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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 15:56
@früchtchen1

das wäre auch noch eine möglichkeit vielleicht sind sie mit ihr an einen ruhigen ort gefahren der evtl noch etwas ausserhalb liegt das ist natürlich ideal um keine spuren zu hinterlassen


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 15:59
also wenn ich nichts überlesen habe und bei dem Filmbeitrag genug aufgepasst habe, wurde nichts davon erwähnt, dass es bewiesen ist oder das es je angezweifelt wurde, dass sie nach dem Kneipenbesuch in der Wohnung waren.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 15:59
Waere es eventuell moeglich, dass der Schulfreund einen Bekannten hat auf den Sonja stand?
Vielleicht sogar vom Partymarathon? Dies wuerde erklaeren warum dieser Sonja aus der Wohnung locken konnte und auch warum diese sich dem Verehrer aufgebrezelt hat.
Die Sache ist aus dem Ruder gelaufen und der Schulfreund besorgt sich ein Alibi. Der unbekannte Verehrer kann aus allen moeglichen Lokalitaeten (Pulverturm, Backstage, Hexenkessel) Sonja getroffen haben...


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 16:01
Text
Er musste damit rechnen, dass die Polizei den Weg vom Vollmond / Der Wohnung der Zufallsbekanntschaften in Richtung Stiglmaierplatz genau absucht.

Da bei einer Vergewaltigung o.ä. wahrscheinlicher ist, dass die Frau etwas verliert (Sonja trug ja viele Ringe) kann er sich ja nicht sicher gewesen sein, dass die Polizei da noch was findet.

Ausserdem war in der Nacht Vollmond - die Sichtverhältnisse waren also gut für den Täter. Er konnte leicht den Boden absuchen.

Und man beachte, dass viele Tage vergangen sind bis die Polizei aktiv wurde. Da kann es geregnet haben - und wenn man nicht das Gebüsch sofort auf Spuren untersucht hat,waren die sehr schnell weg.
Wir reden hier von einer Gegend, in der werktags sehr viele Leute ein- und ausgehen, da es sich um einen grossen Blutspendedienst handelt.

Mal angenommen, Robert/Markus hat sie wirklich in dem Gebüsch getötet und sie dann im Abfallcontainer des Blutspendedienst "entsorgt".
Gestern kam die Frage wegen der Müllabfuhr auf - wenn die Stadtreinigung München bestätigt, dass der Müll in der Schleissheimer Str / Dachauer Str Ecke Gabelsbergerstr. (PLZ 80333) aufgrund der Osterfeiertage erst am 11. April 1995 abgeholt wurde, dann hätte er gar nicht zum Tatort zurückkehren brauchen.
So ein Blutspendedienst wird vermutlich eine sehr grosse Abfalltonne haben, wo man leicht jemanden "verstecken" kann - und wenn dann die Leiche nicht beim Einladen des Mülls bemerkt wird, dann ist sie danach nie mehr auffindbar.

Robert/Markus musste in jedem fall den Hinweis geben, dass Sonja am Stiglmaierplatz alleine zurückgeblieben ist, denn er konnte sich ja nicht sicher sein, dass man Sonja nicht doch im Abfallcontainer findet. Ihm waren ja nicht die Tage der Müllentsorgung der Maxvorstadt bekannt.
Insofern musste er eine "Sonja ist am Stiglmaierplatz zurückgeblieben"-Story erzählen. Der Blutspendedienst ist ja nur wenige 300m vom Stiglmaierplatz entfernt.

Und wenn Ihm dann die Polizei gefragt hätte warum Sonja ausgerechnet dort "entsorgt" wurde wo sie vorher sich "erleichtert" hat, so macht die story von dem schwarzen Mann im gebüsch wieder Sinn.

Robert/Markus hat sich vermutlich die folgende Story ausgedacht (für den fall dass man Sonja im Abfakllcontainer gefunden hätte)
"Der ominöse Mann hat die beiden in Richtung Stiglmaierplatz verfolgt, Sonja dort geschnappt bevor sie telefonieren konnte, sie zurück in das Gebüsch vor dem Blutspendedienst gezogen und dann dort getötet."

Insofern musste er den Hinweis auf das gebüsch geben (alleine wegen der möglichen Spuren) und den ominösen schwarzen Mann .

