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Noch nicht gefasste mutmaßliche RAF-Terroristen

10.151 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Terrorismus, Aktenzeichen Xy, Gesucht ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Noch nicht gefasste mutmaßliche RAF-Terroristen

Noch nicht gefasste mutmaßliche RAF-Terroristen

gestern um 23:37
Das entscheidende Argument der Hisbollah für Pager war wohl, dass diese Geräte über keinen Rückkanal verfügen, und somit praktisch nicht zu orten sind.

Da die Mitglieder des Trios unter falscher Identität lebten bzw. leben, ist ihre Ortung ja gar nicht möglich, da sie die Handys unter ihrer Tarnidentität betreiben oder auf Handyladen-Besitzer registrierte Prepaid-Karten verwenden.

Allerdings muss ein Mitglied, das verhaftet wird, die anderen warnen - genau das hat Klette mit ihrem Anruf aus dem WC getan.

Man kann nun darüber spekulieren, ob die entsprechende Nummer im Handy gespeichert war, oder auswendig gewählt wurde - letzteres wäre sicherer gewesen, da für den Fall, dass die Polizei nach der Verhaftung zuerst die Mobiltelefone gesichert hätte, der Nummerninhaber ja hätte lokalisiert werden können, bevor er von der Festnahme erfahren hätte.


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Noch nicht gefasste mutmaßliche RAF-Terroristen

um 00:33
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Man kann nun darüber spekulieren, ob die entsprechende Nummer im Handy gespeichert war, oder auswendig gewählt wurde - letzteres wäre sicherer gewesen, da für den Fall, dass die Polizei nach der Verhaftung zuerst die Mobiltelefone gesichert hätte, der Nummerninhaber ja hätte lokalisiert werden können, bevor er von der Festnahme erfahren hätte.
Kannst du das etwas genauer erklären? Ich habe nicht verstanden, worauf du hinaus willst bzw welchen Unterschied es macht, eine Handynummer auswendig zu wählen oder über das Telefonbuch. Und wenn die Handys einkassiert sind, kann man sie nicht nutzen, auswendig gewählt oder gespeichert.

Generell ist das Anrufen einer Handynummer im Mobilfunknetz nicht besonders geschickt, wenn es darum geht, mitzuteilen, soeben festgenommen worden zu sein.

Die Nutzung von Messenger Diensten wäre da flexibler, schneller und E2E verschlüsselt. Es muß gar keine Nummer gewählt werden. Und neben Mobilfunknetz stehen auch noch WLAN und Hotspots zur Verfügung. Und es reicht eigentlich, diese drei Worte zu sagen oder zu tippen: "Sie haben mich." Da würde sogar ein Tablet reichen, falls das Handy nicht mehr zur Verfügung steht. Ich meine, das ist noch nicht mal strafbar, weil sie ja nur zu ihrer Situation was äußerte.


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Noch nicht gefasste mutmaßliche RAF-Terroristen

um 01:18
Zitat von sören42sören42 schrieb:Generell ist das Anrufen einer Handynummer im Mobilfunknetz nicht besonders geschickt, wenn es darum geht, mitzuteilen, soeben festgenommen worden zu sein.
Ja gut, Klette hat wohl ein SMS gesendet. Hatte sie überhaupt ein Smartphone?
Gehört hab ich immer nur "vom Handy aus SMS geschickt"

Gleichwohl scheint es keine Rolle gespielt zu haben.
Garweg, durch die Nachricht gewarnt, wusste, das er jetzt aufgeflogen war und erneut untertauchen musste.
Bevor die Polizei überhaupt mit bekommen hat, das Garweg von Klette gewarnt wurde, war der schon "über alle Berge" wie man so schön sagt.


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Noch nicht gefasste mutmaßliche RAF-Terroristen

um 07:46
Zitat von sören42sören42 schrieb:Kannst du das etwas genauer erklären? Ich habe nicht verstanden, worauf du hinaus willst bzw welchen Unterschied es macht, eine Handynummer auswendig zu wählen oder über das Telefonbuch. Und wenn die Handys einkassiert sind, kann man sie nicht nutzen, auswendig gewählt oder gespeichert.
Nun, wir können bzw. dürfen einen Festgenommenen nicht dazu zwingen, die Mobilnummer eines gleichfalls Gesuchten preiszugeben.

Wäre nun Garwegs Nummer in Klettes Mobiltelefon gespeichert gewesen, und hätte man dieses im Rahmen einer etwas professioneller durchgeführten Verhaftung sichergestellt, bevor diese es hätte benutzen können, um eine Warn-SMS abzusetzen - dann hätte die Polizei doch den ahnungslosen Garweg anhand seines ins Netz eingeloggen Handys lokalisieren und gleichfalls hopps nehmen können.

Oder mache ich da einen Denkfehler?


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Noch nicht gefasste mutmaßliche RAF-Terroristen

um 11:22
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Wäre nun Garwegs Nummer in Klettes Mobiltelefon gespeichert gewesen, und hätte man dieses im Rahmen einer etwas professioneller durchgeführten Verhaftung sichergestellt, bevor diese es hätte benutzen können, um eine Warn-SMS abzusetzen - dann hätte die Polizei doch den ahnungslosen Garweg anhand seines ins Netz eingeloggen Handys lokalisieren und gleichfalls hopps nehmen können.
Sicher. Aber es geht ja viel einfacher: Einfach verhindern, dass Klette mit irgendwem Kontakt aufnimmt. Dann einfach warten. Die Pressemeldung über Klettes Verhaftung kam erst einen Tag später. Genug Zeit, um Garweg in eine Falle zu locken oder abzuwarten, bis er sich meldet oder bei Klettes Wohnung aufkreuzt.

Aber die Situation war vielleicht so: Klettes Hund bellte und sie sagte womöglich: "Warten Sie kurz, ich mache Ihnen auf, ich sperre nur eben den Hund weg." Genug Zeit, um drei Worte zu tippen.


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Noch nicht gefasste mutmaßliche RAF-Terroristen

um 11:32
Oder einfach abwarten. Eventuell hätte eine vorerst nicht verhaftete Klette die Ermittlungsbehörden direkt zu Garweg, womöglich sogar zu Staub, geführt? Hinterher ist man immer schlauer, vielleicht hätte sie aber auch was gemerkt und wäre getürmt.


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Noch nicht gefasste mutmaßliche RAF-Terroristen

um 11:38
@sören42
Mich würde wirklich interessieren, wie die genaue zeitliche Abfolge der SMS Klettes an Garweg und seinem darauffolgenden erneuten Untertauchen aussah. Auch soll Garweg ja noch einen Anruf bei der älteren Dame, der er im Alltag half getätigt haben und gesagt haben, dass er zurzeit ein paar Probleme habe, sich aber um ihr Anliegen bezüglich der Krankenkassenkarte kümmern werde.
Schon erstaunlich, dass er innerhalb einer so kurzen Zeit so nachhaltig abtauchen könnte, er muss da einen Plan B gehabt haben.
Ich vermute, dass die Kommunikation mit Staub anders lief, vielleicht nur Vis-à-vis... denn sonst hätte man auch über ihn mehr herausfinden können! Mit Garweg hatte Klette ja Messanger-Hunde-Chatgruppen...


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