Berlin riskant an. Sind sie vermutlich auch, zumindest die Fernreisen - der "Erfolg" des Jahrelangen Untertauchens spricht aber eine eindeutige Sprache.
Scheint so zu sein. Mir ging es auch nur darum, dass ich sie deshalb für sehr abgebrüht halte, denn ich könnte nicht beruhigt durch Berlin spazieren (selbst wenn es meist keine Touri-Gegenden gewesen sein sollten, was wir allerdings auch nicht wissen), wenn ich weiß, dass deutschlandweit nach mir gesucht wird und ich jederzeit jemandem von früher begegnen könnte, der mich womöglich erkennt. Dass es im Nachhinein lange Zeit gut gegangen ist (aber wer weiß, wer DK letztlich verraten hat), hat damit nichts zu tun, denn das konnten sie nicht wissen. Sie mussten darauf vertrauen, dass das möglichst bis zu ihrem Lebensende gutgeht. Und klar, es gibt Leute, die sich über die Jahrzehnte deutlich verändern. Aber bei BG und vor allem bei DK sehe ich keine deutliche Veränderung, sondern vor allem eine Alterung. Alterung hält aber, wie schon gesagt, viele Leute auch nach Jahrzehnten nicht davon ab, Leute wiederzuerkennen.louis1949 schrieb:Sie sind problemlos untergetaucht und hatten dennoch ein aus ihrer Sicht (!) angenehmes Leben
Und/oder halt auch fatalistisch. Kann mir gut vorstellen, daß man sich in deren Situation einfach darauf einstellt, daß es eines Tages, sehr plötzlich, einfach Schluss sein muß und daß das sehr wahrscheinlich "aus dem Nichts" kommen wird. Irgendwann wird man erkannt (z.B. durch den hier viel diskutierten fiktiven Schulfreund von 30 Jahren her, eher vielleicht durch Fahnder) oder macht irgendeinen blöden Fehler. Schon die KI und DNA Analyse machen das ja alles nochmal wahrscheinlicher. Das wird denen bewusst gewesen sein.Smoover schrieb:dass ich sie deshalb für sehr abgebrüht halte,
Was heißt 'gerade noch' - das war schon sehr geistesgegenwärtig und könnte Garweg in dieser Situation den Hintern gerettet haben.Kraftwerker schrieb:Stattdessen hat sie gerade noch eine Warnung verschicken können. Danach war Schluss.
Wie weit wäre sie denn gekommen?Kraftwerker schrieb:wie sich DK nicht aus der Situation bei der Festnahme rausgeschossen hat (das Arsenal dazu hatte sie ja).
Ich sehe das auch so - sie hatten doch ein gutes Leben, in dem Sinne, dass sie sozial eingebunden waren, ihren Interessen nachgingen (Festivals, tanzen, Lesungen, Hundehaltung etc....) reisen konnten (hey - sogar Brasilien), eine feste Bleibe....louis1949 schrieb:Sie sind problemlos untergetaucht und hatten dennoch ein aus ihrer Sicht (!) angenehmes Leben, so wie sie es sich vorstellten mit Freunden, Reisen und Freizeitaktivitäten. Dazu haben sie offenbar auf ihre psychische Gesundheit geachtet und sich auch sozial betätigt -
Ich hätte zumindest erwartet, dass sie ihr Aussehen deutlich verändern, wenn sie vor die Tür gehen. Das scheint aber nicht so gewesen zu sein.Kraftwerker schrieb:Irgendwann wird man erkannt
KI hatten sie meines Erachtens nicht auf dem Schirm oder wenn dann erst sehr spät. Was ja auch nachvollziehbar ist, vor wenigen Jahren noch hatte das Thema kaum ein Normalbürger auf dem Schirm.Kraftwerker schrieb:Schon die KI und DNA Analyse machen das ja alles nochmal wahrscheinlicher. Das wird denen bewusst gewesen sein.
Mich hat mehr verwundert, dass die Beamten das offenbar nicht einmal als Möglichkeit in Betracht gezogen haben. Sie hätte womöglich sogar eine gute Chance gehabt, damit zu entkommen, denn offenbar sind ja nur 2 Polizisten bei ihr aufgeschlagen. Aber das wusste sie natürlich nicht. An ihrer Stelle wäre ich davon ausgegangen, dass das ganze Haus mit Spezialkräften umstellt ist. Es ist auch fraglich, ob sie bereit gewesen wäre, Menschen zu töten, um sich der Festnahme zu entziehen oder angesichts ihrer ausweglosen Situation und der Aussicht auf viele Jahre Knast eine Art erweiterten Suizid zu begehen. Aber da man seit Jahrzehnten überhaupt nichts von ihr mitbekommen hatte und nichts über ihren Geisteszustand und ihre Einstellung dazu wissen konnte, fand ich das Vorgehen der Polizei schon „mutig“, wenn nicht fahrlässig. Auch da kann man jetzt im Nachhinein natürlich sagen: Ist doch gutgegangen. Ja, Glück gehabt. Mit etwas Pech nutzt sie den angeblichen Gang zum Klo nicht nur für die SMS an Garweg, sondern auch um eine Knarre zu holen und den Polizisten ein paar Kugeln in den Kopf zu jagen. Dass sie Waffen haben könnte, war aufgrund der Überfälle naheliegend.Kraftwerker schrieb:Es waren hier auch einige davon überrascht wie sich DK nicht aus der Situation bei der Festnahme rausgeschossen hat (das Arsenal dazu hatte sie ja).
Es hat auch niemand behauptet, dass sie erkannt wurden. Nur spricht das keine klare Sprache. Aus ihrer Sicht konnten sie jedenfalls nie wissen, dass sie keiner erkennt. Und deshalb war das schon mutig und um nichts anderes ging es. Außerdem wissen wir nicht, ob derjenige, der DK am Ende verpfiffen hat, sie nicht doch erkannt hatte. Genauso gut könnte es sein, dass sie doch mal jemand erkannt hat, aber sich nicht sicher war und den Gedanken wieder verworfen hat. Dann hätten sie sehr viel Glück gehabt. Aber das ist Spekulation. Gewagt erscheint ihr Verhalten allemal.Nightrider64 schrieb:UND NIEMAND HAT SIE IN ALL DEN JAHRZEHNTEN ERKANNT. DAS IST DIE REALITÄT !
Da mag jetzt jeder draus schließen was er will.
Die Realität spricht bei allen dreien eine klare Sprache bezüglich Wiederderkennungs Wahrscheinlichkeit..
Lassen wir es gut sein damit
Sie wurden nicht erkannt auf der Straße.
Das kann man nie wissen, aber man kann Vorkehrungen treffen.Smoover schrieb:Aus ihrer Sicht konnten sie jedenfalls nie wissen, dass sie keiner erkennt.
Soweit ich das mitbekommen habe, war das ein Insidertipp und beruhte nicht auf einer Sichtung und Erkennung.Smoover schrieb:ußerdem wissen wir nicht, ob derjenige, der DK am Ende verpfiffen hat, sie nicht doch erkannt hatte.
Als gesuchte Person ein Facebook Profil unterhalten, mit dem Tanzclub Auftritte in ganz Deutschland machen, sich auf einem Flyer abdrucken lassen und ins Ausland reisen zählt für mich nicht als "nicht sonderlich aufällig verhalten".Nightrider64 schrieb:Wie z.B. in eine entfernte anonyme Großstadt ziehen und sich nicht sonderlich auffällig verhalten.