Das thema Gentest war 1995 noch nicht so allgegenwärtig wie heutzutage - ich glaube erst gegen 1992 wurden überhaupt die ersten in Deutschland durchgeführt.


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Ludwig_01
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 16:02
Ich möchte noch einen allgemeinen Aspekt zu bedenken geben: Aufgrund meiner Vorbildung argumentiere ich gern mathematisch-statistisch. Und bei der Betrachtung von Tötungsdelikten ist mir aufgefallen, dass in den Fällen, in denen zwischen Täter und Opfer vorher keine Beziehung/Kontakt bestanden hat (typische Opfergruppen sind hier etwa Prostituierte, Taxifahrer, aber auch Anhalterinnen), es für den Täter kaum einen Anreiz gibt, die Leiche möglichst gründlich und unauffindbar zu beseitigen. Mit anderen Worten, ich glaube, wäre Sonja am Stiglmaier-Platz oder wo auch immer zu ihrem Mörder ins Auto gestiegen, wäre ihre Leiche in einem überschaubaren Zeitraum irgendwo gefunden worden.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 16:14
Die Müllcontainer-Version erscheint gar nicht so abwegig. Kann ein 17 jähriger so abgebrüht sein? Wer weiß.

Aber jetzt denken wir mal weiter. Der Müll wird geholt und zur Müllkippe gefahren, abgeladen und mit Tiefladern verteilt. Der Täter müsste schon sehr viel Glück haben, dass dabei die Leiche nicht gefunden wird.

Weiß jemand wo der Müll damals hin kam?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 16:25
In München gibt es eine Riesen Müllverbrennungsanlage zur Erzeugung von Fernwärme der Stadtwerke München.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 16:28
Aber Sonja und Ingrid hatten mehr gemeinsam als ihren Wohnort. Beide haben dieselbe Schule besucht. Die Maria-Ward-Schule am Nymphenburger Schlosspark. Auch eine 3. Schülerin der Schule fiel einem verbrechen zum Opfer. Kurz vor Sonjas Verschwinden wurde ihre Mitschülerin Stefanie Karl von ihrem Exfreund ermordet. Dem Täter ist es um ein Haar gelungen Stefanies Leiche in einer Mülldeponie verschwinden zu lassen. Sonja war deshalb extrem vorsichtig und verängstigt.

Einen Zusammenhang zwischen den 3 Fällen gibt es allerdings sicherlich nicht. Sonja und Stefanie waren noch Grundschüler als Ingrid verschwand. Und alle drei hatten die Maria-Ward-Schule längst verlassen als sie verschwanden/ermordet wurden.
Das ist aus dem Thread "Der Fall Ingrid Sonnleitner". Fand ich sehr interessant, wahrscheinlich gibt es keinen Zusammenhang, aber schon erstaunlich, dass 3 Schülerinnen einer Schule einem Gewaltverbrechen zum Ofper fallen.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 16:30
Die Müllverbrennungsanlage München Süd in Thalkirchen wurde im De-
zember 1997 abgeschaltet. Der gesamte Restmüll wird umweltverträglich
im Heizkraftwerk München Nord verbrannt und dabei zur Strom- und
Fernwärmeerzeugung genutzt.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 16:31
hier sind die anlieferbestimmungen der müllverbrennung münchen http://www.awm-muenchen.de/fileadmin/PDF-Dokumente/gewerbe/Anlieferbedingungen_MVA_Stand_April_2011.pdf ich schätze schon dass die überprüfen was da ankommt wäre spätestens da aufgefallen außer durch nen blöden zufall dass es eben übersehen wurde


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 16:32
@Themis glaube auch dass es zwar keinen zusammenhang gibt aber ist schon unheimlich


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 16:33
@Nadiyah
Interessant finde ich den Hinweis, dass Sonja wohl wegen dem einen Vorfall sehr vorsichtig und ängstlich gewesen wäre, somit denke ich nicht, dass sie per Anhalt mitgefahren wäre.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 16:34
stimmt würde mich auch wundern sie wurde eh schon als schüchtern beschrieben bei fremden menschen und nach dem vorfall noch zu jemand fremden ins auto zu steigen halte ich auch für eher unwahrscheinlich


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 16:35
@ Themis - da Robert/Markus die Geschichte als Mitschüler von Sonja / Ingrid auch bestens gekannt haben musste, wusste er, dass der Müll in München verbrannt wird und so konnte er doch in seiner Panik den Gedanken gefasst haben, es genauso zu machen.
Er sieht die grossen Mülltonnen von dem Blutspendedienst und lässt Sonja dort verschwinden...


