Nightrider64 schrieb am 31.03.2026:Genau so. Irgendwann wird man gemerkt haben, das man in der Masse untergeht und einen keiner erkennt
IMHO geht die Diskussion etwas am eigentlichen Thema vorbei.
Es mag sein, dass man in der Großstadt unauffälliger als auf dem Dorf in der grauen Masse untertauchen kann. Man kann auch mit einer guten Legende und einem konsequent strukturierten und durchgehaltenen Lebenswandel Entdeckungsrisiken minimieren. Ein Restrisiko von zufälliger Entdeckung bleibt. Das scheint jedoch lange gut gegangen zu sein, aus Sicht der Terroristen.
Die eigentliche Gefahr sehe ich darin, in einer Welt mit fast flächendeckend digitaler und weitreichend automatisierter oder teilautomatisierter Datenverarbeitung unter dem Radar zu bleiben. KI macht es zukünftig nochmal schwieriger, obwohl das bisher keine allzu große Bedrohung für diese Terroristen gewesen sein dürfte.
Aus Tätersicht ist ihr Glück womöglich, dass sie rechtzeitig gefälschte analoge Ausweise etc. hatten und somit irgendwann problemlos in digitale Datenverarbeitungssysteme gelangen konnten, wobei sie vermutlich Datensparsamkeit in maximaler Weise leben.
Aber jedes einzelne Datum ist ein Mosaikstein und dank Profilingsoftware kann jede noch so kleine Erkenntnis ins Bild eingebaut werden. Da schützen einen bis zu einem gewissen Grad die Datenschutz-Gesetze, aber insgesamt müssen die Terroristen - aus ihrer Perspektive - verdammt aufpassen, dass sie hier nicht unter die Räder kommen.
WhatsApp, Facebook, Instagram, Handy generell, Navi-Apps, Bewegungsprofile? Wer weiß denn so ganz genau, was da an Metadaten erhoben wird?
Also möglichst alles vermeiden, am Besten kein Handy besitzen… Aber das ist dann auch wieder auffällig wenn man unauffällig im Mainstream mitschwimmen will.