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 16:37
ja das kann schon gut sein ich frag mich nur ob eine leiche so einfach übersehen werden kann aber möglich ist ja bekanntlich alles wenn es blöd läuft...ich glaube bei der getöteten mitschülerin handelt es sich um stephanie karl, hätte ja anscheinend fast geklappt da ihr mörder sie ja auch im müll entsorgt hat aber sie wurde wohl noch in letzter minute entdeckt


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 16:37
Bitte beachtet, dass 1995 die Müllverbrennungsanlage Thalkirchen in Betrieb war (Thalkirchen ist ein Stadtteil von München südlich der Maxvorstadt) - da es 1997 abgeschaltet wurde, war es vermutlich nicht mit der neuesten Technik ausgestattet. Ausserdem waren die Müll-Kontrollen 1995 bei weitem nicht so streng wie heutzutage.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 16:39
ah gut möglich ich dachte an den regeln hätte sich evtl nicht viel geändert, aber wenn das so war, dann klingt es wirklich schlüssig und der täter wäre fein raus aus der sache egal ob die leiche dann gefunden worden wäre oder eben für immer verschwunden ist


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 16:47
wenn ich mir den Vater von Sonja anschaue , der weiss ja scheinbar wirklich bescheid, darf es natürlich aber auch nicht direkt so öffentlich rauslassen... aber ich denke er hat die fähigkeit zu spüren was gelaufen ist...und somit wer der täter ist


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matula73
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 16:52
Insgesamt sind mir folgende Ungereimtheiten aufgefallen, die in den vorherigen Beiträgen zum Teil auch schon genannt worden sind. Diese wären:

- Weshalb entsprach Sonjas Aufmachung der für eine Nobeldisko und nicht für eine Studentenkneipe? Wollte sie etwa eigentlich ganz woanders hin?

- Was macht eine junge Frau mit drei Männern um 2:30 Uhr am Montag früh in einer fremden Wohnung? Das ist doch eine höchst ungewöhnliche Situation, zumal im Laufe des Abends sicherlich nicht nur Orangensaft konsumiert worden ist. Das entspricht doch nicht dem Verhalten einer jungen Frau. Hatte sie denn keine Befürchtungen, daß ihre Begleiter im Alkoholrausch aufdringlich werden?

- Hier der wichtigste Punkt: Weshalb geht Sonja nach dem Besuch nicht zum WC in der Unterführung der U-Bahn am Stiglmaierplatz? Das würde noch nicht mal einen Umweg bedeuten, weil man statt die Straße zu überqueren einfach durch die Unterführung geht. Daß dort ein WC ist, war ihr sicherlich bekannt, weil in München in allen U- und S-Bahnstationen WCs sind. Stattdessen schlägt sie sich angeblich in die Büsche, was für Frauen in der Stadt höchst ungewöhnlich ist (nicht in der freien Natur). Mit der engen Lederhose hätte sie ohne fremde Hilfe sowieso Probleme gehabt, im Busch auszutreten. Auf die Idee mit dem Austreten beim Busch würde also höchstens ein Mann kommen, dem Verhalten einer Frau entspricht dies nicht.

- Warum dreht sie sich (im Film) nicht ständig um, nachdem sie den Eindruck hatte, beobachtet und verfolgt zu werden? Dann bleibt sie in so einer Situation auch noch allein am Stiglmaierplatz zurück. Der normale Instinkt einer Frau wäre in so einem Fall, Angst zu haben und möglichst lange mit der Begleitung zusammen sein zu wollen und sich nicht zu trennen.

- Warum nimmt Sabine nicht zusammen mit dem Bekannten die Nachttram zum Bahnhof, wo es sehr viel einfacher wäre, entweder einen Anhalter nach Laim zu finden oder in die S-Bahn bzw. in die Tram an der Landsbergerstraße einzusteigen? Auch wenn sie ihre Schwester anrufen wollte, so wäre es doch sehr viel sinnvoller gewesen, dies am Hauptbahnhof zu unternehmen, weil es dort viel sicherer ist und näher am Ziel liegt.

- Warum will sie überhaupt ihre Schwester anrufen? Es ist doch höchst unwahrscheinlich, daß ihre Schwester um 2:30 Uhr überhaupt noch wach ist? Muß denn ihre Schwester nicht am nächsten Tag zur Uni oder in die Arbeit, schließlich war es Sonntag abends?

- Warum erkundigt sich der Bekannte in der Tram angeblich nach der Uhrzeit? Am Stiglmaierplatz befinden sich einige sehr große Uhren, die sehr gut sichtbar sind und vor allem nachts aufgrund der Beleuchtung sehr gut ablesbar sind. Bei so einer Frage hat man eher den Verdacht, daß sich jemand möglicherweise ein Alibi verschaffen will.

- Weshalb dreht sich der Mann nicht nach Sonja um, während er mit der Tram wegfährt, wie man es eigentlich erwarten würde. Es dauert nämlich sicherlich eine halbe Minute, bis die Türen der Tram geschlossen sind und die Tram wieder anfährt. In dieser Zeit hätte doch Sonja schon längst das Telefonat begonnen haben müssen, was er beobachtet haben sollte. Warum gibt es diesbezüglich keine Zeugenaussage?

Insgesamt scheint mir die Geschichte sehr an den Haaren herbeigezogen zu sein. Natürlich kann es sich trotzdem so zugetragen haben. Plausibel finde ich das alles aber nicht. Interessant wäre es auch, zu wissen, ob die Polizei auch diese Gedankengänge angestellt hat oder sich von vornherein auf einen Anhalter als Täter festgelegt hat.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 17:02
@matula73
matula73 schrieb:Weshalb entsprach Sonjas Aufmachung der für eine Nobeldisko und nicht für eine Studentenkneipe?
Mädels in dem Alter ticken manchmal so
- Was macht eine junge Frau mit drei Männern um 2:30 Uhr am Montag früh in einer fremden Wohnung? Das ist doch eine höchst ungewöhnliche Situation, zumal im Laufe des Abends sicherlich nur Orangensaft konsumiert worden ist. Das entspricht doch nicht dem Verhalten einer jungen Frau. Hatte sie denn keine Befürchtungen, daß ihre Begleiter im Alkoholrausch aufdringlich werden?
Das ist nicht so ungewöhnlich wie du denkst. Haben wir in unserer Jugend auch gemacht.
matula73 schrieb:- Hier der wichtigste Punkt: Weshalb geht Sonja nach dem Besuch nicht zum WC in der Unterführung der U-Bahn am Stiglmaierplatz? Das würde noch nicht mal einen Umweg bedeuten, weil man statt die Straße zu überqueren einfach durch die Unterführung geht. Daß dort ein WC ist, war ihr sicherlich bekannt, weil in München in allen U- und S-Bahnstationen WCs sind. Stattdessen schlägt sie sich angeblich in die Büsche, was für Frauen in der Stadt höchst ungewöhnlich ist (nicht in der freien Natur). Mit der engen Lederhose hätte sie ohne fremde Hilfe sowieso Probleme gehabt, im Busch auszutreten. Auf die Idee mit dem Austreten beim Busch würde also höchstens ein Mann kommen, dem Verhalten einer Frau entspricht dies nicht.
Hier schrieb schon mal jemand das die U-Bahnstation um die Uhrzeit geschlossen sind und damit auch die Toiletten.
matula73 schrieb:- Warum nimmt Sabine nicht zusammen mit dem Bekannten die Nachttram zum Bahnhof
Darüber schüttelt wohl auch jeder den Kopf aber Mädels in dem Alter denken oftmals keine 5 Meter weit....
matula73 schrieb:Warum will sie überhaupt ihre Schwester anrufen?
Wenn ich das richtig verstanden hab war das zw. den Schwestern so üblich, dass diejenige die Andere abholt die den Wagen hatte.
matula73 schrieb:Warum dreht sie sich (im Film) nicht ständig um
Auf die Filme würde ich nicht viel geben...


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